Google testet „Jetzt anhören“ in Werbung für Musik

9. August 2014 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Google testet laut Wall Street Journal derzeit ein Feature, das Streaming-Dienste für Musik promotet. Sucht man nach einer Band oder einem Künstler, werden in der Knowledge-Graph-Anzeige „Play now“-Buttons für verschiedene Streaming-Dienste wie Spotify, Google Play Music, Rhapsody oder Beats Music angezeigt. Diese Werbeanzeigen erschienen sowohl im Desktop-Browser, als auch in der mobilen Suche von Google. Interessant ist dazu eine Aussage eines Google-Sprechers: „Wir freuen uns, Nutzern eine schnelle Möglichkeit zu geben, seriöse Quellen für Musik, Filme und mehr über die Google Suche zu finden.“

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Ähnliche Anzeigen tauchten auch bereits für Filme und Serien auf, dort allerdings, wenn man nach Raubkopien sucht. So kann es durchaus sein, dass Google nicht nur Werbung für die eigenen Content-Angebote (und aus Wettbewerbsgründen auch die der anderen) unterbringen will, sondern gleichzeitig auch dafür sorgt, dass Raubkopien eingedämmt werden. Viele Menschen, die sich Filme, Musik, etc. illegal besorgen, machen dies schlichtweg aus dem Grund, dass die legalen Angebote nicht das liefern, was der Nutzer letztendlich wünscht. Fängt man diese Nutzer mit einem legalen Angebot ab, kann dies langfristig schon etwas bewirken.

Aber natürlich hat Google selbst auch einen Vorteil aus diesen Anzeigen. Die Musikstreaming-Dienste zahlen schließlich für jeden Klick auf eine solche Anzeige, wie ein Google Sprecher ebenfalls bestätigt. Gleichzeitig will eine Person, die vertraut mit den Ergebnissen ist, wissen, dass die Anzeigen gut funktionieren und die Advertiser zufrieden sind. Wann die Anzeigen überall verfügbar sind, ist offen.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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