Ein erster Blick auf den Kindle Paperwhite

22. November 2012 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Der Sergej hat sich ein Kindle Paperwhite gegönnt und mir seine ersten Worte über das Gerät hinterlassen. Ich selber hatte den Reader noch nicht unter den Fingern, sondern lediglich den Kindle Fire HD für meine Frau besorgt. Fazit nach vier Wochen? Meine Frau findet das Kindle Fire HD wirklich toll, es ist besser zum Lesen geeignet als ihr großes iPad, wie sie sagt. Ich selber sehe das immer praktisch: für meine Leseverhältnisse hätte das Nexus 7-Tablet gereicht. Gleicher Preis und mit dem Google Play Store ausgestattet weitaus mächtiger.

Ja, man kann Google Play auch auf ein Kindle Fire HD bringen, doch das ist eine andere Geschichte. Für Rein- und Vielleser mag der Kindle Fire HD klasse sein, meine Frau tauscht nun das große iPad und den Kindle Fire HD ein und wird sich ein iPad mini anschaffen. Nun übergebe ich aber mein Blog gerne an Sergej, den ich seit vielen Jahren dank dieses Internets “kenne”. Von Sergej Müller kommen WordPress-Plugins wie WP-SEO, Antispam Bee und Co.

So, nun aber:

Eigentlich ist Amazon ganz gemein zu uns Deutschen. Als der Buchhändler den Kindle Fire erstmals angekündigt hatte, war er in Deutschland nicht zu kaufen. Nicht anders sah das Verkaufsmuster beim Kindle Paperwhite aus: In den USA zu erwerben, hierzulande – natürlich – Fehlanzeige. Wochen später wurde der Kindle mit „Weißpapier“ als Hintergrund auch deutschen Amazon-Kunden auf Vorbestellung versprochen. Die ersten Kindle Paperwhite-Exemplare haben nun ihre Adressaten erreicht. Ich werfe einen prompten Blick drauf.

Und vergleichen werde ich mit einem Kindle (Classic bzw. 79 € Ding). Fairerweise müsste man den Kindle Paperwhite mit einem Kindle touch vergleichen – alleine wegen der Touch-Bedienung. Aber nun gut.

Außen hui

Die schwarz mattierte Oberfläche des Kindle Paperwhite vermittelt einen wertigeren Eindruck als das in Grau gefärbte Gehäuse des Kindle Readers. Doch die Fettspuren behält der Tastenlose hartnäckig für sich. Auch die Rückseite aus edlem Schwarz sieht solide aus und liegt gut in der Hand. Wobei ich der Meinung bin, dass die Materialzusammensetzung (Gummi? Plastik?) beider Modelle identisch ist. Es fühlt sich zumindest nicht unterschiedlich an.

Innen auch nicht pfui

Das hintergrundbeleuchtete Display des Kindle Paperwhite ist ein Kaufgrund. Punkt. Es ist genau so hell, wie man es von einem eBook-Reader erwarten würde: Wie bei Sonnenlicht ,so in der Dunkelheit sehr gut lesen können. Bei hohem Kontrast und ausreichend Licht. Habe eben probiert unter einer Bettdecke zu lesen, klappt wunderbar. Ohne Taschenlampe, ohne (Licht-)Aufsätze. Hat man beide Kindle-Geräte nebeneinander, wird der krasse Unterschied der Beleuchtung und der Darstellung richtig deutlich. Spätestens dann empfindet man das dunkle „Papier“ des alten Kindle Readers als unangenehm und störend.

Dank der höheren Auflösung und des überarbeiteten Typo-Renderings, wirkt die abgebildete Schrift saftig und deutlich lesbarer. Optisch gesehen ist Schwarz schwärzer ;)

Unregelmäßige Lichtquellen

Viele der weltweiten Nutzer, die einen Kindle Paperwhite ihr Eigen nennen, haben die wellenartigen Lichtströme im unteren Bereich des Displays als unangenehm empfunden. Nicht Wenige haben ihre Geräte aus diesem Grund reklamiert. Amazon sagt selbst dazu, es sei absolut normal und ist technisch nicht anderes zu realisieren. Mich persönlich haben diese ungleichmäßig verteilten Lichtstrahlungen nicht gestört, da sich der eigentliche Lesebereich oberhalb befindet.


Für Menschen, die viel – vor allem in den Abendstunden – lesen, ist der Kindle Paperwhite eine Kaufempfehlung. Man wird einfach unabhängiger, was die Lichtquelle angeht. Keine Tischlampen, kein Kindle Cover mit Lichtaufsätzen. Gut gemeistert, Amazon. Leider erst wieder im Januar verfügbar.


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Über den Autor: caschy

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