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Mega, Hyper, Super, Duper Ultra HD: 4K-Sein oder Nicht-4K-Sein, das ist hier die Frage

ultra hd premium thumb Ultra HD…4K…Ja, mir ist bewusst, dass 4K streng genommen für mehrere native Auflösungen und weitere Raffinessen steht (genau wie Ultra HD) und sich nicht allein auf die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkte herunterbrechen lässt. Doch was aktuell um das „Next Big Thing“ des Heimkinos vor sich geht, lässt mich als langjährigen Heimkino-Enthusiasten den Kopf schütteln. Versteht mich richtig: Ultra HD (Premium) ist eine feine Sache, wenn es denn richtig umgesetzt wird. Doch was ich derzeit an Meldungen zum Thema vernehme und selbst an Eindrücken sammeln konnte,veranlasst mich euch hier sowohl eine kleinen Ausschnitt aus den bisherigen Infos anzubieten, als auch meine persönliche Meinung als Filmfan vollkommen ungefiltert vom Stapel zu lassen.

Zunächst solltet ihr bedenken: Meine Meinung ist stark eingefärbt. Ich besitze seit Anfang 2008 einen HD-Fernseher, habe mir später einen 65-Zoll-High-End-Plasma von Panasonic als Zentrum meines Wohnzimmer auserkoren und kaufe tatsächlich bis heute aktiv optische Datenträger. Über 1000 Blu-rays befinden sich in meiner Sammlung, vielleicht sind es noch weit mehr. Denn irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ja, ich gebe es zu: Phasenweise war die Sammelleidenschaft bei mir so schlimm, dass ich bis heute bestimmt über 100 Filme im Regal verstauben lasse, die ich zeitlich einfach noch nicht ansehen konnte. Von sträflich vernachlässigten Klassikern wie „Carlito’s Way“ über Anime wie „Samurai Champloo“ bis hin zu Blockbustern wie „Sin City 2: A Dame to Kill for“ quillt meine Sammlung ungesehener Perlen (?) über. Vermutlich wird einiges so lange vor sich hin modern, bis der Disc-Rot die Blu-rays ohnehin das Zeitliche segnen lässt.

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Ja, ich bin einer der Filmfans, die extra mehrere Blu-ray-Player besitzen, um auch Region-A-Importe problemlos ansehen zu können. Selbst in meinem PC werkelt tatsächlich eines der ersten Blu-ray-Laufwerke, das sogar HD-DVD abspielen könnte. Praktisch genutzt habe ich das Laufwerk zwar nur für ein oder zwei Filme, aber geschenkt. Meine zuvor auch nicht unbedingt kleine DVD-Sammlung habe ich, soweit es möglich gewesen ist, auf Blu-rays umgerüstet. Fast ist es mir peinlich, dass ich mir sogar einen Film wie „Kevin Allein zu Haus“ erst vor wenigen Monaten nochmals neu in der zweiten Blu-ray-Auflage gekauft habe, da ein neues Master die Bildqualität merklich gesteigert hat. In meinem Regal tummeln sich mittlerweile Importe aus den USA, UK, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden und Holland.

Warum ich euch das erzähle? Vermutlich möchte ich damit klarmachen, wer ich aus Sicht der Industrie wohl sein müsste: der typische Early Adopter, der direkt auf den Zug für Ultra HD aufspringt. Doch nun kommt die „Überraschung“: Ultra HD reizt mich aktuell gar nicht. Das kann und wird sich vielleicht noch ändern. Doch was aktuell aus dem „Next Big Thing“ fürs Heimkino gemacht wird, lässt mich bestenfalls mit den Schultern zucken – oftmals sogar den Kopf schütteln. Um meine Gedanken zu ordnen, fasse ich für euch einmal die wichtigsten Punkte zusammen, die mich am Erfolg von Ultra HD zweifeln lassen.

1. Upscales so weit das Auge reicht

Die ersten Ultra HD Blu-rays kommen fast alle, zumindest was die Auflösung betrifft, ohne Ultra HD aus. Es handelt sich lediglich um Upscales von nativem 2K-Material. Fangen wir bei Warner Bros an:  Die bisher angekündigten Filme des Vertriebs, „The Lego Movie“, „Mad Max: Fury Road“, „Man of Steel“, „Pacific Rim“, „Pan“ und „San Andreas“ sind allesamt Upscales von 2K-Material. Ähnlich sieht es bei 20th Century Fox aus. „Exodus: Götter und Könige“, „Fantastic Four“, „Kingsman: The Secret Service“, „Life of Pi“, „The Martian“, „Wild“ und auch einer meiner Lieblingsfilme, „X-Men: Days of Future Past“, basieren nur auf 2K-Material. „The Martian“ wurde zwar in 5K gedreht, bleibt aber aufgrund der Post-Production bei 2K stehen. Einzig „The Maze Runner“ basiert auf einem 4K-Digital-Intermediate, was aber ausgerechnet hier seinen Sinn verfehlt. Denn „The Maze Runner“ wurde größtenteils nativ in 2K gefilmt.

Bei den anderen Vertrieben sieht es größtenteils sehr ähnlich aus. Wer nun annimmt: „Na ja, das sind eben so Startprobleme, später wird schon alles nativ in Ultra HD vorliegen“, der redet sich die Ausmaße schön. Denn das Problem sind die digitalen Zwischenstufen der Produktion. So gut wie alle (sicherlich über 90 %) der größeren Filmproduktionen der letzten Jahrzehnte basieren auf sogenannten Digital Intermediates in 2K. Auf diesen digitalen Zwischenstufen basiert die gesamte Kette der Post-Production. Das betrifft Peter Jacksons „Herr der Ringe“ genau so wie J. J. Abrams „Star Trek“. Es wäre also in Zukunft nur möglich das Gros der Filme nativ mit 3840 x 2160 Bildpunkten für Veröffentlichungen abzutasten, wenn die gesamte Post-Production neu durchgeführt würde. Dass sich das selbst bei Top-Titeln vermutlich nicht rechnet, ist logisch. Daher müssen wir bei Ultra HD langfristig damit leben, dass selbst Produktionen der jüngeren Zeit größtenteils Upscales sein werden.

life of pi ultra hd

Klar, es bleiben potentielle Mehrwerte durch 60p, HDR und eine verbesserte Kompression. Das will ich nicht kleinreden, denn gerade HDR verspricht deutlich mehr Vorteile bei der Bildqualität als die schiere, erhöhte Auflösung. Dennoch gibt es hier ein Problem und angesichts der vollmundigen Werbung der Studios, sollte man das keineswegs herunterspielen.

2. 3D ist tot

Meinen Panasonic Viera TX-65-VT50 habe ich mir anno dazumal nicht nur wegen der Diagonale ins Wohnzimmer gestellt, sondern auch wegen stereoskopischem 3D. Tatsächlich schaue ich immer noch ab und an ganz gerne mal Animationsfilme in 3D und bin großer Fan des oftmals verspotteten „Gimmick-3Ds“. Doch die Hersteller haben 3D längst abgeschrieben. Man wollte 3D zum Standard im Heimkino machen, jeder sollte sich eine Brille auf die Nase setzen und in die dritte Dimension vorstoßen. Ein ähnliches Spielchen läuft aktuell mit VR und ich sage Virtual Reality einen ähnlich schnelllebigen Hype voraus. Denn es ist nunmal so: Wer entspannt im Heimkino sitzt, hat meistens keinen Bock sich die 3D-Brillen auf die Nase zu setzen, seine Augen anszustrengen und am Ende bestenfalls einen kleinen Tiefeneffekt zu sehen. Gerade wenn Kumpels und die Familie dabei sind, schmeißt man die 2D-Version ein und fertig ist die Kiste. Einer hat immer Kopfschmerzen, findet die Brillen unbequem oder will sich mit den anderen nebenbei unterhalten, ohne sich wie Mr. oder Mrs. Ober-Geek vorzukommen.

sammys abenteuer 3d

Ultra HD enthält 3D deswegen gar nicht mehr im Standard. Kein Hersteller hat irgendwelche Pläne oder Wünsche 3D nachträglich zu implementieren. 3D ist über die Blu-ray 3D hinausgehend tot.

3. Otto-Normalverbrauchern kann Ultra HD egal sein

Die meisten Zuschauer kleben nicht wie ich vor der Mattscheibe – 2,3 Meter Abstand bei 65 Zoll. Doch das ist ungefähr der ideale Sitzabstand, um 1080p bei meiner Bildschirmgröße auszunutzen. Doch was soll nun mit Ultra HD werden? Klar, wer im Fachhandel mit der Nase am TV klebt, staunt über den Detailreichtum der ohnehin überschärften Hersteller-Demos. Doch nimmt man daheim bei 4 Metern Abstand von 55 Zoll Diagonale auf dem Sofa Platz, fragt spätestens die bessere Hälfte, gegenüber der man den neuen TV rechtfertigen muss, was sich denn nun am Bild geändert habe. Es ist schlichtweg so, dass die meisten Zuschauer ihr Wohnzimmer nicht nach dem TV ausrichten, sondern ihren TV dem Wohnzimmer entsprechend aufstellen. Das ist auch völlig ok so. Doch dadurch bringt die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten auch nur einem Bruchteil der Zuschauer einen greifbaren Vorteil. (HDR ist eine andere Geschichte). Doch genau mit der Auflösung argumentiert das Marketing. Die Folge ist aktuell, das selbst bisherige HD-Enthusiasten in den üblichen Communities abwinken. Was uns zum nächsten Punkt führt.

4. Auch vielen Enthusiasten ist Ultra HD einerlei

Ich habe ziemlich früh in Communities wie dem Hi-Fi-Forum, bei Blu-ray.com oder Bluray-Disc.de die Stimmung rund um HD und Blu-rays verfolgt. Damals war die Begeisterung allgemein enorm. Man hat sich aber nicht nur über die erhöhte Auflösung gefreut, sondern auch über die größeren Diagonalen und schlichtweg die Flachbildschirm-Technik an sich. Endlich kein Röhren-Geschoss mehr auf dem Fernsehtisch stehen haben! Immer noch stöbere ich gerne in den genannten Foren und in anderen Medien. Was ich wahrnehme, ist, dass selbst die Enthusiasten dieses mal entweder abwarten wollen oder Ultra HD aussitzen möchten. Die einen schwärmen immer noch von ihrem Kuro, die anderen wünschen sich OLED statt Ultra HD und die nächste Partei hat so viel Geld in HD gepumpt und sieht so wenig subjektive Mehrwerte für sich in Ultra HD, dass der Kauf einer frischen Gerätekette nicht zu rechtfertigen ist.

panasonic uhd dxw904

Eine Ausnahme gibt es: Beamer-Besitzer. Jene sind wohl die Gruppe, die tatsächlich am meisten von Ultra HD haben dürfte. Doch um einen hochwertigen Beamer auszureizen benötigt man die entsprechenden,räumlichen Gegebenheiten, so dass hier der Kreis weiter zusammenschrumpft.

5. Streaming ist für viele die Zukunft

Jahrelang war ich ein Verfechter physischer Datenträger. Statt MP3 herunterzuladen, habe ich CDs und sogar DVD-Audio gekauft. Und heute kaufe ich immer noch aktiv Blu-rays, statt mich auf Streams zu verlassen. Doch selbst bei mir lässt die Kauflust spürbar nach. Meine Freundin hat Amazon Prime Instant Video abonniert. Wir wohnen zusammen, ich kann es mitnutzen. Und die Industrie macht es einem nicht leicht: Wozu soll ich „Halt and Catch Fire: Staffel 1“ im Handel für 40 Euro auf Blu-ray erwerben, wenn ich im Streaming-Abo sogar schon die Staffeln 1 und 2 ohne Mehrkosten abrufen darf. Mir schwirrt zumindest noch im Kopf umher, dass die Blu-rays Bonusmaterial und freilich die bessere Bildqualität bieten. Doch hier regiert selbst bei mir das pragmatische Denken: Für eine Serie, die ich mir voraussichtlich ohnehin nur einmal ansehe, kann ich guten Gewissens keine 40 Euro ausgeben, wenn ich sie auch in guter Qualität legal und ohne Mehrkosten ansehen kann.

netflix-logo

4K-Streams gibt es bereits, während die Ultra HD Blu-ray erstmal zu Potte kommen müssen. Klar, auch hier werden die physischen Medien in der Qualität den Streams überlegen sein. Aber genügt das wirklich noch, um mehr als die absoluten Enthusiasten zu erreichen, für jene eben noch die letzten 2 % Qualitätssteigerung entscheidend sind? Ich denke das eben nicht. Und warum auch? Wandere ich heute an meinen Blu-ray-Regalen entlang, denke ich ebenfalls: Du sammelst dir hier ne ganze Menge Plastikmüll an. Es gibt Ausnahmen, Lieblingsserien und -Filme wie „Space Dandy“ (!), „Ghostbusters“ oder meinen jüngst für weniger als 10 Euro erstandenen Import zu „Tinker, Tailor Soldier, Spy“ als edel aufgemachte Deluxe Edition mit Roman, Soundtrack und Buch-Verpackung. Da hat man haptisch und optisch echte Mehrwerte. Doch ob ich nun den nächsten Wegwerf-Comic-Film im Regal stehen habe oder mir mein Hirn via Stream wegballere – im Grunde ist das, lege ich die Hand aufs Herz, einerlei.

Mein Fazit

Ich bin soweit, dass ich gerne einen Monitor mit Ultra HD besäße, da das für mich tatsächlich in der Produktivität Vorteile haben könnte. Sobald ein neuer PC anstünde, wer weiß: Eventuell begeistert mich auch das Gaming bei 3840 x 2160 Pixeln. Aber sorry, im Heimkino sehe ich für mich persönlich in Ultra HD mittelfristig keinen Sinn. Ein Player für voraussichtlich 500 Euro, um dann vorwiegend hochskaliertes 2K-Material abzuspielen – das halte ich für überdimensioniert. HDR ist fein, aber die Macken der LCD-Geräte lassen mich daran zweifeln, wie gut die Kontraste und Schwarzwerte am Ende im Vergleich zu meinem Plasma tatsächlich wahrnehmbar sind. Und wenn selbst ein Major wie Warner Bros. für 2016 gerade einmal 35 Filme ankündigt, von denen ich fast alle angekündigten sowieso bereits besitze, dann hält sich meine Begeisterung einfach in Grenzen. Die ersten deutschen Ultra HD Blu-ray werden Dokumentationen und Titel der Busch Media Group wie das sicherlich hochkarätige „Die Verfluchten der Pampas“ sein. Ein verlockendes Angebot, doch bei mir springt der Funke da nicht über.

Meine Prognose: Die Ultra HD Blu-ray wird die nächste Laserdisc. Sie wird einige Enthusiasten erfreuen, aber am Massenmarkt vorüber gehen. Es wird eine feste Nische geben, mit wenigen Veröffentlichungen, die dann aber nur anspruchsvolle Anwender anvisieren. Die Verkaufszahlen von DVD und Blu-ray werden dominieren, aber weiterhin abnehmen, während das Gros sich bei Netflix und Amazon Prime Instant Video, Maxdome, Watchever und Co. vergnügt. Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Ultra HD weitergeht. Wie seht ihr das ganze? Plant ihr schon den Umstieg, zuckt ihr mit den Schultern oder ist die Technik für euch eine Totgeburt?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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62 Kommentare

  1. plantoschka says:

    Denke auch das die Filmindustrie mit der 4k BD einen großen Flop erleben wird. Auch die Verkäufe der DVDs und BluRays werden in den nächsten Jahren abnehmen.
    Die werden aber sicherlich schon ein Auge drauf haben, wie sie so viel Geld wie möglich durch Streaming Dienste verdienen können. Kein Wunder das Netflix immer mehr eigene Sachen produziert, da sie genau Wissen die Filmindustrie wird in Zukunft viel mehr Geld für Streaming Rechte wollen.

  2. Seit ich Amazon Instant Video bei Prime dabei habe, merke ich auch wie mein Widerstand gegenüber Streamingangeboten immer mehr bröckelt.
    Ja, sowas wie Game of Thrones, was zudem bei den günstigen Streamingdiensten nicht läuft, stelle ich mir gerne noch als Blu-ray ins Regal, zumal ich da sichtbar besseres Bild habe und den Ton viel feiner anpassen kann, aber wenn ich am PC nur mal wieder eine Folge meiner aktuellen Serie schauen möchte, ist nichts einfacher als Streaming (vorausgesetzt die Internetleitung funktioniert gerade).

    Im Wohnzimmer steht zudem nach wie vor mein mittlerweile 8 Jahre alter HD-ready-TV, da bin ich ja noch nicht mal bei 1080p angekommen… Fürs TV-Programm lohnt sich aber auch nicht mehr.

  3. 4k hat einen nicht erwähnten vorteil für fast alle konsumenten. die neuen geräte werden vorerst sehr teuer sein und den preis der alten geräte nach unten drücken. so kann man geräte welche man wirklich braucht (für die meisten jedenfalls) bald viel billiger bekommen. ausserdem wird das paradoxon weiter gefüttert….noch nie war die technik so gut um die immer schlechter werdenden inhalte wiederzugeben. mal den film idiocracy anschauen und dann wundern wie nah wir dem filminhalt schon sind

  4. André Westphal says:

    @ Zwölvis Wobei ich gerade feststelle,dass es auch mit Ultra HD bei Monitoren so eine Sache ist: Ich selbst möchte gerne Ultra HD auf dem nächsten Monitor, hätte aber gerne auch 144 Hz. Tja, die Kombi gibt es aber nicht :-(. Muss mich also entweder für Ultra HD oder QHD mit 144 Hz entscheiden – auch wieder blöd :-(.

  5. Guter Artikel, André, danke.
    Ich sehe es auch so -die Unterschiede der Generationen ist zu gering in der Praxis…

  6. Sehr informativer Artikel, vielen Dank!

  7. Ultra Hd wird eine Totgeburt sein.
    Fast alle in meinem Bekantenkreis nutzten nur noch Netflix, Amazon Prime.
    Da ist jetzt schon das Bild nur unwesentlich schlechter als auf Blu-Ray.
    Und die Faulheit und das einfach wird immer Siegen.

    Ich selbst hab mir die ganze Staffel „Breaking Bed“ auf Blu Ray gekauft.
    Und … aus Faulheit dann doch galtt auf dem Beamer über Amazon Prime geschaut.

    Und wir reden gerade vom Jahr 2016 !
    In 4 Jahren wird es nur noch Streaming bei 4k geben. Alles für +-10 pro Monat. Sämtliche Filme, serien in der Flat.

    Andre, ich würde an deiner Stelle ganz schnell alles verkaufen, solange es noch was an Wert hat.

  8. @André

    Toller Artikel, da kann ich dir in allen Punkten nur zustimmen. Habe seit mehreren Monaten einen 1440p Monitor und der reicht mir völlig aus, wäre vielleicht auch eine gute Alternative für dich? Bei Ultra HD muss man dann ja auch immer noch ne neue teure Grafikkarte mitrechnen, zumindest wenn man spielt.

  9. Im letzten Sommer hat mein Philips Aurea das Zeitliche gesegnet und war defekt. Zufällig hatte mein MM einen 65″ Zoll 4K Ultra HD TV im Angebot. Ich musste da Zuschlagen der Preis war der Hammer.

    Er beherrscht 3D mit zwei Full HD Vollbildern, das kann kein Full HD TV. Die Bildqualität ist atemberaubend und die Farben absolut genial. Die Satellitendemos in 4K die auf Astra laufen finde ich auch sehr beeindruckend. Ich finde das Bild hat in 4K deutlich mehr Details. Insgesamt bin ich mit meinem LG sehr zufrieden. Ich würde kein Full HD TV mehr kaufen. Auch keine Geräte die kein 4K können. Insgesamt werde ich komplett auf 4K umstellen. Aktuell kaufe ich auch noch Blu-Rays. Ich muss nicht alles umstellen. Das halte ich auch für Quatsch. Normale FullHD Blu Rays sehen auf einem 4K TV auch sehr gut aus. DVDs kann man auch bedenkenlos schauen, die Unterschiede sieht man allerdings.

    Dies ganzen Diskussionen über Sitzabstand und ob man Details erkennen kann oder nicht ist doch auch absoluter Blödsinn. Entweder mir gefällst oder nicht. Bei Smartphones fragt doch auch keiner ob ein super Amolet mit FullHD Display überhaupt Sinn macht oder nicht. Gekauft wird was sich toll anhört. 4K aus 5 Metern gefällt mir, ob es anderen gefällt interessiert nicht. Mir muss es gefallen und nicht den anderen.

    Ich bin der Meinung dass das Upgrade von Full HD auf 4K sich allemal lohnt. Die Bildqualität verbessert sich erheblich. Ich freue mich auf den Marktstart der ersten Player und Filme. Hoffentlich kommt Star Wars 7 in 4K!

    Ich kaufe mir das was mir gefällt und nicht was „Experten“ im HiFi Forum sagen. Ich bin der Meinung, aus eigener Erfahrung, das sich ein 4K Upgrade auf jeden Fall lohnt. Schon alleine wenn man 3D schauen möchte. Die Bildqualität wird erheblich gesteigert.

    Was mich an vielen Diskussionen in einschlägigen Foren stört. Viele besitzen keinen 4K TV, glauben aber alles darüber zu wissen. Sie wissen sogar mehr wie Leute die einen Zuhause stehen haben. Gerade das HiFi Forum ist voll mit besser wissern. Dort lese ich nur noch wenn ich Infos über Mängel brauche. Am besten sind die Inventare. Absolut von sich und ihrer Meinung überzeugt. Sorry das kann ich mir nicht mehr geben.

    Es entstehen alle Jahre wieder immer die selben Diskussionen. Von DVD auf Blu Ray, von Handy auf Smartphone, ganz früher ob man überhaupt ein Handy braucht und jetzt 4K. Zum Glück haben sich immer die besseren Technologien durchgesetzt und die Pessimisten haben unrecht behalten. Ich garantiere euch jeder hat bis in 10 Jahren einen Ultra HD TV im Wohnzimmer stehen oder habt ihr noch eine Röhre zuhause? 4K startet diese Jahr durch,davon bin ich überzeugt. Es kaufen in meinem Umfeld deutlich mehr Leute 4K TVs als Full HD.

    Wenn der Autor des Artikels nicht umstellen möchte, lasse es doch einfach. Warum quälst du dich mit dem Gedanken? Wenn du zufrieden bist dann bleibe doch auf Full HD. Ich habe heute noch DVDs in meiner Sammlung. Ich kaufe das was gerade aktuell ist. Neu kaufen würde ich Filme nie im Leben dafür ist Technik zu kurzlebig. In einigen Jahren wird es wieder was neues geben. So läuft das halt. Die Technik entwickelt sich weiter. Zu viel Kohle würde ich da nie investieren. 4K wird kommen und wieder gehen so war das schon seit ich denken kann. So war das auch schon von HD Ready auf Full HD.

    Viel Spaß mit deinem 4k wenn es soweit ist! ; )

  10. Bauernjunges says:

    Die nächsten Grafikkarten auf Basis Polaris/Pascal sollten DisplayPort 1.3 haben, der bis zu 4k @120hz unterstützen soll. Solche Monitore werden nicht lange auf sich warten lassen. Die paar Monate würde ich noch an deiner Stelle warten Andre.

  11. Beifall Chris…Bin ebenfalls voll Deiner Meinung. Und ja, auch ich habe die Umstellung auf einem 4K bisher nicht bereut (trotz Macken des Android Systems). Im Gegenteil, ich bin einfach begeistert. Die Bildqualität ist einfach genial, wenn man mal den direkten Vergleich startet (habe ich). Egal zum Ausgangsmaterial.
    Gruß und schönen Restsonntag
    Paulemann

  12. Ich will mit dem aktuellen Panasonic 65×804 die nächsten Jahre überbrücken und warten bis alles ausgereift und der Markt sich entwickelt und stabilisiert hat. Leider ist dieser noch zu teuer. Ich warte auf ein Schnäppchen.

  13. Besucherpete says:

    @Chris: Na sicher werden die meisten von uns in einigen Jahren ein 4K-Gerät zu Hause stehen haben. Aber nicht, weil sie es unbedingt wollen oder sich bewusst dafür entschieden haben, sondern weil ich irgendwann einfach nichts anderes mehr geben wird. Und es gibt durchaus noch Röhrengeräte in den Haushalten – weit mehr, als man zunächst annehmen mag. Ich selbst bin durchaus technisch bewandert und interessiert, und trotzdem habe ich erst seit Ende 2014 einen TV mit FullHD. Und das wohl auch nur, weil ich ein neues Gerät gebraucht habe. Und bis heute habe ich nicht mal einen Bluray Player (dafür einen für HD-DVD, soviel zum Thema, dass sich stets die bessere Technik durchsetzt). Wozu auch? Die Zeiten, in denen ich irgendwelche Datenträger in einen Player eingelegt habe, sind bei mir weitesgehend schon eine ganze Weile vorbei. Qualität hin, Qualität her, am Ende geht es für mich auch um Komfort. Und da verzichte ich lieber auf ein paar Pixel Auflösung, die am Ende in der Praxis sowieso keinen nennenswerten Unterschied ausmachen, jedenfalls, solange das alles nicht deutlich günstiger zu haben ist.

  14. André Westphal says:

    „Er beherrscht 3D mit zwei Full HD Vollbildern, das kann kein Full HD TV“ – doch und zwar jeder mit Shutter-Technik ;-). Nur bei Polarisation wird die vertikale Auflösung halbiert.

  15. Bauernjunges says:

    Damit wurde bestimmt gemeint dass der 3D FHD Content auf einen Polarisierten UHD Fernseher am angenehmsten anzuschauen ist. Bei diversen Seiten wird der 3D Content auf einer Videodatei in einem Videostream entweder SBS (Side by Side) oder HOU (Half Over Under) angeboten. Und bei den Polarisierten UHD Fernseher kannst du eine Vollwertige BluRay ohne SBS oder HOU anschauen ohne dabei Kopfweh zu haben.

  16. Bin ich froh das ich nach 20x BluRays aufgehört habe. Was eine Verschwendung in meinen(!) Augen.

    Aber danke für die Info mir 2k und Upscaling, das wusste ich noch nicht.

  17. Ich kaufe mir immer noch BDs für meine kleine Sammlung, mache davon aber Abbilder auf die Festplatte damit ich sie danach dann über Kodi ansehen kann. Für 1-2 BDs im Monat für mich die entspannteste Lösung. Und mein Grundig 48″ 1080p Fernseher für 333€ reich wirklich – mehr brauche ICH zumindest nicht.

  18. DruckerBerger says:

    Wundert mich, das hier keiner etwas zu dem Curved-Quatsch sagt. Das ist für mich die größte Marketingverarsche seit …..weiß jetzt garnicht, was ich als Beispiel anführen soll.
    Gibt keinen einzigen Vorteil bzw. Effekt der dem Verbraucher zu Nutze ist. Mal abgesehen von der Reflexionsfähigkeit oder der versetzen Betrachtung.
    Dagegen ist UHD echter Mehrwert. Schade ist der derzeitige Technikdschungel schon. Welche Frau macht da schon bei regelmäßigen Updates mit ?

  19. @Chris: Danke.
    @André: Hast ja vom Prinzip Recht, aber guck mal mit 5 oder mehr Leuten 3D, genau da liegt das Problem die Brillen sin eindeutig zu Teuer und gehn auf die Augen, darum habe ich mich damals für einen LG mit Polarisationsbrillen Entschieden.
    Meine Freundin hat einen Samsung 46C750 dafür haben wir nur 1 (!) 3D Brille, viel zu teuer bzw. gar nicht mehr erhältlich.
    Aktuell kommt mir und meiner Freundin kein TV größer 50″ in die Wohnung.
    Wozu brauche ich 4K?
    Wieviel MBit benötigt man 4K Streams?
    Der Normale Sterbliche braucht so ein Schnik Schnak nicht Ultra Super 4K mit Super Bunt HDR.
    Das Liegt aber vielleicht auch an den Herstellern und den verwirrenden Bezeichnungen, dafür benötgt man doch min. 2 Hochschulabschlüsse.
    Ich geh in den Laden und kaufen einen TV wo mir das Bild gefällt, aber nicht von den Demos, entweder Runde Scheibe oder normales TV.

  20. Die selbe Diskussion gab es doch schon bei FHD gegenüber HD und wird es immer wieder geben.

    Was nützt es der Industrie ein finales Gerät auf den Markt zu werfen, was in den nächsten 10 Jahren aktuell ist und am besten noch 20 Jahre hält.

    Als Kunde profitiert man davon, wenn man weder zu den Sammlern, noch zu den Early Birds gehört. Dann kriegt man nämlich erheblich mehr Technik für das gleiche Geld und zwar dann wenn mans braucht, z. B. wenn der TV mal die Hufe hoch reißt.

    Ich persönlich freue mich aber schon auf meinen neuer TV, der meinen Mittlerweile sechs Jahre alten, unsmarten FHD 46″ Plasma ersetzen wird. Am Ende krieg ich für die damals ausgegebenen 900€ nämlich nicht nur deutlich mehr Bildschirm, sondern auch mehr Auflösung umd vielleicht im Form von OLED genau so dynamisches Bild. Ich werd sehen. Bis dahin schau ich die Streamer halt in FHD oder HD. Für Sammeln fehlt mir leider die Muse zum Abstauben der Sammlung als auch die die Zeit diese in gänze anzusrhen. Was allerdings heute schon ginge wäre zocken… oder eben streamen.

    Ich sag ja zu UHD, vielleicht auch zu 3D, aber vor allem zu OLED, wenn es in den von mir gesteckten Rahmen passt.

    Btw. Warum über UHD jammern, wenn man mit FHD zufrieden ist, der Umstieg zu teuer und das Medienangebot noch zu gering? Im Gros dürfte alles was auf UHD interessant werden dürfte noch gedreht werden. Also is abwarten in jeder Hinsicht die bessere Strategie. Bei alten Filmen, die nicht grad für IMax gedreht wurden wurden der Sprung von FHD auf UHD sowieso gering ausfallen. Und wenns der prophezeite Rohrkrepierer wird, wird UHD genau so verramscht wie sei erzeit 3D, nur das eben jeder von hat, zumindest theoretisch.

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