ProtonVPN steht ab sofort für euch zur Verfügung

22. Juni 2017 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: André Westphal

ProtonVPN hat die Betaphase heil überstanden und steht ab sofort für alle zur Verfügung. Die dahinter stehende Proton Technologies AG agiert aus der Schweiz heraus. Neu im Geschäft ist man nicht, den euch dürfte vermutlich ProtonMail bekannt sein. Und auch ProtonVPN hatten wir hier im Blog schon als Thema angerissen. Bei ProtonVPN gibt es dabei auch eine kostenlose Einstiegsstufe, bei der die Geschwindigkeit aber nicht gerade Rekorde aufstellen dürfte.

Sobald ihr ein Jahresabonnenement für 4 Euro pro Monat abschließt, wird es etwas interessanter: Dann könnt ihr zwei Geräte gleichzeitig mit VPN nutzen und die Geschwindigkeit soll sich deutlich erhöhen. Außerdem sind hier auch alle Länder möglich, während die erste Stufe auf drei beschränkt bleibt. In dieser Übersicht seht ihr einmal die unterschiedlichen Stufen:

ProtonMail ist bereits laut eigenen Aussagen der weltweit größte Anbieter eines verschlüsselten E-Mail-Dienstes und jenen Erfolg möchte man offenbar gerne im Bereich VPN ausbauen. Laut den Machern wolle man mit ProtonVPN auf die wachsende Bedrohung der Netzneutralität und die zunehmende Online-Überwachung reagieren. ProtonVPN ist das erste, neue Produkt der Proton Technologies AG seit der Einführung von ProtonMail vor ca. drei Jahren.

ProtonVPN arbeitet mit einer Architektur namens Secure Core, welche den Traffic durch mehrere, verschlüsselte Tunnel in unterschiedlichen Ländern dirigiert. Das soll vor Angriffen schützen. Es findet auch eine nahtlose Integration mit dem Tor-Netzwerk statt. Man beruft sich zudem auf seine eigene Bekanntheit und den Sitz in der Schweiz als einem Land, mit hohen Standards für Privatsphäre. Dadurch könne man wesentlich transparenter agieren, als konkurrierende VPN-Anbieter.

Falls ihr eventuell an ProtonVPN Interesse habt, findet ihr alle weiteren Informationen direkt auf der offiziellen Website. Ihr müsst übrigens zum Antesten nicht gleich ein Jahresabo abschließen. Auch monatliche Abonnements gibt es, dann zahlt ihr aber mehr – etwa in der ersten kostenpflichtigen Stufe 5 statt 4 Euro im Monat. Falls ihr euch aber zunächst einen Eindruck verschaffen wollt, kann das neben dem eingeschränkten, kostenlosen Einstieg auch eine Alternative sein.

(via ProtonVPN)

Danke an unseren Leser Manuel für den Tipp!


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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