Dumme Idee: Instagram passt euren Feed an

16. März 2016 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: caschy

artikel Instagram-LogoGestern am späten Abend wurde eine Nachricht aus dem Hause Instagram zumindest in meiner Filterblase heiß diskutiert. Instagram soll demnach vor der Einführung eines Algorithmus stehen, der euren Foto-Stream ordentlich durcheinander würfeln könnte. Das Ganze soll in den kommenden Monaten über die Bühne gehen und wird durch Instagram so erklärt, dass man sicherstellen möchte, dass die Nutzer nichts verpassen, was ihnen wichtig sein könnte.

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McFly, jemand zu Hause? Instagram möchte, dass ich nichts verpasse? Dass ich alle Momente sehe, die mich interessieren? Ja – dafür habe ich mir irgendwann einen persönlichen Feed zusammengestellt, mit Menschen, die mich interessieren! Ich möchte kein Feature, welches bei Twitter schon keiner nutzt und auch bei Facebook von vielen gehasst wird.

Ich will keine Dinge sehen, die ich vielleicht verpasst habe und die wichtig sind, weil man das bei Instagram meint. Wenn ein Nutzer Instagram nutzt und 1000 Leuten folgt, aber nur alle zwei Wochen reinschaut und nur die ersten fünf Bilder sieht, dann ist das die Sache des Nutzers, der da offenbar ein Interaktions-Problem hat.

Ich selber hoffe mal, dass das Ganze ein optionales Feature bleibt, welches ich deaktivieren kann. Instagram schafft es nicht einmal, mir relevante Werbung in den Feed zu pushen. Da soll ich darauf vertrauen, dass die mir wichtige Bilder zeigen? Glaube ich nicht dran. Ich will alles von den Menschen sehen, denen ich folge. Werbekack mit lobotomisch grinsenden 14-jährigen Produktplatzierungs-Prostituierten mit immer gleichem debilen Grinsegesicht zum Reinschlagen gehört jedenfalls nicht dazu. Da kann Instagram mir 100x erzählen, dass der durchschnittliche Nutzer 70 Prozent seines Feeds verpasst. Baut lieber bessere Privacy-Funktionen an, mit welchen die Nutzer festlegen können, dass sie ihre Likes vor anderen verstecken können.


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Über den Autor: caschy

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