Ein Blick auf die SyncApp von BitTorrent, quasi Dropbox für das eigene Netzwerk

28. Januar 2013 Kategorie: Apple, Backup & Security, Internet, Linux, Windows, geschrieben von: caschy

Ich hatte die Tage ja hier darüber berichtet, dass BitTorrent auch auf Synchronisation setzen will. Zu diesem Zweck schickt man sich an, die Rechner der Nation mit der eigenen SyncApp auszustatten, damit der geneigte Nutzer seine Daten via Peer2Peer verschicken und synchronisieren kann. Ist das so neu? Nein, nicht wirklich, dennoch eine spannende Software.

SyncApp1

Im eigenen LAN wird logischerweise direkt, aber dennoch mit 256 Bit AES  verschlüsselt synchronisiert. Unterschied zu Dropbox und Co: es lassen sich frei definierbare Ordner von Rechner A und Rechner B synchronisieren. Jeder Ordner muss dabei auf dem Rechner angegeben werden, jeder Ordner bekommt seinen eigenen, geheimen Schlüssel. Rechner A synchronisiert also nur mit Rechner B, wenn der Schlüssel stimmt.

SyncApp Einstellungen

Die erste Alpha, die für Windows, Mac und Linux bereit steht, hat noch karge Einstellungsmöglichkeiten. Autostart, Port, Geschwindigkeitsbegrenzung und Co.

Neuer Ordner

Zu beachten ist: Ordner werden synchronisiert, das Ganze ist also keine vollständige Backup-Lösung. Interessant sicherlich für die, die Ordner im Netzwerk synchron halten wollen. SyncApp ist neben den normalen Systemen auch für NAS-Lösungen zu haben, hier könnten die Stärken liegen. Wer nur wenig synchronisiert und seine Daten in der Cloud haben will, der fährt sicherlich mit Dropbox gut, die auch eine LAN-Synchronisation haben. SyncApp funktioniert auch via Internet, dann wird ein Relay-Server zwischengeschaltet, diesen muss man aber nicht nutzen.

Die SyncApp von BitTorrent hat eben den Charme, riesige Datenmengen auf verschiedenen Rechnern via LAN abgleichen zu können. Dies können zum Beispiel Musik- oder Foto-Galerien sein. Definitiv kein unspannendes Projekt, welches man im Auge behalten sollte.

 

 

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10 Kommentare

r.lesch 28. Januar 2013 um 18:37 Uhr

sowas gibts auch schon ewig unter dem Namen “Powerfolder” afaik.
http://www.powerfolder.com/

(o.t.kann man mal sehen was aus ehemaligen Daddelkollegen so alles werden kann.)

r.lesch 28. Januar 2013 um 18:54 Uhr

Das wurd mal auf einer Lanparty vor ewigen Jahren vorgestellt, noch zu Quake und Pentium1 Zeiten.. deshalb das “Daddel”, gebe u, da ist der geek in mir durchgegangen ..
(http://szenesprachenwiki.de/definition/daddeln-0/)

Christoph B. 28. Januar 2013 um 19:09 Uhr

Kann mich noch nicht so recht damit anfreunden gleich mehrere Datei-Sync-Dienste am Laufen zu haben. Und solange Dropbox überall genutzt wird, ist es für mich unersetzbar.

Oliver S. 28. Januar 2013 um 19:35 Uhr

Als kleines Unternehmen setzen wir jetzt seit ein paar Monaten PowerFolder ein. Hautsächlich damit die Daten auf unseren Servern bleiben und nicht “irgendwo” hin wandern. Das funktioniert soweit ganz gut, allerdings ist die Anzeige der verbleibenden Sync-Zeit bei PowerFolder manchmal ziemlich wild :)

yves 23. April 2013 um 23:04 Uhr

Ich schwöre ja auf Synology CloudStation…. einfach nur das beste/einfachste, ohne Daten herzugeben.

Jens 28. August 2013 um 20:08 Uhr

Wäre das nicht mal ein interessantes Thema für diesen blog:
Tutorial in mehreren Teilen zu sync Möglichkeiten Pc / ipad.
Auch im Hinblich auf halb-professionellen Einsatz, also nicht nur sync von Bildern und Ähnlichem

Trotz Suche konnte dazu im inet noch nichts vernünftiges finden
Neben den verschieden Optionen , wäre vielleicht auch “Sicherheitsbeurteilung” interessant.
Gerade für meine geschäftl Daten ist dropbox zum Beispiel für mich no go


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