Oculus Rift App Store: keine Pornografie, aber Gewalt ok?

15. Juni 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Die Consumer-Variante des Oculus Rift Virtual Reality Headsets wird im ersten Quartal 2016 auf den Markt kommen, vor einigen Tagen wurde dafür extra ein Event abgehalten. Für Das VR-Headset wird es auch einen eigenen App Store geben, der mit mehr oder weniger strengen Regeln Apps veröffentlicht oder eben ablehnt. Klar ist, dass die Regeln jegliche Form von pornografischen Inhalten verbieten. Hier wird gern der Jugendschutz von den Unternehmen vor die eigene Prüderie gestellt, das wird spätestens dann klar, wenn andere Erwachseneninhalte problemlos veröffentlicht werden.

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Und so verwundert auch die Nicht-Aussage zu Gewalt keineswegs, die Oculus auf Nachfrage von Business Insider gab. “Oculus only distributes developer content that meets their terms of service, but they aren’t open to discuss what those terms are at this time.” Es gibt also Regeln, allerdings ist man momentan nicht bereit, diese Regeln offenzulegen. Es sei denn, es geht um Pornografie. Das ist sehr interessant, auch wenn ein Oculus-Erfolg noch nicht abschätzbar ist, wird es zwei Hauptbereiche geben: Gaming und Filme.

In beiden Gebieten gibt es zahlreiche Inhalte, die nicht für Kinder bestimmt sind, vom Ego-Shooter zum Splatter-Movie. Gänzlich auf 18+-Inhalte verzichten, damit Oculus familienfreundlich wird? Unvorstellbar, wenn auch aktuell nicht ganz ausgeschlossen. Zwar wird es für Oculus Rift sicher auch alternative Stores geben, ein Großteil der Downloads – egal auf welchem System – kommt aber durch die offiziellen Vertriebskanäle der Hersteller / Service-Anbieter. Wann oculus übrigens verraten will, welche Inhalte ok sind und welche nicht, ist nicht bekannt, es sollte aber wohl noch vor dem offiziellen Start des Stores der Fall sein.


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Über den Autor:

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