Pokémon GO: Gameplay-Verbesserungen kommen, Kriminelle entdecken das Game für sich

11. Juli 2016 Kategorie: Android, Games, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pokemongoPokémon GO, offiziell hierzulande noch nicht einmal verfügbar, aber dennoch schon einer der größten Hypes des Jahres. Aber es werden auch schon kritische Stimmen laut. Der gemeinsame Tenor: Kommen keine Erweiterungen der Spielmechanik, wird der Hype schnell auch wieder abflachen. Das weiß Niantic als Entwickler natürlich sehr gut, man konnte mit der Art des Spiels via Ingress ja jahrelang Erfahrung sammeln. Aktuell kann man zwar bereits die berühmten Monster sammeln, viel mehr ist aber nicht möglich. Weder in der Interaktion mit anderen Spielern, noch in den Arenen, die eher passiv als aktiv behandelt werden.

Das soll sich ändern, erklärt Niantic CEO John Hanke. Zum Beispiel durch den Tausch von Pokémons unter den Spielern. Wofür man vor 20 Jahren noch ein Link-Kabel, zwei GameBoys und zwei Pokémon Games benötigte, soll also auch in die moderne Version von Pokémon einfließen, da es sich um ein Kernelement des Spiels handelt. So soll auch erreicht werden, dass die Spieler untereinander sich mehr miteinander beschäftigen.

Ebenso sollen sich Pokéstops und Gyms erweitern lassen. Diese lassen sich dann von den Spielern individualisieren. Wie dies genau aussehen wird, verrät Hanke aber nicht. Auch ein Leaderboard soll es künftig geben. Hier wird man dann sehen, wer tatsächlich der beste Pokémon-Trainer von allen ist.

Abseits der spielerischen Änderungen, wird auch die Technik von Pokémon GO verbessert. Zwar sieht Hanke die aktuelle Version als großartigen ersten Schritt, aber er sieht eben auch Raum für Verbesserungen. Außerdem kann er sich Pokémon GO auch auf AR-Geräten vorstellen. Wie etwa Google Glass oder auch Microsofts HoloLens. Pläne dafür nennt er zwar nicht, erklärt aber, dass dies ein toller Weg für die Nutzung wäre.

Dass mit Pokémon GO aber nicht nur alles toll ist, zeigt ein Beispiel in O’Fallon. Hier wurde Pokémon GO dafür verwendet, um Opfer für Raubüberfälle anzulocken oder deren Aufenthaltsorte (z.B. Pokéstops) zu ermitteln. Die Polizei warnt deshalb davor, seinen Standort mitzuteilen, wenn man das Game zockt. Was allerdings nicht ganz nachvollziehbar ist, denn die „Hot Spots“ sind sowieso ersichtlich und werden naturgemäß von mehr Leuten aufgesucht.

Verbesserte Spielmechanik, damit die Spieler auch am Ball bleiben. Wie sieht es bei Euch aus? Hype schon abgeflacht oder noch voll dabei? Was würdet Ihr Euch von Pokémon GO wünschen, um auch dauerhaft am (Poké-) Ball zu bleiben?


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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