Acer Predator Connect: Router mit 5G und Wi-Fi 7 vorgestellt

links (weiß): Predator Connect T7 Wi-Fi 7;  rechts (schwarz): Predator Connect X7 5G CPE

Acer hat im Rahmen der CES 2024 für seine Predator-Connect-Serie gleich zwei Router aus dem Hut gezaubert. Beide »Gaming-Router« setzen auf Wi-Fi 7 mit dem Unterbau der Qualcomm Immersive Home Plattform sowie Triband-Technologie. Das eine Modell hat zudem Anbindung ans 5G-Netz.

Zu den Neuvorstellungen zählt der Predator Connect X7 5G CPE. Der bietet Dual-Konnektivität über 5G und Ethernet an. Dies kann für den Lastenausgleich oder auch als Ausfallmechanismus dienen. Wi-Fi-Geräte können über den neusten Wi-Fi-7-Standard mit einem Durchsatz von 3,5 Gbit/s (über alle drei Frequenzen kombiniert) erreicht werden.

Unterstützt werden 320-MHz-Kanäle, 4K QAM sowie Multi-Link-Operations. Dies soll es erlauben, über verschiedene Frequenzbänder und Kanäle zu senden und empfangen, um eine Durchsatzsteigerung zu erreichen. Die Latenzzeiten gibt Acer mit 1 ms an.

Predator Connect T7 Wi-Fi Mesh Router kommt ohne 5G, bietet aber Mesh

Beim Predator Connect T7 Wi-Fi Mesh Router kann man identische Wi-Fi-7-Datenraten erwarten. Hier wird zudem die Multi-Link-Mesh-Technologie von Qualcomm unterstützt, um ein System mit mehreren Einheiten zu integrieren. HighBand MultiLink Simultaneous soll für ein zuverlässiges Backhaul und eine Abdeckung des gesamten Hauses sorgen.

Auf der Software-Seite verfügen die beiden Predator-Router über eine Netzwerkbeschleunigung und Kompatibilität mit der Intel Killer Priorization Engine. Hier werden Netzwerkdaten erkannt und nach Angaben des Herstellers optimal priorisiert. Das bietet man für diverse Spiele, Apps sowie auch Webseiten.

Auf der Vorderseite des Routers kommuniziert eine mehrfarbige Leuchtanzeige die Signalstärke. Mit der Micro Home Network Security Engine will man Geräte vor potenziellen Angriffen schützen und den Netzwerkverkehr untersuchen. Das scheint wohl eine nicht näher beschriebene Firewall-Funktionalität zu sein.

Preise und Verfügbarkeiten der neuen Router werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Genau soetwas hätte ich mir von AVM gewünscht aber sebst von der 6860 5G, die in März 2023 angekündigt wurde fehlt jede Spur. na ja, dann mal sehen wir schnell Acer liefern kann und zu welchem Preis. interessant wäre auch zu erfahren welcher Qualcom Chipsatz verwendet wird.

    • Aber das hier sind doch nur Router (keine MoDem/Router wie bei AVM)? Dafür gibt’s so fast keine Konkurrenz.

      • Der hier vorgestellte Predator Connect X7 5G CPE hat ein eingebautes 5G Modem und ein 2,5 GB Ethernetport der auch als WAN Port konfiguriert werden kann. Sogar der Paralellbetrib von 5G und externes Glasfasermodem ist möglich, etwas was dem AVM 6850 5G meines Wissens fehlt. Was nur leider fehlt ist sind die Telefoniefunktionen aber ok, eine alte Fritzbox kann da Abhilfe schaffen.

      • Naja, viele Sachen sind in den roten AVM Kisten drin, die schon gar nicht mehr zeitgemäß sind.
        Nach dem Wegfall von ISDN, haben einige schon auf IP Telefone umgestellt. Da reicht dann auch der Router …. Faxe bekomme ich auch keiner mehr. Und die NAS in der Fritte war nie wirklich brauchbar.
        Das AVM Wifi Mesh war nie der hit und läuft eher so in Schulnote „5“
        Nach wegfall von ODFMA wirds dann beim AVM WIFI6 eine 5-“
        Somit wird es längst Zeit für andere Hersteller alternativen, nach dem AVM nix mehr hin bekommt.
        Weder die Huawei Lizenzen für Ihre Geräte zu kaufen, noch Angekündigten Produkte pünktlich auf den Markt zum Kauf anzubieten.

    • Günstig wird der Predator nicht sein. Also ich habe den TP-Link Deco X50-5G, der für unter 300€ zu haben ist und auch einen Qualcomm Chip hat. Verbraucht wenig Strom und ist flott.

      • Ich rechne mit über 500 €, das Vorgängermodell liegt auch in dieser Preisklasse. Eine AVM Fritzbox mit 5G kostet leider ebenfalls soviel.

  2. Mein „Backhaul“ heisst Glasfaser.

  3. Neben dem Preis wär spannend was die Gerätschaften so an Strom verbrauchen. Das dürfte sich bei so vielen Funkeinheiten schon läppern.

    • Wenn man keine Alternative hat ist der Verbrauch egal. Bestes Beispiel sind die Starlink Modems 😉

  4. „Intel Killer Priorization Engine“

    Ist das die V1 Amok oder V2 Genozid?

    Sagt mal, wie kommt man denn auf diese geistig beschränkte Namensgebung? Oder hat das Ding der 16 Jährige Kevin zu Hause zusammengebastelt?

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