BBC Micro Bit: 1 Million Schüler in Großbritannien sollen Programmieren lernen

7. Juli 2015 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

BBC, Microsoft und andere Partner haben sich zusammengetan, um aus britischen Schülern Programmierer zu machen. Ermöglichen soll dies der BBC Micro Bit Computer, eine 4 cm x 5 cm große Platine mit diversen Sensoren und einer programmierbaren Anzeige aus 25 LEDs. Diese Mikrocomputer werden ab Herbst an bis zu eine Million Schüler der Jahrgangsstufe 7 (11 – 12 Jahre) in Großbritannien verteilt. Die Schüler sollen so nicht nur lernen, einen Computer zu benutzen, sondern auch, wie man ein Programm erstellt.

MicroBit_Simulator

Aber die Schüler bekommen nicht einfach die Hardware in die Hand gedrückt und müssen dann schauen, wie sie damit zurechtkommen. Es wird Online-Code-Editoren geben, außerdem erhalten Lehrer quasi ein All-in-One-Paket, um mit den Schülern zusammen diverse Projekte zu erarbeiten. Aus dem Micro Bit lässt sich zum Beispiel ein Metalldetektor erstellen, eine Fernbedienung für einen DVD-Player oder auch ein Game-Controller mit zwei Buttons.

MicroBit

Das Ziel ist eben, den Schülern nicht nur die Anwendung der Geräte beizubringen, sondern ihnen eben auch zu vermitteln, wie so etwas entsteht. Vielleicht wird durch solche Aktionen ja die Lust der Schüler geweckt, sich in Richtung Programmierung zu entwickeln. Starke Aktion von allen Beteiligten, auch von den Lehrern, die den Spaß ja mitmachen müssen / dürfen. Wenn man sich da im Vergleich mal anschaut, was in deutschen Schulen in Sachen IT für 11 – 12-jährige veranstaltet wird…

Wer ausführlichere Informationen zu Micro Bit und der passenden Software möchte, wird sowohl bei BBC als auch bei Microsoft fündig.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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