Gemeinnützige Organisationen können sich um Chromebooks für Flüchtlinge bewerben

25. Januar 2016 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von: caschy

artikel_chromebookIm vergangenen sind rund 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Eine große Aufgabe für unseren Staat, aber auch für die vielen freiwilligen Helfer und die Bevölkerung. Für Bildung in Form von Sprachkursen, als Infopunkt (auch für Kinder) und als Internetcafe stellt Google der karitativen Vereinigung NetHope nun 25.000 Chromebooks zur Verfügung. Dies teilte das Unternehmen gemeinsam mit NetHope heute in einer Pressemitteilung mit.

NetHope startet direkt heute die Ausschreibung der Project Reconnect Fördermaßnahme und richtet sich damit an alle gemeinnützigen Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Sie können ihre Anträge auf Spenden von bis zu 5.000 Chromebooks unter dieser Adresse stellen.

Solltet ihr also in einer Organisation tätig sein und nachweisen können, dass die Chromebooks eure Arbeit verbessern können, dann schaut doch mal rein. Bevorzugt werden laut Infoseite Bewerbungen von Organisationen, die aufzeigen, wie sie mit Chromebooks und Internet Flüchtlingen helfen und wichtige Ressourcen und Programme zugänglich machen können.

nethope

Bundesminister Peter Altmaier kommentierte den Start des Projekts und der Website: „Das schnelle Erlernen der deutschen Sprache, die zügige Integration in den Arbeitsmarkt sowie Kenntnisse der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland sind wesentliche Faktoren für erfolgreiche Integration.

Auch die deutsche Telekom unterstützt das Projekt Reconnect. Hier stellt man gemeinnützigen Organisationen WLAN-Zugang zur Verfügung – denn ohne Netz können die Chromebooks ja nicht wirklich viel. Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. (ASB), der derzeit in 170 Einrichtungen rund 50.000 Flüchtlinge betreut, unterstützt diese Initiative und bringt seine jahrelange Erfahrung in der Flüchtlingsbetreuung mit ein. In der Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilmersdorf gibt es bereits einen Testlauf mit verwalteten Chromebooks. „Die Chromebooks, zusammen mit der Internetverbindung, sind für die Bewohner oft die einzige Möglichkeit, den Kontakt zu ihren Familien zu halten“, sagt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch.


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Über den Autor: caschy

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