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Pokémon GO wird in Zukunft neben Pokécoins auch Sponsored Locations zur Finanzierung nutzen

14. Juli 2016 Kategorie: Android, Games, iOS, geschrieben von: Benjamin Mamerow

pokemon goJa, da ist der Titel wieder. Pokémon GO. Aber kaum eine andere App kann dem Game momentan die Stirn bieten, wenn es um Markteinfluss geht. Die Nintendo-Aktien sind rapide gestiegen und auch der Entwickler Niantic kann sich vermutlich mittlerweile ganz gut die Hände reiben. Denn ingame gibt es bekanntlich die Möglichkeit gegen Echtgeld sogenannte Pokécoins zu erwerben, die den Spieler wiederum Pokébälle und weitere Items kaufen lassen. Bisher allerdings sind die Item-Einkünfte der Pokéstops noch so ausreichend, dass niemand wirklich gezwungen sein muss, sein hart verdientes Geld auszugeben. Daher muss natürlich noch eine zweite Finanzierungsquelle her, die Spieler von Ingress bereits bekannt vorkommen dürfte.

Sponsored Locations – so lautet das Zauberwort. Bereits in Ingress konnten sich Firmen und Einzelhändler beim Entwickler „einkaufen“, um an ihren Standorten Portale eröffnen zu lassen, die aus angelockten Spielern Kundschaft machen sollten. Hierzulande war dies beispielsweise bei Stores von Vodafone der Fall. In den USA gehörte die Pharmazie-Kette „Duane Reade“ zu den Sponsoren. Bereits jetzt können auch Einzelhändler „Köder“ genannte Items käuflich erwerben, die an Pokéstops für alle Spieler in der Nähe mehr wilde Pokémon erscheinen lassen. Somit ist der Schritt zu den Sponsored Locations nur nachvollziehbar. Die entsprechenden Werbetreibenden würden dann für jeden durch die App bestätigten aufgetauchten Spieler eine Gebühr zahlen müssen. So finanziert sich Niantic und die Unternehmen sorgen für mehr Kundschaft, alles kein Hexenwerk.

(via Financial Times)


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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