Dreamify: Android-App lässt Euch mit Googles Deep Dream Algorithmus experimentieren

10. August 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Sie sind Euch in den letzten Wochen sicher mehr als einmal über den Weg gelaufen, Bilder die mit Googles Deep Dream Algorithmus bearbeitet sind. Sie sehen meist aus als hätte man vor der Betrachtung ein Glas zu viel LSD-verseuchtes Trinkwasser zu sich genommen. Mit der Android-App Dreamify kann nun jeder solche Bilder erstellen und bei Gefallen auch mit anderen teilen. Dreamify gibt es aktuell nur für Android, die iOS-Version soll aber bald folgen.

Dreamify_Blumen

Um die App nutzen zu können, müsst Ihr Euch registrieren, hier stehen verschiedene Möglichkeiten, auch über Social Networks, zur Verfügung. Ist dieser Schritt vollzogen, kann es auch schon losgehen. Man hat die Wahl, ob man die einzelnen Parameter manuell anpasst oder sich für eines der zahlreichen Presets entscheidet. Hat man den grad der Verfremdung gewählt, muss nur noch ein Bild hochgeladen werden.

Die Bearbeitung dauert nur ein paar Minuten, unter My Images sieht man, welche Bilder noch offen sind, außerdem hat man hier Zugriff auf seine fertigen Bilder. Fertige Bilder können gespeichert oder geteilt werden, hier stehen ebenfalls zahlreiche Optionen zur Verfügung.

Dreamify_App

Man kann sich auch Bilder anderer Nutzer anschauen und diese speichern oder teilen. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn der Nutzer vor dem Upload das entsprechende Häkchen gesetzt hat. Die Standardeinstellung sieht vor, dass die Bilder nicht geteilt werden, sehr löblich. Angezeigt werden neueste und beliebteste Uploads, da sind durchaus interessante Kompositionen dabei.

In den Accounteinstellungen ist außerdem zu lesen, dass es später wohl auch noch Dreamify Premium geben wird. Bisher ist dies nicht der Fall und die App kann vollumfänglich kostenlos genutzt werden. Ganz spaßig als Spielerei, einen richtigen Nutzen kann ich allerdings nicht erkennen, außer vielleicht als Fototapeten-Vorlage für den Partykeller.

Bei mir funktionierte die App einwandfrei, laut Bewertungen im Google Play Store scheint dies aber nicht immer der Fall zu sein. Hier heißt es dann ausprobieren und hoffen. Falls es nicht funktioniert, wird für Betroffene sicher bald ein Update kommen.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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