Facedeals: dein Gesicht als Grund für Angebote

14. August 2012 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von:

2014. Ich betrete den Supermarkt. Eine Kamera scannt mein Gesicht. Eine Nachricht trifft auf meinem Smartphone ein. Heute Flensburger Gold im Angebot. Zukunfts-Heck Meck? Mitnichten: Nette kleine Konzeptstudie, die mir heute morgen begegnete. Facedeals. Kurzform: Kamera erkennt dein Gesicht, sobald du einen Laden betrittst und ein System schickt dir Angebote auf dein Smartphone. Graue Theorie von verkoksten Werbern?

Mitnichten, das System hat man schon gebaut. Die Kamera ist mit einer Gesichtserkennung und einem Raspberry Pi (Arduino, OpenCV und Facebook Graph API) ausgerüstet.

Der kleine Rechner ist mit Facebook und den Kunden verknüpft, sodass die Gesichts-Erkennung funktioniert. Logischerweise muss die entsprechende App dazu auch Zugriffe auf eure getaggten Fotos und die Likes haben, sonst funktioniert der Zauber nicht. Das Programm lernt dann, wie ihr aussieht und wird euch beim nächsten Betreten des Geschäfts erkennen. Momentan ist Facedeals in der Erprobungsphase, des Weiteren braucht man vor allen eines: klingende Münze und die Akzeptanz. Der Kram funktioniert natürlich nicht ohne eure Einwilligung – birgt aber natürlich jede Menge Diskussionspotential. Wobei es so revolutionär ja nicht ist, kann man bekanntlich auch Deals auf Ortungsbasis nutzen – diese sind dann allerdings wie eine anonyme Info zu bewerten. (via)


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