April, April: Aprilscherze für das Büro

31. März 2014 Kategorie: Internet, Spass muss sein, geschrieben von: caschy

Der 1. April. Der Tag, an dem man tendenziell skeptisch sein muss. Jeder – aber wirklich jeder will dir etwas erzählen. Hanebüchene Storys, teilweise so obskur, dass sie schon wieder der Wahrheit entsprechen können. Am 1. April muss man vieles kritisch hinterfragen, die einzige Seite, der ich am 1. April mal keinen Scherz zutraue, ist der Postillon.

hp Neben den zu lesenden Scherzen werden am 1. April in den deutschen Schulen, Firmen, Büros und sonstigen Geschäften mit Kollegium die „gespielten Scherze“ wieder zum Highlight der Mittagspause werden – obwohl diese eigentlich nichts mit dem 1. April im klassischen Sinne zu tun haben. Von soft bis hart – ihr habt sicherlich auch schon einiges erlebt oder initiiert. Ich habe euch mal etwas rausgesucht, was ich aus meiner Zeit kenne, als Home Office noch nicht an der Tagesordnung stand. Solltet ihr davon etwas nutzen wollen – ich bin für keine Kündigung eurer Person verantwortlich zu machen 😉 Zu bedenken ist, dass es Kollegen gibt, die mehr Spaß abkönnen und solche, mit denen man besser nicht Späße macht.

1. Stempelkissen am Telefonhörer reiben. Früher immer selber gerne bei der Bundeswehr gemacht: Telefonhörer ins Stempelkissen drücken und wieder normal auf dem Telefon platzieren. Dann den Kollegen anrufen und nach Abnahme durch den Kollegen einfach wieder auflegen. Blaues Ohr für den Kollegen, immer für einen Lacher gut.

2. Tesafilm auf der Telefongabel. Lässt sich auch gut mit Punkt 1 kombinieren. Wer noch ältere Telefone im Büro hat, der kann mit Tesafilm die Gabel am Gerät festkleben. Ergebnis: auch bei Abnahme des Hörers klingelt es weiter.

3. Optische Maus mit Papier nachrüsten. Optische Maus schnappen und die Optik mit Papier zukleben. Profis beschriften besagtes Stück noch mit witzigen Sprüchen oder nehmen alberne Bilder. Ergebnis: Maus arbeitet nicht.

4. Kollege muss zurückrufen. Zettel schnappen und dem Kollegen eine Nachricht hinterlassen, dass er doch Frau / Herrn Behr anrufen solle, da diese / dieser um Rückruf bittet. Die Rückrufnummer könnte die des örtlichen Zoos sein.

5. Gruppenzwang. Hierfür müsst ihr mehrere Leute zusammentrommeln, die eurer Zielperson eine Mail schicken. Aufhänger könnte sein, dass man etwas Schlimmes / Peinliches über die Person im Chefbüro / Radio / in der Kantine gehört hätte. Alle mailen die eine Person an – ihr könntet dann noch Dinge bringen wie „hey, egal was die erzählen, ich stehe dir bei“…. Achtung, ist schon ein härteres Level.

6. Rundmail der Telefongesellschaft. Achtung, nicht im Geschäft machen, da Kunden sonst sauer werden könnten. Sofern ihr IT und Co macht, schreibt eine Rundmail (am besten vom Account eines Kollegen), dass die Telefongesellschaft Wartungsarbeiten vornimmt und deshalb niemand ans Telefon gehen darf von xxx – xxx Uhr. Kam beim Bund immer besonders gut 🙂 Alternative: Rundmail, dass die Systeme gleich abgeschaltet werden. Hektisches Speichern beobachten.

7. Toilette. Es sinkt für sie – das Niveau! Man nehme eine Nuss-Nougat-Creme der Wahl und nutze diese an der Türklinke der Toilette – Innenseite. Was derjenige denkt, der die Klinke anpackt, dürfte bekannt sein. Auf keinen Fall sollte man allerdings Klarsichtfolie unter dem Toilettensitz anbringen!

8. Frozen Screen. Der absolute Klassiker. Mittels Drucktaste einen Screenshot des Desktops anfertigen. Diesen als Wallpaper setzen, sämtliche Symbole und die Taskleiste ausblenden, gegebenenfalls Maus-Settings noch ordentlich nachjustieren. Pro-Tipp für Onboard-Grafikkarten von Intel, da kann man per Shortcut schnell den Bildschirm drehen.

9. Marcophono. Auch ein Klassiker. Hier kann man einfach mal Kollegen anrufen und sich aus diversen Szenarien einen Anruf und entsprechende Antworten zusammenklicken, sodass die Antworten ungefähr auf die Aussagen eures Kollegen passen. Da gibt es zum Beispiel den Windows Support aus Mainz

10. Maus und Tastatur vertauschen. Arbeitsplatz mit mehreren Leuten? Dann den Klassiker versuchen: die Anschlüsse mit denen des Kollegen vertauschen – so steuert Kollege A den Rechner von Kollege B.

11. Kaputter Monitor: Wallpaper austauschen und defekten Monitor suggerieren. Im Web gibt es unzählige Wallpaper für Rechner und Smartphones.

12. Sprachmodul im Drucker. Siehe Screenshot oben. Diverse Druckertypen haben neue Sprachmodule für die Spracheingabe bekommen. Leider in Englisch, vielleicht mag es jemand übersetzen. Zu haben für HP, XEROX, DELL, Konica und Canon.

Und, lasst hören – was plant ihr – und sofern ihr reingefallen seid: wie?



Über den Autor: caschy

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32 Kommentare

Schellman 31. März 2014 um 23:01 Uhr

Dass die Nummer 11 fehlt, ist auch ein Aprilscherz, korrekt? 😛

Tobi256 31. März 2014 um 23:03 Uhr

Ich werde es wie letztes Jahr wieder mit dem Drucker versuchen. Der war ganz lustig.

Und natürlich der Klassiker: Zettel unter Maus kleben

m 31. März 2014 um 23:15 Uhr

Einen kleinen unauffälligen Magneten ans Notebook in der Familie kleben, an den Magnet-Sensor, der aktiviert wird, wenn das Notebook zugeklappt wird. Damit bleibt der Bildschirm bei meinen Notebooks permanent aus.

Dominik 31. März 2014 um 23:18 Uhr

Auch nicht schlecht: 180 mal „Bitte Papiervorrat auffüllen“ drucken.

Mary 31. März 2014 um 23:22 Uhr

Coole Ideen – muss ich gleich morgen mal ausprobieren das dem Austauschen der Maus zwischen zwei Kollegen.

Matze.B 31. März 2014 um 23:23 Uhr

Den hier: http://www.wonder-tonic.com/ge.....erhaven.de
entsprechend als Startseite (z.B. Google) setzten (Google als Beispiel anstatt stadt-bremerhaven.de)

mbaumi 31. März 2014 um 23:23 Uhr

Da sind doch tatsächlich ein paar gute dabei :-)) Mal gucken, wie man den Lehrer auf die Palme bringen kann.

brax 1. April 2014 um 00:19 Uhr

Auch ganz lustig, wenn jemand mal kurz nicht auf den Bildschirm guckt: http://fediafedia.com/prank/de/index.html

daniel. 1. April 2014 um 05:56 Uhr

Ein Jahr habe ich eine Arbeitsanweisung per Mail verschickt, dass bitte die Daten auf der Festplatte gleichmässig verteilt gespeichert werden sollen, da die Festplatte sonst eine Unwucht hätte. Daraus resultieren würden u.a. Festplattenprobleme oder aber auch, durch die Vibrationen, die vom PC auf den Schreibtisch übertragen werden, welche Kopfschmerzen verursachen können. In einem Bürobetrieb mit 90% Frauen sind Kopfschmerzen eine gängige Sache 😉

Josef Türk 1. April 2014 um 06:27 Uhr

Du bist schon nicht von schlechten Eltern. Deine Scherze zeigen dass. Ich bin ja dafür ein guter Empfänger und sperr mich heute ein. 😉

Straycat 1. April 2014 um 07:29 Uhr

Hat nix mit EDV zu tun, aber war recht lustig: Bürokollegin (Chefsekretärin) behauptete wir würden alle neue Bürostühle kriegen, die speziell an unser Körpergewicht angepasst sind. Man möge bitte also auf einer Liste seinen Namen und Gewicht eintragen. Es war recht lustig zu beobachten was ~15 Leute (3/4 weiblich) unternehmen, um nicht auf einer sozusagen öffentlich einsehbaren Liste ihr Gewicht angeben zu müssen.

San 1. April 2014 um 08:41 Uhr

Alle deren Windows XP Support nächste Woche abläuft bekommen ein neues Mac Book Pro!

– Das mit dem blauen Stempel würd ich mich glaub ich nicht (mehr) trauen.

Manuel 1. April 2014 um 09:24 Uhr

Hier die Übersetzung für die HP Drucker: https://www.dropbox.com/s/h9wcruy5vtssghw/4-1-2010-HP-printer.pdf
Grüße aus Aalen 🙂

NeNeNe 1. April 2014 um 09:39 Uhr

Wenn man solche Kollegen hat, braucht man wahrhaft keine Feinde mehr! 😀 😉

Uli 1. April 2014 um 10:34 Uhr

Gesundheitsamt verbietet für Schwangere in Betrieben ab 8. April 2014 die Benutzung von Windows XP wegen massiver Ansteckungsgefahr mit Viren.

Marie 1. April 2014 um 10:51 Uhr

Der Guardian Kung Fu Monkey schützt garantiert vor Einbrechern: http://www.radbag.de/guardian-kung-fu-monkey
Auch im Büroalltag durchaus nützlich

Niklas 1. April 2014 um 10:58 Uhr

Für Kollegen, welche Windows nutzen:
Verknüpfung der shutdown.exe auf dem Desktop anlegen und in den Webbrowser seiner Wahl umbenennen. Dann noch das Symbol in das des Webbrowsers ändern und dann dem Kollegen einen schönen guten Morgen wünschen und sich freuen, wenn er an seinen Rechner geht. 🙂

Martin 1. April 2014 um 11:05 Uhr

Für Konica-Kopierer https://dl.dropboxusercontent.com/u/988323/kopierer200x70.pdf
Habe ich 2010 morgens im Unternehmen auf die Kopierer geklebt (wieder ablösbar). Es hat wohl Kollegen gegeben, die dies ausprobiert haben.
Mein heutiger Scherz ist der Internet-Cleaning-Day https://dl.dropboxusercontent.com/u/988323/CleaningDay.jpg – Google und Facebook bereinigen die Server von alten Dateien auf die keiner mehr zugreift. Je länger ich darüber nachgedacht habe, kam mir das Grundprinzip dieser Idee gar nicht mehr so schlecht vor…

San 1. April 2014 um 13:58 Uhr

Den Schoko Döner von der Bild gibts wirklich in Berlin. Allerdings ist der Preis von 2,99 Euro für mich ein Aprilscherz. Hö, Hö, Hö

Stefan 1. April 2014 um 16:15 Uhr

Im Studium habe ich mal etwas ähnliches wie Nummer 10 angewendet. Mit dem Unterschied, dass es deutlich länger gedauert hat, bis herauskam, wo das Problem liegt: Einfach eine zweite Maus bzw. schnurlose Maus am Rechner des Opfers anschließen. Hin und wieder mal die Maus bewegen, die rechte Maustaste drücken oder ähnlich und dem Kollegen o. ä. damit immer in die Arbeit zu pfuschen.

Konstantin 1. April 2014 um 18:02 Uhr

http://www.drakeofficial.com/b.....ls-day.jpg <– Geplant und erfolgreich umgesetzt… Die Person war aber fast schon vor der Ohnmacht und wir haben hinterher noch auf die Beine helfen müssen- also werden wir das nicht mehr machen. War nen wenig unsere Schuld daran noch was größeres als Horn zu packen…

Motombo 2. April 2014 um 10:05 Uhr

Eine abgewandelte Nummer 6 : Einen Mitarbeiter anrufen und sagen, daß man dessen Telefonanschluß an der Telefonanlage im Keller neu vekabeln muß. Da man nicht für die ganze Telefonanlage den Strom abschalten kann, dürfe der Mitarbeiter nun für 30 Minuten nicht telefonieren, da die Techniker sonst einen Stromschlag bekommen könnten. Nach dem Ende des Telefonats den Mitarbeiter sofort wieder anrufen, und in den Hörer schreien: „Aaah! Aaaaaa! Aaaaaaaaa!“ …
Anschließend den panischen Kollegen beobachten: „Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott!“ 🙂

Thomas A. 1. April 2015 um 06:59 Uhr

Einfach windows93.net im Browser offenen und auf Fullscreen stellen.

wolfhag 1. April 2015 um 18:30 Uhr

fast schon genial finde ich die Werbung im Header vom Thread, der zum Kauf von TuneUpUtilities aufruft… 😀
(leider ohne Screenshot)




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