Pushbullet startet bezahlte Pro-Variante, schränkt Features des kostenlosen Angebots ein

17. November 2015 Kategorie: Android, Internet, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pushbulletNeue Dienste lassen immer wieder eine Frage aufkommen, vor allem, wenn sie kostenlos und ohne Werbung angeboten werden. Zwei Möglichkeiten gibt es hier in der Regel. Entweder der Dienst bleibt nicht länger kostenlos oder man wird mit Werbung bespaßt. Auch eine dritte Möglichkeit, die Übernahme durch ein anderes Unternehmen ist heutzutage ein beliebtes Mittel, um Kosten für den Nutzer zu vermeiden. Einen dieser drei Wege geht nun Pushbullet, die Schnittstelle zwischen Smartphone und PC. Nach rund zwei Jahren entschied man sich für ein Bezahlmodell, dieses ist allerdings optional, es wird auch weiterhin eine völlig kostenlose Variante von Pushbullet geben.

pushbullet_pro

Um den Nutzern einen Pushbullet Pro Account schmackhaft zu machen, hat man einfach ein paar beliebte Features genommen, die nun nicht mehr in der kostenlosen Variante vorhanden sind. Will man diese weiter nutzen, muss man ab dem 1. Dezember bezahlen. Hier gibt es zwei Modelle, bei monatlicher Zahlung kostet Pushbullet Pro 4,99 Dollar pro Monat. Bezahlt man jährlich 39,99 Dollar, ergibt sich ein Monatspreis von 3,33 Dollar.

Während man sich bereits für einen Pro-Account registrieren kann, erfolgt die erste Bezahlung zum 1. Dezember, zu diesem Zeitpunkt werden dann auch die entsprechenden Funktionen für Free-Accounts nicht mehr verfügbar sein. Dabei handelt es sich unter anderem auch um Universal Copy & Paste. Außerdem können Nutzer des kostenlosen Angebots nur noch 100 Nachrichten pro Monat verschicken (gilt für SMS, WhatsApp, Kik, etc.).

Einen Unterschied gibt es auch bei den Dateigrößen, die versendet werden können. Free-Nutzer können auch weiterhin Dateien mit bis zu einer Größe von 25 MB verschicken, für Pro-Nutzer wird die Größe auf 1 GB erweitert. Speicher gibt es hingegen 2 GB im kostenlosen Angebot, 100 GB bei Bezahlung der Pro-Gebühr. Folgende Unterschiede ergeben sich für Free- und Pro-Nutzer:

pushbullet_pro_vergleich

Für Pushbullet ist dies sicher ein großer und auch wichtiger Schritt. Kann so ein Dienst nicht finanziert werden, ist das zwar schade, aber besser als wenn Nutzerdaten zu einem anderen Anbieter abwandern oder diese vielleicht sogar verkauft werden. Pushbullet positioniert sich hier sehr deutlich und sagt den Nutzern, dass sie kaufen müssen, wenn der Dienst weiter bestehen soll. Gleichzeitig bleibt ein kostenloses Angebot, wenn auch etwas eingeschränkt, bestehen. Hat man schon unglücklicher gelöst gesehen.

Von Euch nutzen ja auch einige Pushbullet, werdet Ihr dem Dienst treu bleiben? Als Pro- oder als Free-Nutzer? Ich selbst nutze Pushbullet gar nicht mehr, aber selbst zur Zeit als ich es noch nutzte, wäre es mir persönlich wohl keine 5 Dollar pro Monat wert gewesen. Falls Ihr Pushbullet Pro-Nutzer werden wollt, könnt Ihr Euch an dieser Stelle dafür anmelden.

(Quelle: Pushbullet)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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