Dropbox möchte National Security-Anfragen veröffentlichen

24. September 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Google, Facebook, Yahoo und Microsoft. Alles Firmen, die sich während des NSA-Skandals (der ja sicherlich noch nicht beendet ist) nach außen für mehr Transparenz einsetzten. Diese Unternehmen „kämpfen“ gegen die Regierung, die es untersagt, FISA-Anfragen (Foreign Intelligence Surveillance Act) im Detail zu veröffentlichen. Google, Facebook, Yahoo und Microsoft sind der Ansicht, dass nach der Verfassung jeder das Recht habe, diese Daten zu erfahren.

Dropbox

Zwar sind genannte Unternehmen in der Lage, Transparenz-Reports zu veröffentlichen, untersagt ist aber der genaue Umfang und die Details der Anfragen. Nun reiht sich auch der Anbieter von Onlinespeicher, Dropbox, in die Reihe der Unternehmen an, die tiefergehende Informationen veröffentlichen wollen.

Seit Mai 2012 veröffentlicht das Unternehmen Dropbox Transparenz-Reports, welche die komplette Anzahl an Anfragen widerspiegeln – ausgenommen National Security-Anfragen. Dropbox beschreibt, welche Problematik sich momentan ergibt.

Hatte Dropbox im Jahre 2012 87 normale Anfragen, dann hätte man dies so mitteilen können. Wäre in der Aufschlüsselung auch nur eine National Security-Anfrage aufgetaucht, dann hätte das Unternehmen keine expliziten Zahlen angeben können, sondern jeweils nur einen Bereich von 1 bis 1000 definieren können – das Gesetz verlangt diese Tausenderschritte. Man darf gespannt sein, ob Dropbox diese Anfragen in Zukunft explizit aufschlüsseln darf.


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Quelle: Dropbox |

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