Fitbit präsentiert seinen neuen Fitnesstracker Blaze

7. Januar 2016 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von: André Westphal

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Fitbit hat auf der CES 2016 einen neuen Fitnesstracker namens Blaze vorgestellt. Für das neue Wearable hat sich Fitbit, aktueller Marktführer im Bereich der Aktivitäts-Tracker, allerdings stark von Smartwatches inspirieren lassen. In Deutschland wird der Fitbit Blaze ab März erhältlich sein und ist sogar bereits vorbestellbar. Der Preis liegt bei 229,95 Euro. Wer den Tracker etwas aufwerten will, kann sich für satte 139,95 Euro allerdings optional auch noch ein Metallarmband plus Rahmen sichern. 99,95 Euro fallen für ein Lederarmband plus Rahmen an. Da wirkt ein zusätzliches, klassiches Armband für 29,95 Euro fast schon günstig.

Leider verzichtet Fitbit für den Tracker Blaze auf GPS, integriert aber immerhin einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor, ein Drei-Achsen-Gyroskop, einen optischen Herzfrequenzsensor, einen Höhenmesser, einen Umgebungslichtsensor sowie einen Vibrationsmotor. Außerdem ist ein LC-Display mit Touchscreen-Funktionen an Bord. Mit Smartphones lässt sich die Verbindung via Bluetooth 4.0 herstellen.

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Außerdem kann der Fitbit Blaze auf eingehende Anrufe / Nachrichten und Kalendereinträge hinweisen. Auch Musikplayer sollen sich über den Fitnesstracker bedienen lassen. Vernetzungen mit weiteren Apps sind aktuell allerdings nicht geplant. Mit einer Akkuladung soll der Fitbit Blaze übrigens bis zu fünf Tage durchhalten. Wermutstropfen: Für Schwimmer ist das Wearable ungeeignet, da es nicht wasserdicht ist.

Ich bin gespannt, ob Fitbit mit dem Blaze wirklich die Kundschaft abholt: Wäre ich Sport-Fan, würde mir bei dem Tracker eindeutig GPS fehlen. Die Smartwatch-Funktionen wiederum sind recht eingeschränkt. Irgendwie wirkt das Gerät also auf den ersten Blick wie nichts halbes und nichts ganzes, speziell wenn man den Preis von ca. 230 Euro bedenkt.



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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