Fujitsu veröffentlicht Technologie zur einfachen Dateiübertragung per Videosignal

27. Januar 2013 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Fujitsu hat ein neues Verfahren entwickelt, welches den alltäglichen Datenaustausch vereinfachen soll. Man empfindet die bisherige Navigation durch die Verzeichnisse, um Dateien vom PC zum Smartphone zu verschieben, als zu umständlich für den normalen Anwender, egal ob dies per USB-Kabel, Bluetooth oder über verschiedene Cloud-Dienste funktioniert.

Der Ansatz von Fujitsu ist, die notwendigen Daten für die Übertragung (z.B. IP-Adresse, Dateipfad) direkt in die angezeigten Bildschirminhalte zu integrieren, welche jedoch für den Betrachter praktisch unsichtbar sind.

fujitsu_transfer_video

Sobald man nun mit einer App auf dem Smartphone das Videosignal aufnimmt, ermittelt die Technologie automatisch den passenden Rechner und die darauf gerade angezeigte Datei und lädt die Datei automatisch herunter. Als Einsatzgebiet nennt man bei Fujitsu unter anderem schnelles zur Verfügung stellen von Präsentationsunterlagen für die Teilnehmer.

Natürlich soll auch der umgekehrte Weg möglich sein, nämlich z.B. seine geschossenen Fotos vom Smartphone einfach auf den PC zu übertragen. Generell benötigt die Technologie eine installierte PC-Software, welche die unsichtbaren Pixel auf dem Bildschirm platziert und zudem ermittelt, welche Datei gerade auf dem Bildschirm angezeigt wird.

fujitsu_transfer_video_ipMan plant die Technik auf dem Mobile World Congress im Februar offiziell zu präsentieren, solange kann man sich ein kurzes Video auf ihrer Webseite anschauen. Gänzlich neu ist der Ansatz übrigens nicht, Photobeamer von Nokia funktioniert auf ähnliche Weise, allerdings bisher nur für Fotos.

Wenn es wirklich so funktioniert, wie beschrieben, könnte es eventuell tatsächlich eine Erleichterung für manche sein. Ich persönlich habe jedoch mit den bisherigen Methoden, z.B. über AirDroid, wenig Probleme und finde diese auch benutzerfreundlich, aber Alternativen können nicht schaden. [via]


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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