9-Euro-Ticket: Ab sofort bei der Deutschen Bahn im Vorverkauf

Von dem 9-Euro-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr habt ihr sicherlich schon gehört bzw. hier im Blog gelesen. Ab heute startet die Deutsche Bahn wie geplant den Vorverkauf. Ihr könnt das Ticket einerseits in der App DB Navigator erwerben oder auch im Web über die Site des Unternehmens.

Ganz nett: Ihr könnt nicht nur bereits für Juni, sondern auch schon für Juli und August 2022 jeweils separat das 9-Euro-Ticket kaufen. Es verlängert sich ansonsten im Übrigen nicht automatisch. Solltet ihr in der App danach fahnden: Wenn ihr zum Bereich „Reiseauskunft“ wechselt, prangt direkt unten der Hinweis auf das Ticket und leitet euch zur Buchung weiter. Zeigt euch auch nochmal mein folgender Screenshot.

Wichtig: Auch wenn ihr das Ticket jetzt schon erwerben könnt, so gilt es offiziell natürlich dennoch erst ab dem 1. Juni 2022 – bzw. ab Juli oder August 2022, wenn ihr für jene Monate reserviert. Plant ihr beim 9-Euro-Ticket zuzuschlagen?

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72 Kommentare

  1. Stefan Pfefferkorn says:

    Bei Buchung in der DB-App:
    „Auf dem Gerät ist kein gültiges Zertifikat vorhanden um eine sichere Verbindung aufbauen zu können. Bitte prüfen Sie Ihre Systemeinstellungen oder aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem“

    Oh je, Deutsche Bahn.

    Nebenbei bemerkt: Ein anderes Ticket für eine Fernreise kaonnte ich erfolgreich buchen

    • Die Meldung „„Auf dem Gerät ist kein gültiges Zertifikat vorhanden…“ kommt meist, wenn man über ein VPN oder mit einem alternativen DNS unterwegs ist. Falls möglich, kannst Du die Domain „bahn.de“ vollständig freigeben, dann sollte es klappen.

      • Stefan Pfefferkorn says:

        Bin ganz klassisch im 4G Netz von Congstar unterwegs, ohne von oder eigene DNS Einstellungen.

        Und wie bereits erwähnt: ein Fernticket konnte ich buchen

  2. Na da bin ich mal gespannt ob die Welt der Bahnfahrer wirklich untergeht, wie von einigen behauptet. Ich glaube ja nicht daran das viele Pendler vom bequemen eigenen Auto, das einen schnell von Haustür zur Haustür bringt, auf ein unpünktliche schlecht getaktete und in weiten teilen unbequemes ÖPNV umsteigen.

    Nur mal so mein Beispiel:
    – Mit dem Auto wohl klimatisiert und mit der eigenen Musik in 30 bis 45 Minuten ins Büro, flexible Zeiten.
    – Mit S-Bahn und U-Bahn von mindestens 1 Stunde 10 Minuten bis 1 Stunde 30 Minuten, in einer lauten schlecht klimatisierten teils miefigen Bahn zu unflexiblen Zeiten.

    Es kann auch gerne mal passieren, dass man bei -10 Grad und Schneegestöber auf dem ungeschützen Bahnsteig die Durchsage erhält „Dieser Zug fällt aus, die nächste S-Bahn kommt in 15 Minuten“. Oder man fährt bei 35 Grad ohne Klimatisierung bei geschlossenen Fenstern. Da kommt echt Freude auf.
    Es ist eben nicht immer schönes Wetter, das gibt es nur auf Plakaten im Tikatakatuka-Land.

    Und wieso sollte ich mit dem Regionalverkehr 15 Stunden von Baden Württemberg nach Sylt fahren wollen?

    • Kommt immer drauf an wo man wohnt.
      Ich würde in meiner Stadt nie freiwillig vom ÖV aufs Auto umsteigen.

      Arbeitsweg:
      Bahn: Gemütlich mit der SBahn in 20 Min und dabei Zeitung lesen
      Auto: Im Berufsverkehr mit voller Konzentration gute 45 Min

      SBahn alle 15 – 30 Minuten Takt ist mir völlig ausreichend.

      Klimaanlage meistens besser als im Auto, denn die muss nicht erst das in der Sonne geparkte Auto von 70 Grad auf 20 runterkühlen 😀

      Man kann sich auch alles schön/schlecht reden wenn man will…

    • „Es kann auch gerne mal passieren, dass man bei -10 Grad und Schneegestöber auf dem ungeschützen Bahnsteig die Durchsage erhält „Dieser Zug fällt aus, die nächste S-Bahn kommt in 15 Minuten“.“
      Ich kann dich beruhigen, das wird während der Geltungsdauer des 9-Euro-Tickets wahrscheinlich eher selten passieren.

      • Du muss schon einen Satz weiter lesen: „Oder man fährt bei 35 Grad ohne Klimatisierung bei geschlossenen Fenstern. Da kommt echt Freude auf.“
        Und außerdem soll die Aktion dazu dienen ÖPNV schmackhaft zu machen…

    • Bei mir exakt das Gegenteil. Ich gehe lieber zu Fuß und fahre mit der U-Bahn (Hamburg), die pünktlich, sauber und klimatisiert ist. Die wenigen Male, die ich mit dem Auto in die Arbeit (Innenstadt) fahren MUSS, habe ich vor Wut schon dreimal ins Lenkrad gebissen. So hat also jeder seinen Favoriten.

      • Herzlichen Glückwunsch, hier im Speckgürtel von Stuttgart kannst du das vergessen. Unpünklich, schmuddelig und es funktioniert hat meist mal eine Tür nicht usw…

    • Bequem? Anfahren, Bremsen, ständig aufmerksam sein, Tanken müssen, ect. ich bin mit dem Bus oder der Straßenbahn viel entspannter am Ziel.

      • Miefende Nachbarn (nach Rauch, Essen, ungewaschen), schmuddelige Sitze oder ein Sitznachbar der etwas zu viel Kilos drauf hat. Mal zu kalt mal zu heiß… Automatik im Auto macht so einiges leichter…
        Dann dei handygespräche der anderen, oder Abends mal ein paar Betrunkene… nee Danke

        • Hast mich überzeugt. Ich Kauf sofort nen 2,8 Tonnen suv um 300 m Brötchen holen zu gehen…

    • naja mich holen sie damit schon ab, aber nicht wie man sich das wünscht. Die Haltestelle der Bahn liegt 30m vorm Garten. Ich komme direkt nach 18 Minuten in der nächsten größeren Stadt raus, mit dem Auto wäre ich nicht schneller. Perfekt um mal im Sommer ins Kino zu fahren oder im Biergarten zu sitzen ohne sich Gedanken machen zu müssen wer fährt.

      Als Pendel-Ersatz? Nein, ich bin 17 Jahre Bus und Bahn gefahren, seit Corona fahre ich (wieder) PKW wie ganz zu Anfang meiner Einstellung im Unternehmen und möchte keinesfalls wieder zurück. Die 3 9€ Tickets sind für mich Sommer-Tickets für Spiel und Spaß.

      • Oliver Müller says:

        Setz eine Maske auf (ist sowieso Pflicht), dann hat auch Corona im ÖPNV kaum eine Chance.

    • Mit ÖPNV im Ruhrgebiet würde ich täglich mehr als 2h mehr für meinen Pendelweg von 12 km Luftlinie benötigen. Da ist mir meine Freizeit schon etwas mehr wert.

      Vorort Bus zur Bahn 20 min (30 min Takt, zum Feierabend 1h Takt)
      5 min Wartezeit
      Stadtbahn ins Stadtzentrum 25 min (10 min Takt, zum Feierabend 20 min Takt)
      7 min Umsteigen in der Stadt
      Stadtbahn zum Stadtteil der Arbeit 10 min (10 min Takt, zum Feierabend 20 min Takt)
      3 min Wartezeit
      Bus zum Arbeitsplatz 10 min (20 min Takt, zum Feierabend 30 min Takt)

      Im Best-Case wären es also ca. 80 min., aber nur wenn alle Anschlüsse passen. Im Auto ist es Worst-Case 30 min, realistisch morgens 25min und abends 15 min.

    • Oliver Müller says:

      Die letzen beiden Male Flensburg -> Nürnberg: Mit dem Auto 13 Stunden inkl. Vollsperrung auf der A7. Mit dem Zug: 10 Minuten zum Bahnhof, 7 Stunden und 10 Minuten RE und ICE und dann nochmal 20 Minuten vom Hbf Nürnberg zum Ziel.

      Ja, es wird immer Beispiele geben, in denen das eine oder das andere Verkehrsmittel besser passt. Daraus auf alle rückzuschließen ist falsch.

  3. Christian says:

    Ja, ich werde das Ticket nutzen. Ist zwar ein wenig nachhaltiger „Schnellschuss“, und die Verkehrsbetriebe haben kaum die Ressourcen für eine Anpassung ihrer Angebote. (Möglich also, dass es teilweise zu eher abschreckenden Situationen in vollen Bahnen usw. kommen wird.) Bin eher Gelegenheits- oder Immer-mal-wieder-Fahrer, daher nutze ich in NRW das eezy-Ticket (einchecken, einsteigen; aussteigen, auschecken; kein Nachdenken vorher über Preisstufen o.ä.). Mit den 9-Euro-Tickets kann ich ähnlich verfahren – der Umfang meiner Öffi-Nutzung wird sich aber vermutlich wenig ändern.

  4. Hab’s mir gekauft. Ich will doch unbedingt nach Sylt. 😉

  5. Buchungssystem zusammengebrochen!

    Das konnte man jetzt nicht vorhersehen, oder?

    • Nö, natürlich nicht. Wir reden über die Deutsche Bahn. Die hat keine Glaskugel.

    • Warum sollte die Bahn dafür mehr Ressourcen allokieren? Das Ticket ist sowieso erst nächste Woche gültig und spätestens morgen wird das Buchen wieder normal funktionieren.

    • Oliver Müller says:

      Du meinst, es war absehbar, dass ein paar Chaoten direkt am Montag Vormittag das Ticket buchen, nur um dann zu meckern? Vielleicht.

      Aber nur wegen der paar Chaoten muss die Bahn nicht ihre Ressourcen aufstocken. Das Ticket gilt erst ab 1.6., buch in ein paar Tagen, dann klappt es.

  6. Sascha Bürk says:

    Unter iOS ist im Navigator leider noch nichts zu finden.

    • Doch, nur der Banner wie im Screenshot fehlt. Einfach irgendeinen Regionalzug buchen, in der Ticketauswahl steht dann ganz oben das 9-Euro-Ticket 🙂

  7. Ist bei der DB gerade alles überlastet. Aber es gibt ja nun auch keinen Zeitdruck, das Ticket ist in keiner Form limitiert. Aber man kennt die Leute ja – es muss sofort sein 🙂
    Wer es ganz eilig hat kann das Ticket auch bei den regionalen Fahrverbänden und deren Apps erwerben. Es muss nicht zwangsläufig bei der DB gekauft werden.

  8. Sebastian says:

    Durch das Abo, bekomme ich es eh.
    Ich hab vor 3 Monaten bereits ausgerechnet, das Auto zwar schneller geht und man ohne Umsteigen durchfahren kann. Trotzdem zahle ich mit Bahn 1/2 weniger als mit Benzin. Bin zwar ca. 10min langsamer pro Stecke, kann dafür jedoch auch schon Mails checken oder mein Buch lesen, wa sich sonst nicht schaffe 😉
    Nach Sylt würde ich eh mit einem normalen Ticket fahren. Da ist mir meine Zeit zu kostbar um da die doppelte Zeit zu brauchen.

    • Oliver Müller says:

      Es fahren keine „normalen Züge“ nach Sylt (ich vermute mal du meinst IC oder ICE), spätestens ab Niebüll fährt nur noch der RE.

  9. Gibt es die Möglichkeit, gleich Tickets für die gesamte Zeit zusammen zu bestellen in einem Bestellvorgang?

    • In der Zeit in der du nach der Antwort suchst, hat man alle 3 doch schon bestellt -_-

      • Naja, einmal wäre schon bequemer. Manche sind auch so schlurig und vergessen am 1. Juli dann das Ticket zu tauschen, ect.

      • Es geht mir nicht um die Zeit, sondern um einen Gutschein, den ich gerne dafür nutzen möchte, der Restwert bei Kauf eines einzelnen Tickets dann aber verfällt. Inzwischen aber habe ich auch dafür eine Lösung gefunden: Jeweils eine Fahrt gebucht im Juni und im Juli, die dann zusammen bezahlt werden konnten.

  10. Ich habe die Tickets in der GVH-App (Großraum Hannover) für alle 3 Monate geholt, hat sofort ohne Probleme geklappt, bezahlt per Paypal. Werde dadurch viel an Parkgebühr sparen, dafür einige Monate „maskiert“ mit Öffis fahren nehme ich in Kauf. Ist aber keine Dauerlösung, Auto ist viel entspannter und bequemer.

    • Ich bin bis 2020 immer mit Bahn/Straßenbahn vom Nordwesten Hannovers in den Süden zur Arbeit gefahren. Mit der Bahn dauert es ca. eine Stunde. In den letzten beiden Jahren bin ganze 10 Mal mit dem Auto gefahren.
      Entspannter fand ich das nicht, im Gegenteil es ist die Hölle morgens über die A2 und den Messeschnellweg zu fahren. Da sind eigentlich nur Verkehrsrowdies unterwegs, die sich an keinerlei Gesetze halten.
      Da ist mir die Bahn doch wesentlich lieber!

  11. Kann das Ticket über die DB-App irgendwie in die Apple Wallet übertragen werden? Hab leider keine entsprechende Option gesehen.

    • Oliver Müller says:

      Keine Ahnung, wie dieses Apple Wallet funktioniert, aber in Apps wie z.B. PassAndroid können auch PDF Dateien importiert werden.

    • Das habe ich auch schon versucht, dafür aber scheint es keine Option zu geben. Grundsätzlich sollte das möglich sein, aber vielleicht nur mit „normalen“ Tickets.

  12. Christian says:

    Faszinierend. Noch mehr als eine Woche bis zum Beginn des ersten 9-Euro-Ticket-Monats, aber manche meinen ja offenbar, die Tickets unbedingt heute kaufen zu müssen (egal ob bei der DB oder anderen). Und beschweren sich dann auch noch über die überlasteten Systeme bei Websites und Apps …

    • Was erwartest du von einem Land, in dem sich der Toilettenpapier-Bestand nach den Nachrichtensendungen richtet 🙂

      • Ich bin deswegen auf Bidet umgestiegen bzw. HappyPo und bereue es null.

        • Sehr gut! Ist eh besser den Po vernünftig zu säubern anstatt die Soße mit Papier am Hintern zu verreiben^^

  13. Ich habe mal zugeschlagen – erstmal nur Juni. Bin zwar nicht so der Öffi-Fahrer (schlechte Anbindung), aber vielleicht machen wir doch mal die eine oder andere kleinere Tour mit der Bahn.
    Außerdem kann man mit dem Kauf des Tickets auch ein Statement setzen. Wenn viele mitmachen, findet vielleicht auch mal ein Umdenken in der Politik statt. Ja, Bahnreisen mit der Bahn sind in Deutschland zumeist umständlich und zu teuer, meiner Meinung nach muss der öffentliche Nah- und Fernverkehr wesentlich mehr gefördert und ausgebaut werden.
    Und das sage ich, als (Zwangs-) Autofahrer.

  14. Ohh ich hab solche Sehnsucht,
    ich verlier den Verstand,
    ich will wieder an die Nordsee *oho oho*
    ich will zurück nach Westerland.

  15. Bei Vielen die heute direkt beim 9€-Ticket zuschlagen wurde das „Haben-will-Virus“ aktiviert. Gerade im Radio einen schönen Beitrag gehört. Da wurde eine ältere Dame am Ticketshop interviewt und hat erklärt, sie hätte für ihren Mann und sich die 9€-Tickets geholt, wüsste aber noch gar nicht ob sie es auch nutzen werden. *kopfschüttel* So kann man natürlich auch die armen Verkehrsunternehmen unterstützen.

    • Und auch dann ist nichts verloren.

      Ich hab jetzt rausgefunden das ich per Bus ganz gut auch in die Kneipe komme. Saufen ahoi ‍☠️!!!

      • Naja verloren mag da nichts sein und wenn’s den Vorstandsgehältern zugute kommt…
        Das 9€-Ticket ist Teil des Entlastungspaket der Bundesregierung. Wenn Rentner sich das Ticket holen ohne zu wissen ob sie es nutzen, dann scheint es einer gewissen Gruppe von Menschen in unserem Land noch viel zu gut zu gehen. Andere müssen für 9€ eine Familie ernähren oder Schulsachen kaufen. Denen bleiben am Ende vielleicht nicht mal 8,99€.

        • Was n das für eine verdrehte Realitätswahrnehmung. Also wenn man 9€ ausgeben kann ohne sich darüber viele Gedanken machen zu muss geht es einem zu gut, ja ne ist klar.

    • Oliver Müller says:

      Du glaubst wirklich, die verdienen an den 9 Euro etwas?

      • Wenn viele Leute das 9€-Ticket kaufen und es nicht nutzen ist es am Ende als Gewinn zu verbuchen. Ein Teil der Kosten, verursacht von denen die das Ticket tatsächlich brauchen und nutzen, wird ja aus Steuergeldern finanziert. So gesehen müsste man sich als Steuerzahler über möglichst viele Nichtnutzer freuen. Aber leider versickert das Geld im ÖPNV-Sumpf.

        • In dem Zusammenhang von ÖPNV-Sumpf zu sprechen, ist schon nicht schlecht.
          Was ist denn mit dem Automobilhersteller-Sumpf, die zu den CDU-Zeiten Milliarden an Subventionen für jeden möglichen Mist einstreichen konnten?
          Ich weiß, Whataboutism – aber trotzdem.

          • Erklär das mal dem unterbezahlten Fahrpersonal. Die waren auch unterbezahlt als die Automobilindustrie subventioniert wurde, und dadurch Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen wurden, und sie sind unterbezahlt auch wenn der ÖPNV subventioniert wird. Die üppigen Vorstandsgehälter steigen nach der Corona-Delle wieder.

      • Kommt drauf an, wie die staatl. Zuschüsse verteilt werden:
        Wenn nach verkauftem 9€-Ticket, dann lohnt sich das für die Unternehmen schon, wenn nach Fahrgastaufkommen (nach welchem, wie und wann gemessen?) dann wohl eher nicht.

  16. Na das klappt ja wohl gut bei der Deutschen Bahn.

    Hinweis

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    Deutsche Bahn AG

    Dann probiere ich es eben später noch einmal.
    Und nein, mein lokaler ÖPNV bietet so etwas nicht per App an.

    • Also sogar bei uns auf dem platten Land kann man das 9 Euro Ticket ab dem 01.06. direkt im Bus kaufen.
      Warum soll ich mir da vorher Stress machen? Vorher kann ich es eh nicht nutzen.
      Der einzige Nachteile wäre dann das man es wahrscheinlich nicht digital hat.

  17. Es ist egal wie voll die Züge werden weil schon jetzt in vielen Gebieten voll ist. Und hätten die Verkehrsverbünde sich um
    eine Taktverdichtung gekümmert, die schon seit mehrere Jahren gefordert wird, hätten wir weniger Probleme im
    öPNV

    • Beispiel unserer Strecke:
      – SBB (Schweiz)
      – IC
      – ICE
      – Regional-Bahn
      – Regional-Express
      – HKX
      – Güterzüge

      Alles über die gleichen Gleise. Hier ist keinerlei Verdichtung mehr möglich. Zwischen 6 und 8 Uhr stopft sich alles in den Nahverkehrsbahnen, ab 10Uhr Vormittags und 18:30Uhr abends wird leere und warme / klimatisierte Luft von A nach B gefahren.

      Das Konzept der Bahn funktioniert halt nicht wirtschaftlich. Es müssten viele kleine Züge auf Halde stehen die morgens die Taktung verdichten, die allerdings 2/3 Tages ansonsten nur herumstehen. Wer soll das gegenfinanzieren? Gleichzeitig der gern genommene Spruch “ es müssen mehr Güter auf die Gleise“. wie soll das gehen? Die Gleise sind dicht? Und je dichter du sie durchtaktest, umso dramatischer wird es, wenn es zu Störungen im Betriebsablauf kommt. Wer Bahn fährt, weiß, dass das eher der Alltag als die Ausnahme ist.
      Strecken die stillgelegt wurden sind ja nicht stillgelegt worden weil sie so blöd sind. Sie wurden stillgelegt weil sie offensichtlich unwirtschaftlich waren. Es müsste also jemand sowas wieder quersubventionieren. Und fairerweise muss man sagen, der Anteil des Bundes-Finanzierungskuchens ist bei der Bahn bezogen auf die tatsächlich transportieren Waren/Menschen überproportional hoch. Ich glaube die meisten die sich täglich durchs Ruhrgebiet quälen inkl. der LKW Transporter sähen das Geld lieber in deutlcih mehr Fahrspuren und Verbesserungen des Autobahn-Netzes.

      • Ich würde das umgekehrt sehen: nicht das Prinzip Bahn funktioniert nicht, wegen all der Leerfahrten; Sondern unsere Arbeitskultur mit 8-10h-Tagen, 3-Schicht-Betrieb und Bürozeiten ist inherent problematisch – statt einer halbwegs gleichmäßigen und durchmischten Auslastung aus Pendlern und Nicht-Pendlern kommt es mehrfach am Tag zu Stoßzeiten mit massiven Staus und dazwischen herrscht tote Hose.
        Da würden ein 6h-Tag und 4-Schicht-Betrieb schon einiges abflachen können; vor allem, wenn man die gleichen Bürozeiten mit Mitarbeitern abdecken möchte und so die Hälfte mit 2h Versatz anfängt.

        • Es ist schon was dran, dass das System Bahn hier eher schlecht funktioniert. Klar liegt das auch an der unterschiedlichen Auslastung. Aber insgesamt an der, im Gegensatz zum Ausland, Infrastruktur, Wenn sich Nah-, Fern-, Schnell- und Güterverkehr den selben Fahrweg teilen müssen, dann kommt das System eben schnell an seine Grenzen.
          Grundsätzlich müsste das Arbeitszeitsystem reformiert werden. Die meisten in meiner Familie arbeiten in Berufen in denen man auch samstags, sonntags und an Feiertagen, Tag und Nacht ran muss. Aber wir leisten uns für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung den Luxus der 5-Tage-Woche von Montag bis Freitag.

  18. Ich war am Automat und hab sechs Tickets für zwei Personen geholt. Kein Problem. Schade das man pro Monat einen schein braucht und nicht einfach eines für die ganzen drei Monate – naja so ist es halt – alles gebucht auf der regulären Besorgungsrunde.

  19. Bekommt man das Ticket dann eigentlich irgendwie ins Apple Wallet bzw. auf die Apple Watch?

  20. Die Idee ist super, leider „hilft“ es nur den Leuten in der Stadt. Auf dem Land macht das Ticket einfach keinen Sinn.
    Evtl. fällt Denen da oben ja noch was für die Landeier ein, bis auf billigeren Sprit hätte ich aber selbst keine Idee.

    • Die „Landeier“ müssen weniger entlastet werden als die Stadt- und Ballungsraumbewohner, weil sie ja per se schon eine niedrigere Belastung haben. Geringere Mieten und Grundstückspreise. Der Grünschnitt kann auf den Komposthaufen und muss nicht in die Biotonne. Die Luft auf dem Land ist eh viel besser als in der Stadt.

      • Die Zeiten sind seit 10-20 Jahren vorbei. Ich zahle mehr als Freunde in Großstädten, Kontrollen sind strenger als in Städten (Müll wird durchsucht, dass bloss nichts falsches im Sack ist), etc.

        Und Wohnungssuche… 4-5 Jahre damit man 1-2 Angebote hat (auf die sich 100-200 Leute bewerben). Nimmt sich nicht viel mit Großstadt.

        Dazu noch fehlendes Breitband, mieser Mobilfunkempfang, etc.

        Saubere Luft… auch das ist nicht mehr so, wie es mal war, da überall gebaut wird und Wälder und Wiesen zerstört werden.

    • Ihr bekommt ja im Ausgleich den Tank-Rabatt. Der bringt „uns“ in der Stadt ohne Auto nichts. 😉

    • Oliver Müller says:

      Ich wohne auf dem Land, natürlich „hilft“ mir das 9-Euro-Ticket.

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