Geschenkkarten für Google Play starten in Deutschland

21. Juni 2013 Kategorie: Android, Google, Internet, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Bisher gab es die Google Play Geschenkkarten offiziell nur in den USA und in Großbritannien. Zwar haben wir euch hier schon gezeigt, wie man diese auch in Deutschland über Umwege bereits erwerben und einlösen konnte, jetzt startet Google die Geschenkkarten aber auch in Deutschland und Frankreich.

Google Play geschenkkarten

 

Unter der offiziellen Seite play.google.com/redeem könnt ihr jetzt direkt einen Code von einer Geschenkkarte eingeben, ohne dass ihr hier wie früher eine US-Adresse oder ähnliches benötigt. Google hat dazu auch direkt die passende Hilfeseite in Deutschland geschaltet, bei der wir auch sehen, dass die gleichen Beträge von 15€, 25€ und 50€ eingelöst werden können.

Damit sollte es dann auch nicht mehr lange dauern bis wir die Geschenkkarten in Deutschland im Einzelhandel erwerben können, so wie dies beispielsweise in den USA bei Walmart angeboten wird. Definitiv ein wichtiger Schritt für Google, schließlich sind viele in Deutschland trotz Prepaid-Kreditkarten und anderen Angeboten weiterhin eher skeptisch zur Kreditkarte. Eine Bezahloption per Geschenkkarte nimmt dann auch den Kritikern etwas Wind aus den Segeln, die dies als Argument anführen keine Apps zu kaufen.

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Quelle: Android Police |
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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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Patrick hat bereits 404 Artikel geschrieben.


63 Kommentare

Henning 21. Juni 2013 um 09:02 Uhr

Das ist endlich mal eine gute Nachricht. Darauf warte ich und einige andere sicherlich auch. Ich habe meine Kreditkartennummer nur sehr sehr ungern da eingegeben. Jetzt brauch ich das ja nicht mehr ;)

Matthias 21. Juni 2013 um 09:07 Uhr

Netter Nebeneffekt: Rabatte auf Gutscheine bei Aktionen im Einzelhandel, so wie es jetzt auch schon bei iTunes häufig der Fall ist. :)

Lars 21. Juni 2013 um 09:20 Uhr

Im Play Store selbst kann man die Karten aber nicht kaufen oder?

Pferdenarr 21. Juni 2013 um 09:20 Uhr

/hurra

Lukas 21. Juni 2013 um 09:21 Uhr

Wie sieht es mit den Gutscheinen aus, die im US-Store erworben wurden? Kann man die auch ohne Probleme nun auf einem deutschen Google Account aktivieren oder werden nur € Gutscheine angenommen?

Kai 21. Juni 2013 um 09:36 Uhr

Endlich eine Möglichkeit appz zu erwerben OHNE kreditkarte… nicht jeder hat eine ;)
Sonst musste ich immer schauen das ich die app direkt von der hestellerseite beziehe welche paypal angeboten hatten.

Dennis 21. Juni 2013 um 09:36 Uhr

Dumm nur das man mit dem Guthaben keine Geräte kaufen kann.
Hat somit also leider keinen Mehrwert für mich, weil ich App Käufe über meinen Provider abrechnen lasse.

Niklas K. 21. Juni 2013 um 09:40 Uhr

Danke Google! Wirklich, danke! Ich habe ja bisher immer gehofft, dass ich meine Apps endlich mal mit PayPal bezahlen kann. Das Google schon einen komfortablen Schritt weiter geht, ist natürlich umso lobenswerter!

Son Goku 21. Juni 2013 um 09:48 Uhr

“Geschenkkarten sind mit den folgenden Guthaben in Deutschland verfügbar:

15 €, 25 €, 50 €”

Im Bericht steht aber 10 €, nur ein Tippfehler oder ist die Information anderweitig eingeholt worden?

Würde mich nämlich mehr für eine 10€ Karte interessieren, als gleich für 15€…

Leo 21. Juni 2013 um 09:52 Uhr

Doof, dass wnn man aus einem anderen land schon Guthaben hat, das Land nicht mehr aendern kann und somit keine DE Gutscheine einloesen kann.

Patrick Meyhöfer 21. Juni 2013 um 09:52 Uhr

Sorry, Tippfehler. Danke für die Info!

MysticMagican 21. Juni 2013 um 10:00 Uhr

Endlich… Brauch ich meine Karte nich immer in mein Milestone stecken, um ne app zu kaufen.

swisschees 21. Juni 2013 um 10:00 Uhr

Wird das in der Schweiz auch aufgeschalten? Wäre für meinen Vater interessant, da er sich absolut weigert, eine Kreditkarte zuzulegen. Dann darf er endlich auch ein paar Apps kaufen.

Kay 21. Juni 2013 um 10:09 Uhr

Danke Google, endlich hat das Gejammer “ich habe/will keine oder bin zu doof für eine Kreditkarte” ein Ende.

Andreas 21. Juni 2013 um 10:13 Uhr

Endlich.
Ich als Entwickler freue mich auch darüber. Ich wurde schon oft angeschrieben, ob meine App auch über andere Wege erworben werden kann, da halt keine KK vorhanden wäre.

Leider musste ich immer verneinen, weil ich an die Lizenzprüfung vom PlayStore gebunden bin und damit auch an die Zahlungsmöglichkeiten, die Google anbietet.

Das ist auf jeden Fall ne super Nachricht, sowohl für Käufer als auch für Entwickler :)

Markus 21. Juni 2013 um 10:29 Uhr

Endlich!!!!!!!!!!!!!!!!!

sparkzer0 21. Juni 2013 um 11:02 Uhr

Endlich! Es gibt so einige Apps die ich mir gerne kaufen würde!

Cornel 21. Juni 2013 um 11:34 Uhr

toll und in der Schweiz warten wir immer noch auf Google Play Hardware, Music und Filme… aber kann sich nur noch um Jahre handeln…

Chris 21. Juni 2013 um 11:50 Uhr

Gibt es schon einen Termin ab wann der Verkauf starten soll ?

Kay 21. Juni 2013 um 12:19 Uhr

Achtung: leider kann man (noch?) keine US-Codes (z. B. via Walmart o. ä. erworben, s. o.) in einem deutschen Account aktivieren.

Stephan Iwe 21. Juni 2013 um 12:24 Uhr

Ich habe gerade versucht über Walmart mit 2 verschiedenen Accounts Codes zu kaufen … und mit PayPal zu bezahlen; hat beide Male nicht geklappt …

Gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit außer Walmart Gutscheinkarten schon jetzt zu kaufen ?

Danke,
Stephan

Sven 21. Juni 2013 um 12:34 Uhr

Endlich kann man auch in Deutschland auf unkomplizierte Weise im Google Play Store einkaufen.
ENDLICH !!!
Nun kann man auch die Apps kaufen, die es noch nicht im Amazon App Store gibt.

Sven 21. Juni 2013 um 12:37 Uhr

“Eine Bezahloption per Geschenkkarte nimmt dann auch den Kritikern etwas Wind aus den Segeln, die dies als Argument anführen keine Apps zu kaufen….”

Das ist Blödsinn !!!
Wegen einer vernünftigen, einfachen und unkomplizierten Bezahloption musste ich mein Geld bisher zu AndroidPit oder Amazon tragen.
Und nein, Kreditkarten oder das sich Binden an irgendwelche unnützen Providerverträge ist keine vernünftige Option! Niemals!

Sven 21. Juni 2013 um 12:51 Uhr

“Definitiv ein wichtiger Schritt für Google, schließlich sind viele in Deutschland trotz Prepaid-Kreditkarten und anderen Angeboten weiterhin eher skeptisch zur Kreditkarte.”

Was heisst trotz? Kreditkarte ist Kreditkarte! Und eine nur wegen ein paar Apps das ist unsinnig.
In Deutschland gibt es die KKs eben nicht zu jeder Müsli Packung dazu. Das hat scheinbar inzw. auch Google eingesehen. Man kann potentielle Kunden eben nicht zwingen. Das Abschrecken und zur Konkurrenz treiben geht dafür viel leichter.

Daniel 21. Juni 2013 um 13:08 Uhr

Prepaid-Karten fürs Smartphone gibt es wie Sand am Meer. Und günstige Online-Kreditkarten, auch als Prepaid-Lösung, findet auch jeder DAU wenn er denn will. Das problem ist doch wohl eher die Ignoranz und der Unwille sich mit dem Thema zu befassen. Die Illegale Kopie ist dann vielen wohl doch genehmer, vor allem wenn man sich rechtfertigen kann…

Sven 21. Juni 2013 um 13:10 Uhr

Und was ist mit denen, die mangels vernünftiger Bezahloption in anderen Shops als Google Play einkaufen? Wie passt das in diese sinnfreie trollige Argumentation eines DAUs?
Und was haben Prepaid Handy Karten mit der Bezahlung im Google Play Store zu tun? Richtig! Nämlich gar nichts!

Naja, Rumtrollen gehört zum Freitag wohl eben dazu. Leider aber nicht immer nur freitags…

Daniel 21. Juni 2013 um 13:19 Uhr

@sven: Die Optionen existieren, man muss sich nur nutzen. Googles Play Store erlaubt schon seit letztem Jahr das bezahlen über die Telefonrechnung. Das geht sowohl mit Vertrags-Karten als auch Prepaid, etwa von Congstar.

Und für den unwahrscheinlichen Fall das jemand trotz Android-Device tatsächlich keines mit SIM-Slot hat, gibt es wie gesagt Online-Kreditkarten. Die kosten ein paar Cent beim aufladen oder abbuchen und eventuell etwas wartezeit beim Buchen.

Sven 21. Juni 2013 um 13:22 Uhr

Das macht aber nur Sinn, wenn man sich mit der Nutzung mit Kreditkarten abfinden möchte. Und genau dem ist in Deutschland bei der Masse eben noch nicht so.
Google hat es scheinbar als einer der letzten großen Mitbewerber nun auch erkannt. Und was ist mit dir?

Man kann diskutieren wie man will. Wenn ein Anbieter das Geld der Kunden nicht haben möchte, dann tragen sie es eben woanders hin. So einfach ist das und daran wird sich auch nichts ändern…

Kay 21. Juni 2013 um 13:26 Uhr

@Daniel +1
@Sven -1 Diejenigen die mangels vernünftiger Bezahloption in anderen Shops einkaufen, hätte alle die Möglichkeit gehabt sich eine eine (anonyme) PP-KK zuzulegen oder mit einer PP-Karte von z. B.Congstar im PS einzukaufen. Und was an Daniels Argumentation sinnfrei sein soll verstehe ich nicht…

Detlef aus Kiel 21. Juni 2013 um 13:28 Uhr

Ich habe sogar drei Kreditkarte… aber niemals werde ich diese Google mitteilen (Account ist mit Falschnamen angelegt ;)). Anonyme Kreditkarten sind ja leider sehr teuer, insofern ist die Einführung der Geschenkkarten die einzige Möglichkeit Apps anonym und legal zu beziehen.

Weiß jemand ob man damit auch Whatsapp verlängern kann?

Daniel 21. Juni 2013 um 13:30 Uhr

Abfinden…die Ausreden werden ja immer lächerlicher.

Jeder dritte Deutsche hat schon eine Kreditkarte, faktisch jeder Smartphone-Besitzer kann im Play Store kaufen, und der Rest kann es mit minimalem Aufwand. Googles Verluste durch die Deutsche Angs^h^h^h^Ignoranz sind minimal.

Die Geschenkkarten werden keine großen Massen Animieren jetzt plötzlich alle Raubkopien durch Originale zu ersetzen. An der Marktlage wird sich da wenig ändern.

Kay 21. Juni 2013 um 13:38 Uhr

@Detlef aus Kiel: teuer ist relativ. Bei http://www.bonayou.de gibt es sog. Geschenkkarten für den gewünschten Guthabenbetrag + 1,75 € Versandkosten. An der Tanke um die Ecke gibt es für einmalig 9,95 € “Aktivierungsgebühr” die Karten von mywirecard.com.

Ach so: und warum würdest Du Google Deine KK-Daten nicht anvertrauen? Wofür hast Du die Karten denn sonst, wenn nicht zum Bezahlen? Oder bist Du der etwa Meinung, dass es sicherer ist die Karte nur einem Kartenleser mit PIN bzw. Unterschrift einzusetzen?

Daniel 21. Juni 2013 um 13:49 Uhr

@Kay: Die Wirecard Mastercard als rein Virtuelle Lösung (ohne Plastik) gibt es sogar ohne Aktivierungsgebühr. Kann man dann auch an der Tanke aufladen mit einem Ausdruck des Karten-Barcodes. Bei mir wurde da bisher nie ein Ausweis verlangt, ist also eigentlich Anonym genug für Kleinbeträge.

Kay 21. Juni 2013 um 13:54 Uhr

@Daniel: also nur Fake-E-Mail Adresse und auf den Hamster registrierte Aldi-Karte (für die Freischaltung) nötig? Wird ja immer besser :-)

Simon 21. Juni 2013 um 13:57 Uhr

Ich zahle die ganze Zeit über meine Handyrechnung, das geht auch wunderbar…also ich brauche es nicht unbedingt.

Sven2 21. Juni 2013 um 14:06 Uhr

Endlich!

Unglaublich wie langsam Google in manchen Dingen ist. Nicht jeder hat eine KK, gerade bei Schülern und Studenten (zu der Gruppe habe ich bis vor kurzem noch gehört), sind KK nicht gerade verbreitet. Wozu auch? In D benötigt man keine, genauso wenig in europäischen Urlaubszielen.

Nur für Google Play Store eine KK beantragen und Jahresgebühren von ca. 40 Euro zahlen ??? Lächerlich! Auch “Lösungen” wie mywirecard waren nicht wirklich komfortabel. 10 Euro Kartengebühr einmalig, also schon mal 10 Euro für nichts! Hinzu kommt, dass selbst in Städten mit 200.000 Einwohnern (Saarbrücken) solche Karten nur in einer Handvoll Shops angeboten werden (soweit ich weiß in der Innenstadt KEINER). Also musste man einmal quer durch die ganze Stadt fahren,.10 Euro für gar nichts ausgeben um dann ENDLICH Apps kaufen zu DÜRFEN?!?

Komfortabel ist anders!

Aus wirtschaftlicher Sicht sollte man es Kunden LEICHT machen zu konsumieren!

Achja, das bezahlen von Apps über das Mobilfunkkonto ist jetzt auch nicht wirklich ein Argument, dass Google solange braucht. Bei Prepaid Tarifen funktioniert es in der Masse NICHT! Dies lässt sich u.U. mit einem gerooteten Device umgehen, aber nee, ist klar, ich roote mein Gerät, damit ich Apps kaufen kann. Außerdem war das eine Notlösuing seitens der Mobilfunkbetreiber, da Google ja nicht in die Puschen kam.

Also m.M. nach war das schon lange überfällig und ich freu mich drauf (auch wenn ich es jetzt dank KK wohl nicht mehr brauche)

My 2 cent
Sven2

Daniel 21. Juni 2013 um 14:13 Uhr

@Kay: Persönliche Daten werden verlangt, aber nach meiner Erfahrung soweit nicht kontrolliert. Lediglich bei der Aufladung per Banküberweisung muss der Name zum Inhabernamen der Karte passen.

Sven2 21. Juni 2013 um 14:14 Uhr

Achja,

da ich mir mal gerade die Kommentare ein wenig durchgelesen habe, mal ein paar Anmerkungen:
Nein, es ist nicht so, dass “faktisch” jeder Smartphone-Nutzer im App Store leicht Apps kaufen kann.

Telekom, Vodafon und O2 sind zusammen mit Congstar m.W. die einzigen bei denen bezahlen über die Telefonrechnung derziet einfach (d.h. ohne rooten) möglich ist. Bei E-Plus und zumindest Prepaid-Karten der anderen Netzanbieter ist dies nicht möglich.

Und das Argument, es gab ja Möglichkeiten der “Dumme Käufer” soll sich mal efälligst anstrengen, sind völlig daneben. Wenn man etwas verkaufen möchte, dann sollte man es dem Kunden so leicht wie möglich machen und nicht sagen, klar kannst Du hier einkaufen, Du musst nur …

VG
Sven2

Jammerletto 21. Juni 2013 um 14:18 Uhr

Der Punkt ist: Kinder können jetzt ohne JA/NEIN von Mama/Papa mit ihrem Taschengeld Apps kaufen ! Thats it – das sind auch die, die soviel Zeit haben, in den Foren rumzujammern :-)

Daniel 21. Juni 2013 um 14:20 Uhr

@Sven2: Ah, jetzt weiter Trollen unter einem neuen Nick?

@Kay: Was mir gerade einfällt, die Wirecard wird über eine SMS aktiviert. Also ist man nur bedingt anonym gegenüber dem Kreditkarten-Unternehmen selbst. Wobei man das sicherlich auch noch Anonymisieren könnte.

Mike 21. Juni 2013 um 14:24 Uhr

Wurde auch endlich mal Zeit, dann kann ich nach und nach mal meine Liste abbauen.

Zahlen via Provider? Mh, mach ich was falsch oder wird das bei 1&1 nicht unterstützt, dürfte ja immerhin einer der größten Vodafone-Reseller sein?!

KK ist nie anonym, genausowenig wie die Giftcards jetzt, es kommt immer mindestens die IP mit ins Spiel, wenn man von daheim einkauft.

Detlef aus Kiel 21. Juni 2013 um 14:41 Uhr

@Kay
Wie du sicher schon selbst gemerkt hast, habe ich kein Problem mit Kreditkarten (sonst hätte ich keine drei), sie sind lediglich nicht anonym und damit nicht für ein Unternehmen wie Google zu gebrauchen. Google, Facebook und Microsoft werde ich niemals mehr Daten liefern als irgendwie sein muss…

Mywirecard ist auch die einzige wirklich anonyme die ich in Deutschland gefunden habe. 10 Euro sind ansich nicht viel – für eine App aber schon… da überlegt man es sich zweimal, ob man die denn wirklich braucht…

Sven 21. Juni 2013 um 15:27 Uhr

@Daniel. Schon mal daran, dass mein Name relativ weit verbreitet und vor 30-40 Jahren beliebt war? Dass sich jemand mit selbem Namen durch eine Modifikation unterscheiden möchte, sollte eigentlich verständlich sein, selbst für DAUs… :-)

Sich wegen ein paar Apps an einen anderen teurereren Mobilfunkbetreiber zu binden oder durch eine nicht vorhandene KK zusätzliche hohe Kosten zu generieren ist keine akzeptable Option und einfach nur dumm. Punkt Ende Aus.

PS. Ich bin schon 36, nehme mir aber trotzdem die Zeit hier zu Posten, da ich diesen Blog mag.

Scatterd 21. Juni 2013 um 16:25 Uhr

Immer wieder erheiternd, wie manche Leute hier argumentieren:

- “Ja, dann hole dir halt eine KK mit einer Jahresgebühr von 20 Euro!!”. Is klar, ich hole mir für Apps, die bloß ein paar Cent kosten extra eine KK. Nur für Apps?! Völliger Blödsinn.

- “Ja, dann hole dir halt eine neue SIM-Karte!!”. Ja klar, immer wenn ich Apps kaufen möchte, wechsel ich die SIM und wechsel sie nach dem Kauf wieder aus gegen meine “richtige”. Oh man… Das is fast noch größerer Quatsch als das Argument, sich extra eine KK zu holen. Davon mal ab funktioniert das Bezahlen per Prepaid-Guthaben nicht mit jedem Provider. Ich habe zum Beispiel Vodafone-CallYa und dort funktioniert es nur, wenn das Handy ein Branding hat. Meins hat aber kein Branding, also funktioniert das mobile Bezahlen auch nicht. Liegt zwar auch am starrsinnigen Verein Vodafone, aber ich möchte damit nur sagen: Es geht nicht mit jedem Provider und selbst große (Vodafone) bocken.

- “Ja, dann hole dir halt eine Prepaid-KK!!”. Ja klar, die Prepaid-KK kostet allein schon Aktivierungsgebühr. Es gab mal eine Aktion, wo man sich die sparen konnte, indem man 50 Euro aufgeladen hat. Aber hallo, 50 Euro für Apps?? Oh man…

Es ist schon erstaunlich, wie sich manche von Konzernen beeinflussen lassen. Der Kunde ist König. Wenn ich etwas kaufen möchte und dem Konzern quasi den Gefallen tue, und es bei ihm kaufe, dann soll er mir gefälligst auch Möglichkeiten anbieten zu bezahlen. Wenn er das nicht macht, sein Pech. Dann gehe ich halt zur Konkurrenz, in meinem Fall dem Amazon AppStore, wo ich schon zig Euro gelassen hab. Euro, die Google von mir hätte haben können. Das ist aber ihr Problem und nicht meins. Und manche Leute hier denken allen Ernstes, ich müsste mich nach dem Konzern richten und mir extra nur für diesen einen Konzern eine KK holen, nur weil dieser eine Konzern es will. Sorry, aber das ist für mich jenseits von Gut und Böse.

Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Ihr geht in den Supermarkt und wollt ne Packung Mehl kaufen, weil die Freundin Geburtstag hat und sich doch so über einen Kuchen freuen würde. Ihr nehmt die Packung Mehl und geht danach zur Kasse, könnt aber nur mit KK bezahlen und habt keine. Was würde man eher machen: Das Mehl woanders kaufen oder zur Bank gehen und für 30 Euro Jahresgebühr eine KK beantragen, damit ihr das Mehl für 1,50 Euro kaufen könnt?

Daniel 21. Juni 2013 um 16:43 Uhr

@Sven: Ähnlicher Name, gleicher Ton, gleiche Argumentation, gleiche Schreibfehler…ist halt schon sehr auffällig.

@Scatterd: Es gilt immer noch Angebot und Nachfrage und Preis/Leistung. Wenn die Nachfrage nicht so groß ist das es sich für einen Laden rentiert etwas spezielles anzubieten, dann muss die Minderheit halt damit leben das sie eine Minderheit ist.

Und wenn deine Bank 30 Euro für eine Kreditkarte will, dann solltest du die Bank (oder besser Wucher-kasse?) wechseln. Bei den meisten Banken und Kontoverträgen ist die Kreditkarte kostenlos. Kosten tun die nur wenn man zu wenig Umsatz generiert und das billigste Angebot beim Teuersten Anbieter, wie etwa Sparkassen, nimmt. Diverse Online-Banken nutzen sogar direkt Kreditkarten als Bankkarte. Die miniminal 35% Kreditkarten-Besitzer in Deutschland sind keine Theoretische Zahl.

Mike 21. Juni 2013 um 16:48 Uhr

@Daniel
> Die miniminal 35% Kreditkarten-Besitzer in Deutschland sind keine Theoretische Zahl.
Link zur passenden Studie?!

Denis 21. Juni 2013 um 18:06 Uhr

Das wurde wirklich Zeit und war in meinen Augen der größte Nachteil von Android im Vergleich zum großen Konkurrenten, Apple.
Die Zahl der App-Verkäufe im Play Store dürfte dann wohl deutlich ansteigen. (Was die Entwickler freuen dürfte).
Hoffentlich gibt es dann auch Rabattaktionen wie bei den Itunes Karten ;)

Sven2 21. Juni 2013 um 18:34 Uhr

@Daniel:
Seufz, also extra für Dich, nein, ich bin nicht der “Sven” der hier oben drüber schon gepostet hat. Genauso wie “Sven” schon vermutet hat, ich heiße auch Sven, deshalb die 2 dahinter. Ist ja unglaublich noch jemand der Sven heiß und jetzt kommt der Hammer, ich bin sogar nur ein paar Jahre jünger.

So und jetzt mal ganz kurz und zu:
“Bei den meisten Banken und Kontoverträgen ist die Kreditkarte kostenlos” laut Vergleichswebseite:
- Commerzbank Mastercard 29,00 €
- HypoVereinsbank MasterCard 20,00 €
- TARGOBANK Entertainment-Card 23,88 €
- Deutsche Bank MasterCard oder VISA 39,00 Euro

um mal ein paar große Banken zu nennen.

Sicherlich gibt es viele Banken, die KKs umme raus hauen, aber falls Du Dir die Mühe machst und über den Tellerrand (Deiner Bank) schaust, wirst Du sehen, dass es eben auch viele große deutsche Banken gibt, die sich die KK durchaus bezahlen lassen.

Und ganz ehrlich, ich wechsel NICHT die Bank, weil ich ein paar Apps im Google Play Store kaufen möchte.

Daniel 21. Juni 2013 um 19:28 Uhr

@Mike: Die liefert dir sicherlich Google. Angesichts des vielfältigen Angebots ist es aber schwierig da verlässliche Zahlen zu bekommen. Die letzten Zahlen die ich gesehen haben waren von 2011(?) und sprachen von 30 Mio. Karten der großen Anbieter.

@Sven2: Jaja, alles Zufall…

Deine Zahlen sind übrigens irrelevant. Das sind die Preise für reine Karten-Dienste. Ich spreche aber von Kreditkarten die kostenlos zum Girokonto mitgeliefert werden, u.A. auch bei den von dir genannten Banken. Aber natürlich nur bei Konten bei denen es sich rentiert, bei denen genug Umsatz existiert. Beim Hartz4-Billigst-Konto gilt das i.d.r. nicht…

aber wie schon erwähnt, dafür gibt es kostengünstige und Aufwandslose alternativen, aber das passt dir/euch ja nicht in die Propaganda-Denke…


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