Reposito: Kassenzettel verwalten – Web, Android & iOS

20. Januar 2012 Kategorie: Android, Internet, iOS, geschrieben von: caschy

Es gibt bekanntlich für alles eine App. Und auch für alles einen Dienst. Reposito ist so ein Dienst aus deutschen Landen. Nach Anmeldung (geht auch via Facebook), kann der Benutzer dort nämlich seine Kassenzetttel sammeln. Kassenzettel abfotografieren, eventuell Produktfoto machen und man ist durch. Nie mehr Gesuche nach einem Kassenzettel im Garantiefall. Was praktisch ist? Reposito erkennt bei gescanntem EAN-Code das Produkt, sogar Schwip Schwap ohne Zucker, welches für meinen Test herhalten musste.

Darüber hinaus bietet Reposito viele Zusatzdienste rund um ein eingetragenes Produkt, wie zum Beispiel direkten Zugriff auf Supportinformationen des Herstellers oder eine Benachrichtigung, wenn ein Produkt zurückgerufen wird. Das Ganze kann per Web, Android oder iOS realisiert werden. Vielleicht für Viel-Käufer und Rechnungsverleger interessant, die kein Evernote nutzen.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

18 Kommentare

JSG 20. Januar 2012 um 19:58 Uhr

Auf sowas kommen auch nur die bürokratischen Preußen!! :D

Ist aber riskant…. Im Zweifel braucht man das Original nämlich dennoch…

Ole (twitter ) 20. Januar 2012 um 20:11 Uhr

Das Original? Wofür? Wenn du es bsp. mit einem Zeugen darlegen kannst, brauchst du zum Umtausch nichtmal ne Kopie des Kassenzettels!

Ich speichere wichtige Quittungen schon länger bei Evernote.

Markus 20. Januar 2012 um 20:23 Uhr

wenn ich noch keins von beiden habe, nehm ich jetzt lieber evernote oder reposito?

PhoeniXaC (twitter ) 20. Januar 2012 um 20:23 Uhr

Reposito habe ich (unter Android) auch getestet. Nicht schlecht, aber am Ende habe ich mich für den Konkurrenten myGaranbo entschieden. Kannst Du Dir ja auch mal anschauen :)

phxsun 20. Januar 2012 um 20:37 Uhr

Leider nicht für’s iPad. Die App lässt sich leider nicht nicht einmal installieren.
Steht auch so in den FAQs

RudiRalala 20. Januar 2012 um 20:52 Uhr

Nette Software, aber der Erfassungsaufwand ist mir zu hoch, die Zeit dafür zu schade.

Ich habe auch gerne alle Unterlagen (Kassenbon, Garantie, Anleitung) zusammen.

Tue ich in eine Klarsichthülle, laufende Nummer drauf und auf einen Haufen. Einmal im Jahr erfasse ich den Kram in einer Excel Liste (old school ganz ohne Apps) und entsorge alles was älter ist als 4 Jahre. Feddisch.

Der Internet 20. Januar 2012 um 20:54 Uhr

Man zwingt ja ungern anderen Leuten seinen habitus auf und letztlich kann ja jeder machen was er will.. aber manchmal frage ich mich ja….nevermind.. .:D

Wie wär’s wenn man den Kassenzettel in die OVP packt? Denn die braucht man in der Regel beim Umtausch/Grantiefall doch sowieso… nie wieder suchen, alles an Ort und stelle

Stephan 20. Januar 2012 um 22:05 Uhr

Du trinkst Schwip Schwap ohne Zucker?
Ist ja widerlich! ;-)

Wolfi 20. Januar 2012 um 22:19 Uhr

Ihr sammelt eure Kassenbons? :D

Mach ich eigentlich überhaupt nicht mehr. Alles größere (Ausnahme Kleider) kauf ich eh zu 99% nur noch online…

Nathan, die Scheiße 20. Januar 2012 um 23:55 Uhr

Ich würde gerne die Fusseln, die sich mit der Zeit in meiner Hosentasche ansammeln, verwalten. Kennt jemand ne gute App?

Leif (twitter ) 21. Januar 2012 um 00:55 Uhr

Für klassische Kassenzettel im Alltag finde ich lemon.com ganz nettz. Diese bieten ebenfalls eine App für Android und iOS, aber führen nach dem abfotografieren der Kassenzettel auch noch online eine Texterkennung durch. So lassen sich bequem über die Suche bestimmte Produkte oder Shops wiederfinden. Für Menschen die einen Überblick über ihre Einkäufe behalten wollen ganz praktisch.

Damien 21. Januar 2012 um 07:23 Uhr

@Der Internet: Beim Umtausch hast du Recht – Umstauch: Freiwillig, Kulanz des Händlers. Im Garantiefall brauchst du aber weder OVP noch Quittung/Rechnung/whatever, sondern nur einen Beweis (Zeugen, Kontoauszüge), dass du es gekauft hast. Umtausch != Garantie != Gewährleistung

friddes 21. Januar 2012 um 12:13 Uhr

@Caschy und @PhoeniXaC: Danke für die Tipps. Die Apps/Dienste schaue ich mir mal an, aber ob ich so buchhalterisch vorgehe, dass die Nutzung Sinn machen könnte, das bezweifele ich schon jetzt. Meine Erfahrung sagt mir, sooo ordentlich war und werde ich privat nie sein. Vielleicht grenzt man das auf die Quittungen mit “Geheimschrift” ein (vergilben nach einiger Zeit), die man sinnvollerweise nur gescannt aufheben sollte/kann. Aber wie erkenne ich die zweifelsfrei?

Dietmar 21. Januar 2012 um 13:13 Uhr

Laut einer Nutzerrückmeldung im Appstore werden in den AGB von Reposito Nutzerdaten zu Marketingzwecken für Dritte freigegeben, also ergibt sich ein schönes Profil unseres Privatlebens. Der Anbieter muss ja trotzdem Geld verdienen, wenn er die App für lau rausgibt.

Gemeint war wahrscheinlich dieser Passus in den AGB:

“3.5 Reposito bietet zu den gespeicherten Daten Produkte und Dienstleistungen an. Die Dienstleistungen beziehen sich insbesondere darauf, Zusatzprodukte zu vermitteln, die direkt über die App oder das Webportal abgeschlossen werden können. Sowohl beim Angebot von Produkten oder von Dienstleistungen tritt Reposito nicht im eigenen Namen auf, sondern lediglich als Vermittler zwischen Ihnen und dem Händler bzw. Dienstleister. Etwaige Ansprüche aus dem vermittelten Vertrag sind von und mit dem Händler bzw. Dienstleister abzuwickeln. Rechte und Pflichten ergeben sich lediglich aus dem vermittelten Vertrag, der unter den Bedingungen des Händlers oder Dienstleisters zustande kommt.”

Ich persönlich würde lieber für die App oder den Online-Bon-Speicherplatz zahlen, wenn meine Daten dafür nicht weitergegeben werden.

Im Gegensatz dazu ein Auszug aus den myGaranbo-AGB (Danke an PhoeniXaC für den Tipp!):

“5. Datenschutzbestimmungen

Im Rahmen der Nutzung der von garanbo bereitgestellten Dienste speichert und verarbeitet garanbo personenbezogene Daten des Nutzers. Die personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. garanbo ist zur Auswertung dieser Daten in anonymisierter Form berechtigt. Im Übrigen gelten garanbo Datenschutzrichtlinien.”

Scheint mir sinnvoller zu sein, wobei mir nicht klar ist, womit myGaranbo dann Geld verdient.

GB Pics 23. Januar 2012 um 01:02 Uhr

Ich sammle nur bei Artikeln oder Waren über 100 Euro, ansonsten würde ich mich nicht mehr zurcht finden bei der ganzen Zettellei

Florentine (twitter ) 23. Januar 2012 um 03:06 Uhr

Hi !

Ich habe Samsung Wave GT-S8500 mit Bada 1.2 (Aktuell ist in den Startlöchern Bada 2.0) und bin auch auf der Suche nach Eurem Appvorschlag.
Momentan habe ich nur die 2 Apps gefunden : Barcoo und BeeTagg.

Barcoo :
http://www.samsungapps.com/top.....0000227416

BeeTagg :
http://www.samsungapps.com/top.....8;listYN=Y

Es ist aber eher eine Vorort Scan Informations-App und kein Kassa Bon App.
Kann mir jemand weiterhelfen ?

Besten Dank im voraus für die Mühe ! ;)

LG, Florentine. *grübel*



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