OS X Yosemite und ein angebliches Privatsphäre-Problem

21. Oktober 2014 Kategorie: Apple, geschrieben von: Sascha Ostermaier

OS X Yosemite ist nun bereits ein paar Tage verfügbar. Die Menschen probieren Dinge aus – und finden welche, die scheinbar gar nicht in den Privatsphäre-Gedanken passen. Im Fall von Yosemite stürzt sich die Washington Post auf die Spotlight-Suche, die mehr über den Nutzer preisgeben soll, als dieser vielleicht möchte. Startet man eine Spotlight-Suche, werden zahlreiche Informationen, wie zum Beispiel der Standort oder die drei zuletzt genutzten Apps an Apple gesendet. Hier sieht man eine Bedrohung der Privatsphäre, allerdings ist dies nur die eine Seite der Geschichte.

OS X Yosemite

Richtig ist, dass diese Daten gesendet werden, allerdings werden diese nicht mit dem Nutzer verknüpft, sondern mit einer Session ID, die alle 15 Minuten gewechselt wird. Der Nutzer kann auf diese Weise nicht wirklich getrackt werden. Auch ist kein Muster über einen Zeitraum zu erkennen, da die ID eben alle 15 Minuten gewechselt wird.

Wer sich dennoch Gedanken macht, dass er eventuell über die Spotlight-Suche getrackt werden könnte, kann die Vorschläge auch einfach deaktivieren, die Möglichkeit bietet Apple immerhin. In einem Statement gegenüber The Verge erklärt Apple diese Verschleierung der privaten Informationen über die Spotlight-Suche:

We are absolutely committed to protecting our users‘ privacy and have built privacy right into our products. For Spotlight Suggestions we minimize the amount of information sent to Apple. Apple doesn’t retain IP addresses from users‘ devices. Spotlight blurs the location on the device so it never sends an exact location to Apple. Spotlight doesn’t use a persistent identifier, so a user’s search history can’t be created by Apple or anyone else. Apple devices only use a temporary anonymous session ID for a 15-minute period before the ID is discarded.
We also worked closely with Microsoft to protect our users‘ privacy. Apple forwards only commonly searched terms and only city-level location information to Bing. Microsoft does not store search queries or receive users‘ IP addresses.
You can also easily opt out of Spotlight Suggestions, Bing or Location Services for Spotlight.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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