Google Glasses – Strenge Regeln für App-Entwickler

21. April 2013 Kategorie: Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google scheint es mit seinen Google Glasses ernst zu meinen. Bereits bekannt ist, dass man die Datenbrille nicht weiterveräußern darf. In den Entwicklerrichtlinien für Apps verbietet der Konzern außerdem die Sammlung von Daten und den Verkauf von Werbeplätzen in Apps. Und das aus gutem Grund.

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Google Glasses sind noch nicht auf normalem Weg erhältlich und trotzdem äußern viele Stellen Bedenken zur Privatsphäre. Die Bedenken sind sicher nicht ganz unberechtigt, man kann mit der Brille schließlich sehr unauffällig seine Umgebung aufzeichnen. Die Bedenken der Leute werden mit der Zeit verschwinden, damit dies aber so früh wie möglich geschieht, geht Google in die Offensive. Anders als beim offenen Android Smartphone Betriebssystem, gelten für App Entwickler, die Apps für Glasses entwickeln wollen, wesentlich striktere Regeln.

Im Detail geht es um Nutzerdaten und Werbung. Google verbietet Werbung in Apps, auch das Sammeln von Nutzungsdaten für Werbung ist untersagt. Ebenfalls dürfen gesammelte Daten nicht weitergegeben werden. Außerdem dürfen die Apps nicht über andere Wege veröffentlicht werden. Allein diese vier Punkte machen schon einen großen Unterschied zum offenen Android System. Die Beweggründe sind aber nachvollziehbar.

Google Glasses ist eine Form von Consumer Device, die es so noch nicht gab. Etwas völlig Neues, etwas von dem keiner weiß, wie es sich auswirken wird. Im Grunde vergleichbar mit dem ersten Auto. Menschen haben Angst vor Unbekanntem und wenn das Unbekannte auch noch das eigene Leben ausspioniert, wird die Angst noch größer. An Google liegt es also, den Menschen die Angst zu nehmen. Da ist eine strenge Limitierung der Möglichkeiten ein guter Weg. Oder will man sich bei Google so einfach nur das profitable Werbegeschäft selber sichern? (via)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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