IKEA: HOME SMART Beleuchtung ab April verfügbar

21. Februar 2017 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

„Es werde Licht!“ – Heutzutage muss man kein Gott sein, um mit diesem Satz erfolgreich zu sein, es reicht schon aus, wenn die eigenen vier Wände mit smarter Beleuchtung ausgestattet sind. Dann kann nämlich in den meisten Fällen auch eine Bedienung per Sprache erfolgen. IKEA ist bekannt dafür, nicht allzu lange zu zögern, um Trends zu verfolgen. Das zeigte man bereits mit den Qi-Ladestationen. Und nun auch in Sachen Beleuchtung, HOME SMART wird die im September vorgestellte Serie mit Lampen, Schaltern und Sensoren genannt. Das Ziel von IKEA: Der Nutzer soll sich nicht mit Installationen aufhalten, sondern die neue Lampen so nutzen wie die alten – nur mit erweiterten Funktionen.

IKEA setzt hier auf eine Plug & Play-Lösung, ein Set aus LED-Lampe (in Glühbirnenform) und Dimmer gibt es dabei schon ab 19,99 Euro. Erweitert werden kann das dann mit anderen Produkten, Lichtpaneele gibt es zum Beispiel auch. Durch die Plug & Play-Lösung entfällt natürlich eine aufwändige Installation, aber dadurch wohl auch die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Smart Home-Produkten.

Die Lampen sind generell dimmbar und in der Lage von weißes Licht von kalt bis warm zu erzeugen. Gesteuert wird dies über die Fernbedienung, die bis zu 10 Lampen bedienen kann. Neben den Lampen selbst gibt es eine Fernbedienung, einen Dimmer und auch einen Bewegungsmelder. Preislich alles eher günstig, in diversen Sets sogar noch einmal für weniger zu haben.

Ab April wird es die HOME SMART Beleuchtung bei IKEA geben, durchaus interessant, vor allem für Menschen, die zwar eine gewisse „moderne“ Kontrolle über die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden haben möchten, dafür die Lampen aber nicht gleich mit dem Internet verbinden möchten. Eine Übersicht über alle verfügbaren Produkte seht Ihr auf dem Bild oben (Klick zum Vergrößern). Besseres Licht dadurch auch bald bei Euch? Mich haben bisher ja einfach die Preise von Hue und Co. abgeschreckt (weil ich auch keine große Verwendung für „mit dem Internet verbundene“ Lampen habe), da sieht mir die IKEA-Lösung schon sehr viel freundlicher aus.

Allerdings sind die IKEA-Lampen eben nicht wirklich das, was man als „smart“ versteht. Es sind einfach fernbedienbare Lampen, die sich über einen Schalter in drei Stufen regeln lassen. Wen dies genügt, super, wer aber wirklich sein Smart Home ausbauen möchte, wird wohl auf andere Lösungen zurückgreifen.


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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