Sonos Play:3 – kabellose Musik

31. Juli 2011 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Sonntag, Zeit etwas zu verbloggen, was als Test-Sample seit knapp einer Woche in meiner Wohnung den Dienst verrichtet. Kleine Vorgeschichte für die, die es vielleicht nicht gelesen haben: ich nutze zuhause ein System von Sonos.

Ich bekam damals Lautsprecher zum testen, hatte mich dann so verliebt, dass ich mir gleich zwei davon kaufte. Sonos ist ein Multiroom-System, ihr könnt von Android, iOS (iPhone oder iPad) eure Musik auf die Lautsprecher streamen. Drahtlos, entweder getrennte Musik auf einzelnen Lautsprechern, oder man schaltet sie zu Gruppen zusammen

Zugegeben: nicht günstig, aber ein ähnliches Konzept ist mir zumindest in der Preislage nicht bekannt – Teufels Raumfeld ist teurer. Neugierig geworden? Dann vielleicht erst einmal zur Vorinformation meine Beiträge zur Sonos S5 lesen.

Nun stand sie also da, dir neue Sonos Play:3. Günstiger, kleiner und mit weniger Schnittstellen. Während die S5 mit einem Line-out auftrumpfte und so auch mittels AirPort Express Airplay-fähig werden konnte, ist die S3 nur via LAN oder WLAN dazu zu bewegen, Medien abzuspielen. Mit 100 Euro Differenz macht sich das Ganze im Preis nach unten bemerkbar, während die S5 399 Euro kostet, ist die Play:3 „schon“ für 299 Euro zu haben. Auch die vorausgesetzte ZoneBridge wurde im Preis gesenkt, kostet 49,99 Euro. Schaut man bei Amazon & Co, findet man die Sonos Play:3 allerdings „schon“ für 267 Euro.

Die Einrichtung der Sonos Play:3

Sonos-typisch easy. Ab an den Strom, Desktop-Software starten und nach neuer Komponente suchen lassen. Nicht einmal zwei Minuten Sache. Mehr muss ich tatsächlich nicht schreiben, es ist halt nicht mehr Aufwand. Das Gerät braucht halt nur Strom und WLAN. Solltet ihr noch kein Sonos-System haben, so müsst ihr allerdings vorab die ZoneBridge installieren. Wie das geht, hatte ich bereits beschrieben. Schnell erledigt: man sagt der Software einfach, auf welcher Netzwerkfreigabe die Musik liegt 🙂

Die Technik unter der Haube

Im kleinen Kasten werkeln 3 Verstärker der Klasse D, die jeweils die Lautsprecher ansteuern (1x Hochtöner, 2x Mitteltöner & Bass). Angeschlossen wird die Sonos Play:3 via LAN oder eben typischerweise WLAN. Ist kein lokales Laufwerk zur Medienwiedergabe vorhanden, so kann man auch aus den voreingestellten Internetradios eine Auswahl treffen (über 100.000). Alternativ steht Napster, Deezer, Last.fm & Co zur Verfügung. Clever: ist die Box per WLAN verbunden, so kann der integrierte LAN-Port auch für etwas anderes genutzt werden, zum Beispiel, um der PlayStation Zugriff auf das Internet zu ermöglichen.

Und nun? Der Sound?

Die Play:3 ist kleiner als die S5, die jetzt Play:5 heißt. Und genau das hört man auch. Trotz alledem – und das ist logischerweise nur meine subjektive Empfindung, ist der Sound richtig gut. Der Bass ist satt und warm, sollte aber per Equalizer im Programm noch ein wenig angehoben werden. Ansonsten ist der Sound knackig und das Beschallen meines Wohnzimmers (irgendwie um 30qm) ist mit einer einzelnen Play:3 (die waage- oder senkrecht aufgestellt werden kann) sehr gut möglich.

Mein Fazit fällt ähnlich der Play:5 aus:

+ Coolness-Faktor

+ Netzwerkfreigabe langt, kein spezieller Server nötig

+ Steuerbar per PC, Mac, iOS & Android

+ geiler Klang in kompakter Bauform

+ easy einzurichten und zu benutzen

+ hoher WAF

+ Access Point-Nutzung möglich (1x LAN)

– der Preis ist hoch, aber auch gerechtfertigt

Noch Fragen dazu?


Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Daddy von Max, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter, Gerne-Griller und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 24071 Artikel geschrieben.