Pebble öffnet Health-Plattform und veröffentlicht Happiness-App

10. Juni 2016 Kategorie: Android, iOS, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pebbletimeroundDie Pebble-Samrtwatch hat diese Woche bereits ein Update erhalten, das nicht nur neue Funktionen bringt, sondern auch den Bereich Health durch verbesserte Algorithmen in den Fokus rückt, so wie es von Pebble vor einiger Zeit angekündigt wurde. Da dies alles noch ein recht neues Gebiet ist und Pebble Health sinnvoll weiter entwickelt werden soll, wird die Plattform offener und gemeinschaftlicher gestaltet. Pebble macht nicht nur die Tracking-Algorithmen zugänglich, sondern liefert mit der Happiness-App auch gleich eine experimentelle App, die ein Stimmungs-Tracking des Nutzers ermöglicht. Pebbles langfristiges Ziel ist ein glückliches und gesundes Leben der Nutzer. Klingt zwar sehr blumig, fasst aber gut zusammen, was Pebble mit der Auswertung von Daten erreichen möchte.

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Die Happiness-App klingt nicht uninteressant, zumal man sie nur eine Woche nutzen muss. Dann aber intensiv, sie fragt den Nutzer nämlich jede Stunde (nicht während der Schlafenszeit) nach seinem Wohlbefinden. Äußere Einflüsse, die die Stimmung ändern, können so erkannt werden. Die Happiness-App kann über die Pebble-App auf die Uhr geladen werden, steht allerdings nur für die Time-Modelle zur Verfügung, nicht also für die Pebble Classic oder Pebble Steel.

Alle Informationen zur Öffnung von Health und die Happiness-App findet Ihr im Pebble Research-Blog, ebenfalls neu eingerichtet werden dort dann Neuigkeiten aus Pebbles Erkenntnissen oder Entwicklungen veröffentlicht. So gibt es auch schon erste Ergebnisse der Happiness-App. Interessante Richtung, die Pebble da geht. Könnte durchaus von mehr Erfolg gekrönt sein als sich auf eine Smartwatch zu versteifen, die dann vielleicht nicht den gewünschten Erfolg bringt. Der Fitness-Markt ist auch nicht so klein, sodass hier durchaus Potential gegeben ist.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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