Microsoft Surface Studio: Neuer All-In-One mit True Color und 13,5 Mio. Pixeln

26. Oktober 2016 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: André Westphal

microsoft-surface-studio-artikelbildMicrosoft hat heute seinen ersten Surface-All-In-One vorgestellt: das Microsoft Surface Studio. Es handelt sich um ein Gerät mit 28 Zoll Diagonale im Format 3:2. Zwar hat Microsoft die konkrete Auflösung verschwiegen, nennt aber insgesamt 13,5 Mio. Bildpunkte sowie eine Pixeldichte von 192 ppi. Zudem unterstützt der Bildschirm erweiterte Farbwiedergabe im Farbraum DCI-P3, der z. B. für digitale Filmprojektion gebräuchlich ist. Es lässt sich aber jederzeit auch zu sRGB wechseln, um die Inhalte kompatibel zu halten. Microsoft selbst bezeichnet dieses Feature als „True Color“.

Zudem setzt das Surface Studio auf einen Touchscreen, so dass sich auch der Surface Pen verwenden lässt. Im Inneren des Microsoft Surface Studio stecken ein Intel Core i7 mit vier Kernen, 32 GByte RAM und eine Hyrid-Festplatte mit 2 TByte Speicherplatz. Zudem ist eine Nvidia GeForce GTX 980M verbaut, um für Grafikleistung zu sorgen. Microsoft will mit dem All-In-One laut eigenen Aussagen professionelle Anwender und Content-Ersteller anvisieren. Auch eine HD-Webcam sowie 2.1-Lautsprecher sind an Bord.

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Man muss dazu sagen, dass Microsoft sehr lange auf dem Design des Surface Studios herumgeritten ist, das sich nahtlos in die Umgebung einfügen soll. Teilweise nahm dies allerdings auch absurde Züge an, als etwa Microsofts Panos Panay von dem verspiegeltem Chrom des Ständers schwärmte, das sich mit seinen Reflexionen perfekt in die Wohnumgegbung integriere. Interessanter klang da, dass das Surface Studio gerade einmal 12,5 mm dick ist. Zudem ist der Bildschirm stufenlos neigbar, was für Ergonomie sorgen sollte. Einen Preis für das Surface Studio hat Microsoft, genau wie die Verfügbarkeit, aber noch nicht genannt. Als Anschlüsse sind in die Basis Audio, SD-Karte, Mini DisplayPort, Ethernet und viermal USB 3.0 integriert.

Auch der Surface Dial, ein rundes Döschen, dass man auf den Monitor setzen oder am Tisch nutzen kann, um spezielle Funktionen auszulösen, sah spannend aus. Etwa kann man den Dial bei der Bildbearbeitung drehen, um Farben durchzugehen oder in Word Kritzeleien auftauchen und verschwinden lassen – quasi spult man die Krakeleien vor- und zurück. Hier ergeben sich viele Möglichkeiten, die man aber erst in der Praxis mal genauer unter die Lupe nehmen müsste. Sicher wird Microsoft auch hier den Fokus auf 3D legen.

Der Surface Dial kann zudem z. B. auch die Bildschirmhelligkeit beeinflussen, je nachdem in welcher Anwendung ihr aktiv seid. Zum Glück wird der Dial nicht nur mit dem neuen Surface Studio nutzbar sein, sondern auch mit dem Surface Pro 3 / 4 sowie dem bereits erhältlichem Surface Book. Apropos Surface Book: Microsoft zeigt auch das neue Surface Book i7. Ihr erahnt es am Namen: Im Inneren steckt bei dieser Variante ein Intel Core i7 mit deutlich mehr Leistung – doppelt so viel GPU-Leistung wie zuvor verspricht Microsoft etwa.

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Das neue Microsoft Surface Book i7 setzt auf ein komplettes Re-Design, um die notwendige Kühlung mitzubringen – zwei Lüfter werkeln deswegen jetzt im Inneren. Trotz der erhöhten Leistung soll sich die Akkulaufzeit erhöhen. Von 16 Stunden hat Microsoft gesprochen, ohne aber bzgl. der Umstände ins Detail zu gehen. Vorbestellbar soll das neue Surface Book i7 ab heute sein. Je nachdem welche Ausstattung ihr wählt, steigt ihr bei 2.399 US-Dollar ein. Ab November will Microsoft das Surface Book i7 dann ausliefern.



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Über den Autor: André Westphal

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