Neues vom Technik-Crowdfunding: Alkoholtester, Lautsprecher und Apps für Hundefutter

22. Dezember 2013 Kategorie: Hardware, Internet, geschrieben von:

In loser Reihenfolge schauen wir uns ja gerne Technik-Crowdfundings an, die irgendwie interessant, skurril oder bizarr erscheinen. Kleiner Reinholer, wie Crowdfunding eigentlich funktioniert? Auf ein Minimum heruntergebrochen bedeutet dies: viele Menschen im Internet geben eine bestimmte Summe aus, um ein Gesamtprojekt zu finanzieren.

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Ist eine vorher ausgerufene Summe erreicht, geht ein Produkt in die Produktion und die Beteiligten bekommen das, wofür sie bezahlt haben. Der Sinn dahinter: manche Dinge müssen in einer bestimmten Menge produziert werden, damit sie zu einem bestimmten Preis verkauft werden können. Kommen wir aber nun zu ein paar Projekten.

Ayra: Kabelloser Mini-Lautsprecher

Ayra ist so klein, dass er locker in die Handfläche passt und dabei doch einen satten Sound verspricht, der sogar für den Strand reicht. Frei nach dem Motto „Simplify your sound“ hat Ayra nur drei Knöpfe (Play, Vor, Zurück) und verbindet sich mit jedem Abspielgerät, das Bluetooth kann, egal ob es ein Apple-, Android- oder auch Gaming-Gerät ist. Die Batterie soll übrigens sieben Stunden halten. Das Team aus Los Angeles hat sein Finanzierungsziel von 4.500 US-Dollar in unter 16 Stunden erreicht, mittlerweile sind schon über 7.000 US-Dollar zusammengekommen und die Kampagne läuft noch weitere 14 Tage.

Smarter Play: FM-Transmitter für Smartphones

Bis zu acht Stunden Batteriedauer verspricht dieses Gerät: Smarter Play ist ein FM-Transmitter für die kabellose Verbindung zwischen Autoradio und sämtlichen Smart-Geräte von Apple, Samsung Galaxy, HTC und fast allen anderen Smartphones, iPods und Tablets.

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Auf Indiegogo bietet der Australier Brendon Watson sein Gerät für 35 US-Dollar an. Bisher hat er schon über 12.000 von geplanten 20.000 US-Dollar eingesammelt. Die Kampagne läuft noch weitere 27 Tage, die ersten Lieferungen von Smarter Play sollen dann bereits im Februar erfolgen.

Drnk Angel: Alkoholtester fürs Smartphone

Bisher sollte die gemeine Schnapsdrossel besser vom Smartphone ferngehalten werden, außer vielleicht um ein Taxi zu rufen. Doch dieses Gadget will jetzt aus dem Smartphone einen Alkoholtester machen: Drnk Angel (Spoiler Alert: der fehlende Buchstabe ist ein „i“, kein „u“) lässt sich in Android- oder iOS-Geräte stecken und ermittelt aus dem Atem des Trinkers den Alkoholgehalt im Blut. Das Ganze soll es schon für 45 Euro geben.

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Otto Petcare System: Haustiere füttern per App

Für alle, die zu Weihnachten ein neues Haustier geschenkt bekommen und nicht wissen, wie viel so ein Hund eigentlich futtern sollte, gibt es jetzt die passende App: Das Otto Petcare System aus England überwacht die Aktivität von Bello und setzt es ins Verhältnis zu dem Bewegungslevel anderer Hunde. Außerdem lässt sich mit der App ein Futter-Spender kontrollieren. Damit der neue pelzige Freund auch nicht zu viel frisst, lässt sich jede Mahlzeit auch von Ferne per Webcam überwachen.

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Mit der Zeit soll dann auch eine Herrchen- und Frauchen-Community entstehen, in der es sich dann über das Gewicht, die Bewegung und weitere Eigenheiten seiner besten Freunde austauschen lässt. Übrigens kann mit Otto Petcare natürlich auch überprüft werden, ob der Dogwalker auch wirklich Gassi geht. Über 11.000 von geplanten 36.000 Britischen Pfund sind bereits zusammen gekommen.


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