Flattr will Bloggern helfen

17. Mai 2010 Kategorie: Internet, Privates, WordPress, geschrieben von: caschy

Ich habe eben Flattr in meinem Blog eingebaut. Allerdings nicht, weil ich es zwingend wollte, sondern weil es mir des Öfteren vorgeschlagen wurde. Doch was ist Flattr eigentlich? Flattr ist ein Micropayment-Dienst, der sich momentan noch in einer geschlossenen Betaphase befindet. Mit Flattr könnt ihr Schreiber von Blogs und anderen Publikationen unterstützen. Das Kurzvideo sollte eigentlich alles gut erklären:

Wie das geht? Ihr zahlt zum Beispiel per PayPal (üble Gebühren!) Summe XYX auf euer Flattr-Konto ein und legt fest, dass von dieser Summe monatlich 5 Euro ge-flattrt werden dürfen. Ihr seht auf Blogs also den kleinen Flattr-Button und drückt diesen, wenn euch ein Beitrag besonders gefällt. Eure 5 Euro werden dann unter allen von euch ge-flattr-ten Beiträgen / Seiten gerecht aufgeteilt. Einfach zu verstehen, oder?

WordPress-Nutzer können sich ein WordPress-Flattr-Widget installieren oder auf die zahlreichen Code-Einbindungsmöglichkeiten zurück greifen. Leider gibt es momentan wenig Möglichkeiten um Flattr nutzen zu können. Ich selber hatte mich schon vor langer Zeit eingetragen, bin aber nur durch einen Zufall (bzw. weil ich jemanden kannte, der einen Invite übrig hatte) in den Genuss von Flattr bekommen.

Glaube ich persönlich an Flattr? Bislang nicht. Aber nicht, weil ich von mir auf andere schließe. Ich selber zahle gerne einem Blogger / Programmierer / Publizisten / whatever etwas für seinen unique Content, wenn ich merke, dass er sich Mühe gab und etwas mitzuteilen hat.

Wie steht ihr zu Flattr und der ganzen Geschichte um bezahlten Content? Spendet ihr ab und an an einen Programmierer via Donate-Button auf seinem Blog? Oder seid ihr der Meinung, dass wer kostenlos Content ins Netz stellt auch mit keinen Zuwendungen rechnen sollte?



Über den Autor: caschy

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68 Kommentare

Pascal 17. Mai 2010 um 10:54 Uhr

Die Idee klingt gut und wenn wir das alle einfach mal machen sehe ich auch durchaus eine Chance, dass das groß wird. Ich finde den Schritt übrigens toll, dass du es einbindest, obwohl du nicht daran glaubst, denn nur so kann das was werden.

Thomas 17. Mai 2010 um 10:56 Uhr

Ganz ehrlich nette Sache, aber micropaymen ist schwer, und wurde selbst von der Telekom seit Jahren versucht. Click2Pay und andere tools sind auch seit Jahrem im Einsatz und warten IMHO noch auf den Durchbruch. Good Luck und ich kann nur sagen „kritische Masse“ auf beiden Seiten ist wichtig!

nils 17. Mai 2010 um 10:58 Uhr

Sehr schön! Darauf habe ich gewartet:)

MaxFragg 17. Mai 2010 um 11:00 Uhr

ich denke donation/micropayment haben ne große chance, nur die meisten bisherigen systeme sind mindestens für eine seite zu umständlich (oder ich will sie aus anderen gründen nicht nutzen, wie paypal), aus sicht des kunden/spenders finde ich amazon payments heute schon für solche dinge gut geeignet, man sieht einfach ja schon bei iPhone apps, es gibt ein großes potential an geringen beträgen zu verdienen, dass vieler orts ungenutzt bleibt. Zwar finde ich Opensource software auch ideologisch schön, aber für gute kleine projekte zahle ich auch gerne.
Ob Flattr jedoch das heilmittel ist, wird sich noch zeigen müssen

NewsShit! 17. Mai 2010 um 11:02 Uhr

Glaube nicht, dass Flattr funktionieren wird: Es gibt zwar auch noch Leute, die Musik-CDs oder Film-DVDs kaufen aber die Geiz-ist-geil-Mentalität (am besten alles kostenlos) ist zu weit verbreitet.

Da klickt man doch lieber auf den „Like“-Button von Facebook, statt auch nur einen Cent auszugeben…

Oliver 17. Mai 2010 um 11:05 Uhr

Und was verdienen die Flattr Macher daran?

Ormus 17. Mai 2010 um 11:08 Uhr

Wenn der Dienst über den Anfangshype in einen fundierten Betrieb übergeht, dann ist das sicher nett. Allerdings glaube ich, dass zu wenige Normaluser sich extra für einen Dienst anmelden werden, um so Geld zu verteilen. Die bräuchten dann auch irgendwelche Anreize und für nicht-Content Erzeuger gibt es bei Flattr noch keine…

atreiu 17. Mai 2010 um 11:10 Uhr

Was ich nicht verstehe:

Warum nicht einfach direkt einen PayPal-Button zum Blogbeitrag und direkt ein paar Cent zahlen?

Die Idee hinter Flattr finde ich ja nicht schlecht, aber nochmal ein Dienst, dem ich meine Daten anvertrauen soll, bei dem ich mich anmelden soll und wo ich mir Passwörter merken soll?! Das würde ich nur machen, wenn es einen guten Mehrwert brächte (z.B. gegenüber einer PayPal-Lösung).

Michael 17. Mai 2010 um 11:30 Uhr

Ich meine, dass Leute, die einem kostenlos Infos zur Verfügung stellen, durchaus hin und wieder eine kleine Belohnung verdient haben / hätten, wenn diese gut gemacht und aufgebaut sind, also einen Mehrwert zum selbst raussuchen bieten.

Allerdings fehlt noch ein gutes System dafür, vllt ist so etwas wie Flattr ein Schritt in diese Richtung, aber so richtig überzeugt mich das System noch nicht. Mal sehen, wie das Programm aussieht, wenn es aus der Beta raus ist.

Fargurd 17. Mai 2010 um 11:33 Uhr

Den Schritt kann ich nur begrüßen, denn manche Artikel sind echt richtig gut. Außerdem kann man so größtenteils ausschließen, dass irgendwann mal Blogs von großen Verlagen übernommen werden bzw. beeinflusst werden. Unabhängigkeit durch Schwarmbezahlung? Vielleicht ist genau dass das nächste große Ding.

Ich kann das nur unterstützen, denn gute Blogs haben auch in einer Art und Weise verdient honoriert zu werden. Und ich denke auch, dass die Bereitschaft der Community größer ist, Micropayment zu unterstützen, anstatt größere Beträge zu spenden. 5€ ist vielleicht noch nicht das Maß aller Dinge, aber wer weiß, es ist schließlich noch in der Beta-Phase.

Massimiliano Klawonn 17. Mai 2010 um 11:39 Uhr

Die Idee ist gut, die Umsetzung währe einfacher, wenn man es aktiver betreibt. Beispiel tecChannel(DOT)de macht es so, du kannst die erste Seite lesen danach erhält du eine Mitteilung für 2€ weiter lesen. Für Free Content könnte man es folgend lösen, indem man zwar die Mitteilung erhält, „kannst ja spenden und dann weiter lesen“ oder einfach weiter lesen ohne spende.

Damit wird auch keiner gezwungen aber wenigstens auch darauf hingewiesen.

Torsten 17. Mai 2010 um 11:54 Uhr

Tja, also ich würde es schön finden, wenn es sich durchsetzen könnte und funktionieren würde. Generell finde ich es schwierig abzuschätzen, ob es von den Lesern dann aber genutzt wird. Wie man erst vor kurzer Zeit auf Netzpanorama gesehen hat, gönnen es ja immer noch einige Leser nicht einmal, wenn man Artikel für z.B. Trigrami schreibt, um ein paar Euro zu bekommen. Aber ich versuche es positiv und hoffe, dass darüber auch die investierte Zeit und Mühe für viele Blogger, auf diese Art und Weise auch etwas Anerkennung findet.

fidel 17. Mai 2010 um 12:01 Uhr

Man könnte ja mal in den Raum fragen ob hier mitlesende Blogger bisher via Einbindung ihrer Amazon Wunschliste oder PayPal Accounts (um nur 2 Beispiele zu erwähnen) schon „Entlohnungen“ von Ihren Lesern erhalten haben.

Für meinen Teil kann ich dies nur mit NEIN beantworten 😉

Letzlich ist der Flattr Weg einer von vielen … ich denke es gibt beim Großteil der User u.a. schon/noch eine große Kopf-Hürde bevor Ansätze a la Flattr überhaupt zum Zuge kommen könnten.

Gruss
fidel

Oliver 17. Mai 2010 um 12:07 Uhr

@fidel: Sehe ich genauso. Finde den Ansatz eigentlich nicht schlecht, aber ich denke, bevor ich so was einbaue und dann am Ende doch nur Frust erzeugt, weil es nichts bringt. Ach nein, darauf habe ich keine Lust.

Teo 17. Mai 2010 um 12:11 Uhr

Ich teste das System auch seit gestern. Die Idee finde ich gut, die Umsetzung könnte aber besser sein.

Denn wenn das Geld immer über Paypal fließt und dann noch die 10% für Flattr abgezogen werden, schrumpfen die ohnehin kleinen Summen schnell zusammen. Die Gebühren sollte man in jedem Fall noch senken.
Derzeit sehe ich nur, dass das Geld von Bloggern an Blogger geht und von ausserhalb keine Euros in die Blogosphäre strömen werden. Ganz einfach, weil sich kaum jemand extra einen Account erstellt, nur um jemand anderem Geld zu geben, obwohl er dies nicht müsste.

Ich bin gespannt, wie sich der Dienst entwickelt und habe die Probezeit bei mir erstmal auf 2 Monate festgelegt. Danach sehe ich weiter. Über Amazon-Ref-Links ist aber auch so gut wie nichts reingekommen. Sollte ich Flattr also nach der Testphase nicht weiter nutzen, schmeiße ich einfach jegliche Werbung aus dem Blog.

Ahmed 17. Mai 2010 um 12:27 Uhr

Ich klicke lieber die Werbe banner an. Das ist einfacher.

Raus aus Deutschland 17. Mai 2010 um 12:32 Uhr

Das finde ich eine sehr gute Idee!

Ein guter Blogger sollte auch eine finanzielle Anerkennung erhalten!

Für entsprechende nützliche Informationen wäre ich gerne bereit zu bezahlen.

War mir im Internet noch fehlt ist:

Ich stelle eine Frage die für mich wichtig ist. Deswegen benötige ich Hilfe. Jemand soll mir ein Angebot machen ohne natürlich vorab Einzelheiten preiszugeben.

Ich brauche nur soviel Informationen um zu erkennen, da ist jemand in der Lage mir zu helfen.

Dann einigt man sich über die Konditionen.
Das läuft ALLES ausschliesslich AUSSERHALB von Europa. Alles grundsätzlich über anonyme Server.

Das wäre schon sehr interessant.

Massimiliano Klawonn 17. Mai 2010 um 12:38 Uhr

@fidel: ich habe mir mal deinen Blog angeschaut und musste feststellen es gibt nirgends einen hinweis auf hier bitte spenden oder link zu einer Wunschliste. Genau das ist auch das Problem, wenn jemand etwas geben möchte, wüsste er nicht wie oder kriegt es nicht schmackhaft gemacht.

Sind wir mal ehrlich, macht es sinn das nur Blogger untereinander sich Geld zu schubsen? Es gibt genug Leser da draußen, die nur mal kurz reinhubsen, lesen und verschwinden. Die könnte man mit etwas mehr Interaktivität, auch dazu bewegen mal etwas zu spenden.

caschy 17. Mai 2010 um 12:39 Uhr

@Fidel: ich habe meine Amazonliste im Kontaktbereich versteckt. Habe aber schon einiges bekommen.

Niklas 17. Mai 2010 um 12:42 Uhr

Ich bin überzeugt, dass es Flattr insbesondere in Deutschland sehr schwer haben wird. Denn hier ist doch immer eine gewisse „Geiz-ist-Geil“-Mentalität zu spüren. In den USA sieht man das wesentlich gelassener. Wenn der Artikel gefällt, dann wird geflattert, was das Zeug hält.

Also der Trend zu Flattr wird sich hier mit Sicherheit sehr in Grenzen halten. Dennoch bin ich auch Beta-User und werde die nächsten Wochen ebenso testen. Denn ich spende gerne für gute Artikel.

talinee 17. Mai 2010 um 12:44 Uhr

@atreiu
Man kann natürlich den direkten Weg via PayPal gehen, bloß: Die Gebühren sind so übel, dass da bei einer Spende von einem Euro gerade noch die Hälfte übrig bleibt. Für kleine Geldbeträge ist PayPal echt besch…

Der Witz an flattr ist ja, dass man sein Konto für mehrere Monat (oder ein ganzes Jahr oder noch länger) aufladen kann, monatlich aber nur der eingestellte Betrag (2€, 5€, 10€…) abgezogen werden.

Flattr selbst nimmt übrigens auch eine kleine Gebühr zur eigenen Finanzierung, aber diese ist jedenfalls geringer als bei PayPal.

@caschy
Ich hab gleich mal was von dir geflattrd – blödes Wort übrigens. Wer gerne andere Flattr-Buttons als die von caschy klicken möchte ist herzlich eingeladen, auch mal auf meinem Blog vorbeizugucken ;)))

paradonym 17. Mai 2010 um 12:47 Uhr

Also ich fand die Tweetmeme buttons schöner….

Ich finde – gute und schöne und informative usw. Kommentare sind fast genau so gut wie Flattr — wenn man unbedingt spenden will, dann kann man das auch per Bargeld-Brief oder Kontoüberweisung machen…

@ahmed: Stimmt — das ist einfacher, für Werbung bekommt man sicher pro Klick ein Paar cents zugesteckt – von dieser Firma — das ist schon besser als erst mal seine Kontonummer anzugeben usw… Aber für den Blogger selber wieder ein wenig aufwendig…

hoschi 17. Mai 2010 um 13:20 Uhr

„Flattr will Bloggern helfen“ . Das hört sich so übertrieben sozial an. In erster Linie will Flattr Geld verdienen 🙂

Marius 17. Mai 2010 um 13:35 Uhr

Ich habe Flattr auch seit 3 Wochen im Einsatz und finde die Idee immer noch gut. Bisher habe ich zwar den Eindruck, dass man dort nur Cents hin und her schiebt, aber Flattr ist ja auch noch in einer geschlossenen Beta Phase.
Wenn dieser Dienst erstmal für jeden nutzbar ist, könnte das durchaus etwas werden.
Zumindest gibt es nun die Möglichkeit unkompliziert auf den Flattr Button zu klicken (Account vorausgesetzt) und so einen kleinen Beirag für Artikel und Blogs zu leisten, wenn sie einem gefallen. Kann also keiner mehr sagen „ich würde ja eine Kleinigkeit spenden, wenn ich könnte.

Leif 17. Mai 2010 um 13:57 Uhr

Ich glaube nicht wirklich an Flattr, schon allein aus dem Grund dass der Anwendungsbereich zu klein ist als dass sich dafür ausreichend Nutzer anmelden würden. Was mich an Flattr aber am meisten abstößt ist das Abo Modell. Wenn dann möchte ich einmalige Beträge auf mein Guthabenkonto aufladen, aber kein monatliches Abo eingehen, auch wenn ich den Betrag stets ändern kann. An gut produzierte, informative und regelmäßige Podcasts spende ich z.B. sehr gerne etwas, dann aber lieber über die drei großen Bekannten wie Paypal, Amazon oder Google Checkout. Genauso meide ich auch Onlineshops die keine der drei Bezahlmöglichkeiten akzeptieren weil ich nicht unzähligen Unternehmen meine KK Daten anvertrauen möchte. Bei Blogs sind mir Ads ehrlich gesagt am liebsten. Ich verzichte bewusst auf Werbeblocker und klicke auch durchaus mal auf den ein oder anderen Werbebanner. Allerdings beschränkt sich dies auch nur auf dezente Banner oder Google Ads, da ich diese optisch als nicht so störend empfinde. Sobald Layer Ads oder Flashbanner mit Sound ins Spiel kommen ist die Schmerzgrenze überschritten.

loverk89 17. Mai 2010 um 14:19 Uhr

Amazonwuchnschliste finde ich am besten und hab ich auch schon 3-4 mal gemacht bei kleineren sachen z. B. Musik CD etc Ich finde das ist eine gute Möglichkeit dem Blogger was zu schenken und für die Arbeit zu danken.

Normalerweise, stell ich auf guten Blogs den Adblocker aus und klick gelegentlich mal auf Links um den Autor zu unterstützen.

tux. 17. Mai 2010 um 14:20 Uhr

Oh, wie praktisch. Man zahlt via Paypal auf ein Flattr-Konto. Jubilier.
Ich bleib bei meinem guten, alten Paypal-Knopf. (Und: Ja, ich spende freudig.)

Adam von sparideen.eu 17. Mai 2010 um 14:27 Uhr

Kleinvieh macht auch Mist. Mit günstigen Apps sind auch schon Einige (schnell) reich geworden, wieso sollte dann diese Idee nicht funktionieren? Am Ende ist ja egal, ob man 1.000.000 mal 1 € oder 100.000 mal 10 €, usw. bekommen hat. 🙂

Mal sehen, ob die Zeitungsverlage auch auf dieses System oder auf Zwangsabgaben setzen werden. Angeblich habe die zu wenig Werbeeinnahmen. Hat man genug Besucher, dann kommt auch genug Geld rein, wenn man die Werbung richtig einsetzt. Es gibt ganze Reihe von Werbemöglichkeiten, auch welche die den Bescher keinen Cent kosten, also kann ich diese Behauptungen schlecht glauben. Dann muss man sich fragen, ob man nicht was falsch macht.

Torsten 17. Mai 2010 um 14:28 Uhr

Hmm, eine Bezahlung für sinnvolle und nützliche Kommentare wäre doch auch eine gute Idee, oder?! *grins*

Adam von sparideen.eu 17. Mai 2010 um 14:38 Uhr

@tux.: In der Tat ein wenig umständlich. Wenn es eine Funktion von PayPal statt ein zusätzlicher Dienst wäre, dann wäre der Erfolg sicher groß. So bin ich skeptisch.

@Torsten: Gute Idee.

Thomas Wos 17. Mai 2010 um 14:40 Uhr

Gute Idee, ob sich diese jedoch durchsetzen wird….

Marius 17. Mai 2010 um 14:44 Uhr

@Torsten: so wie ich das bei der re:publica verstanden habe, soll man Flattr irgendwann auch an solchen Stellen einsetzen können. Warum auch nicht.

kwoxer 17. Mai 2010 um 15:06 Uhr

Finde ich extrem geil das Projekt, auch gleich mal angemeldet.

Grüße

SonicHedgehog 17. Mai 2010 um 15:52 Uhr

Finde es großartig, dass du nun auch einen flattr-Button hast. Jetzt gibt es bereits zwei Blogs, bei denen es etwas zu flattrn gibt.

Ich gebe selber zu, dass ich selten online freiwillig gespendet habe, jedoch finde ich das Prinzip („piece of cake“) interessant und gut. Besonders da es ein Fixbetrag ist und dieser sich dann nur aufteilt, indem man auf den Button klickt, finde ich sehr gut.

Matze 17. Mai 2010 um 17:12 Uhr

Ich finde die Idee an sich gut. Und ich glaube sogar, dass die Alles-Kostenlos-Mentalität gar nicht das größte Problem darstellt. Aber solche Dienste stehen und fallen mit ihrer Umständlichkeit. Viele Menschen ( ich inklusive ) sind bereit ein bisschen zu geben, aber wie gesagt es muss einfach bleiben. Ansonsten würde auch lieber den Werbebanner drücken. Wie viele verdient denn der Dienst flattr daran?

Gruß Matze

stardust 17. Mai 2010 um 17:30 Uhr

ich denke dass leute die content kostenlos ins netz stellen schon mal mit zuwendungen rechnen können – im gegensatz zu denen die content kostenpflichtig reinstellen (die müssen nämlich fix damit rechnen dass es menschen gibt die NICHT bezahlen!)

Tom 17. Mai 2010 um 18:01 Uhr

Nachdem man noch einen Invite code braucht um überhaupt teilnehmen und spenden zu können spenden aktuell wohl nur Blogger anderen Bloggern was. Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht. Wäre gut wenn eine breite Masse von Online Zeitungen aufspringen würde.

Falls es durchstarten sollte kann man sicher sein das Facebook seine I-Like Funktion in so einen Bezahldienst umwandelt, denn 400+ Mio User die das „liken“ gewohnt sind sind eine breite Userbasis und FB will seine Bezahldienste eh ausbauen.

uniquolol 17. Mai 2010 um 19:47 Uhr

Bezahlsysteme, die auf Freiwilligkeit beruhen, werden die Zukunft sein. Erfreulich wie positiv das hier aufgenommen wird…

caschy 17. Mai 2010 um 19:49 Uhr

Ich muss das nur mal schöner einbauen 🙂

ff 17. Mai 2010 um 20:18 Uhr

So, hab dich auch mal geflattrt weil ich dein Blog mag und sehr oft schon gute Tipps hier bekommen habe. 🙂

Tarik 17. Mai 2010 um 20:34 Uhr

Finde die Idee nicht so genial.

Klicke ich in einem Monat auf 50 Artikel, bekommen die Blogger weniger, als wenn ich in einem Monat nur 10 Artikel belohnen möchte.

Darüber hinaus lässt sich das schwer differenzieren.
Vielleicht wäre ein Artikel mir mehr wert und ich würde den gerne 2 mal flattern. Ist das möglich?

fidel 17. Mai 2010 um 21:41 Uhr

@Massimiliano Klawonn
hättest du einmal aufs ‚About‘ geklickt …Bingo Wunschliste 😉

Und um meinen ausgangspost zu unterstreichen … ich hatte z.b. den Paypal Account aus reiner Neugier schonmal deutlicher positioniert (meinst du wohl mit schmackhaft) …. bin eben nur inzwischen der Meinung dass es eh wenig/keinen Sinn macht und ziehe letzlich in Folge eher Minimalisierung 😉

Gruss
fidel

Peter 17. Mai 2010 um 22:37 Uhr

Finde ich spitze von dir Caschy. Wenn’s geht darfst du den Button noch zum RSS-Feed hinzufügen. Ich werde nicht spenden, solange es nur die Möglichkeit gibt, via PayPal einzuzahlen – aber das soll sich laut Flattr-Forum „so schnell wie möglich“ ändern.
Ich mag die Idee – weil ich Paypal nicht mag und gerne „einfach schnell was spenden“ möchte 🙂

uniquolol 17. Mai 2010 um 22:46 Uhr

@tarik:
„…Klicke ich in einem Monat auf 50 Artikel, bekommen die Blogger weniger, als wenn ich in einem Monat nur 10 Artikel belohnen möchte…“

Dann klick halt auch nur auf zehn! Wo ist das Problem?

„…Vielleicht wäre ein Artikel mir mehr wert und ich würde den gerne 2 mal flattern. Ist das möglich?…“

Das habe ich mich auch schon gefragt – keine Ahnung!

@oliver:
„…Und was verdienen die Flattr Macher daran?…“

momentan 10%

Torsten 18. Mai 2010 um 14:38 Uhr

So, nach der ganzen Diskussion, habe ich mich auch angemeldet und probiere es einfach aus. Übrigens habe ich dir gleich mal eine geflattret ^^

Carsten 20. Mai 2010 um 16:40 Uhr

Moin moin,

falls noch jemand einen Invite zur Verfügung haben sollte, würde ich mich sehr darüber freuen.

Gruß

Carsten

Thomas Wos 25. Mai 2010 um 23:34 Uhr

ich denke es ist ganz gut, und werde es auch mal ausprobieren.

Liebe Grüße

Thomas Wos

Andre 27. Mai 2010 um 12:08 Uhr

flattr ist schon jetzt wesentlich günstiger als Paypal trotz 10% Gebühren und paypal Gebühren.

kleines Beispiel: Ich zahle jeden Monat 10 Euro via Paypal ein und diese werden an 10 Leute ausgeteilt.

flattr: 1€ Gebühr, Paypal 0,35+1,90€ (1,9%) = 3,25€ Gebühren
Paypal: 10x 1€ Gebühr 10x 0,35+0,19 = 0,54 -> 5,40€ Gebühren

d.h. man spart schon heute 20% Gebühren und wenn irgendwann noch andere Einzahlmöglichkeiten vorhanden sind, wird flattr noch effektiver.

Generell finde ich die Idee sehr gut denn durch das Abonnement-Modell wird ein dauerhafter Geldstrom für gute Internet-Dinge (blogs, Software, Zeitungs-Artikel, ..) generiert.
Durch flattrn wandern meine Sponsor-Gelder auch automatisch mit dahin wo ich wirklich bin (sofern flattr angeboten wird) und ich bin nicht dauerhaft an eine Zeitung/Blog gebunden.

Natürlich kann das so noch nicht das Ende der Entwicklung sein. Ich kann mir auch gut vorstellen das es irgendwann ein Festpreis-flattr geben wird. z.B. für 1-2 Cent mit dem man Werbung skippen kann.

Kay 28. Mai 2010 um 15:36 Uhr

Hab mir da nun auch mal nen Account angelegt. Das dortige Konto „aufgeladen“ und auch schon ein bischen ge-flattr-t. In einem älteren Artikel hier (oder in einem Kommentar darunter) stand, dass es „Trinkgeld geben“ sei, einen Kommentar zu hinterlassen. Genau so sehe ich das auch und obendrein hier und da noch mal nen Banner klicken, um so zusätzlich noch ein paar Cents rüber zu reichen. Nun eben noch etwas einfacher, dank Flattr.

Bei aller Liebe eine Frage: einen installierten Ad-Blocker absichtlich deaktivieren… macht das _wirklich_ jemand?

Ich habe son ding nicht installiert. Nur PopUps nerven und dürfen nicht. Sodele, happy flattr-ing und be social. 😉

cm 29. Mai 2010 um 01:07 Uhr

Verdienst du mit dem schon fast mit Werbung zugepflasterten Blog, den „Gastbeiträgen“ (Bsp. Diese Klick Bunti Website Erstell Seite) wo einem vorgegaukelt wird das es sich um einen redaktionellen Beitrag handelt kein Geld mehr das du jetzt auch noch flattrn musst? Manche scheinen echt nur noch das $ Zeichen in den Augen zu haben.




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