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Mega, Hyper, Super, Duper Ultra HD: 4K-Sein oder Nicht-4K-Sein, das ist hier die Frage

ultra hd premium thumb Ultra HD…4K…Ja, mir ist bewusst, dass 4K streng genommen für mehrere native Auflösungen und weitere Raffinessen steht (genau wie Ultra HD) und sich nicht allein auf die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkte herunterbrechen lässt. Doch was aktuell um das „Next Big Thing“ des Heimkinos vor sich geht, lässt mich als langjährigen Heimkino-Enthusiasten den Kopf schütteln. Versteht mich richtig: Ultra HD (Premium) ist eine feine Sache, wenn es denn richtig umgesetzt wird. Doch was ich derzeit an Meldungen zum Thema vernehme und selbst an Eindrücken sammeln konnte,veranlasst mich euch hier sowohl eine kleinen Ausschnitt aus den bisherigen Infos anzubieten, als auch meine persönliche Meinung als Filmfan vollkommen ungefiltert vom Stapel zu lassen.

Zunächst solltet ihr bedenken: Meine Meinung ist stark eingefärbt. Ich besitze seit Anfang 2008 einen HD-Fernseher, habe mir später einen 65-Zoll-High-End-Plasma von Panasonic als Zentrum meines Wohnzimmer auserkoren und kaufe tatsächlich bis heute aktiv optische Datenträger. Über 1000 Blu-rays befinden sich in meiner Sammlung, vielleicht sind es noch weit mehr. Denn irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ja, ich gebe es zu: Phasenweise war die Sammelleidenschaft bei mir so schlimm, dass ich bis heute bestimmt über 100 Filme im Regal verstauben lasse, die ich zeitlich einfach noch nicht ansehen konnte. Von sträflich vernachlässigten Klassikern wie „Carlito’s Way“ über Anime wie „Samurai Champloo“ bis hin zu Blockbustern wie „Sin City 2: A Dame to Kill for“ quillt meine Sammlung ungesehener Perlen (?) über. Vermutlich wird einiges so lange vor sich hin modern, bis der Disc-Rot die Blu-rays ohnehin das Zeitliche segnen lässt.

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Ja, ich bin einer der Filmfans, die extra mehrere Blu-ray-Player besitzen, um auch Region-A-Importe problemlos ansehen zu können. Selbst in meinem PC werkelt tatsächlich eines der ersten Blu-ray-Laufwerke, das sogar HD-DVD abspielen könnte. Praktisch genutzt habe ich das Laufwerk zwar nur für ein oder zwei Filme, aber geschenkt. Meine zuvor auch nicht unbedingt kleine DVD-Sammlung habe ich, soweit es möglich gewesen ist, auf Blu-rays umgerüstet. Fast ist es mir peinlich, dass ich mir sogar einen Film wie „Kevin Allein zu Haus“ erst vor wenigen Monaten nochmals neu in der zweiten Blu-ray-Auflage gekauft habe, da ein neues Master die Bildqualität merklich gesteigert hat. In meinem Regal tummeln sich mittlerweile Importe aus den USA, UK, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden und Holland.

Warum ich euch das erzähle? Vermutlich möchte ich damit klarmachen, wer ich aus Sicht der Industrie wohl sein müsste: der typische Early Adopter, der direkt auf den Zug für Ultra HD aufspringt. Doch nun kommt die „Überraschung“: Ultra HD reizt mich aktuell gar nicht. Das kann und wird sich vielleicht noch ändern. Doch was aktuell aus dem „Next Big Thing“ fürs Heimkino gemacht wird, lässt mich bestenfalls mit den Schultern zucken – oftmals sogar den Kopf schütteln. Um meine Gedanken zu ordnen, fasse ich für euch einmal die wichtigsten Punkte zusammen, die mich am Erfolg von Ultra HD zweifeln lassen.

1. Upscales so weit das Auge reicht

Die ersten Ultra HD Blu-rays kommen fast alle, zumindest was die Auflösung betrifft, ohne Ultra HD aus. Es handelt sich lediglich um Upscales von nativem 2K-Material. Fangen wir bei Warner Bros an:  Die bisher angekündigten Filme des Vertriebs, „The Lego Movie“, „Mad Max: Fury Road“, „Man of Steel“, „Pacific Rim“, „Pan“ und „San Andreas“ sind allesamt Upscales von 2K-Material. Ähnlich sieht es bei 20th Century Fox aus. „Exodus: Götter und Könige“, „Fantastic Four“, „Kingsman: The Secret Service“, „Life of Pi“, „The Martian“, „Wild“ und auch einer meiner Lieblingsfilme, „X-Men: Days of Future Past“, basieren nur auf 2K-Material. „The Martian“ wurde zwar in 5K gedreht, bleibt aber aufgrund der Post-Production bei 2K stehen. Einzig „The Maze Runner“ basiert auf einem 4K-Digital-Intermediate, was aber ausgerechnet hier seinen Sinn verfehlt. Denn „The Maze Runner“ wurde größtenteils nativ in 2K gefilmt.

Bei den anderen Vertrieben sieht es größtenteils sehr ähnlich aus. Wer nun annimmt: „Na ja, das sind eben so Startprobleme, später wird schon alles nativ in Ultra HD vorliegen“, der redet sich die Ausmaße schön. Denn das Problem sind die digitalen Zwischenstufen der Produktion. So gut wie alle (sicherlich über 90 %) der größeren Filmproduktionen der letzten Jahrzehnte basieren auf sogenannten Digital Intermediates in 2K. Auf diesen digitalen Zwischenstufen basiert die gesamte Kette der Post-Production. Das betrifft Peter Jacksons „Herr der Ringe“ genau so wie J. J. Abrams „Star Trek“. Es wäre also in Zukunft nur möglich das Gros der Filme nativ mit 3840 x 2160 Bildpunkten für Veröffentlichungen abzutasten, wenn die gesamte Post-Production neu durchgeführt würde. Dass sich das selbst bei Top-Titeln vermutlich nicht rechnet, ist logisch. Daher müssen wir bei Ultra HD langfristig damit leben, dass selbst Produktionen der jüngeren Zeit größtenteils Upscales sein werden.

life of pi ultra hd

Klar, es bleiben potentielle Mehrwerte durch 60p, HDR und eine verbesserte Kompression. Das will ich nicht kleinreden, denn gerade HDR verspricht deutlich mehr Vorteile bei der Bildqualität als die schiere, erhöhte Auflösung. Dennoch gibt es hier ein Problem und angesichts der vollmundigen Werbung der Studios, sollte man das keineswegs herunterspielen.

2. 3D ist tot

Meinen Panasonic Viera TX-65-VT50 habe ich mir anno dazumal nicht nur wegen der Diagonale ins Wohnzimmer gestellt, sondern auch wegen stereoskopischem 3D. Tatsächlich schaue ich immer noch ab und an ganz gerne mal Animationsfilme in 3D und bin großer Fan des oftmals verspotteten „Gimmick-3Ds“. Doch die Hersteller haben 3D längst abgeschrieben. Man wollte 3D zum Standard im Heimkino machen, jeder sollte sich eine Brille auf die Nase setzen und in die dritte Dimension vorstoßen. Ein ähnliches Spielchen läuft aktuell mit VR und ich sage Virtual Reality einen ähnlich schnelllebigen Hype voraus. Denn es ist nunmal so: Wer entspannt im Heimkino sitzt, hat meistens keinen Bock sich die 3D-Brillen auf die Nase zu setzen, seine Augen anszustrengen und am Ende bestenfalls einen kleinen Tiefeneffekt zu sehen. Gerade wenn Kumpels und die Familie dabei sind, schmeißt man die 2D-Version ein und fertig ist die Kiste. Einer hat immer Kopfschmerzen, findet die Brillen unbequem oder will sich mit den anderen nebenbei unterhalten, ohne sich wie Mr. oder Mrs. Ober-Geek vorzukommen.

sammys abenteuer 3d

Ultra HD enthält 3D deswegen gar nicht mehr im Standard. Kein Hersteller hat irgendwelche Pläne oder Wünsche 3D nachträglich zu implementieren. 3D ist über die Blu-ray 3D hinausgehend tot.

3. Otto-Normalverbrauchern kann Ultra HD egal sein

Die meisten Zuschauer kleben nicht wie ich vor der Mattscheibe – 2,3 Meter Abstand bei 65 Zoll. Doch das ist ungefähr der ideale Sitzabstand, um 1080p bei meiner Bildschirmgröße auszunutzen. Doch was soll nun mit Ultra HD werden? Klar, wer im Fachhandel mit der Nase am TV klebt, staunt über den Detailreichtum der ohnehin überschärften Hersteller-Demos. Doch nimmt man daheim bei 4 Metern Abstand von 55 Zoll Diagonale auf dem Sofa Platz, fragt spätestens die bessere Hälfte, gegenüber der man den neuen TV rechtfertigen muss, was sich denn nun am Bild geändert habe. Es ist schlichtweg so, dass die meisten Zuschauer ihr Wohnzimmer nicht nach dem TV ausrichten, sondern ihren TV dem Wohnzimmer entsprechend aufstellen. Das ist auch völlig ok so. Doch dadurch bringt die Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten auch nur einem Bruchteil der Zuschauer einen greifbaren Vorteil. (HDR ist eine andere Geschichte). Doch genau mit der Auflösung argumentiert das Marketing. Die Folge ist aktuell, das selbst bisherige HD-Enthusiasten in den üblichen Communities abwinken. Was uns zum nächsten Punkt führt.

4. Auch vielen Enthusiasten ist Ultra HD einerlei

Ich habe ziemlich früh in Communities wie dem Hi-Fi-Forum, bei Blu-ray.com oder Bluray-Disc.de die Stimmung rund um HD und Blu-rays verfolgt. Damals war die Begeisterung allgemein enorm. Man hat sich aber nicht nur über die erhöhte Auflösung gefreut, sondern auch über die größeren Diagonalen und schlichtweg die Flachbildschirm-Technik an sich. Endlich kein Röhren-Geschoss mehr auf dem Fernsehtisch stehen haben! Immer noch stöbere ich gerne in den genannten Foren und in anderen Medien. Was ich wahrnehme, ist, dass selbst die Enthusiasten dieses mal entweder abwarten wollen oder Ultra HD aussitzen möchten. Die einen schwärmen immer noch von ihrem Kuro, die anderen wünschen sich OLED statt Ultra HD und die nächste Partei hat so viel Geld in HD gepumpt und sieht so wenig subjektive Mehrwerte für sich in Ultra HD, dass der Kauf einer frischen Gerätekette nicht zu rechtfertigen ist.

panasonic uhd dxw904

Eine Ausnahme gibt es: Beamer-Besitzer. Jene sind wohl die Gruppe, die tatsächlich am meisten von Ultra HD haben dürfte. Doch um einen hochwertigen Beamer auszureizen benötigt man die entsprechenden,räumlichen Gegebenheiten, so dass hier der Kreis weiter zusammenschrumpft.

5. Streaming ist für viele die Zukunft

Jahrelang war ich ein Verfechter physischer Datenträger. Statt MP3 herunterzuladen, habe ich CDs und sogar DVD-Audio gekauft. Und heute kaufe ich immer noch aktiv Blu-rays, statt mich auf Streams zu verlassen. Doch selbst bei mir lässt die Kauflust spürbar nach. Meine Freundin hat Amazon Prime Instant Video abonniert. Wir wohnen zusammen, ich kann es mitnutzen. Und die Industrie macht es einem nicht leicht: Wozu soll ich „Halt and Catch Fire: Staffel 1“ im Handel für 40 Euro auf Blu-ray erwerben, wenn ich im Streaming-Abo sogar schon die Staffeln 1 und 2 ohne Mehrkosten abrufen darf. Mir schwirrt zumindest noch im Kopf umher, dass die Blu-rays Bonusmaterial und freilich die bessere Bildqualität bieten. Doch hier regiert selbst bei mir das pragmatische Denken: Für eine Serie, die ich mir voraussichtlich ohnehin nur einmal ansehe, kann ich guten Gewissens keine 40 Euro ausgeben, wenn ich sie auch in guter Qualität legal und ohne Mehrkosten ansehen kann.

netflix-logo

4K-Streams gibt es bereits, während die Ultra HD Blu-ray erstmal zu Potte kommen müssen. Klar, auch hier werden die physischen Medien in der Qualität den Streams überlegen sein. Aber genügt das wirklich noch, um mehr als die absoluten Enthusiasten zu erreichen, für jene eben noch die letzten 2 % Qualitätssteigerung entscheidend sind? Ich denke das eben nicht. Und warum auch? Wandere ich heute an meinen Blu-ray-Regalen entlang, denke ich ebenfalls: Du sammelst dir hier ne ganze Menge Plastikmüll an. Es gibt Ausnahmen, Lieblingsserien und -Filme wie „Space Dandy“ (!), „Ghostbusters“ oder meinen jüngst für weniger als 10 Euro erstandenen Import zu „Tinker, Tailor Soldier, Spy“ als edel aufgemachte Deluxe Edition mit Roman, Soundtrack und Buch-Verpackung. Da hat man haptisch und optisch echte Mehrwerte. Doch ob ich nun den nächsten Wegwerf-Comic-Film im Regal stehen habe oder mir mein Hirn via Stream wegballere – im Grunde ist das, lege ich die Hand aufs Herz, einerlei.

Mein Fazit

Ich bin soweit, dass ich gerne einen Monitor mit Ultra HD besäße, da das für mich tatsächlich in der Produktivität Vorteile haben könnte. Sobald ein neuer PC anstünde, wer weiß: Eventuell begeistert mich auch das Gaming bei 3840 x 2160 Pixeln. Aber sorry, im Heimkino sehe ich für mich persönlich in Ultra HD mittelfristig keinen Sinn. Ein Player für voraussichtlich 500 Euro, um dann vorwiegend hochskaliertes 2K-Material abzuspielen – das halte ich für überdimensioniert. HDR ist fein, aber die Macken der LCD-Geräte lassen mich daran zweifeln, wie gut die Kontraste und Schwarzwerte am Ende im Vergleich zu meinem Plasma tatsächlich wahrnehmbar sind. Und wenn selbst ein Major wie Warner Bros. für 2016 gerade einmal 35 Filme ankündigt, von denen ich fast alle angekündigten sowieso bereits besitze, dann hält sich meine Begeisterung einfach in Grenzen. Die ersten deutschen Ultra HD Blu-ray werden Dokumentationen und Titel der Busch Media Group wie das sicherlich hochkarätige „Die Verfluchten der Pampas“ sein. Ein verlockendes Angebot, doch bei mir springt der Funke da nicht über.

Meine Prognose: Die Ultra HD Blu-ray wird die nächste Laserdisc. Sie wird einige Enthusiasten erfreuen, aber am Massenmarkt vorüber gehen. Es wird eine feste Nische geben, mit wenigen Veröffentlichungen, die dann aber nur anspruchsvolle Anwender anvisieren. Die Verkaufszahlen von DVD und Blu-ray werden dominieren, aber weiterhin abnehmen, während das Gros sich bei Netflix und Amazon Prime Instant Video, Maxdome, Watchever und Co. vergnügt. Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Ultra HD weitergeht. Wie seht ihr das ganze? Plant ihr schon den Umstieg, zuckt ihr mit den Schultern oder ist die Technik für euch eine Totgeburt?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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62 Kommentare

  1. Karl Kurzschluss says:

    Es ist tatsächlich so, daß man sich üblicherweise einen Film oder eine Serie nur selten mehr als 3x oder 4x anschaut. Ich gehe sogar soweit zu sagen, daß es bei einmaligen Anschauen bleibt. Oder wenn schon eine Wiederholung, dann erst nach Jahren, wenn man die Hälfte vom Inhalt sowieso vergessen hat. Es kommt auf die Inhalte an, weniger darauf, wie toll das Bild oder der Ton sind. Ein Regal voller DVDs oder BlueRays ist eine Horror-Vorstellung für mich. Käme mir nicht ins Haus. Was ich irgendwann mal für halbwegs interessant befunden habe, passt auf eine externe 1TB-HD.

  2. Welchen Bluray Player benutztz du denn (hauptsächlich)? Meine Eltern sind inzwischen beim zweiten, aber beide machen bei einigen Discs Probleme (Kingsman und Baymax zB liefen beide nicht). Das hat mich inzwischen davon abgehalten neue Blurays zu kaufen. Ich selber nutz sie nur um sie zu rippen, da ich in meiner Wohnung kein Fernseher hab und dann eh alles über PC und Monitor läuft

  3. André Westphal says:

    Es gibt ein paar wenige TV-Serien, die ich mehrmals geschaut habe – How I Met Your Mother ist das Extrem mit bestimmt 5-6 mal. Das liegt aber daran, dass es einfach schöne, leichte Unterhaltung ist und ich das sehr gerne zwischendurch zum Essen oder in ner Arbeitspause einschmeiße. Die meisten Staffelboxen, die ich besitze, stehen auch nach dem einmaligen Anschauen doof rum :-).

  4. André Westphal says:

    @ Max Nuding Früher hatte ich die PS3, da sie ja ganz zu Anfang sogar im Grunde der günstigste Player ist. Mittlerweile benutze ich einen Panasonic DMP BDT 310 EG. Ich habe mir den damals gekauft, weil er zwei HDMI-Anschlüsse hat. Das war sehr willkommen, da ich 3D nutzen wollte und so den Player direkt an den TV hängen konnte (Bild) und der Ton separat über den zweiten HDMI-Port an den AVR geht. Sonst hätte ich den Receiver wechseln müssen, um 3D in Kombi mit verlustfreiem Surround-Sound nutzen zu müssen, weil meiner kein HDMI 1.4 hat.

    Als Zweitgerät hab ich den Toshiba 3200 KE mit geflashter Firmware – dadurch kann man die Region beliebig wechseln und wunderbar gesperrte Importe gucken.

    Allgemein kann ich bei Playern Panasonic sehr empfehlen – nie Probs gehabt mit irgendeiner Disk.

  5. Bin ja eigentlich kein Zauderer. Schleppe aber die Anschaffung entsprechender Geräte schon einige Monate hinter mir her. Ich denke die Zeit läuft für mich… Bei dieser Geschwindigkeit der Entwickkung und des damit verbundenen Preisverfalles.

  6. Danke Caschy für den informativen Artikel. Das war mal ein Thema nach meinem Geschmack. Ich selber besitze meinen FULL HD TV seit 2005 und bin bis jetzt super zufrieden. Natürlich gibt es Geräte die im Dynamikumfang und Darstellung die Nase vorn haben aber für die paar (sinnvollen) Inhalte ein neues Gerät anschaffen ??. Für das Heimkinoerlebnis nutzen wir einen alten Sanyo PLV Z4 Beamer. Preis/Leistung – Gebrauchtanschaffung ein echter Knaller ist.

  7. @André Danke. Ich selber zieh demnächt auch um, da muss ich für mich auch mal schauen wie ich das anstell. Die PS3 hatte ich mir auch schon überlegt, meine AV Receiver kann ja zun Glück HDMI 1.4

  8. @André Westphal

    Gibt es denn eine übersichtliche Quelle für die interessante Info in welcher Auflösung produziert wurde bzw. ob es sich bei BR UHD Neuerscheinungen lediglich um Upscales von nativem 2K-Material handelt.

  9. Ich hab mir zu Weihnachten einen Ultra HD Fernseher zugelegt. Weniger wegen Ultra HD, sondern weil mein alter in die Jahre gekommener TV 15 Zoll kleiner war und ich Funktionen wie Smart TV und 3D wollte. Ultra HD deswegen, weil der Preisunterschied zu einem vergleichbaren Modell mit Full HD nicht allzu groß war.

    Fazit: Ultra HD, getestet mit Amazon Video, sieht klasse aus, ist aber noch spärlich vertreten und kein Must-have. 3D noch nicht einmal getestet. Smart TV können Fire TV oder Apple TV besser. Zu bedenken auch noch der Ton. Ältere Fernseher haben noch mehr Masse, aus den neuen sehr flachen TVs kommt nur blecherner Krach. Ohne Soundbar oder Surround System unbrauchbar.

  10. Punkt drei wird von vielen übersehen. Es ist nun mal so daß ab einem bestimmten Abstand zum Fernseher die besseren Details verschwinden weil sie das Auge gar nicht wahrnehmen kann. Selbst bei HDTV muss man nah genug am Bild sein um die Vorteile gegenüber SD wahrzunehmen — um die 2 x Diagonale, bei 720 etwas weiter, bei 1080 etwas näher. Bei einem 60″ 1080p Bild macht das ca 3 Meter um einen Unterschied zu SD zu erkennen.
    Richtig Sinn macht 4K sicher bei Heimkino/Beamern. Vorausgesetzt man hat 4K Material.

    Mit physischen Datenträgern kann ich auch nicht mehr viel anfangen. Ich bin Horror- und Slasher-Fan und habe mir seinerzeit noch auf VHS viele ungeschnittene Klassiker (Romero, Fulci, Argento etc) aus Österreich und Holland besorgt. Das ging massiv in’s Geld. Heutzutage lade ich die runter (ja, mea culpa) oder kaufe sie auf Flohmärkten oder eBay, erstelle dann meinen eigenen Rip, und verkaufe sie dann wieder (ebenfalls mea culpa). Dank super Seiten wie Schnittberichte.com usw hat man auch eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Versionen. So habe ich mir vor kurzem zum testen die Neuausgabe von Predator auf Blu-ray „besorgt“. Ich weiss nicht welchen 13-jährigen sie da an’s Bild gelassen haben. Der Weichzeichner ist unterirdisch. Das Schlimme ist daß die Erstausgabe der Blu-ray ein schlecht abgetastetes und schlecht komprimiertes MPEG-2 Video ist und dabei immer noch besser aussieht als die Neuauflage. In der Hinsicht (schlechte Abtastung/Bildqualität) bin ich auch zu oft auf die Nase gefallen um da den Studios noch zu vertrauen. Wenn ich sehe daß die ersten UHD Blu-rays nur Upscales von 2K sind bin ich da bestätigt.

  11. André Westphal says:

    @ Matze. B Oft reicht es schon in der IMDB zu stöbern, da dort bei den technischen Daten teilweise schon steht, ob ein 2K-Intermediate genutzt wurde. Das Problem trifft leider wirklich extrem viele Filme – wie man ja auch an den ersten Titeln sieht. Ansonsten findet man dazu gerade aktuell auch enorm geladene Diskussionen bei z. B. Blu-ray.com (besuche die Site sehr gerne). Die Hersteller gehen damit natürlich verständlicherweise nicht so offen hausieren :-).

  12. Ich habe in den letzten ~12 Jahren nicht eine DVD angefasst geschweige denn ein BR und habe es auch nicht vor. Finde das mit den Optischen Datenträgern grausig, ich will TV anmachen und dann aussuchen und los geht es. Das klappte vor 12 Jahren nicht so einfach und gut, Heute ist das ja 0,0 Problem.

    Bzw es gibt viele die sagen das UHD keinen Unterschied zu FullHD auszumachen ist, ja sicherlich 3m Sitzabstand bei 40″ ist auch sinn frei. Aber das sind noch die alten Röhren TV Gewohnheiten das man möglichst weit vom TV weg sitzt. Ich sitze 2m entfernt und da wird bei 42″ HD schon knapp, beim demnächst 55″er wird es ganz vorbei sein – deswegen kauf ich da gegen den kleinen Aufpreis doch lieber gleiche 4k (falls HDMI 2.0).

  13. Die 3D-Blu-ray ist doch nur tot, weil sie zu teuer im Vergleich zu normalen Blu-rays ist. Das gleiche Schicksal wird die 4K-Blu-ray erleiden, bei Preisen von geschätzten 30 bis 35 Euro pro Stück.

  14. André Westphal says:

    @ DDD Viele Käufer hatten auch auf die Brillen keine Lust und die damit verbundenen Nebeneffekte. Deutschland ist sogar noch ein recht starker Markt für Blu-ray 3D. Gerade in den USA wurde das Interesse schnell gering und viele Titel sind dort gar nicht mehr in 3D erschienen. Disney z. B. hat selbst „Frozen“ alias „Die Eiskönigin“ zwar in Europa als Blu-ray 3D veröffentlicht – in den USA aber nicht.

  15. Ich hoffe, dass es bald mehr echtes HD gibt. Viele Filme, Spiele, Software etc. sind noch deutlich zu unscharf, Upscaling sei Dank.

  16. Die Frage ist wie sich das auf den Kinomarkt entwickelt wo 3D immer noch (für viele ungewollt) Standard ist … Ist 3D jetzt ein Argument was in Zukunft Kino Exklusiver wird da die Filme nich mehr als 3D zu kaufen sind?

  17. Bauernjunges says:

    Habe selbst seit anfang 2015 den LG 55uc970v. Ein 55 Zoll UHD Curved Fernsehgerät mit dem mein Rechner angeschlossen ist. Chroma Subsampling leider eingeschränkt.
    Dann des vor kurzem erschienen Club3D DP 1.2 zu HDMI 2.0 Adapters, die ihre Arbeit an meiner R9 390 erfolgreich verrichtet, kann ich endlich UHD nativ in 60hz nutzen. Bei Spielen ist es ein Riesenunterschied, man sieht jedes Detail auf hoher Entfernung!
    2m ist die maximale Sitzentfernung um alles sehen zu können.

  18. Bauernjunges says:

    Vergessen zu erwähnen:
    Das 3D auf diesem Fernseher sind mir und meinen Kumpels dank Polarisation und sehr hoher Hintergrundbeleuchtung kein Problem. Allein bei UHD 3D Inhalt würden Bildinformationen wegfallen.
    Bei Kinos erlebe ich bis jetzt noch das schmerzhafteste 3D überhaupt.

  19. Hey André, dein Artkel spricht mir echt aus der Seele. Es gibt sicherlich Szenarien in denen 4K sinnvoll ist (z. B. wenn man den Fersnshehr auch als PC Monitor nutzt). Mein TV ist jetzt ein halbes Jahr alt und ich stand beim Kauf vor der Frage ob nun 2k oder 4k. Ich habe mich dann letzten Endes sehr bewusst gegen 4k entschieden, wobei das Argument der fehlenden Inhalte gar nicht ausschlaggebend war. Da ich mir keinen 75″ TV kaufen konnte, sah ich keinen Grund, bei meinem Sitzabstand den Mehrpreis zu bezahlen.
    Zum Streaming: Wir nutzen auch Netflix und Prime Zuhause, dennnoch gehe ich für aktuelle Filme immer noch in Videothek und leihe mir dort die BluRay aus. Die Qualität (sowohl beim Bild als auch beim Ton) entschädigen die 10min Radtour hin und zurück dann doch merklich.
    3D ist für mich überhaupt kein Thema: Im Kino war ich bisher in doppelter Hinsicht jedes Mal enttäuscht: Mehr Geld für die Kinokarte für eine schlechtere Bildqualität. Warum also?
    Was ich allerdings wirklich meide ist SD-Bildmaterial, da sehe ich (bei meinem Sitzabstand, 3m bei 50″) zu HD doch einen sehr deutlichen Unterschied.

  20. UHD bei Games ist bestimmt nett. Aber bei Filmen würde ich mir das erst antun wenn es eine günstigen <3000 Euro und guten UHD Beamer gibt. Und das wird noch lange dauern denke ich.

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