Schnellere Apple Watch 2 mit GPS und Barometer soll noch dieses Jahr kommen

8. August 2016 Kategorie: Apple, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_applewatchDie Apple Watch ist seit weit über einem Jahr auf dem Markt und bisher gibt es noch keine offiziellen Anzeichen für ein Nachfolgemodell. Glaubt man KGI-Analyst Ming-Chi Kuo, wird es dieses Jahr noch so weit sein, dann soll es aber nicht nur eine neue Apple Watch geben, sondern gleich zwei. Ein neues Modell soll mit einem schnelleren Prozessor, GPS, einem Barometer, einem stärkeren Akku und verbesserter Wasserfestigkeit kommen. Aber es soll auch ein Upgrade des ersten Modells geben, ohne größere technische Neuerungen, dafür wasserfester und noch einmal günstiger.

Entgegen vorheriger Gerüchte soll das neue Modell (Apple Watch 2?) die gleiche Form und auch die gleiche Dicke besitzen wie das jetzige Modell. Trotz dünneren Displays. Sollte dies zutreffen, dürfte es recht leicht zu erklären sein: Akkulaufzeit. Gerade GPS benötigt ordentlich Strom, erweiterte Gesundheitsfunktionen dürften sich ebenfalls nicht gerade positiv auf den Energiehunger auswirken.

Das Upgrade des ersten Modells – bisher gab es dazu meines Wissens keine Gerüchte – klingt eigentlich gar nicht so abwegig. Die Apple Watch ist nach aktuellem Stand nach wie vor zusammen mit der Gear S2 die beste Smartwatch auf dem Markt, würde mit einem neuen Modell also erst einmal hauptsächlich aus den eigenen Kreisen getoppt werden. Mit watchOS 3 wird die jetzige Apple Watch noch einmal aufgebohrt, warum also nicht weiterhin anbieten?

Was Ming-Chi Kuo allerdings nicht bestätigt, ist die bisher spekulierte FaceTime-Kamera und auch eine LTE-Verbindung soll es mit dem neuen Modell noch nicht geben. Zwar ist Kuo in der Regel gut unterrichtet, allerdings bleiben auch seine Aussagen zu kommenden Apple-Produkten das, was man als Gerücht einstufen sollte. Letztendlich wissen wir erst, was die neue Apple Watch kann, wenn sie vorgestellt wird. Ob dies zusammen mit den neuen iPhones oder zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet, gilt es ebenfalls abzuwarten.

Erweiterte Gesundheitsfunktionen hauen mich als Apple Watch-Nutzer nicht vom Hocker. An eine längere Akkulaufzeit glaube ich trotz des wohl größeren Akkus nicht, das Mehr an Energie wird schon verwendet werden. Interessant finde ich aber den Ansatz, dass Apple die erste Version weiter verkaufen könnte. Quasi wie es mit dem iPhone früher war. Altes Modell als Einstiegsmodell, noch einmal ein Stück günstiger, da sollte sich der ein oder andere Abnehmer finden lassen.

(via MacRumors)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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