Superuser: Neue App für die Verwaltung des Root-Zugriffs unter Android

25. Februar 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Koushik Dutta hat mal wieder eine neue App für Android vorgestellt. Nachdem er bereits u.a. den ROM Manager, und das Backup-Tool Carbon entwickelt hat, folgt nun eine erste Beta-Version einer weiteren App für den Superuser, also den Zugriff auf weitreichende Systemrechte.

Superuser

Jeder Benutzer, der sein Smartphone schon einmal gerootet hat, wird bereits ähnliche Apps kennen. Die Klassiker bisher sind Superuser und SuperSU. Die Frage kann daher gestellt werden, wozu es eine weitere App dieser Art braucht. Er beantwortet dies auch direkt bei Google+ recht ausführlich.

Der wichtigste Grund liegt laut Dutta daran, dass die beiden anderen Apps nicht Open Source sind und somit nicht einfach auf ihre Sicherheit überprüft werden können. Er stellt seinen kompletten Quellcode daher auf Github zur Verfügung. Zudem unterstützt die App die neue Multiuser-Funktion, die mit Android 4.2 auf den Tablets eingeführt wurde. Zudem ist die App sowohl für ARM, als auch für x86-Prozessoren geeignet und kann über eine PIN-Funktion abgesichert werden. Bei der Abfrage zur Gewährung des Root-Zugriffs, kann zudem eine bestimmte Zeit definiert werden.

Superuser

Zusätzlich bietet Superuser eine ansprechende Oberfläche, unter der man die Logs und die vergeben Berechtigungen einsehen kann. Die App wird keine Bezahlversion bekommen, bleibt also komplett kostenlos und könnte später in verschiedene ROMs, wie z.B. CyanogenMod einziehen. Nach der Beta-Phase soll die App auch ganz normal im Play Store landen. Aktuell muss man die App (hier der Download) noch selbst flashen. [via]


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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8 Kommentare

Benni 25. Februar 2013 um 20:30 Uhr

Superuser von ChainsDD ist auch OpenSource: https://github.com/ChainsDD/Superuser

nub 25. Februar 2013 um 21:13 Uhr

Das Argument, dass man bei cloused-source software nicht überprüfen kann, ob sie wirklich sicher ist lässt sich auch ganz leicht umdrehen wenn man sagt, dass man bei open source besser Lücken für einen Angriff finden kann.

PolytroX 25. Februar 2013 um 22:04 Uhr

Läuft leider nicht ordentlich auf Galaxy S2. Regeln werden nicht gespeichert. Nun bekomme ich es nicht wieder deinstalliert.

Karl 25. Februar 2013 um 22:37 Uhr

langsam wird es lächerlich. Haut nur Baustellen raus und bringt nichts zu Ende!

neurox 25. Februar 2013 um 22:55 Uhr

Kann Karl zustimmen.

Update-Zyklen der vorhandenen Apps werden länger, teure Bezahl-Versionen kommen raus, vom mäßigen Design IMO ganz zu schweigen.
Wer braucht eigentlich den ROM Mananger für 4,99(!)€??? Ist hier aber auch nicht das Thema – sorry….

Karl 26. Februar 2013 um 06:58 Uhr

hier wird immer über seine ach so tolle Arbeit berichtet und nicht von der Schattenseite der Medaille. Hab zu oft einen Entwickler supportet und irgendwann hatte der kein Bock mehr.

Dann sollte man es lassen wenn nach nicht mal einem halben Jahr schon alles zu Ende ist. Kann doch nicht sein das im Apps Bereich nichts langfristig ist.

Gilbt auch für die anderen su Entwickler.

Man könnte wenn es einen langweilig ist die Kraft bündeln aber das Rad kann man nicht neu erfinden.

icancompute 28. Februar 2013 um 15:54 Uhr

Bin von seinen Apps auch nicht begeistert. Habe zum Glück noch keine gekauft. Irgendwie haben sie mich bisher nicht überzeugen können, dafür Geld auszugeben. Aber nen Test ist’s ja mal wert.

Schubi 2. März 2013 um 23:23 Uhr

@Benni: Es geht nicht um die App, sondern um die Binary, und die ist eben nicht Open Source.


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