Mega, Hyper, Super, Duper Ultra HD: 4K-Sein oder Nicht-4K-Sein, das ist hier die Frage

7. Februar 2016 Kategorie: Hardware, geschrieben von: André Westphal

ultra hd premium thumb Ultra HD…4K…Ja, mir ist bewusst, dass 4K streng genommen für mehrere native Auflösungen und weitere Raffinessen steht (genau wie Ultra HD) und sich nicht allein auf die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkte herunterbrechen lässt. Doch was aktuell um das „Next Big Thing“ des Heimkinos vor sich geht, lässt mich als langjährigen Heimkino-Enthusiasten den Kopf schütteln. Versteht mich richtig: Ultra HD (Premium) ist eine feine Sache, wenn es denn richtig umgesetzt wird. Doch was ich derzeit an Meldungen zum Thema vernehme und selbst an Eindrücken sammeln konnte,veranlasst mich euch hier sowohl eine kleinen Ausschnitt aus den bisherigen Infos anzubieten, als auch meine persönliche Meinung als Filmfan vollkommen ungefiltert vom Stapel zu lassen.

Zunächst solltet ihr bedenken: Meine Meinung ist stark eingefärbt. Ich besitze seit Anfang 2008 einen HD-Fernseher, habe mir später einen 65-Zoll-High-End-Plasma von Panasonic als Zentrum meines Wohnzimmer auserkoren und kaufe tatsächlich bis heute aktiv optische Datenträger. Über 1000 Blu-rays befinden sich in meiner Sammlung, vielleicht sind es noch weit mehr. Denn irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ja, ich gebe es zu: Phasenweise war die Sammelleidenschaft bei mir so schlimm, dass ich bis heute bestimmt über 100 Filme im Regal verstauben lasse, die ich zeitlich einfach noch nicht ansehen konnte. Von sträflich vernachlässigten Klassikern wie „Carlito’s Way“ über Anime wie „Samurai Champloo“ bis hin zu Blockbustern wie „Sin City 2: A Dame to Kill for“ quillt meine Sammlung ungesehener Perlen (?) über. Vermutlich wird einiges so lange vor sich hin modern, bis der Disc-Rot die Blu-rays ohnehin das Zeitliche segnen lässt.

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Ja, ich bin einer der Filmfans, die extra mehrere Blu-ray-Player besitzen, um auch Region-A-Importe problemlos ansehen zu können. Selbst in meinem PC werkelt tatsächlich eines der ersten Blu-ray-Laufwerke, das sogar HD-DVD abspielen könnte. Praktisch genutzt habe ich das Laufwerk zwar nur für ein oder zwei Filme, aber geschenkt. Meine zuvor auch nicht unbedingt kleine DVD-Sammlung habe ich, soweit es möglich gewesen ist, auf Blu-rays umgerüstet. Fast ist es mir peinlich, dass ich mir sogar einen Film wie „Kevin Allein zu Haus“ erst vor wenigen Monaten nochmals neu in der zweiten Blu-ray-Auflage gekauft habe, da ein neues Master die Bildqualität merklich gesteigert hat. In meinem Regal tummeln sich mittlerweile Importe aus den USA, UK, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden und Holland.

Warum ich euch das erzähle? Vermutlich möchte ich damit klarmachen, wer ich aus Sicht der Industrie wohl sein müsste: der typische Early Adopter, der direkt auf den Zug für Ultra HD aufspringt. Doch nun kommt die „Überraschung“: Ultra HD reizt mich aktuell gar nicht. Das kann und wird sich vielleicht noch ändern. Doch was aktuell aus dem „Next Big Thing“ fürs Heimkino gemacht wird, lässt mich bestenfalls mit den Schultern zucken – oftmals sogar den Kopf schütteln. Um meine Gedanken zu ordnen, fasse ich für euch einmal die wichtigsten Punkte zusammen, die mich am Erfolg von Ultra HD zweifeln lassen.

1. Upscales so weit das Auge reicht

Die ersten Ultra HD Blu-rays kommen fast alle, zumindest was die Auflösung betrifft, ohne Ultra HD aus. Es handelt sich lediglich um Upscales von nativem 2K-Material. Fangen wir bei Warner Bros an:  Die bisher angekündigten Filme des Vertriebs, „The Lego Movie“, „Mad Max: Fury Road“, „Man of Steel“, „Pacific Rim“, „Pan“ und „San Andreas“ sind allesamt Upscales von 2K-Material. Ähnlich sieht es bei 20th Century Fox aus. „Exodus: Götter und Könige“, „Fantastic Four“, „Kingsman: The Secret Service“, „Life of Pi“, „The Martian“, „Wild“ und auch einer meiner Lieblingsfilme, „X-Men: Days of Future Past“, basieren nur auf 2K-Material. „The Martian“ wurde zwar in 5K gedreht, bleibt aber aufgrund der Post-Production bei 2K stehen. Einzig „The Maze Runner“ basiert auf einem 4K-Digital-Intermediate, was aber ausgerechnet hier seinen Sinn verfehlt. Denn „The Maze Runner“ wurde größtenteils nativ in 2K gefilmt.

Bei den anderen Vertrieben sieht es größtenteils sehr ähnlich aus. Wer nun annimmt: „Na ja, das sind eben so Startprobleme, später wird schon alles nativ in Ultra HD vorliegen“, der redet sich die Ausmaße schön. Denn das Problem sind die digitalen Zwischenstufen der Produktion. So gut wie alle (sicherlich über 90 %) der größeren Filmproduktionen der letzten Jahrzehnte basieren auf sogenannten Digital Intermediates in 2K. Auf diesen digitalen Zwischenstufen basiert die gesamte Kette der Post-Production. Das betrifft Peter Jacksons „Herr der Ringe“ genau so wie J. J. Abrams „Star Trek“. Es wäre also in Zukunft nur möglich das Gros der Filme nativ mit 3840 x 2160 Bildpunkten für Veröffentlichungen abzutasten, wenn die gesamte Post-Production neu durchgeführt würde. Dass sich das selbst bei Top-Titeln vermutlich nicht rechnet, ist logisch. Daher müssen wir bei Ultra HD langfristig damit leben, dass selbst Produktionen der jüngeren Zeit größtenteils Upscales sein werden.

life of pi ultra hd

Klar, es bleiben potentielle Mehrwerte durch 60p, HDR und eine verbesserte Kompression. Das will ich nicht kleinreden, denn gerade HDR verspricht deutlich mehr Vorteile bei der Bildqualität als die schiere, erhöhte Auflösung. Dennoch gibt es hier ein Problem und angesichts der vollmundigen Werbung der Studios, sollte man das keineswegs herunterspielen.

2. 3D ist tot

Meinen Panasonic Viera TX-65-VT50 habe ich mir anno dazumal nicht nur wegen der Diagonale ins Wohnzimmer gestellt, sondern auch wegen stereoskopischem 3D. Tatsächlich schaue ich immer noch ab und an ganz gerne mal Animationsfilme in 3D und bin großer Fan des oftmals verspotteten „Gimmick-3Ds“. Doch die Hersteller haben 3D längst abgeschrieben. Man wollte 3D zum Standard im Heimkino machen, jeder sollte sich eine Brille auf die Nase setzen und in die dritte Dimension vorstoßen. Ein ähnliches Spielchen läuft aktuell mit VR und ich sage Virtual Reality einen ähnlich schnelllebigen Hype voraus. Denn es ist nunmal so: Wer entspannt im Heimkino sitzt, hat meistens keinen Bock sich die 3D-Brillen auf die Nase zu setzen, seine Augen anszustrengen und am Ende bestenfalls einen kleinen Tiefeneffekt zu sehen. Gerade wenn Kumpels und die Familie dabei sind, schmeißt man die 2D-Version ein und fertig ist die Kiste. Einer hat immer Kopfschmerzen, findet die Brillen unbequem oder will sich mit den anderen nebenbei unterhalten, ohne sich wie Mr. oder Mrs. Ober-Geek vorzukommen.

sammys abenteuer 3d

Ultra HD enthält 3D deswegen gar nicht mehr im Standard. Kein Hersteller hat irgendwelche Pläne oder Wünsche 3D nachträglich zu implementieren. 3D ist über die Blu-ray 3D hinausgehend tot.

3. Otto-Normalverbrauchern kann Ultra HD egal sein

Die meisten Zuschauer kleben nicht wie ich vor der Mattscheibe – 2,3 Meter Abstand bei 65 Zoll. Doch das ist ungefähr der ideale Sitzabstand, um 1080p bei meiner Bildschirmgröße auszunutzen. Doch was soll nun mit Ultra HD werden? Klar, wer im Fachhandel mit der Nase am TV klebt, staunt über den Detailreichtum der ohnehin überschärften Hersteller-Demos. Doch nimmt man daheim bei 4 Metern Abstand von 55 Zoll Diagonale auf dem Sofa Platz, fragt spätestens die bessere Hälfte, gegenüber der man den neuen TV rechtfertigen muss, was sich denn nun am Bild geändert habe. Es ist schlichtweg so, dass die meisten Zuschauer ihr Wohnzimmer nicht nach dem TV ausrichten, sondern ihren TV dem Wohnzimmer entsprechend aufstellen. Das ist auch völlig ok so. Doch dadurch bringt die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten auch nur einem Bruchteil der Zuschauer einen greifbaren Vorteil. (HDR ist eine andere Geschichte). Doch genau mit der Auflösung argumentiert das Marketing. Die Folge ist aktuell, das selbst bisherige HD-Enthusiasten in den üblichen Communities abwinken. Was uns zum nächsten Punkt führt.

4. Auch vielen Enthusiasten ist Ultra HD einerlei

Ich habe ziemlich früh in Communities wie dem Hi-Fi-Forum, bei Blu-ray.com oder Bluray-Disc.de die Stimmung rund um HD und Blu-rays verfolgt. Damals war die Begeisterung allgemein enorm. Man hat sich aber nicht nur über die erhöhte Auflösung gefreut, sondern auch über die größeren Diagonalen und schlichtweg die Flachbildschirm-Technik an sich. Endlich kein Röhren-Geschoss mehr auf dem Fernsehtisch stehen haben! Immer noch stöbere ich gerne in den genannten Foren und in anderen Medien. Was ich wahrnehme, ist, dass selbst die Enthusiasten dieses mal entweder abwarten wollen oder Ultra HD aussitzen möchten. Die einen schwärmen immer noch von ihrem Kuro, die anderen wünschen sich OLED statt Ultra HD und die nächste Partei hat so viel Geld in HD gepumpt und sieht so wenig subjektive Mehrwerte für sich in Ultra HD, dass der Kauf einer frischen Gerätekette nicht zu rechtfertigen ist.

panasonic uhd dxw904

Eine Ausnahme gibt es: Beamer-Besitzer. Jene sind wohl die Gruppe, die tatsächlich am meisten von Ultra HD haben dürfte. Doch um einen hochwertigen Beamer auszureizen benötigt man die entsprechenden,räumlichen Gegebenheiten, so dass hier der Kreis weiter zusammenschrumpft.

5. Streaming ist für viele die Zukunft

Jahrelang war ich ein Verfechter physischer Datenträger. Statt MP3 herunterzuladen, habe ich CDs und sogar DVD-Audio gekauft. Und heute kaufe ich immer noch aktiv Blu-rays, statt mich auf Streams zu verlassen. Doch selbst bei mir lässt die Kauflust spürbar nach. Meine Freundin hat Amazon Prime Instant Video abonniert. Wir wohnen zusammen, ich kann es mitnutzen. Und die Industrie macht es einem nicht leicht: Wozu soll ich „Halt and Catch Fire: Staffel 1“ im Handel für 40 Euro auf Blu-ray erwerben, wenn ich im Streaming-Abo sogar schon die Staffeln 1 und 2 ohne Mehrkosten abrufen darf. Mir schwirrt zumindest noch im Kopf umher, dass die Blu-rays Bonusmaterial und freilich die bessere Bildqualität bieten. Doch hier regiert selbst bei mir das pragmatische Denken: Für eine Serie, die ich mir voraussichtlich ohnehin nur einmal ansehe, kann ich guten Gewissens keine 40 Euro ausgeben, wenn ich sie auch in guter Qualität legal und ohne Mehrkosten ansehen kann.

netflix-logo

4K-Streams gibt es bereits, während die Ultra HD Blu-ray erstmal zu Potte kommen müssen. Klar, auch hier werden die physischen Medien in der Qualität den Streams überlegen sein. Aber genügt das wirklich noch, um mehr als die absoluten Enthusiasten zu erreichen, für jene eben noch die letzten 2 % Qualitätssteigerung entscheidend sind? Ich denke das eben nicht. Und warum auch? Wandere ich heute an meinen Blu-ray-Regalen entlang, denke ich ebenfalls: Du sammelst dir hier ne ganze Menge Plastikmüll an. Es gibt Ausnahmen, Lieblingsserien und -Filme wie „Space Dandy“ (!), „Ghostbusters“ oder meinen jüngst für weniger als 10 Euro erstandenen Import zu „Tinker, Tailor Soldier, Spy“ als edel aufgemachte Deluxe Edition mit Roman, Soundtrack und Buch-Verpackung. Da hat man haptisch und optisch echte Mehrwerte. Doch ob ich nun den nächsten Wegwerf-Comic-Film im Regal stehen habe oder mir mein Hirn via Stream wegballere – im Grunde ist das, lege ich die Hand aufs Herz, einerlei.

Mein Fazit

Ich bin soweit, dass ich gerne einen Monitor mit Ultra HD besäße, da das für mich tatsächlich in der Produktivität Vorteile haben könnte. Sobald ein neuer PC anstünde, wer weiß: Eventuell begeistert mich auch das Gaming bei 3840 x 2160 Pixeln. Aber sorry, im Heimkino sehe ich für mich persönlich in Ultra HD mittelfristig keinen Sinn. Ein Player für voraussichtlich 500 Euro, um dann vorwiegend hochskaliertes 2K-Material abzuspielen – das halte ich für überdimensioniert. HDR ist fein, aber die Macken der LCD-Geräte lassen mich daran zweifeln, wie gut die Kontraste und Schwarzwerte am Ende im Vergleich zu meinem Plasma tatsächlich wahrnehmbar sind. Und wenn selbst ein Major wie Warner Bros. für 2016 gerade einmal 35 Filme ankündigt, von denen ich fast alle angekündigten sowieso bereits besitze, dann hält sich meine Begeisterung einfach in Grenzen. Die ersten deutschen Ultra HD Blu-ray werden Dokumentationen und Titel der Busch Media Group wie das sicherlich hochkarätige „Die Verfluchten der Pampas“ sein. Ein verlockendes Angebot, doch bei mir springt der Funke da nicht über.

Meine Prognose: Die Ultra HD Blu-ray wird die nächste Laserdisc. Sie wird einige Enthusiasten erfreuen, aber am Massenmarkt vorüber gehen. Es wird eine feste Nische geben, mit wenigen Veröffentlichungen, die dann aber nur anspruchsvolle Anwender anvisieren. Die Verkaufszahlen von DVD und Blu-ray werden dominieren, aber weiterhin abnehmen, während das Gros sich bei Netflix und Amazon Prime Instant Video, Maxdome, Watchever und Co. vergnügt. Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Ultra HD weitergeht. Wie seht ihr das ganze? Plant ihr schon den Umstieg, zuckt ihr mit den Schultern oder ist die Technik für euch eine Totgeburt?



Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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67 Kommentare

Karl Kurzschluss 7. Februar 2016 um 12:40 Uhr

Es ist tatsächlich so, daß man sich üblicherweise einen Film oder eine Serie nur selten mehr als 3x oder 4x anschaut. Ich gehe sogar soweit zu sagen, daß es bei einmaligen Anschauen bleibt. Oder wenn schon eine Wiederholung, dann erst nach Jahren, wenn man die Hälfte vom Inhalt sowieso vergessen hat. Es kommt auf die Inhalte an, weniger darauf, wie toll das Bild oder der Ton sind. Ein Regal voller DVDs oder BlueRays ist eine Horror-Vorstellung für mich. Käme mir nicht ins Haus. Was ich irgendwann mal für halbwegs interessant befunden habe, passt auf eine externe 1TB-HD.

Max Nuding (@hutattedonmyarm) 7. Februar 2016 um 12:42 Uhr

Welchen Bluray Player benutztz du denn (hauptsächlich)? Meine Eltern sind inzwischen beim zweiten, aber beide machen bei einigen Discs Probleme (Kingsman und Baymax zB liefen beide nicht). Das hat mich inzwischen davon abgehalten neue Blurays zu kaufen. Ich selber nutz sie nur um sie zu rippen, da ich in meiner Wohnung kein Fernseher hab und dann eh alles über PC und Monitor läuft

André Westphal 7. Februar 2016 um 12:45 Uhr

Es gibt ein paar wenige TV-Serien, die ich mehrmals geschaut habe – How I Met Your Mother ist das Extrem mit bestimmt 5-6 mal. Das liegt aber daran, dass es einfach schöne, leichte Unterhaltung ist und ich das sehr gerne zwischendurch zum Essen oder in ner Arbeitspause einschmeiße. Die meisten Staffelboxen, die ich besitze, stehen auch nach dem einmaligen Anschauen doof rum :-).

André Westphal 7. Februar 2016 um 12:49 Uhr

@ Max Nuding Früher hatte ich die PS3, da sie ja ganz zu Anfang sogar im Grunde der günstigste Player ist. Mittlerweile benutze ich einen Panasonic DMP BDT 310 EG. Ich habe mir den damals gekauft, weil er zwei HDMI-Anschlüsse hat. Das war sehr willkommen, da ich 3D nutzen wollte und so den Player direkt an den TV hängen konnte (Bild) und der Ton separat über den zweiten HDMI-Port an den AVR geht. Sonst hätte ich den Receiver wechseln müssen, um 3D in Kombi mit verlustfreiem Surround-Sound nutzen zu müssen, weil meiner kein HDMI 1.4 hat.

Als Zweitgerät hab ich den Toshiba 3200 KE mit geflashter Firmware – dadurch kann man die Region beliebig wechseln und wunderbar gesperrte Importe gucken.

Allgemein kann ich bei Playern Panasonic sehr empfehlen – nie Probs gehabt mit irgendeiner Disk.

Thomas K. 7. Februar 2016 um 12:56 Uhr

Bin ja eigentlich kein Zauderer. Schleppe aber die Anschaffung entsprechender Geräte schon einige Monate hinter mir her. Ich denke die Zeit läuft für mich… Bei dieser Geschwindigkeit der Entwickkung und des damit verbundenen Preisverfalles.

Robertobert 7. Februar 2016 um 13:05 Uhr

Danke Caschy für den informativen Artikel. Das war mal ein Thema nach meinem Geschmack. Ich selber besitze meinen FULL HD TV seit 2005 und bin bis jetzt super zufrieden. Natürlich gibt es Geräte die im Dynamikumfang und Darstellung die Nase vorn haben aber für die paar (sinnvollen) Inhalte ein neues Gerät anschaffen ??. Für das Heimkinoerlebnis nutzen wir einen alten Sanyo PLV Z4 Beamer. Preis/Leistung – Gebrauchtanschaffung ein echter Knaller ist.

Max Nuding (@hutattedonmyarm) 7. Februar 2016 um 13:06 Uhr

@André Danke. Ich selber zieh demnächt auch um, da muss ich für mich auch mal schauen wie ich das anstell. Die PS3 hatte ich mir auch schon überlegt, meine AV Receiver kann ja zun Glück HDMI 1.4

Matze.B 7. Februar 2016 um 13:09 Uhr

@André Westphal

Gibt es denn eine übersichtliche Quelle für die interessante Info in welcher Auflösung produziert wurde bzw. ob es sich bei BR UHD Neuerscheinungen lediglich um Upscales von nativem 2K-Material handelt.

digitreo 7. Februar 2016 um 13:11 Uhr

Ich hab mir zu Weihnachten einen Ultra HD Fernseher zugelegt. Weniger wegen Ultra HD, sondern weil mein alter in die Jahre gekommener TV 15 Zoll kleiner war und ich Funktionen wie Smart TV und 3D wollte. Ultra HD deswegen, weil der Preisunterschied zu einem vergleichbaren Modell mit Full HD nicht allzu groß war.

Fazit: Ultra HD, getestet mit Amazon Video, sieht klasse aus, ist aber noch spärlich vertreten und kein Must-have. 3D noch nicht einmal getestet. Smart TV können Fire TV oder Apple TV besser. Zu bedenken auch noch der Ton. Ältere Fernseher haben noch mehr Masse, aus den neuen sehr flachen TVs kommt nur blecherner Krach. Ohne Soundbar oder Surround System unbrauchbar.

Kalle 7. Februar 2016 um 13:23 Uhr

Punkt drei wird von vielen übersehen. Es ist nun mal so daß ab einem bestimmten Abstand zum Fernseher die besseren Details verschwinden weil sie das Auge gar nicht wahrnehmen kann. Selbst bei HDTV muss man nah genug am Bild sein um die Vorteile gegenüber SD wahrzunehmen — um die 2 x Diagonale, bei 720 etwas weiter, bei 1080 etwas näher. Bei einem 60″ 1080p Bild macht das ca 3 Meter um einen Unterschied zu SD zu erkennen.
Richtig Sinn macht 4K sicher bei Heimkino/Beamern. Vorausgesetzt man hat 4K Material.

Mit physischen Datenträgern kann ich auch nicht mehr viel anfangen. Ich bin Horror- und Slasher-Fan und habe mir seinerzeit noch auf VHS viele ungeschnittene Klassiker (Romero, Fulci, Argento etc) aus Österreich und Holland besorgt. Das ging massiv in’s Geld. Heutzutage lade ich die runter (ja, mea culpa) oder kaufe sie auf Flohmärkten oder eBay, erstelle dann meinen eigenen Rip, und verkaufe sie dann wieder (ebenfalls mea culpa). Dank super Seiten wie Schnittberichte.com usw hat man auch eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Versionen. So habe ich mir vor kurzem zum testen die Neuausgabe von Predator auf Blu-ray „besorgt“. Ich weiss nicht welchen 13-jährigen sie da an’s Bild gelassen haben. Der Weichzeichner ist unterirdisch. Das Schlimme ist daß die Erstausgabe der Blu-ray ein schlecht abgetastetes und schlecht komprimiertes MPEG-2 Video ist und dabei immer noch besser aussieht als die Neuauflage. In der Hinsicht (schlechte Abtastung/Bildqualität) bin ich auch zu oft auf die Nase gefallen um da den Studios noch zu vertrauen. Wenn ich sehe daß die ersten UHD Blu-rays nur Upscales von 2K sind bin ich da bestätigt.

André Westphal 7. Februar 2016 um 13:24 Uhr

@ Matze. B Oft reicht es schon in der IMDB zu stöbern, da dort bei den technischen Daten teilweise schon steht, ob ein 2K-Intermediate genutzt wurde. Das Problem trifft leider wirklich extrem viele Filme – wie man ja auch an den ersten Titeln sieht. Ansonsten findet man dazu gerade aktuell auch enorm geladene Diskussionen bei z. B. Blu-ray.com (besuche die Site sehr gerne). Die Hersteller gehen damit natürlich verständlicherweise nicht so offen hausieren :-).

namerp 7. Februar 2016 um 13:33 Uhr

Ich habe in den letzten ~12 Jahren nicht eine DVD angefasst geschweige denn ein BR und habe es auch nicht vor. Finde das mit den Optischen Datenträgern grausig, ich will TV anmachen und dann aussuchen und los geht es. Das klappte vor 12 Jahren nicht so einfach und gut, Heute ist das ja 0,0 Problem.

Bzw es gibt viele die sagen das UHD keinen Unterschied zu FullHD auszumachen ist, ja sicherlich 3m Sitzabstand bei 40″ ist auch sinn frei. Aber das sind noch die alten Röhren TV Gewohnheiten das man möglichst weit vom TV weg sitzt. Ich sitze 2m entfernt und da wird bei 42″ HD schon knapp, beim demnächst 55″er wird es ganz vorbei sein – deswegen kauf ich da gegen den kleinen Aufpreis doch lieber gleiche 4k (falls HDMI 2.0).

DDD 7. Februar 2016 um 14:00 Uhr

Die 3D-Blu-ray ist doch nur tot, weil sie zu teuer im Vergleich zu normalen Blu-rays ist. Das gleiche Schicksal wird die 4K-Blu-ray erleiden, bei Preisen von geschätzten 30 bis 35 Euro pro Stück.

André Westphal 7. Februar 2016 um 14:03 Uhr

@ DDD Viele Käufer hatten auch auf die Brillen keine Lust und die damit verbundenen Nebeneffekte. Deutschland ist sogar noch ein recht starker Markt für Blu-ray 3D. Gerade in den USA wurde das Interesse schnell gering und viele Titel sind dort gar nicht mehr in 3D erschienen. Disney z. B. hat selbst „Frozen“ alias „Die Eiskönigin“ zwar in Europa als Blu-ray 3D veröffentlicht – in den USA aber nicht.

Otto 7. Februar 2016 um 14:08 Uhr

Ich hoffe, dass es bald mehr echtes HD gibt. Viele Filme, Spiele, Software etc. sind noch deutlich zu unscharf, Upscaling sei Dank.

Sean K. Woods 7. Februar 2016 um 14:10 Uhr

Die Frage ist wie sich das auf den Kinomarkt entwickelt wo 3D immer noch (für viele ungewollt) Standard ist … Ist 3D jetzt ein Argument was in Zukunft Kino Exklusiver wird da die Filme nich mehr als 3D zu kaufen sind?

Bauernjunges 7. Februar 2016 um 14:12 Uhr

Habe selbst seit anfang 2015 den LG 55uc970v. Ein 55 Zoll UHD Curved Fernsehgerät mit dem mein Rechner angeschlossen ist. Chroma Subsampling leider eingeschränkt.
Dann des vor kurzem erschienen Club3D DP 1.2 zu HDMI 2.0 Adapters, die ihre Arbeit an meiner R9 390 erfolgreich verrichtet, kann ich endlich UHD nativ in 60hz nutzen. Bei Spielen ist es ein Riesenunterschied, man sieht jedes Detail auf hoher Entfernung!
2m ist die maximale Sitzentfernung um alles sehen zu können.

Bauernjunges 7. Februar 2016 um 14:22 Uhr

Vergessen zu erwähnen:
Das 3D auf diesem Fernseher sind mir und meinen Kumpels dank Polarisation und sehr hoher Hintergrundbeleuchtung kein Problem. Allein bei UHD 3D Inhalt würden Bildinformationen wegfallen.
Bei Kinos erlebe ich bis jetzt noch das schmerzhafteste 3D überhaupt.

Zwölvis 7. Februar 2016 um 14:28 Uhr

Hey André, dein Artkel spricht mir echt aus der Seele. Es gibt sicherlich Szenarien in denen 4K sinnvoll ist (z. B. wenn man den Fersnshehr auch als PC Monitor nutzt). Mein TV ist jetzt ein halbes Jahr alt und ich stand beim Kauf vor der Frage ob nun 2k oder 4k. Ich habe mich dann letzten Endes sehr bewusst gegen 4k entschieden, wobei das Argument der fehlenden Inhalte gar nicht ausschlaggebend war. Da ich mir keinen 75″ TV kaufen konnte, sah ich keinen Grund, bei meinem Sitzabstand den Mehrpreis zu bezahlen.
Zum Streaming: Wir nutzen auch Netflix und Prime Zuhause, dennnoch gehe ich für aktuelle Filme immer noch in Videothek und leihe mir dort die BluRay aus. Die Qualität (sowohl beim Bild als auch beim Ton) entschädigen die 10min Radtour hin und zurück dann doch merklich.
3D ist für mich überhaupt kein Thema: Im Kino war ich bisher in doppelter Hinsicht jedes Mal enttäuscht: Mehr Geld für die Kinokarte für eine schlechtere Bildqualität. Warum also?
Was ich allerdings wirklich meide ist SD-Bildmaterial, da sehe ich (bei meinem Sitzabstand, 3m bei 50″) zu HD doch einen sehr deutlichen Unterschied.

AndiFFM (@AndiFFM) 7. Februar 2016 um 14:31 Uhr

UHD bei Games ist bestimmt nett. Aber bei Filmen würde ich mir das erst antun wenn es eine günstigen <3000 Euro und guten UHD Beamer gibt. Und das wird noch lange dauern denke ich.

plantoschka 7. Februar 2016 um 14:38 Uhr

Denke auch das die Filmindustrie mit der 4k BD einen großen Flop erleben wird. Auch die Verkäufe der DVDs und BluRays werden in den nächsten Jahren abnehmen.
Die werden aber sicherlich schon ein Auge drauf haben, wie sie so viel Geld wie möglich durch Streaming Dienste verdienen können. Kein Wunder das Netflix immer mehr eigene Sachen produziert, da sie genau Wissen die Filmindustrie wird in Zukunft viel mehr Geld für Streaming Rechte wollen.

Lurtz 7. Februar 2016 um 15:02 Uhr

Seit ich Amazon Instant Video bei Prime dabei habe, merke ich auch wie mein Widerstand gegenüber Streamingangeboten immer mehr bröckelt.
Ja, sowas wie Game of Thrones, was zudem bei den günstigen Streamingdiensten nicht läuft, stelle ich mir gerne noch als Blu-ray ins Regal, zumal ich da sichtbar besseres Bild habe und den Ton viel feiner anpassen kann, aber wenn ich am PC nur mal wieder eine Folge meiner aktuellen Serie schauen möchte, ist nichts einfacher als Streaming (vorausgesetzt die Internetleitung funktioniert gerade).

Im Wohnzimmer steht zudem nach wie vor mein mittlerweile 8 Jahre alter HD-ready-TV, da bin ich ja noch nicht mal bei 1080p angekommen… Fürs TV-Programm lohnt sich aber auch nicht mehr.

Dirk 7. Februar 2016 um 15:19 Uhr

4k hat einen nicht erwähnten vorteil für fast alle konsumenten. die neuen geräte werden vorerst sehr teuer sein und den preis der alten geräte nach unten drücken. so kann man geräte welche man wirklich braucht (für die meisten jedenfalls) bald viel billiger bekommen. ausserdem wird das paradoxon weiter gefüttert….noch nie war die technik so gut um die immer schlechter werdenden inhalte wiederzugeben. mal den film idiocracy anschauen und dann wundern wie nah wir dem filminhalt schon sind

André Westphal 7. Februar 2016 um 15:42 Uhr

@ Zwölvis Wobei ich gerade feststelle,dass es auch mit Ultra HD bei Monitoren so eine Sache ist: Ich selbst möchte gerne Ultra HD auf dem nächsten Monitor, hätte aber gerne auch 144 Hz. Tja, die Kombi gibt es aber nicht :-(. Muss mich also entweder für Ultra HD oder QHD mit 144 Hz entscheiden – auch wieder blöd :-(.

Lion 7. Februar 2016 um 15:56 Uhr

Guter Artikel, André, danke.
Ich sehe es auch so -die Unterschiede der Generationen ist zu gering in der Praxis…

me 7. Februar 2016 um 16:00 Uhr

Sehr informativer Artikel, vielen Dank!

oli 7. Februar 2016 um 16:16 Uhr

Ultra Hd wird eine Totgeburt sein.
Fast alle in meinem Bekantenkreis nutzten nur noch Netflix, Amazon Prime.
Da ist jetzt schon das Bild nur unwesentlich schlechter als auf Blu-Ray.
Und die Faulheit und das einfach wird immer Siegen.

Ich selbst hab mir die ganze Staffel „Breaking Bed“ auf Blu Ray gekauft.
Und … aus Faulheit dann doch galtt auf dem Beamer über Amazon Prime geschaut.

Und wir reden gerade vom Jahr 2016 !
In 4 Jahren wird es nur noch Streaming bei 4k geben. Alles für +-10 pro Monat. Sämtliche Filme, serien in der Flat.

Andre, ich würde an deiner Stelle ganz schnell alles verkaufen, solange es noch was an Wert hat.

Tobi 7. Februar 2016 um 16:27 Uhr

@André

Toller Artikel, da kann ich dir in allen Punkten nur zustimmen. Habe seit mehreren Monaten einen 1440p Monitor und der reicht mir völlig aus, wäre vielleicht auch eine gute Alternative für dich? Bei Ultra HD muss man dann ja auch immer noch ne neue teure Grafikkarte mitrechnen, zumindest wenn man spielt.

Chris 7. Februar 2016 um 16:37 Uhr

Im letzten Sommer hat mein Philips Aurea das Zeitliche gesegnet und war defekt. Zufällig hatte mein MM einen 65″ Zoll 4K Ultra HD TV im Angebot. Ich musste da Zuschlagen der Preis war der Hammer.

Er beherrscht 3D mit zwei Full HD Vollbildern, das kann kein Full HD TV. Die Bildqualität ist atemberaubend und die Farben absolut genial. Die Satellitendemos in 4K die auf Astra laufen finde ich auch sehr beeindruckend. Ich finde das Bild hat in 4K deutlich mehr Details. Insgesamt bin ich mit meinem LG sehr zufrieden. Ich würde kein Full HD TV mehr kaufen. Auch keine Geräte die kein 4K können. Insgesamt werde ich komplett auf 4K umstellen. Aktuell kaufe ich auch noch Blu-Rays. Ich muss nicht alles umstellen. Das halte ich auch für Quatsch. Normale FullHD Blu Rays sehen auf einem 4K TV auch sehr gut aus. DVDs kann man auch bedenkenlos schauen, die Unterschiede sieht man allerdings.

Dies ganzen Diskussionen über Sitzabstand und ob man Details erkennen kann oder nicht ist doch auch absoluter Blödsinn. Entweder mir gefällst oder nicht. Bei Smartphones fragt doch auch keiner ob ein super Amolet mit FullHD Display überhaupt Sinn macht oder nicht. Gekauft wird was sich toll anhört. 4K aus 5 Metern gefällt mir, ob es anderen gefällt interessiert nicht. Mir muss es gefallen und nicht den anderen.

Ich bin der Meinung dass das Upgrade von Full HD auf 4K sich allemal lohnt. Die Bildqualität verbessert sich erheblich. Ich freue mich auf den Marktstart der ersten Player und Filme. Hoffentlich kommt Star Wars 7 in 4K!

Ich kaufe mir das was mir gefällt und nicht was „Experten“ im HiFi Forum sagen. Ich bin der Meinung, aus eigener Erfahrung, das sich ein 4K Upgrade auf jeden Fall lohnt. Schon alleine wenn man 3D schauen möchte. Die Bildqualität wird erheblich gesteigert.

Was mich an vielen Diskussionen in einschlägigen Foren stört. Viele besitzen keinen 4K TV, glauben aber alles darüber zu wissen. Sie wissen sogar mehr wie Leute die einen Zuhause stehen haben. Gerade das HiFi Forum ist voll mit besser wissern. Dort lese ich nur noch wenn ich Infos über Mängel brauche. Am besten sind die Inventare. Absolut von sich und ihrer Meinung überzeugt. Sorry das kann ich mir nicht mehr geben.

Es entstehen alle Jahre wieder immer die selben Diskussionen. Von DVD auf Blu Ray, von Handy auf Smartphone, ganz früher ob man überhaupt ein Handy braucht und jetzt 4K. Zum Glück haben sich immer die besseren Technologien durchgesetzt und die Pessimisten haben unrecht behalten. Ich garantiere euch jeder hat bis in 10 Jahren einen Ultra HD TV im Wohnzimmer stehen oder habt ihr noch eine Röhre zuhause? 4K startet diese Jahr durch,davon bin ich überzeugt. Es kaufen in meinem Umfeld deutlich mehr Leute 4K TVs als Full HD.

Wenn der Autor des Artikels nicht umstellen möchte, lasse es doch einfach. Warum quälst du dich mit dem Gedanken? Wenn du zufrieden bist dann bleibe doch auf Full HD. Ich habe heute noch DVDs in meiner Sammlung. Ich kaufe das was gerade aktuell ist. Neu kaufen würde ich Filme nie im Leben dafür ist Technik zu kurzlebig. In einigen Jahren wird es wieder was neues geben. So läuft das halt. Die Technik entwickelt sich weiter. Zu viel Kohle würde ich da nie investieren. 4K wird kommen und wieder gehen so war das schon seit ich denken kann. So war das auch schon von HD Ready auf Full HD.

Viel Spaß mit deinem 4k wenn es soweit ist! ; )

Bauernjunges 7. Februar 2016 um 16:42 Uhr

Die nächsten Grafikkarten auf Basis Polaris/Pascal sollten DisplayPort 1.3 haben, der bis zu 4k @120hz unterstützen soll. Solche Monitore werden nicht lange auf sich warten lassen. Die paar Monate würde ich noch an deiner Stelle warten Andre.

Paulemann 7. Februar 2016 um 16:48 Uhr

Beifall Chris…Bin ebenfalls voll Deiner Meinung. Und ja, auch ich habe die Umstellung auf einem 4K bisher nicht bereut (trotz Macken des Android Systems). Im Gegenteil, ich bin einfach begeistert. Die Bildqualität ist einfach genial, wenn man mal den direkten Vergleich startet (habe ich). Egal zum Ausgangsmaterial.
Gruß und schönen Restsonntag
Paulemann

Paul 7. Februar 2016 um 16:53 Uhr

Ich will mit dem aktuellen Panasonic 65×804 die nächsten Jahre überbrücken und warten bis alles ausgereift und der Markt sich entwickelt und stabilisiert hat. Leider ist dieser noch zu teuer. Ich warte auf ein Schnäppchen.

Besucherpete 7. Februar 2016 um 17:15 Uhr

@Chris: Na sicher werden die meisten von uns in einigen Jahren ein 4K-Gerät zu Hause stehen haben. Aber nicht, weil sie es unbedingt wollen oder sich bewusst dafür entschieden haben, sondern weil ich irgendwann einfach nichts anderes mehr geben wird. Und es gibt durchaus noch Röhrengeräte in den Haushalten – weit mehr, als man zunächst annehmen mag. Ich selbst bin durchaus technisch bewandert und interessiert, und trotzdem habe ich erst seit Ende 2014 einen TV mit FullHD. Und das wohl auch nur, weil ich ein neues Gerät gebraucht habe. Und bis heute habe ich nicht mal einen Bluray Player (dafür einen für HD-DVD, soviel zum Thema, dass sich stets die bessere Technik durchsetzt). Wozu auch? Die Zeiten, in denen ich irgendwelche Datenträger in einen Player eingelegt habe, sind bei mir weitesgehend schon eine ganze Weile vorbei. Qualität hin, Qualität her, am Ende geht es für mich auch um Komfort. Und da verzichte ich lieber auf ein paar Pixel Auflösung, die am Ende in der Praxis sowieso keinen nennenswerten Unterschied ausmachen, jedenfalls, solange das alles nicht deutlich günstiger zu haben ist.

André Westphal 7. Februar 2016 um 17:30 Uhr

„Er beherrscht 3D mit zwei Full HD Vollbildern, das kann kein Full HD TV“ – doch und zwar jeder mit Shutter-Technik ;-). Nur bei Polarisation wird die vertikale Auflösung halbiert.

Bauernjunges 7. Februar 2016 um 17:52 Uhr

Damit wurde bestimmt gemeint dass der 3D FHD Content auf einen Polarisierten UHD Fernseher am angenehmsten anzuschauen ist. Bei diversen Seiten wird der 3D Content auf einer Videodatei in einem Videostream entweder SBS (Side by Side) oder HOU (Half Over Under) angeboten. Und bei den Polarisierten UHD Fernseher kannst du eine Vollwertige BluRay ohne SBS oder HOU anschauen ohne dabei Kopfweh zu haben.

Mr.C 7. Februar 2016 um 18:06 Uhr

Bin ich froh das ich nach 20x BluRays aufgehört habe. Was eine Verschwendung in meinen(!) Augen.

Aber danke für die Info mir 2k und Upscaling, das wusste ich noch nicht.

Leo 7. Februar 2016 um 18:39 Uhr

Ich kaufe mir immer noch BDs für meine kleine Sammlung, mache davon aber Abbilder auf die Festplatte damit ich sie danach dann über Kodi ansehen kann. Für 1-2 BDs im Monat für mich die entspannteste Lösung. Und mein Grundig 48″ 1080p Fernseher für 333€ reich wirklich – mehr brauche ICH zumindest nicht.

DruckerBerger 7. Februar 2016 um 19:11 Uhr

Wundert mich, das hier keiner etwas zu dem Curved-Quatsch sagt. Das ist für mich die größte Marketingverarsche seit …..weiß jetzt garnicht, was ich als Beispiel anführen soll.
Gibt keinen einzigen Vorteil bzw. Effekt der dem Verbraucher zu Nutze ist. Mal abgesehen von der Reflexionsfähigkeit oder der versetzen Betrachtung.
Dagegen ist UHD echter Mehrwert. Schade ist der derzeitige Technikdschungel schon. Welche Frau macht da schon bei regelmäßigen Updates mit ?

Dirk K. 7. Februar 2016 um 19:36 Uhr

@Chris: Danke.
@André: Hast ja vom Prinzip Recht, aber guck mal mit 5 oder mehr Leuten 3D, genau da liegt das Problem die Brillen sin eindeutig zu Teuer und gehn auf die Augen, darum habe ich mich damals für einen LG mit Polarisationsbrillen Entschieden.
Meine Freundin hat einen Samsung 46C750 dafür haben wir nur 1 (!) 3D Brille, viel zu teuer bzw. gar nicht mehr erhältlich.
Aktuell kommt mir und meiner Freundin kein TV größer 50″ in die Wohnung.
Wozu brauche ich 4K?
Wieviel MBit benötigt man 4K Streams?
Der Normale Sterbliche braucht so ein Schnik Schnak nicht Ultra Super 4K mit Super Bunt HDR.
Das Liegt aber vielleicht auch an den Herstellern und den verwirrenden Bezeichnungen, dafür benötgt man doch min. 2 Hochschulabschlüsse.
Ich geh in den Laden und kaufen einen TV wo mir das Bild gefällt, aber nicht von den Demos, entweder Runde Scheibe oder normales TV.

IM Carlos 7. Februar 2016 um 20:56 Uhr

Die selbe Diskussion gab es doch schon bei FHD gegenüber HD und wird es immer wieder geben.

Was nützt es der Industrie ein finales Gerät auf den Markt zu werfen, was in den nächsten 10 Jahren aktuell ist und am besten noch 20 Jahre hält.

Als Kunde profitiert man davon, wenn man weder zu den Sammlern, noch zu den Early Birds gehört. Dann kriegt man nämlich erheblich mehr Technik für das gleiche Geld und zwar dann wenn mans braucht, z. B. wenn der TV mal die Hufe hoch reißt.

Ich persönlich freue mich aber schon auf meinen neuer TV, der meinen Mittlerweile sechs Jahre alten, unsmarten FHD 46″ Plasma ersetzen wird. Am Ende krieg ich für die damals ausgegebenen 900€ nämlich nicht nur deutlich mehr Bildschirm, sondern auch mehr Auflösung umd vielleicht im Form von OLED genau so dynamisches Bild. Ich werd sehen. Bis dahin schau ich die Streamer halt in FHD oder HD. Für Sammeln fehlt mir leider die Muse zum Abstauben der Sammlung als auch die die Zeit diese in gänze anzusrhen. Was allerdings heute schon ginge wäre zocken… oder eben streamen.

Ich sag ja zu UHD, vielleicht auch zu 3D, aber vor allem zu OLED, wenn es in den von mir gesteckten Rahmen passt.

Btw. Warum über UHD jammern, wenn man mit FHD zufrieden ist, der Umstieg zu teuer und das Medienangebot noch zu gering? Im Gros dürfte alles was auf UHD interessant werden dürfte noch gedreht werden. Also is abwarten in jeder Hinsicht die bessere Strategie. Bei alten Filmen, die nicht grad für IMax gedreht wurden wurden der Sprung von FHD auf UHD sowieso gering ausfallen. Und wenns der prophezeite Rohrkrepierer wird, wird UHD genau so verramscht wie sei erzeit 3D, nur das eben jeder von hat, zumindest theoretisch.

Luccabrasi 7. Februar 2016 um 21:13 Uhr

An mir geht 4K vorbei, ich habe hier einen fünf Jahre alten 40“ LED-TV mit Smart Funktion an den ein HTPC hängt. Ich lasse mich nicht von diesem Hype anstecken, mir persönlich reicht Full HD. Sollte mein TV irgendwann die Grätsche machen wird es wieder ein Full HD (wenn es dann noch welche gibt). Das Fernsehprogramm schaue ich seit Jahren nicht mehr, YT, AP und Netflix haben es ersetzt. Ich finde auch das die UHDBR den Weg der Laserdisk geht….

Inzwischen sind die Hersteller der UHD TV auch wieder sehr trickreich unterwegs. Es werden Fake UHD-TV angeboten bei denen die Subpixelanzahl reduziert wurde. Der normale Kunde bekommt davon nichts mit und der Hersteller kommt vor lachen nicht mehr in den Schlaf (kann man bei Prad nachlesen: http://www.prad.de/new/tv/specials/Fake-UHD.html).

André Westphal 7. Februar 2016 um 21:51 Uhr

@ Bauernjunges Mal gucken, wie lange ich noch warten – insofern kommt ja immer wieder was Neues und man könnte ewig warten :-). Ich glaube 144 Hz bringen mir aber, da ich aktuell wenig am PC zocke, weniger als 2160p. Aber wäre halt „nice to have“, da mir ein Kumpel immer davon vorschwärmt :-).

Ich bin übrigens auch kein UHD-Gegner, sage ja auch im Artikel, dass es an sich ne feine Sache ist. Nur was aktuell im Bezug auf die Vermarktung, die ganzen Upscales auf den UHD Blu-rays und bzgl. Kompatibilität abgeht (viele TVs im Handel können noch gar kein HDR), finde ich einfach ungünstig. Es wird spannend, ob sich da nun etwa noch ein optisches Medium durchsetzen kann – ich glaube es wird halt eher die zweite Laserdisc – was ja auch nicht schlimm wäre.

Generell vergessen aber auch viele: Bildqualität hängt von vielen Faktoren ab und mein High-End-Plasma zaubert mit Sicherheit ein besseres Bild hervor als ein aktueller Einstiegs-UHD-TV. Wenn ich also bei UHD einsteigen würde, dann auch mit einem TV mit hoher Diagonale und entsprechender Qualität….Vermutlich muss ich da aber wirklich auf OLED warten :-).

Icancompute 7. Februar 2016 um 22:14 Uhr

Ist doch das gleiche in grün wie beim Start von HD. Da gab’s auch erst mal HD Ready. Zu der Zeit wurde bei uns ein neues TV Gerät fällig.
Ist dann ein 37″ Samsung Full HD mit 100 Hz geworden. Für 650€. War ein Vorjahresmodell und 50% reduziert. Der hat ein Röhren TV abgelöst. Was mir wichtig war? Eben Full HD und 100 Hz. Ansonsten so viele Anschlüsse für Ein-/Ausgänge wie möglich. Dazu zählt auch Scart, weil ich immer mal wieder sämtliche alte Nintendo Konsolen raus krame.
Und was soll ich sagen? Das Teil reicht mir! Sound kommt aus einem 10 Jahre alten 5.1 Hamann/Kardon Receiver mit Canton Subwoofer. Alles vor drei Jahren gebraucht von einem Kumpel für nen Appel und nen Ei übernommen.

Filme kaufe ich auf BD. DVD ist Quatsch. 4K Inhalte streamen ist leider seit dem Umzug mangels Bandbreite hinfällig. Dennoch sehen angebliche 4K Inhalte selbst auf unserer Mattscheibe im Verhältnis zu einer BD noch etwas besser aus, als normales HD Material.
Umsteigen kommt aus Kostengründen allerdings nicht infrage. Ich selbst schaue nicht viel TV, meine Frau behauptet immer, keinen Unterschied zwischen SD und HD zu erkennen, also passt das so. Mehr wäre Geldverschwendung.

Langfristig kann ich mir aber vorstellen, auf 4K Geräte umzustellen, sobald natives Material vorhanden ist und unser Samsung den Geist aufgibt. Mir läuft da nichts weg. Genau wie bei HD Ready und Full HD.

Am Rechner würde ich mir das eher zulegen. Ich denke, so lange warte ich auch noch ab, zumal ich bis heute nicht mal einen Full HD TFT habe. Da tut’s ein 22″ mit 1680x1050er Auflösung an einer GTX 560 Ti. Schätze, die Kombi wird jetzt noch durchhalten müssen, bis es lohnt, da auf 4K umzusteigen. Werde wohl schon mal anfangen, ein paar Euros dafür zur Seite zu legen. 😉

Fazit:
4K gerne. Aber eilig habe ich es damit nicht. Langfristig wird es mit HDR wohl schon HD ablösen. Dafür ist das Bild bei guter Qualität einfach besser als bei Full HD. Wüsste also nicht, warum sich das nicht durchsetzen sollte. Dauert vielleicht nur etwas.

Kharma 8. Februar 2016 um 08:23 Uhr

Habe zu hause einen schönen 47″ LG TVbei vier Metern Sitzabstand ist es (bei meiner dreckigen Brille) optisch kein Unterschied, ob ich DVD oder blueray gucke. Die Möglichkeit des passiven 3D ist allerdings nach wie vor genial. Mich würde es nicht wundern, wenn sich auch am TV langsam ein Ende der sinnvollen Entwicklung abzeichnen würde. Ich warte allerdings noch auf brillenfreies 3D.

Thorben 8. Februar 2016 um 08:30 Uhr

Der Autor bringt es echt auf den Punkt. Ich habe eine Zeitlang auch viele Hundert Filme auf physischen Datenträgern gehabt, aber das hat stark nachgelassen – Serien werden sowieso nur noch gestreamt. BDs kaufe ich nur noch als Steelbooks oder Sonder-Editions, oder so manche UNCUT-Version.

Der nächste TV wird mit Sicherheit 4k-tauglich sein, aber bis ein HD-Player die PS4 ersetzt – das kann dauern, oder nie passieren. Mal schauen.

Juzam 8. Februar 2016 um 10:34 Uhr

Ein Freund von mir hat sich letzte Woche einen 4K Sony TV geholt. Wir haben dann House of Cards in 4k bei Netflix gestreamt – das war extrem geil. Wir waren auch erstaunt wie viel bei Netflix schon in 4k verfügbar ist und das wird ja nur mehr werden. Von daher bin ich von 4k soweit ziemlich überzeugt.

Thomas 8. Februar 2016 um 10:47 Uhr

Die meisten Zuschauer kleben nicht wie ich vor der Mattscheibe? Das ist nicht Problem wir genießen den Film so wie er ist weil es Spaß macht und uns unterhält und wir nicht darüber grübeln ob 2K oder 4K jetzt besser wären. Sorry aber du kannst kein Filmfan sein wenn du dir Gedanken machst welches USB Kabel das Richtige ist wenn du Matrix schaust. Wenn es dir um den Film gehen würde wäre es dir auch egal ob du auf Röhre schaust so wirken alle Sachen wie ein virtueller Schwanzvergleich…

André Westphal 8. Februar 2016 um 12:46 Uhr

@ Thomas Nach deiner Argumentation wäre es auch egal ob man ein Spiel in niedrigsten Einstellungen in 480p mit 10 fps zockt oder an nem Gaming-PC in Ultra HD mit 120 fps und allen Effekten ;-). Gerade als Cineast will man einen Film docj in der bestmöglichen Qualität sehen – also möglichst nahe an die Qualität einer hochwertigen Projektion im Kino daheim rankommen. Denn genau dann kann man auch viele kleine Details erst richtig auskosten, was speziell für die visuelle Ästhetik gilt. Wenn man Tree of Life auf nem Tablet guckt, ist das eine ganz andere Erfahrung als auf einer Leinwand, da die Bildsprache hier extrem wichtig ist.

Und es sind entsprechend vor allem die begeisterten Filmfans, die sich Gedanken machen, wie sie ein möglichst hochwertiges Erlebnis erreichen – der Gelegenheitszuschauer sagt halt „Egal, reicht auch die DVD.“

JackNbg 8. Februar 2016 um 14:36 Uhr

Seit Verfügbarkeit von Amazon Prime hat sich unser Kaufverhalten extrem geändert. Bis dahin 2-4 Serien pro Quartal auf DVD gekauft und seitdem: Keine einzige mehr. Paralell dazu haben wir uns noch Maxdome gegönnt: Klar kriegt man damit nicht alles rein, was man vielleicht sehen möchte, aber die Zeit reicht ja schon für den verfügbaren Content bei weitem nicht.

Am Ende des Tages wird dann meistens doch nicht am 1080p TV (37″) via Fire TV geschaut sondern am Laptop, iPhone oder iPad Mini. Wenn der TV (gekauft 2009) dann irgendwann doch mal das zeitliche segnet oder wir mal ensprechend umziehen (oder selber bauen) dann werd ich das mal ins Auge fassen, was grade Stand der Technik ist aberbis dahin mach ich mir um 4k, UHD, null keine Gedanken 🙂

ich 8. Februar 2016 um 16:04 Uhr

@Chris

Ärger dich nicht.. Aber 8K steht vor der Tür.. 4K ist nur ein Zwischending wie es damals bei HD Ready und FHD war..


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