Google Profile: Wer privat ist, kommt ins Daten-Nirvana

17. März 2011 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Hach ja. Google. Was machst du gerade? Feilst du an deinem sozialen Netzwerk? Ich hoffe doch so. Wäre mal wieder etwas Schönes, womit wir Web-Hoschis rumspielen könnten. Diaspora war ja eher langweilig. MeinVz? Nein, da bin nicht mehr – ich bin schon etwas länger bei Facebook. Aber auch das wird langsam langweilig (und braucht einmal einen starken Gegner). Merke ich daran, dass das gleiche Volk mittlerweile dort zu finden ist, wie auf MeinVz und Co. Für jede bescheuerte Gruppeneinladung müsste es eigentlich einen Bluescreen oder Stromschlag bei den Leuten geben – aber ich schweife mal wieder ab. Google wird am 31. Juli private Profile löschen. Schlimm? Nicht wirklich, diese können minimal einen Namen enthalten, alle anderen Angaben sind freiwillig.

Ich behaupte einfach mal, dass da mehr in der Mache ist, denn letztens las ich irgendeinen Tweet eines Googlers, der verlauten lies, dass Circles zum gemunkelten Zeitpunkt nicht kommt, aber das etwas kommen wird, wäre klar (nur was?). Warum würde man auch die Profile sonst aufmotzen und mit Infokästen ausstatten, die auf ein soziales Netzwerk schließen lassen?

Das Kuriose in der Hilfebeschreibung zur Löschung von Profilen: Google schreibt: „Aus diesem Grund haben wir entschieden, alle Profile öffentlich zu machen“ – etwas später im gleichen Text: „Alle privaten Profile werden nach dem 31. Juli 2011 gelöscht“ Wenn doch alle öffentlich gemacht werden, dann gibt es ja keine privaten, die etwas machen müssten, oder? Oder betrifft das nur die, die nach dem Öffentlich-machen durch Google ihr Profil wieder auf Privat gestellt haben? 😉 Ihr seid verwirrt? Ich auch. Pascal vom GoogleWatchBlog (wie unterhielten uns eben) auch. In diesem Sinne: schauen wir einfach mal unaufgeregt in die Zukunft sozialer Netzwerke und lernen wir , mit den uns gegebenen neuen Kommunikationsmethoden umzugehen.


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