Microsoft stellt das neue Surface Pro vor

23. Mai 2017 Kategorie: Hardware, Mobile, Windows, geschrieben von: André Westphal

Microsoft hat in China heute offiziell das neue Microsoft Surface Pro vorgestellt. Auf eine Ziffer im Namen verzichtet der Hersteller aus Redmond dieses Mal. Das neue 2-in-1-Gerät bietet einen Bildschirm mit 12,3 Zoll Diagonale und einer nativen Auflösung von 2.736 x 1.824 Pixeln – also identisch zu den Vorgängermodellen und erneut im Format 3:2. Die Pixeldichte verbleibt somit bei 267 ppi. Mehr getan hat sich beim Innenleben, das nun um Intel Core der siebten Generation (Kaby Lake) bereichert wird.

In Deutschland soll das neue Surface Pro ab dem 15. Juni zu haben sein und preislich in der einfachsten Ausführung bei 949 Euro starten. Als Gewicht des 2-in-1-Tablets nennt Microsoft 768 Gramm, was einer Reduzierung um 18 Gramm entspricht, wenn man direkt mit dem Surface Pro 4 vergleicht. Das Gerät ist nur 8,5 mm dünn. Als Akkulaufzeit sollen 13,5 Stunden das Maximum markieren. Sollte sich diese Angabe in der Praxis bewahrheiten, dürften die Käufer wohl zufrieden sein. Denn das Surface  Pro 4 klebte etwa bei rund neun Stunden fest.

Spannend ist, dass alle Varianten des Microsoft Surface Pro ohne Lüfter auskommen sollen – auch die mit Intel Core i7. Wie stark dann bei Belastung eventuell die Leistung gedrosselt wird, muss man natürlich sehen. Am Surface Pen hat Microsoft übrigens ebenfalls gebastelt. Der unterstützt jetzt 4.096 Druckstufen und soll mit in etwa um die Hälfte reduzierter Latenz daherkommen. Zudem erkennt der Pen, das betont Microsoft auch im obigen Video, über den Lagesensor den Winkel. Dadurch soll es deutlich besser sein Schattierungen beim Zeichnen zu betonen.

Wundert dann angesichts des verbesserten Surface Pen nicht: Microsoft will die Unterstützung für das Stiftlein in Office durch ein Update stark erweitern. Zudem wird die Whiteboard App aus dem Surface Hub bald andere Devices mit Windows 10 erreichen. Abseits des Stiftes hat Microsoft auch am Gehäuse gearbeitet, denn die Type Cover sind nun als Standard mit dem Alcantara-Finish versehen. Ein Anschluss für USB Typ-C fehlt übrigens wie erwartet.

Außerdem hat Microsoft am Kickstand geschraubt, der nun erlaubt das Tablet noch stärker nach hinten zu klappen bzw. in einem 165°-Winkel zu arbeiten. Zum Start am 15. Juni wird übrigens zunächst nur die Wi-Fi-Version des Microsoft Surface Pro erscheinen. Die LTE-Version soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen – konkreter wird Microsoft da leider noch nicht.

Quasi nebenbei hat Microsoft außerdem den Surface Studio ebenfalls für den 15. Juni für Deutschland bestätigt. Vorgestellt wurde der All-In-One bereits im Oktober 2016. Hier werden 28 Zoll Diagonale mit 4,5K-Auflösung, Touchscreen, Intel Core der sechsten Generation und Nvidia GeForce geboten. Preislich beginnt das gute Stück laut Microsofts Website in der Ausführung mit Intel Core i5, HDD mit 1 TByte, 8 GByte RAM und 2 GByte VRAM bei 3.549 Euro.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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