Huawei MateBook X und MateBook E vorgestellt: Kompakt und leistungsstark für den Business-Alltag

Huawei hat heute zwei neue Geräte für den mobilen Arbeiter vorgestellt. Keine Smartphones, sondern ein Notebook und ein 2-in-1. Beim MateBook X handelt es sich um das erste Notebook von Huawei und es kann sich – zumindest laut Datenblatt – durchaus sehen lassen. Und auch beim MateBook E hat Huawei noch einmal eine Schippe draufgelegt, die zweite Generation des Convertibles wird wie das MateBook X Ende Juni in Deutschland verfügbar sein.

Das MateBook X zeichnet sich nicht nur durch seine flache Bauweise aus, das 13,3 Zoll 2k-Display weist zudem einen Rahmen von gerade einmal 4,4 mm auf, was das ganze Gerät sehr kompakt macht. Verzichten muss man dennoch auf nichts, das Display löst 2K auf, außerdem gibt es einen Intel Corei5-7200U-Prozessor. Dieser kommt ohne zusätzliche Kühlung aus, eine speziell von Huawei entwickelte, auf PCM-basierende Kühltechnologie, kommt hier zum Einsatz.

Während die Intel HD Graphik 620-Einheit für das Visuelle sorgt, gibt es mit einem Dolby Atmos-Soundsystem ordentlich Sound auf die Ohren. Auch hier ist Huawei einer der ersten Hersteller, der dies anbietet. Zur Ausstattung gehört auch ein in den Power-Knopf integrierter Fingerabdruckscanner, der das Gerät via Windows Hello entsperrt.

Integriert ist auch der MateBook Manager, ein Tool, das für eine einfache Verbindung zwischen PC und Huawei Smartphone sorgt. Die WLAN-Konnektivität erfolgt über 802.11ac und 2×2 MIMO, auch hier bedient man sich bei Huawei aktueller Standards.

Hier die technischen Daten des MateBook X im Überblick:

Die zweite Generation des MateBook E kommt unter anderem mit dem MateDock 2, einer Neuauflage der Schnittstelle für Zubehör. Die Tastatur wird nun nur noch über drei statt sieben Pogo-Pins angedockt, Huawei spricht von einem optimierten Docking-Modus. Das Tablet kann natürlich auch allein genutzt werden, die Tastatur ist aber im Lieferumfang enthalten.

Technisch gesehen gibt es auch hier ein 2K-Display (Touch), das sich bis 160° neigen lässt. Unter der Haube schlummert ein Intel Core i5-7Y54-Prozessor. Das MateBook E lässt sich ebenfalls per Fingerabdruck entsperren, außerdem bietet es Bluetooth 4.1, USB-C (USB 3.0 und 3.1) sowie einen HDMI-Anschluss. Der 4.430 mAh-Akku soll für ausreichend Arbeitszeit unterwegs sorgen.

Die technischen Daten des MateBook E im Überblick:

Wie erwähnt, werden beide Geräte ab Ende Juni verfügbar sein. Das MateBook X wird für 1.399 Euro in der Farbe Grau erhältlich sein. Zubehör gibt es für das Gerät in Form von Maus und Tasche, die jeweils für 34,99 Euro angeboten werden. 1.199 Euro kostet das MateBook E in Gold inklusive brauner Tastatur. Der MatePen kann für 69,99 Euro separat erworben werden.

Das MateBook X klingt für mich als Notebook-Nutzer logischewrweise interessanter als das MateBook E, beide Geräte scheinen mir jedoch schon eine Hausnummer zu sein. Sicher eher an den Business-Anwender gerichtet und da erscheinen dann die Preise auch gar nicht so hoch. Man bekommt schließlich moderne Technologie in kompakter Form, die gibt es bei keinem Hersteller hinterher geschmissen. Was sagt Ihr zu den beiden Geräten?

Hier noch ein paar Bilder, die Caschy vor Ort vom MateBook X gemacht hat:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Sebastian Müller says:

    Leider reichen 8 GB RAM vor allem im Business-Bereich schon lange nicht mehr aus

  2. Sascha Ostermaier says:

    Hast Du da nähere Informationen, warum das nicht ausreichen sollte? Wir reden hier von Business-Bereich, nicht von Pro-Maschinen.

  3. Wie sieht es denn mit Anschlüssen beim MateBook X aus. Da steht nur USB Type C (und Klinke). Ist das dann nur USB oder mit Display oder sogar Thunderbolt 3? Und 1 oder 2 Anschlüsse?

  4. Alexander Mauß says:

    Preislich in der Business Klasse angesiedelt, aber dann win10 Home und nur 4 GB RAM in dem conbertible? Verstehe ich nicht…

    Mein surface pro 3 (win 10 pro) mit i3 und 4gb RAM ist deutlich langsamer als mein vorheriges Gerät (t430s, Win7, i5, 8gb) und ich bereue den Wechsel bzw. Die zu sparsame Ausstattung – hätte nicht gedacht,dass sich 4gb im Arbeitsalltag mit Office Anwendungen und Browser so langsam anfühlen…

  5. Das ist schon eine Hausnummer, muss Huawei erstmal beweisen, dass es wertige Notebooks baut, da warte ich dann lieber Euren (?) Test ab. Das Dell XPS 13 ist preislich ähnlich angesiedelt und hat sich mit vielen guten Kritiken bewährt. Nur USB-C bedarf dann allerdings auch wieder einiger Adapter. Gerade im Business eher ungünstig. Bleibt abzuwarten, sieht aber schick aus und die Daten versprechen zumindest ein interessantes Gerät.

  6. Huawei ist ein „No Name“ in dem Sektor. Was wollen die mit ihren Geräten ohne entsprechende Anschlüsse? SD-Slot und USB-Ports bis zum Abwinken ist für die Arbeit unerlässlich. Wen juckt da schon das Gewicht? Das sind keine Business-Geräte. Das sind ein paar Flachmänner, die gerade dem Zeitgeist geschuldet sind. Lieber ein dickeres Gerät, aber dafür mit mehr Möglichkeiten.

  7. Wie Sebastian und Alexander schon geschrieben haben: klingt nach tollem Gerät, aber Windows Home passt gar nicht zu Business. 8 GB ist bei Business absolutes Minimum. Damit disqualifiziert sich das Tablet komplett. Das Notebook würde Extrakosten für die Win Pro-Lizenz nach sich ziehen. (Neu installieren – da ich chinesische Beigaben ausschließen will – die US-Beigaben reichen mir schon – würde ich eh).

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