Mango – Webdienste wie Programme starten

mangobox80x80pixel Prism und Adobe Air habe ich ja bereits erwähnt – aber Mango? Mango ist ein 500 Kilobyte kleines Programm, welches aus einer beliebigen Seite eine “Webanwendung” machen kann. Heisst: der Benutzer sieht keinen Browser und kann nur “sein Programm” ausführen. Man kann mit Mango sogar EXE-Dateien erstellen, die man dann einfach weitergeben kann – diese kann man mit einem Logo versehen und verschiedene Voreinstellungen (Menüs, Icons und weiteres).

Ich zeige das mal anhand von Googlemail. Zuerst erstellen wir eine neue Applikation.

sshot-2008-06-09-[18-15-44]

Dieser gibt man einen Namen – und logischerweise die Adresse.

sshot-2008-06-09-[18-16-58]

Danach startet die Anwendung schon.

sshot-2008-06-09-[18-17-31]

Im Tray – oder in der Anwendung unten links kann man nun Einstellungen vornehmen.

sshot-2008-06-09-[18-18-54]

sshot-2008-06-09-[18-20-08]

Nachdem man eine Exe erstellt hat, kann man diese weitergeben – der Benutzer hat nun keine grossen Möglichkeiten mehr:

sshot-2008-06-09-[18-22-19]

Geile Sache – vielleicht schauen sich das mal diejenigen an, die auch Prism benutzen. Man kann auch nach bereits erstellten Anwendungen suchen – oder eigene publizieren. Tolle Sache! Mango!

Ähnliche Beiträge:

  1. Programme ohne UAC-Abfrage starten
  2. SuRun: Programme mit erhöhten Rechten starten
  3. Abgestürzte Programme automatisch neu starten
  4. Google Buzz Desktop Client
  5. Programme in der Systemsteuerung ausblenden


    11 Kommentare zu “Mango – Webdienste wie Programme starten”

  1. Matthias sagt

    Sehr interessant…

    Wie ist das mit der Sicherheit?

    Nehmen wir dein Beispiel GMail: Im Browser zwinge ich Google Mail durch die Extension Customize Google zu einer sicheren https- statt nur http-Verbindung. Deshalb gehe ich schon ungerne an anderen PCs, z.B. auch ohne NoScript an mein Mail-Konto.

    Wie sieht es denn dann hier mit der Sicherheit aus?

    Kommentar am 9. Juni 2008 um 20:07 geschrieben.


  2. caschy (twitter @caschy) sagt

    Die Problematik liegt natürlich in der Tatsache, dass die jeweilige Engine des IEs benutzt wird :(

    Kommentar am 9. Juni 2008 um 20:13 geschrieben.


  3. Matthias sagt

    Böse…

    Kommentar am 9. Juni 2008 um 20:31 geschrieben.


  4. Thomas (twitter @th80) sagt

    Dann nicht.

    Kommentar am 9. Juni 2008 um 22:12 geschrieben.


  5. Christoph sagt

    Lohnt sich in dem Falle dann wohl auch nur in z.B. firmen mit einheitlicher it-struktur…?!

    (von mir bei prism bereits erwähntes beispiel einer Adminoberfläche via webapplikation)

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 00:16 geschrieben.


  6. Männliche Tippse (twitter @derHeiko) sagt

    Sieht sehr interessant aus. Ich nutze Bubbles, weil es meine Roboform Toolbar unterstützt.

    Mal schauen was es kann. Danke für den Tipp

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 08:28 geschrieben.


  7. foo sagt

    Für Firmen höchstens im Intranet geeignet. Dadurch, dass offenbar der (im IE eingestellte!) Proxy ignoriert wird, vergessen wir das ganze wieder mal (zumal das Progrämmle vom Schwierigkeitsgrad auf “hello world”-Niveau ist).

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 08:34 geschrieben.


  8. caschy (twitter @caschy) sagt

    Proxy kann eingegeben werden.

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 08:37 geschrieben.


  9. socialbreakz sagt

    Solche Tools sind prima für Viren und andere tolle Geschenke. Hm… :)

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 09:41 geschrieben.


  10. leachim sagt

    Um es zu installieren werden Admin-Rechte benötigt. Eine Auswahl der Engine wäre noch angebracht oder eben fest intigrieren.

    Kommentar am 10. Juni 2008 um 14:20 geschrieben.



  1. 3 Trackback(s)

  2. Feb 23, 2009: Sinarius’ Tech-Blog

Gib deine Meinung ab! Sollte nach dem Abschicken dein Kommentar nicht erscheinen, so wurde dieser als Spam erkannt. Doch keine Sorge, ich überprüfe mehrmals täglich und schalte deinen Kommentar dann frei. Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Wer sein Bild in den Kommentaren sehen will, der sollte sich bei Gravatar registrieren.