Apple Patent beschreibt Apple Pay von iPhone zu iPhone

4. Juli 2015 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Apple Pay ist Apples Versuch die Kreditkarten aus Zahlungsvorgängen zu lassen. Das iPhone soll diese ersetzen, einen bequemeren Weg zur Zahlung an der Kasse liefern. Bisher nur in den USA und Großbritannien verfügbar, muss sich Apple Pay erst einmal noch großflächig beweisen. Ein jetzt veröffentlichte Patentbeschreibung zeigt Apples Idee, Zahlungen direkt von iPhone zu iPhone abzuwickeln, technisch gesehen etwas, das auch heute bereits problemlos möglich sein sollte.

ApplePay_Patent

Das ganze System funktioniert eigentlich wie AirDrop, nur dass Geld anstatt Dateien gesendet wird. Der Vorgang läuft dabei recht unkompliziert ab. Initiiert wird er von der Person, die Geld senden möchte. Zuerst wird der Empfänger ausgewählt – angezeigt werden alle möglichen Empfangsgeräte in der Nähe. Danach wählt man den Betrag aus, den man senden möchte. Bevor die Zahlung dann letztendlich veranlasst wird, muss sich der Nutzer noch authentifizieren, falls dies nicht schon im Vorfeld geschehen ist. Erst dann wird die Zahlung ausgelöst.

Sollte ein Nutzer mehr als ein Zahlungskonto hinterlegt haben, muss vorab natürlich noch die passende Kreditkarte für den Zahlungsvorgang ausgewählt werden. Einsatzgebiete für so eine Technik? Spontan fallen mir da diverse Märkte ein. Die Händler haben in der Regel keine Kreditkartenleser und sind auch nicht immer am gleichen Standort. Oder man denke an die ganzen Flohmärkte, auch hier würde so ein System durchaus praktisch sein. Natürlich immer abhängig von den Gebühren. Sind diese zu hoch, wird sich so ein System nicht durchsetzen.

(Quelle: Patently Apple)


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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