Buddyguard Flare: Kickstarter-Projekt will Euer Haus absichern

23. Mai 2015 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Buddyguard Flare ist ein aktuelles Kickstarter-Projekt, das die Überwachung des eigenen Zuhauses intelligent überwachen will. Kein typisches Alarmanlagen-System mit Code-Eingaben oder anderem Firlefanz, Buddyguard Flare erkennt freundliche Besucher nämlich selbstständig. Das System besteht aus einem kleinen Gerät mit gerade einmal 11 cm Durchmesser und einer Höhe von 2,5 cm. Dennoch ist das kleine Gerät mit allerhand Technik ausgestattet, die eine komplette Überwachung ermöglicht.

Folgende Komponenten befinden sich in dem Gerät:

* HD-Kamera: Eine FullHD-Kamera wird für die Gesichtserkennung genutzt und fertigt im Falle eines Vorkommnisses Aufnahmen an.
* Bewegungssensor: Bewegung wird durch einen Infrarot-Sensor erkannt.
* Beschleunigungssensor: Erkennt, wenn das Gerät bewegt wird und kann entsprechend reagieren.
* Temperatursensor: Erkennt plötzliche Temperaturveränderungen im Raum.
* Mikrofon: Erkennt Geräusche, die für Einbrüche typisch sind und nimmt Sprachbefehle entgegen.
* Lautsprecher: Gibt Geräusche aus, die eine Anwesenheit vortäuschen (Gespräche, Geschirrklappern).
* Sirene: Gibt den Alarm aus, wenn jemand Unbefugtes das Haus betritt.
* WLAN-Modul: Hält Flare mit der Buddyguard Cloud in Verbindung
* 3G-Modul: Übernimmt die Netzverbindung, wenn das WLAN ausfällt.
* Akkus: Lithium-Ionen-Akkus können komplett das System steuern oder als Notfall-Backup bei Unterbrechung der Stromversorgung dienen.

Flare_01

Mit diesen Komponenten möchte Buddyguard die Heimüberwachung so bequem wie nur möglich gestalten. Die Installation ist in 10 Minuten abgeschlossen, bedient wird das Gerät mittels Smartphone-App. Mit der App wird auch festgelegt, wer das Haus betreten darf, ohne dass ein Alarm ausgelöst wird. Im Falle eines Alarms wird der Besitzer informiert. Kommt keine Reaktion, werden andere Kontakte versucht zu erreichen. Schlägt auch dies fehl, kann Flare auch die Polizei informieren und selbst regen Lärm verursachen. Die Eindringlinge werden dabei natürlich aufgenommen.

Das Zugangssystem basiert auf Gesichtserkennung, sobald ein bekanntes Gesicht zu Hause ist, schaltet sich die Kamera des Gerätes ab, wird auch mechanisch verschlossen, im Sinne der Privatsphäre. Ebenso könne sich Haustiere ungestört bewegen und lösen keinen Alarm aus. Die Gesichtserkennung ist aber nicht die einzige Methode, um Flare mitzuteilen, dass man zu Hause ist. Dies funktioniert auch mittels Stimme oder dem Standort des Smartphones.

Flare_02

Die gesammelten Daten von Flare werden in der Cloud gespeichert. Um die Sicherheit soll man sich keine Gedanken machen müssen, Buddyguard verspricht eine Verschlüsselung der Daten nach hohem Standard, wie er auch von Banken genutzt wird. Bei Bedarf können auch mehrere Flares in einer Wohnung eingesetzt werden, Buddyguard empfiehlt zumindest bei mehreren Stockwerken.

Insgesamt wirkt Buddyguards Flare sehr durchdacht und ist preislich auch durchaus attraktiv, wenn über die Kickstarter-Kampagne erworben. Zu dem Gerät selbst, das es sogar noch in Early Bird-Varianten gibt, werden unter 200 Euro fällig, für den Versand kommen für Crowdfunding-Verhältnisse geschmeidige 5 Euro dazu. Das Projekt läuft noch 18 Tage, das Finanzierungsziel ist noch nicht erreicht, rund 13.000 Euro fehlen noch auf die benötigten 80.000 Euro. Falls Ihr Euer Haus modern absichern wollt, bietet Euch Buddyguard Flare vielleicht genau das Richtige. Die Kickstarter-Kampagne findet Ihr an dieser Stelle.



Anzeige: Infos zu neuen Smartphones, Tablets und Wearables sowie zu aktuellen Testberichten, Angeboten und Aktionen im Huawei News Hub.

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 7734 Artikel geschrieben.