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Access Dots: Indikator zeigt Mikrofon- und Kamerazugriff auf Android-Geräten

Mit Access Dots gibt es eine neue App des Entwicklers, welcher durch den Energy Ring und die Energy Notch – Apps zur Visualisierung des Akkustandes um das Punch-Hole oder die Notch – einige Bekanntheit erlangte.

Ziel von Access Dots: ein Indikator, in Form eines farbigen Punkts – ganz in iOS-14-Manier – wenn eine App, möglicherweise auch im Hintergrund, auf das Mikrofon oder die Kamera zugreift. Auf meinem OnePlus-Gerät mit OxygenOS bekomme ich ein entsprechendes Icon in der Benachrichtigungsleiste, sowie eine stille Benachrichtigung – das scheint mir aber kein Stock-Android-Feature zu sein.

In der App lassen sich die Farben für den jeweiligen Indikator ändern. Standardmäßig verwendet man die Farben wie unter iOS: Grün für den Kamerazugriff sowie Orange für den Zugriff aufs Mikrofon. Ich habe mal getestet, wie es ausschaut, wenn man eine Video-Aufnahme mit Ton tätigt: Dann springt wohl bisher der Indikator fürs Audio an.

Die App ist kostenlos und enthält eine Werbeanzeige in den App-Einstellungen. Gegen eine Spende ab 2,39 Euro lassen sich weitere Einstellungsmöglichkeiten neben der Farbe freischalten: So ist es dann auch möglich die Position sowie die Größe des Punkts zu bestimmen.

Verfügbar ist die App, für Android-Geräte ab Android 7.0 ab sofort im Google Play Store:

Access Dots - iOS 14 cam/mic access indicators!
Access Dots - iOS 14 cam/mic access indicators!

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich wüsste gerne, ob das Prinzip überhaupt funktioniert. Unter iOS kann ich mir noch vorstellen, dass Apple diesen Dot mit der Kamera-API verbindet, so dass die Entwickler in ihrem Sandkasten diesen Indikator nicht umgehen können.

    Aber wie ist das unter Android? Kennt ihr eine App, welche unberechtigt auf die Kamera zugreift, um die Funktionsfähigkeit des Dots zu testen?

    • iOS zeigt diese Zugriffe durch eine farbige Leiste an. Schön, dass diese App das für Android nachrüstet, aber ich finde, sowas gehört ins Betriebssystem. Zusammen mit einer umfangreichen Rechteverwaltung, über die man Apps alles entziehen kann, wenn man das möchte.

      • Die farbige Leiste wird in iOS angezeigt, wenn eine App, welche die Kamera nutzt, im Hintergrund genutzt wird. Bspw FaceTime. Mit diesem Dot hat das nichts zu tun.
        Eine umfangreiche Rechteverwaltung existiert bereits unter iOS. Allerdings greifen eine Reihe von Apps, die Zugriff auf die Kamera haben, „aus Versehen“ auf diese zu, wenn vom Nutzer nicht direkt aktiviert. Bspw Facebook oder Instagram.
        Diese Sicherheitslücke soll der Dot schliessen, als Nutzer soll man immer sehen, wann die Kamera aktiv ist, auch wenn man selbst diese nicht aktiviert hat.
        Wie im zweiten Absatz steht, bringt iOS 14 diesen Dot mit, die hier beschriebene App kopiert also die Idee. Was gut ist.

        Jetzt noch mal zu meiner Frage:
        Kann im Artikel genannte App funktionieren, gibt es auch unter Android eine Kamera-API, an die sich diese App dranhängen kann? Oder könnten App-Entwickler auch anderes auf die Kamera zugreifen, so dass diese App es gar nicht bemerkt?

  2. Wenn man sowas in Software macht, kann es auch immer manipuliert werden, egal ob unter iOS oder Android. Sowas gehört nicht ins Betriebssystem, sondern wenn überhaupt in die Hardware.

  3. Scheint auf jeden Fall zu gehen, habe mal mit Kamera und mal mit Google assistant getestet. Die Lampe ist bei beiden angesprungen. Bei mir war keine Werbung bei, da stand aber auch noch beta Version bei und es war keine Möglichkeit zum bezahlen integriert. Die Idee finde ich super. Ich hoffe die App frisst nicht zuviel Akku da sie natürlich immer im Hintergrund laufen muss.

  4. Ich verstehe nicht, was daran neu sein soll, ausgenommen dass iOS dots sind. Unter Android 10 wird man doch über Kamera- und Mikrofonzugriffe hingewiesen, sowohl einmal beim Start, sowie kann man auswählen, dass die Zugriffe nur erlaubt sind, wenn die App im Vordergrund ist.
    Keiner kann sich also im Unklaren, sein, ob und wann eine App Mikrofon und Kamera benutzt. Und gegen Malware, die vielleicht in der Lage ist, das System auszutricksen, wird sicherlich auch die App austricksen können.
    Und dass bei aktivierter „OK Google“ Erkennung das Mikrofon immer an ist, sollte niemanden bei Verstand wundern.

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