Telekom: iPhone 5 per Premieren-Ticket vorbestellbar

4. September 2011 Kategorie: Apple, Mobile, geschrieben von: caschy

Der liebe Jens vom Pottblog und ich haben uns gestern auf nen kurzen Schnack auf der IFA getroffen. Jens hat gebloggt, dass man auf der IFA in Berlin (sie läuft noch bis zum 07.09.2011) bei der Telekom (Halle 6.2) das iPhone 5 vorbestellen kann. Der ganze Spaß nennt sich Premieren-Ticket, bekommt man per Post zugeschickt und es ist quasi eine Art Reservierung, ihr bekommt also höchstwahrscheinlich schneller als alle anderen das iPhone 5, sofern der Andrang groß genug ist – und das wird er sein, genug Irre gibt es immer 😉

iphone

Jens beschreibt es so:

Ich: Hallo! Ich würde gerne eine dieser “Reservierungsmarken” für das iPhone 5 vorbestellen, die es ja eigentlich erst ab Montag geben soll.

Mitarbeiter (mit erstauntem Gesicht): Wie… woher wissen Sie davon?

Ich: Das steht im Internet.

Mitarbeiter (grinst): Also es ist richtig, man kann ab Montag sich eine Art Reservierung bestellen. Diese gilt für ein neues leistungsfähiges Smartphone. Wir können Ihnen jetzt noch nicht sagen, welches es ist und was es kann, wie teuer es ist und ab wann es das gibt. Aber ich kann Ihre Daten jetzt schon mal aufnehmen, und wir werden das dann ab Montag vormerken, denn jetzt ist das noch nicht freigegeben.

Joa, Jens ist ein früher Vogel – wie viele auch, die nicht wissen, was das neue iPhone 5 für neue Features bieten wird – aber naja, wenn es geil ist, bekommt er es vielleicht  schneller. Wer übrigens spekuliert: man muss nicht zur IFA fahren, ab morgen könnt ihr in den örtlichen Telekom-Shop wetzen und euch erkundigen. Fragt aktiv nach dem iPhone, lehnt das iPhone 4 aber ab, da der Nachfolger bald kommen soll – man wird euch sicherlich ein Premieren-Ticket anbieten wollen. Fazit: wer sich eh bei der Telekom ein Vertrags-iPhone holen will, der kann sich ja vormerken lassen – alle anderen kommen auch sicherlich im Online-Store von Apple schnell an das iPhone 5.

„Vormerken lassen auf ein unbekanntes Gerät“ ist das neue „Anstehen für Bananen in der DDR“.

 



Über den Autor: caschy

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30 Kommentare

oggy 4. September 2011 um 19:55 Uhr

Genial. Wenn mein iPhone4-Vertrag nicht erst knappe 9 Monate laufen würde…hach..

sonyon 4. September 2011 um 19:58 Uhr

NEin, beim anstellen für Bananen hat man gewusst was man kriegt.
Vorbestellen bei einem unbekannten Technischen Gerät ist dann doch eher Religiöse Verzückung, nomaldenkende Menschen würde nämlich erstmal auf den Preis, das Design und die restlichen Fakten warten.

Sandro 4. September 2011 um 20:04 Uhr

Ich lache jeden aus der sich in die Schlange stellt und stundenlang vor einem T-Mobile Laden wartet um ENDLICH einen 80 Euro Vertrag abschließen zu können um ein iPhone 5 zu ergattern, ob wohl seon 60 Euro Vertrag vom iPhone 4 erst 1 Jahr alt ist !

Solche Menschen wie ihr machen Apple zu dem Gehirnwäsche- / Gehirnkontroll-Unternehmen das es ist !

Don 4. September 2011 um 20:09 Uhr

Diesen Mythos mit den Bananen werde ich wohl nie verstehen.
Ich bin in der DDR aufgewachsen und wir mußten niemals für Bananen anstehen. Die waren eigentlich immer vorhanden, im Gegensatz zu vielen anderen Südfrüchten (an Apfelsinen z.B. war immer nur sehr schwer heranzukommen; Kiwis und Mangos kann ich mich überhaupt nur an ein einziges Mal erinnern, daß die im Delikat angeboten wurden).

ChackZz 4. September 2011 um 20:09 Uhr

Wo ist das Problem sonyon?

Ticket sichern um, wenn das Gerät gefällt, einer der ersten Besitzer zu sein und wenn mir irgendwas nicht gefällt, ob nun Gerät, Preis oder Konditionen, dann scheiß ich halt auf mein Ticket?

Wird angesichts der undurchsichtigen Lage ja kaum verbindlich sein…

Neri 4. September 2011 um 20:12 Uhr

Mir würde das 4er schon reichen… aber da darf man ja hoffen, dass das dann auch zeitnah erschwinglicher wird, bzw. man kostengünstig an gut erhaltene Gebrauchte rankommt.

LG, Neri

Headhunter 4. September 2011 um 20:33 Uhr

Bevor ich ein Ei-Fon kaufe werde ich Opus-Dei Mitglied und geißel mich für meine Sexsucht!

Markus 4. September 2011 um 20:35 Uhr

Für Leute, die sich gerne „nicht so ganz günstigen“ Verträgen unterwerfen wollen, ist das sicher eine tolle Sache!

🙂

Don 4. September 2011 um 20:37 Uhr

Bevor ich ein Ei-Ei-Ei-Verportfon kaufe, werde ich Opus-Mitglied und gröhle „Live Is Life“!

Josef Türk Jun. 4. September 2011 um 20:43 Uhr

Jeden Tag stehen ein paar Verrückte auf, so auch morgen und stehen dann vorm T-Shop an, garaniert. Im Leben würde ich mich nicht für ein Gadget, egal von wem, anstellen oder dergleichen. Immer der erste zu sein, kann gehörig daneben gehen, außer man testet von Berufswegen, eh klar.

Zumindest warte ich die Specs und die ersten Review ab und dann …. 🙂

Headhunter 4. September 2011 um 20:49 Uhr

@Don

“Live Is Life” von Opus aus dem Jahre 1985 ist Kult. Garantiert geeignet, das Bewußtsein zu verlieren und damit über jeden Zweifel erhaben.

Paul 4. September 2011 um 20:59 Uhr

Eigentlich traurig.. Früher musste der Hersteller für seine Produkte werben und war auf den Kunden angewiesen. Der Hersteller gab ggf. noch Vergünstigungen, damit man sein Produkt erwarb. Bei Apple ist es seit dem 3GS jedenfalls so, dass man als Käufer aktiv werden muss – der Besitz des Produktes fast als Privileg dargestellt wird. Ich muss mich als glücklich schätzen, dass ich aktiv um Informationen bettle, eine besondere Ticketnummer bei einem Reseller bekomme, damit ich dieses Produkt auch wirklich bekomme. Ich bin keines Wegs gegen Apple, die Produkte sind super – ich nutze selber ein MBP mit iPhone (Classic & 3GS), weil ich zufrieden bin. Mittlerweile macht mir dies aber Angst…

Headhunter 4. September 2011 um 21:08 Uhr

ManFrau sollte diese Bauernfängerei von Apple nicht unterstützen, BASTA.


„Eine Demütigung jagt die andere im einstigen Land der Schlaumeier und Korinthenkacker. Denker haben wir keine mehr, und der Rest ist nicht ganz dicht.“

„Meine Wohnung ist so klein, daß ich zwangsläufig meinen Penis in Sie einführen muss!“

Gerrit A. 4. September 2011 um 22:34 Uhr

Mal sehen ob ich morgen das ganze auch schon Vergünstigt angeboten bekomme 🙂 Wäre echt cool wenn die 30% dafür gelten würden!

San 4. September 2011 um 23:26 Uhr

Was? Gibts noch keine ‚App‘ dafür??
😉

Freddi 5. September 2011 um 00:45 Uhr

Ich hab irgendwie das gefühl, dass dieses Apple-Fanboytum immer extremer wird. Die machen das aber auch verdammt geschickt, die Apple Propaganda-Minister.

Gaudimax 5. September 2011 um 08:21 Uhr

Tja, da haste recht, Caschy. Genug Irre gibt es tatsächlich immer bei allem was mit crApple zusammenhängt.

Chriz 5. September 2011 um 08:49 Uhr

Ganz nett, nur leider der falsche Anbieter für mich. Ab Montag kann man es offizell reservieren? Aber erst nächste Woche, nicht heute, oder?

Bernhard Wakonig 5. September 2011 um 09:20 Uhr

Ein Bekannter von mir verwendet gerade Fragen in diese Richtung um ungeeignete Bewerber in einem Assessment-Center auszusortieren.

Es gibt scheinbar eine bemerkenswert hohe statistische Korrelation (also, je positiver gegenüber Apple eingestellt, desto weniger leistungsbereit (sind eher verspielte Naturen, kann aber im kreativen Bereich gewollt sein), desto geringeres kritisches u. selbständiges Denken, desto labilere Persönlichkeit, desto unterordnender gegenüber Autoritäten, etc.) und ist sehr leicht zu erheben.

Woodman 5. September 2011 um 09:44 Uhr

Passende Meldung zum Apple-Wahnsinn (Quelle: http://www.macmania.at) in Verbindung mit dem (zufällig mal wieder abhanden gekommenen) Prototypen:

„Außerdem wurde bekannt, dass die US-Polizei auf der Suche nach dem Prototypen geholfen hat. Aber es kommt noch besser! Es wurden dabei sogar behördliche Kompetenzen an Apple-Mitarbeiter abgegeben. So sollen dem 22-jährigen Sergio Calderon insgesamt sechs Zivilbeamte einen Besuch abgestattet haben, aber nur vier von ihnen waren angeblich Polizeibeamte. Die anderen Beiden waren Apple-Mitarbeiter, die dann auch die Wohnung auf Grund der Ortungsangabe des Prototypen durchsucht haben. Die richtigen Beamten warteten vor der Tür.

Auch haben sich die beiden Apple-Mitarbeiter laut Calderon demonstrativ wie Beamte benommen und dem Latino sogar gedroht, er könnte Probleme mit der US-Aufenthaltsberechtigung bekommen, wenn er nicht kooperiere.“

FAZIT: Apple-Mitarbeiter geben sich als Polizisten aus, durchsuchen eine Wohung und drohen einem Latino mit Abschiebung. George Orwell hat sich das wahrscheinlich etwas anders vorgestellt, d. h. wird nicht unbedingt gedacht haben, dass diese Auswüchse von einem Spielzeug-Hersteller aus Cupertino ausgehen.

Nippelnuckler 5. September 2011 um 11:16 Uhr

Mein Gott schreiben hier viele Dummschwätzer. Dann reihe ich mich mal mit ein…

Philipp 5. September 2011 um 16:08 Uhr

Ich versteh auch nicht warum jedes Thema zum Anlass genommen wird.

Mich interessiert: Hat das heute schonmal jemand ausprobiert?

Thorsten 5. September 2011 um 16:27 Uhr

Hi,
schon mal jemand bei T-Mobile nach „Premiere“ gesucht?
Dann muss sich der digitale Mensch nicht die Hacken ablatschen 🙂

Marco 15. Oktober 2011 um 16:49 Uhr

Das mit dem Premierenticket war wohl ein reiner Marketing-Gag der Telekom. Von einer bevorzugten Belieferung der Premieren-Ticket-Inhaber kann leider nicht gesprochen werden. Und die Telekom sagt dazu……

…. natürlich nichts !!

Fühle mich ziemlich verarscht von denen:

Siehe auch hier: http://hilfe.telekom.de/hsp/cm.....SP/de/9034

elknipso 14. August 2012 um 08:53 Uhr

Musste auch lachen als ich das gelesen habe :).




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