Pokémon GO: Gameplay-Verbesserungen kommen, Kriminelle entdecken das Game für sich

artikel_pokemongoPokémon GO, offiziell hierzulande noch nicht einmal verfügbar, aber dennoch schon einer der größten Hypes des Jahres. Aber es werden auch schon kritische Stimmen laut. Der gemeinsame Tenor: Kommen keine Erweiterungen der Spielmechanik, wird der Hype schnell auch wieder abflachen. Das weiß Niantic als Entwickler natürlich sehr gut, man konnte mit der Art des Spiels via Ingress ja jahrelang Erfahrung sammeln. Aktuell kann man zwar bereits die berühmten Monster sammeln, viel mehr ist aber nicht möglich. Weder in der Interaktion mit anderen Spielern, noch in den Arenen, die eher passiv als aktiv behandelt werden.

Das soll sich ändern, erklärt Niantic CEO John Hanke. Zum Beispiel durch den Tausch von Pokémons unter den Spielern. Wofür man vor 20 Jahren noch ein Link-Kabel, zwei GameBoys und zwei Pokémon Games benötigte, soll also auch in die moderne Version von Pokémon einfließen, da es sich um ein Kernelement des Spiels handelt. So soll auch erreicht werden, dass die Spieler untereinander sich mehr miteinander beschäftigen.

Ebenso sollen sich Pokéstops und Gyms erweitern lassen. Diese lassen sich dann von den Spielern individualisieren. Wie dies genau aussehen wird, verrät Hanke aber nicht. Auch ein Leaderboard soll es künftig geben. Hier wird man dann sehen, wer tatsächlich der beste Pokémon-Trainer von allen ist.

Abseits der spielerischen Änderungen, wird auch die Technik von Pokémon GO verbessert. Zwar sieht Hanke die aktuelle Version als großartigen ersten Schritt, aber er sieht eben auch Raum für Verbesserungen. Außerdem kann er sich Pokémon GO auch auf AR-Geräten vorstellen. Wie etwa Google Glass oder auch Microsofts HoloLens. Pläne dafür nennt er zwar nicht, erklärt aber, dass dies ein toller Weg für die Nutzung wäre.

Dass mit Pokémon GO aber nicht nur alles toll ist, zeigt ein Beispiel in O’Fallon. Hier wurde Pokémon GO dafür verwendet, um Opfer für Raubüberfälle anzulocken oder deren Aufenthaltsorte (z.B. Pokéstops) zu ermitteln. Die Polizei warnt deshalb davor, seinen Standort mitzuteilen, wenn man das Game zockt. Was allerdings nicht ganz nachvollziehbar ist, denn die „Hot Spots“ sind sowieso ersichtlich und werden naturgemäß von mehr Leuten aufgesucht.

Verbesserte Spielmechanik, damit die Spieler auch am Ball bleiben. Wie sieht es bei Euch aus? Hype schon abgeflacht oder noch voll dabei? Was würdet Ihr Euch von Pokémon GO wünschen, um auch dauerhaft am (Poké-) Ball zu bleiben?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

12 Kommentare

  1. Was mir am meisten fehlt ist das Kämpfen gegen wilde Pokemon und das Leveln der eigenen……auch das „Heilen“ der Pokemon in einem Pokemoncenter fehlt komplett. Des Weiteren ist es irgendwie sinnlos 80 hornliu zufangen, nur um ein Bibor zubekommen. Auch bei den Arenen, hätte man mehr draus machen können, z.B. man bekommt einen speziellen Orden, Arenen dürfen nur einen Pokemontypen haben, usw….. ……….Hab mir irgendwie mehr die Umsetzung nach dem Vorbild der blauen/roten Edition gewünscht.

  2. ohhhhhhhh.... says:

    Hi
    Der Geschmack! der breite Masse ist mir schleier haft!!!
    Komisch mit was menschen ihre lebenszeit verschwenden!

  3. Das dachte ich mir auch, aber hey, immerhin gehen viele jetzt vielleicht doch mal vor die Tür 🙂

    Ingress hatte ich mal ausprobiert und mich sogar mit eine paar Leuten getroffen. Ist schon nicht schlecht, um Kontakte zu knüpfen, aber meist waren es dann doch nur Nerds mit denen man außerhalb von Online-Spielen nicht reden konnte 😉

  4. @ohhhhhhhh…. : es gibt sicherlich schlimmeres als sich draußen zu bewegen und neue Leute/Orte kennnen zu lernen.

    Ansonsten konnte ich PokeGo leider noch nicht wirklich antesten, da mein Dorf leider kein brauchbares Mobilfunktnetz bereitstellt. Aber was ich so durch Bekannte, Youtube oder Streams mitbekommen habe und mich etwas stört: Dieses Feature mit dem man bestimmte Pokemon in der Nähe auffinden kann funktioniert zu umständlich. Ungerechte Verteilung von PokeStops. Ich mein es ist ja ok, dass es in der Stadt mehr gibt als in Hinterdorfshausen, aber um dies etwas auszugleichen, könnte man den Cooldown der Stops erhöhen desto mehr von denen sich in einem gewissen Umkreis befinden um das etwas auszugleichen. Sprich: Ist das kilometerweit der einzige Stop: Cooldown 5m. Stehen irgendwo 2 direkt nebeneinander: Cooldown je 10 Minuten oder so. Ebenso sollte das „campen“ per Rauch unterbunden werden. Wer ne Pause braucht, soll so ein Modul in einen Pokestop stecken.

    Was dringend rein sollte: Eine Möglichkeit, dass das Spiel im Hintergrund weiter läuft. Es fühlt sich irgendwie falsch für mich an, die ganze Zeit aufs Handy zu gucken beim gehen und dieses an zu haben. Ordentlich Akkuleistung sollte es auch sparen. Eventuell wäre auch eine Einstellung ganz nett bei der man wählen kann zwischen: Wenige Schritte, viele schwache Pokemon oder Viele Schritte, dafür aber weniger und stärkere oder seltenere Pokemon. So könnte man voran kommen, ohne hunderte von Hornliu und Taubsi zum Prof zu schicken. Und wenn se den Datenverbrauch weiter reduzieren könnten wäre natürlich auch super.

    Das Spiel hat auf jeden Fall Potenzial, mal sehen was Nintendo daraus macht.

  5. Ich finde es immer noch super. Kämpfen gegen andere Spieler fehlt aber wirklich. Nur Arenen zu erobern und dort „trainieren“langweilt mit der Zeit.

  6. Alter Wein in neuen Schläuchen!
    Bei Ingress hat man über die Jahre gezeigt, dass die geile Community ignoriert wurde und man stattdessen langsam aber stetig das Spiel verlangweilt hat. Jahrelang kamen aber Sprüche was alles kommen soll…
    Und auch die geilen News bezüglich Standorte der Spielinhalte oder Gangster sind exakt dieselben wie bei Ingress.
    Anstatt den Nerds, die gerne Rätsel lösen und in eine geile Story eingebunden wurden bei Ingress, sind es halt nun die Pokemon verstrahlten…

  7. Naja, bei Ingress haben sie es verpaßt die Cheater zu bekämpfen. Wie sieht das Ganze dann hier aus? z.B. wurde mein Langzeitportal nach 142 Tagen gekillt. Interessanterweise lag es mitten zwischen vielen Portalen meiner eigenen Farbe, aber nur meines, daß auch noch anders als die anderen in direkter Nähe nicht an einer oft befahrenen Straße lag gedreht und nur mit einem Reso bestückt. Aber natürlich war da kein Hack bei tätig wie auslesen der Zeit und GPS-Hack.

  8. Das game ist mit Verlaub, etwas beknackt ….

    Wer rennt denn irgendwohin, wenn er in Ruhe mal ne runde zocken will???
    Also wenn das so bleibt, hat sich das schon nach paar Spielminuten total für mich erledigt!

  9. Auf meinem Nexus mit der Android N Preview 4 läuft die App übrigens nicht. Aber deshalb werde ich bestimmt nicht wieder downgraden. Das Spiel scheint mir sowieso eher für Leute zu sein, die nichts Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen können.

  10. @Andreas Schwartmann
    Du weißt mit deiner Zeit sicher auch nix anzufangen, wenn du es auf deinem Nexus porbiert hast, dich aber jetzt ärgerst, weil es nicht geklappt hat…

  11. Mal schauen – denke meine Kids werden dies noch cool finden… lost in the dschungel… sorry Wald

  12. In unserer Straße wohnen sehr viele Amerikaner, die das Spiel schon haben. Seit dem sind bereits 4 Leute über unseren Gartenzaun geklettert… In Amerika wären sie wahrscheinlich schon erschossen worden… 😀