Microsoft Surface Pro: Unboxing-Video & Bilder und natürlich Text dazu

24. Mai 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, Windows, geschrieben von:

Das Microsoft Surface Pro ist da. Also fast. Das Gerät landet am 31. Mai 2013 in den Regalen der Händler, lange Zeit, nachdem man es bereits in den Staaten kaufen konnte. Das ist meiner Meinung nach viel zu spät und Microsoft hat sich damit keinen Gefallen getan. Die neue Intel-Generation namens Haswell steht vor der Tür und sie verspricht nicht nur performantere Geräte, sondern auch dünnere Bauweise und vor allem: mehr Akkulaufzeit!

Surface

Das Microsoft Surface Pro. Wie x Mal erwähnt: dank Windows 8 Pro läuft da sämtliche Software drauf. Windows Store Apps und die normalen Legacy Apps – ein ganz großer Vorteil, denn Windows RT ist meiner Meinung nach unbrauchbar, was den jetzigen Zeitpunkt betrifft. Gute und nützliche Produktiv-Apps sind immer noch Mangelware. Aber das ist ja das Schöne am Surface Pro. Ich bin nicht auf den Store angewiesen, sondern kann mit dem Gerät wie mit einem normalen Laptop arbeiten.

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Zum Speicher der Surface Pro-Varianten:

Bei der 64 Gigabyte-Variante ist weniger Speicher vorhanden, bei der 128 Gigabyte-Variante natürlich auch. Es wurde damals bekannt, dass die 128 Gigabyte-Variante des Microsoft Surface Pro lediglich 83 Gigabyte freien Speicher aufweist. 45 Gigabyte gehen also für das Betriebssystem und die integrierte Sicherheitslösung verloren, bekanntlich verfügt Windows 8 über eine Notfall-Partition, die das komplette System enthält. Das Notfallsystem kann man übrigens auf einen externen Datenträger frickeln, dann hat man wieder Speicher frei, weiterhin hat man ja die Möglichkeit der microSD-Karte.

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Das Display ist 10.6 Zoll groß und bietet auf diesem 1920 x 1080 Pixel. Trotz identischer Größe hat man hier also mehr Pixel, als beim Microsoft Surface mit Windows RT. Ebenfalls ist das Surface Pro von Microsoft mit einem Stylus Pen ausgestattet, das Touch Cover oder ein Type Cover müssen aber noch separat erworben werden. Ich empfehle euch das Type Cover, probiert das ruhig im Laden aus, durch das haptische Feedback finde ich persönlich dieses besser.

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Dafür klasse bei beiden Tastatur-Arten: der Schnellzugriff auf die Charmbar und die Suche via einzelner Tasten. Das Touchpad lässt ganz präzise Nutzung, wie ich sie an meinem MacBook habe, vermissen – aber hier jammere ich bekanntlich auf hohem Niveau. Weiterhin ist der Touch-Bereich etwas zu klein geraten, aber dies ist der Bauform geschuldet. Für den Notfall klemmt man halt eine Maus an das Microsoft Surface Pro – ist ja ein normaler Windows-Rechner.

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Objektiv betrachtet ist das Surface Pro ein feines Gerät für viele. Vollwertiges Windows, sämtliche Programme, die man vorher hatte, können einfach installiert und genutzt werden. Weiterhin findet man Standard-Schnittstellen vor, um das kleine Gerät zu erweitern. Mit USB-Tastatur arbeiten? Kein Problem! Externer Monitor? Ebenfalls möglich! Speicher per Karte erweitern? Klar!

Ich schrieb es schon einmal in einem alten Beitrag:

Setze ich die Blogger-Brille ab, dann muss ich zugeben, dass das Surface Pro für viele Menschen der zentrale Mobility-Punkt ihres digitalen Lebens werden kann. Das Gerät bietet alles für den normalen Einsatz. Ich habe leistungsstarke Intel-Hardware, gepaart mit einem guten Windows 8-Unterbau. Ich kann mit dem kleinen Ding alles machen, da es sich um einen vollwertigen PC handelt!

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Gerade im Office-Alltag habe ich die Möglichkeit, das Surface Pro an eine Steckdose anzuschließen und auch abends auf der Couch könnte ich dies tun, wenn mir über vier Stunden Akkulaufzeit nicht reichen. Normalerweise sind sicherlich nur wenige so lange unterwegs. Microsoft wird mit der nächsten Generation vieles verbessern. Neue, performante Prozessor-Architekturen bedeuten kleinere Bauweise und verbesserte Akkulaufzeit.

Das Microsoft Surface Pro ist kein Gerät für den Hardcore-PC-Gamer, läutet für mich aber langsam den Untergang der herkömmlichen PCs ein, so wie wir sie kennen. Es gibt ja immer die Vision vom Rechner, der alles klein und kompakt vereint: Tablet, Informationszentrale, Rechner, Telefon und mehr. Das Surface Pro ist eines der Geräte, die man später nennen wird, wenn man sich anschaut, wo die Lösung des Menschen vom Desktop begann.

Zeit für das Video!

Aber – und das sagte ich eingangs – viele werden auf die nächste Generation warten, die über Haswell und bessere Laufzeiten verfügt. Microsoft war zu langsam und mittlerweile gibt es auch andere Hersteller, die diese Lösungen bauen – und sicherlich machen die es nicht viel schlechter.

Fragen zum Surface Pro? Könnte ich euch Montag beantworten, wenn ich wieder aus Dortmund zurück bin. Und mal Hand auf das Herz: wer wird sich so ein Microsoft Surface Pro mal genauer anschauen, oder wird sich direkt eines kaufen?


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Über den Autor:

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