Apple Music für Sonos Multiroom-Lautsprecher verlässt Beta-Phase

10. Februar 2016 Kategorie: Apple, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Sonos Logo ArtikelAls im Sommer Apple Music startete, kam bei Nutzern von Sonos-Lautsprechern schnell die Frage auf, ob der Streamingdienst auch von Sonos unterstützt wird. Die Frage wurde ebenso schnell beantwortet und bereits im Dezember gab es die Beta von Sonos. Ab heute können nun alle Sonos-Nutzer Apple Music direkt über die Lautsprecher streamen, ganz ohne Beta. Wie Ihr Apple Music einbindet, hat Caschy in diesem Beitrag schon ausführlich beschrieben, am Vorgang ändert sich nichts, nur das Beta-Label fällt weg. Zugriff hat man dann auf den kompletten Apple Music-Katalog, auch die Bereiche „Neu“, „Für Dich“, „Radio“ und „Meine Musik“ sind zugänglich, also so, wie man es auch erwarten würde. Wer Apple Music bisher noch nicht ausprobiert hat, kann natürlich auch die dreimonatige Testphase bei der Verknüpfung mit Sonos starten.

Sonos Apple Music



Über den Autor: Sascha Ostermaier

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33 Kommentare

Florian 10. Februar 2016 um 09:21 Uhr

Guten Morgen!
Gibt es eigentlich schon etwas neues zur Unterstützung von „Amazon Prime Music“? Hierzu läuft in den USA ja auch eine Beta.

MobiusOne 10. Februar 2016 um 09:22 Uhr

Verfügt Apple Music über vorerstellten Playlisten, wie Nepstar? Meisten wenn wir Besuch haben, schalten wir eine 80er Playlist ein.

Frank 10. Februar 2016 um 09:25 Uhr

Funktioniert denn das denn endlich auch, dass die in der Prime Mitgliedschaft kostenlosen Lieder abgespielt werden können? Das funktionierte in der Beta leider gar nicht …

Andreas 10. Februar 2016 um 10:00 Uhr

Hallo, sagt mal, wie sind eure Erfahrungen mit dem Sonos System? Ich habe gerade die LG Musicflow Teile und habe mega viele Verbindungsabrüche und die Boxen verschwinden gerne mal aus dem Netzwerk. Wie sieht das bei dem Sonos System aus?

Markus 10. Februar 2016 um 10:41 Uhr

@Andreas
Habe eine Sonos Play:1 mit einer Bridge (war damals Pflicht, heute nicht mehr).
Keine Verbindungsabbrüche z. B. bei Spotify oder Soundcloud.

Das einzige mal, dass ich sowas hatte, war bei einer DSL Störung wo die Box nix dafür kann, wenn kein Signal kommt.

sd 10. Februar 2016 um 10:51 Uhr

@Andreas:
Kann mich Markus nur anschließen. Habe mittlerweile 3 Play 1 und einen Connect, und ebenfalls die Bridge am Router hängen. Das ganze läuft seit 2 Jahren völlig stabil, einzig bei Wim Hifi hatte ich hin und wieder mal Aussetzer, andere Dienste haben zeitgleich aber funktioniert (Wimp über PC allerdings auch, ist nicht so ganz klar, „wer Schuld war“…).
Habe deswegen auch mal mit dem Sonos-Support telefoniert und war positiv überrascht.

digitreo 10. Februar 2016 um 11:01 Uhr

@MobiusOne
Ja, eine ganze Menge sogar. Playlisten sind meiner Meinung nach einer der Stärken von Apple Music. Es gibt auch Playlisten von Digster, Filtr, Topsify usw.

Und mit den rabattierten iTunes Karten bekommt man das ganze für 8 Euro im Monat.

Andreas 10. Februar 2016 um 11:07 Uhr

@Markus, @sd danke für eure Antworten. Das habe ich mir schon gedacht. Marktführer sind die wohl nicht ohne Grund. Werde die LG noch etwas testen und dann beim nächsten LG Ausfall umschwenken.

Norman 10. Februar 2016 um 13:01 Uhr

So, jetzt muss ich auch mal etwas zu Sonos sagen. Das folgende ist nur meine Meinung, es scheiden sich sicher hier die Geister. 🙂

Zunächst sucht die Sonos Hardware nicht ohne Grund ihresgleichen. Der Klang ist super, ebenfalls die Optik und auch die Verarbeitung, die Haptik und das ganze Erlebnis der Lautsprecher sind hervorragend. Auch in Hinblick auf Datenübertragung, Verfügbarkeit im Netzwerk, Aussetzer usw. gibt es wirklich nichts zu meckern; zumindest nicht in meinem Netz zu Hause. Hier also alles gut soweit.

Jedoch fehlt (mir) die Option, Musik direkt von einem Zuspieler (vorrangig Smartphone) über standardisierte (oder etablierte) Schnittstellen zur Box zu streamen. Ich rede hier von Bluetooth und/oder Airplay. Stattdessen ist man in der Sonos-App gefangen und kann nur darüber der Box mitteilen, was man hören mag. (Interessanterweise ist hier ein lokales Streamen der Musik von meinem iPhone möglich, aber über irgendein Sonos-Protokoll – und auch Inhalte aus der Apple-Musik-App.)

Verwendet man einen Podcast-Player, pflegt und hört man dort seine Casts, ist man ziemlich aufgeschmissen, wenn man am Sonos-System an der Stelle weiterhören mag, wo man auf dem Weg vom Büro nach Hause aufgehört hat. Und ich möchte mich nicht zwingen lassen, die Apple Podcast-App zu nutzen, nur damit ich aus der Sonos-App meine Podcasts sehen und hören kann. (Und das dann auch noch ohne Abspielposition!)

Und mal ganz ehrlich: So schön die Sonos-App aussieht – wirklich benutzerfreundlich ist sie nicht. Es ist keine Freude im Apple-Music-Bestand zu navigieren.

Ja, es gibt „Lösungen“ wie AirSonos, aber wirklich zuverlässig ist das doch nicht: Erst vor Kurzem wurde AirSonos mit iOS 9 und Mac OS X 10.11 kompatibel.
Und der Anschluss einer Airport-Express über Klinke? Bitte nicht.

Ich finde, es ist auch kein Argument, den Schuldigen in der Definition von Multiroom und der nur ungenügenden Umsetzung dessen bei Bluetooth und Airplay zu suchen. Von mir aus soll Multiroom nur über die Sonos-App möglich sein, aber warum kann ich nicht wenigstens einen Lautsprecher via Bluetooth oder Airplay ansteuern?

Bose bekommt das doch auch hin – über Bluetooth. Geht doch.

Diese Diskussion wurde bereits an vielen Fronten geführt, ich will auch keinen neuen Disput anregen, dennoch ist es meiner Ansicht nach ein Manko, das man beim Kauf beachten muss.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 10. Februar 2016 um 13:27 Uhr

@Norman: So stimmt das nicht! Man ist nicht in der Sonos App gefangen.

1. GoogleMusic App
Wir benutzen am liebsten die GoogleMusic App, da man die native UI von googleMusic hat. Einfach auf Chromecast klicken und dann an irgendeinen Raum oder Partymodus oder an gruppierte Räume streamen.
2. Zuspieler einfach per Klinke an Sonos Connect oder Sonos Amp oder an Sonos Play 5
Hier kann man einfach einen Zuspieler per Klinke mit CD-Player, Smartphone, Anlage, … usw. anschließen. Man muss sogar nichts in Sonos einstellen, da der Raum automatisch abpielt, wenn ein Signal reinkommt (Einstellungen >Räume > Eingang > auto einstellen
3. SONOS OPTIONEN FÜR APPLE MUSIC + Air + Blutooth geht doch!
Jeder Hersteller erhält Api sowie Sonos Software um die Einstellungen zu erweitern. Hier kann jeder Music Anbieter die Optionen selber erweitern. Weshalb es kein Apple air gibt, liegt daran, das Apple das nicht möchte.
>>> Wennn du Apple Air oder Bluetooth möchtest, dann kann die einen Bluetooth Adapter und steck diesen an Sonos Geräten an.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 10. Februar 2016 um 13:27 Uhr

PS
Ich würde mir niemals die Sonos Boxen gegen meine Nulines (Nubert Boxen) tauschen wollen. Einfach ein Sonos Connect Player kaufen per Toslink / SPDIf und ganze einfachan die Anlage anschließen. Ausserdem habe ich mir noch einen 4fach Toslink Verteiler gekauft um so an meinen Nulines im Büro oder im SChlafzimmer zu streamen. Sonst stehen 2x Sonos Play 1 im Stereo Verbund in Küche, Gang und Bad.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 10. Februar 2016 um 13:31 Uhr

Achso: Es gibt ja noch Macronos als App für Sonos. Hier kannst du in den Einstellungen folgendes einstellen: Alles (Audio) was auf dem Device (Smartphone, Tablet) abgespielt wird an Sonos direkt weiterleiten. Jedoch braucht man dazu root Rechte!

Foeffi 10. Februar 2016 um 13:44 Uhr

Es wird zeit das Sonos die google cast audio funktion implementiert. Leider findet man bei sonos dafür genausoviel gehör, wie für dts bei der soundbar als auch hdmi am sonos connect(lautstarke weitergabe an av-amp)

Bin schon am überlegen auf google cast audio in verbindung mit aktivboxen zu wechseln.

Fyi: Besitze 3x Play1 und den connect.

Desmond 10. Februar 2016 um 14:10 Uhr

Norman spricht mir aus der Seele. Seit geraumer Zeit beobachte ich die ganze Multi-Room Geschichten und bin eigentlich schon fast bereit in diese Welt einzusteigen.

Nach heutigem Stand würde ich nach dem lesen verschiedener Testberichte und eigenen Tests bei Sonos einsteigen. Die Mitbewerber überzeugen mich entweder vom Aussehen her nicht oder gewisser lieblosigkeit bei dem Umgang mit Software-Updates.

Ich bräuchte genau das selbe wie Norman. Bluetooth und Airplay Support für einzelne Sonos Geräte. Das meiste würde eh über die Sonos App laufen, aber es gibt dann immer wieder Situationen, wo eben auch die anderen beiden Standards toll wären (ohne Basteleien).

Norman 10. Februar 2016 um 14:36 Uhr

@Max

Der Android-User hat vielleicht mehr Möglichkeiten, direkt zu streamen. Beispiel ist deine angesprochene App „Macronos“. Leider ist eine solche Funktion bei iOS nicht möglich, bzw. nennt sich dort AirPlay. Aber darum geht es hier nicht, denn ich bewerte die Sonos-Boxen unabhängig vom Smartphone OS oder dem eingesetzten Musik-Dienst. Schön, dass Google Music via Chromecast-Link die Musik an Sonos weiterreicht. Aber wer Google Music nicht nutzt, sondern z. B. Apple Music, der ist an die Sonos-App gekettet.

Und via Klinke anfangen mein Smartphone zu connecten? Das ist doch nicht dein Ernst… 😉
(Zumal ich dazu auch noch 379 € für ein Sonos Connect oder sogar 549 € für Sonos Connect:Amp ausgeben muss!!)

Ne, von deiner Aufzählung geht leider alles ein bisschen an meiner Kritik vorbei. Die Lösungen, die du aufzählst, mögen im besten Fall als „Workarounds“ durchgehen, jedoch möchte ich nicht irgendwas basteln, nachkaufen oder mein Smartphone rooten, damit ich eine Funktion bekomme, die Sonos originär einfach nicht zur Verfügung stellt.

Denn der Kern ist: Diese Funktion ist nicht dabei! Sonos bietet sie nicht an! Und der Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt die Sonos App.

Norman 10. Februar 2016 um 14:47 Uhr

@Foeffi

Ich glaube nicht, dass Google Cast jemals von Sonos implementiert wird. Es wäre zu wünschen, aber analog zu AirPlay und Bluetooth passt es nicht zu der Strategie von Sonos.

Norman 10. Februar 2016 um 14:58 Uhr

@Desmond

Ich sehe das genauso. Die anderen Anbieter haben jeweils an anderen Stellen Schwächen. Mittlerweile habe ich eine Sonos Play 1 und einen Bose Soundtouch 10 im Einsatz. Die Bose-Box ist ok, die Play 1 überzeugt mich vom Klang und der Verarbeitung jedoch mehr.

Bose hat eine App, die man schon fast als Frechheit bezeichnen könnte. 🙂 Außerdem sind nur wenige Dienste integriert. Aber dafür kann ich mit Bluetooth meine Musik auch direkt streamen. (Ein nettes Feature bei Bose sind sechs Preset-Tasten an der Box, die frei belegbar sind mit Onlineradio-URLs oder Playlists von der NAS.)

Ich halte den aktuellen Multiroom-Lautsprecher-Markt für durchwachsen. Es gibt keinen Anbieter, der umfassende Funktionen bietet. Es braucht gute, ästhetische Boxen unterschiedlicher Größen und Leistungen, eine vernünftige und brauchbare App und Konnektivität über Standards. Würde Sonos bei der Konnektivität nachlegen, wäre es (für meine Ansprüche) das *perfekte* System.

Und das hindert mich daran, richtig einzusteigen.

Hans-Peter 10. Februar 2016 um 19:58 Uhr

Apple Music läuft bei mir als Stream total lausig, ständig Verbindungsabbrüche, Listen brauchen ewig, bis sie sich aufgebaut haben, nicht nutzbar… 🙁

Die Amazon Library z.B. läuft einwandfrei.

Hat jemand ähnliche Probleme mit Apple Music?

Zwölvis 10. Februar 2016 um 20:36 Uhr

Mir ist schon klar, dass das Sonos System sehr viele Vorteile gegenüber anderen Lösungen besitzt. Dennoch: Gemessen am Preis (beispielsweise zum Play 5, 579€) zählt der Klang von Sonos sicherlich nicht zu den Vorteilen. Ich empfehle jedem, der Multiroom realisieren möchte, erstmal zu überlegen, ob der Chromecast Audio (39€) von Google vielleicht für die Anforderungen ausreicht. Diesen Adapter gepaart mit guten Lautsprechern um die 200-300€ pro Paar (z. B. Dali Zensor 1, Wharfedale Diamond, Canton Chrono, etc.) + Einstiegsverstärker (ca. 200€ oder weniger) von beispielsweise Denon, Yamaha, Onkyo oder Pioneer lässt Sonos klanglich sehr alt aussehen. Gute Aktivlautsprecher (z. B. Audioengine 5+, ca 400€) sind auch eine Möglichkeit.
Weiterer Vorteil dieser Lösung ist, man ist nicht an einen Hersteller gebunden ist.

icancompute 10. Februar 2016 um 22:33 Uhr

@Norman
Also unter Android gibt es ein paar Apps, die neben Chrome Cast und Sonos so ziemlich jeden UPnP/DLNA fähigen Spieler füttern können. Auch aus diversen Quellen. Ob es die auch für iOS gibt, weiß ich nicht. LocalCast ist da ein Beispiel (und gibt es meines Wissens auch für iOS).

@Zwölfis
Wie viel Geld willst du dafür dann aber für ein Multiroomsystem ausgeben? Ich stelle mir doch keinen Verstärker mit zwei Boxen ins Bad oder die Küche. Und auch wenn die Sonos klanglich kein Vergleich zu den von @MAX VORSTADT erwähnten Nuberts sein mögen, sind die echt nicht schlecht und erfüllen insgesamt genau die Ansprüche, die Sonos damit erfüllen möchte.
Für andere Ansprüche muss man sich dann eben eine andere Lösung zulegen. Deine Lösung kann ich jedenfalls im Sommer nicht mal eben auf die Terrasse stellen, wenn wir grillen. Ja klar kann ich im Wohnzimmer auch die 5.1 Anlage mit einem Chrome Cast einfach lauter drehen. Halte ich aber für Quatsch, weil durch die kleine Tür der Sound dann auch nicht so dolle ist, wie aus einer Play:3, die auf der Fensterbank steht und Richtung Tisch schallt.

sd 10. Februar 2016 um 23:12 Uhr

@ Hans-Peter:
Nutze Apple Music seit Ende Dezember und bis jetzt hatte ich noch keine Abbrüche beim Streamen über Sonos. Der Text / Inhalt von Playlists baut sich im Vergleich zu anderen Anbietern in normaler Geschwindigkeit auf. Manchmal dauert es aber (auch woanders) einen Moment bis die Cover links neben den Titeln in der Liste geladen sind.

Keine Frage, wenn man mehr offizielle Möglichkeiten hätte die Boxen anzusteuern, wäre das natürlich klasse. Und es ist auch klar, dass die Dinger nicht wirklich günstig sind, aber auf der anderen Seite funktionieren sie dann auch völlig eigenständig (eine vernünftige Bluetoothbox ist ja auch nicht umsonst, und da muss dann immer noch ein Player auf dem Handy laufen…) und sind dann wie Radio, CD-Player, Verstärker und Box in einem.

Zwölvis 11. Februar 2016 um 01:06 Uhr

@icancompute:
Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, von deinem eher kurzsichtigen Kommentar. Es ging mir doch nur darum, zu zeigen, dass man mit dem Geld, dass eine Play 5 kostet, wesentlich besseren Klang bekommt ohne auf Multiroom verzichten zu müssen.
Da der Chromecast Audio an jedes Gerät angeschlossen werden kann, welches ein Audio Eingang besitzt, kann man sich doch auch fensterbank-, terassen-, badezimmer- oder küchentaugliche Aktivboxen dazu kaufen, wie man lustig ist. Die Chromecastfähigen Lautsprecher werden sicherlich auch im Laufe der Zeit mehr werden (derzeit nur von Denon, Sony und LG).
Mal davon abgesehen passen alle von mir vorgeschlagen Lautsprecher auf normale Fensterbänke. Sind ja alles Kompaktlautsprecher.

Mir ging es wirklich nicht darum Sonos schlecht zu machen, ich halte es für ein sehr komfortables und durchdachtes System. Ich würde es mir nur eben niemals kaufen, da es meinen klanglichen Ansprüchen einfach nicht genügt. Das ist mir halt einfach wichtiger als größtmöglicher Komfort.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 11. Februar 2016 um 10:29 Uhr

@Zwölvis:Darf ich mal fragen weshalb du Chromecast audio brauchst? Sonos unterstützt doch Chromecast perfect … egal ob vom Tablet, Smartphone oder vom PC aus.
… uuuups, sorry wahrscheinlich meinst du für iOSler

Noch ein Tipp:
*Was richtig Spass macht ist BubbleUpnp! Der kann alles abspielen und man kann auch einen Server auf PC installieren.
*Was auch noch ganz nett ist, ist: Macronos, den ich gerne als Wecker benutze, da man hier im Wecker die Räume gruppieren kann und man kann im Loop +zufälliger Reihenfolge alles (Cloud, Nas, Radio, FAvo, …) abspielen lassen.
*an iOSler:
könnte man denn nicht ein altes ausgemustertes iPhone hernehmen und dieses per Klinke an ein Sonos aGerät anschließen und dann noch vom aktuellen iPHONE oder iPad an jenes altes per air streamen?

Tommy 11. Februar 2016 um 11:15 Uhr

@Max Vorstadt: Danke für den Tipp mit BubbleUpnp. Das werde ich mir mal etwas genauer anschauen.
Wenn denn die Verbindung von iPhone zu ausgemustertem iPhone gehen sollte (hab ich noch nicht ausprobiert), dann hat man zum einen ein ziemlich teures Vebindungsgerät und zum anderen muss man das alte iPhone auch immer mit Strom versorgen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein 3 Jahre altes iPhone 4S nicht mehr wirklich lang durchhält.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 11. Februar 2016 um 12:23 Uhr

So, ich habe seit gestern intensiv Apple music getestet und muss unbedingt was loswerden: Weshalb gibt es keinen „Thumb down“ Button?

Ohhh, du meine Güte das nervt aber! Man muss sich in einer Playlist, RAdio, Album immer wieder die Lieder anhören die einem nicht gefallen und kann nur „next song“ drücken. Wir sind doch im Jahr 2016 und das muss doch „smart“ sein: interaktiver Algorithmus? Nein, nicht bei Apple Music!!!

. 🙁 Ich bin ja so happy mit Pandora Radio (Premium für 3 Euro) über Sonos (unblock mit smart DNS für 8 Euro im Jahr und IP einfach im Router eintragen) zu hören.

*@caschy: Bug? Sehe „Kommentar absenden“ leider nicht, da Text anscheinend zu lang ist, und muss deshalb ein weiteren Post schreiben 🙁

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 11. Februar 2016 um 12:23 Uhr

Bei Pandora ist der Algorithmus nicht nur viel besser als bei Apple (auch besser als bei Google) sondern er ist interaktiv (UI in Sonos) mit thumb up, thumb down, markiere Song / Interpret oder „spiele diesen Song 1 Monat nicht ab“. Jeden Tag enteckt man somit neue Lieblingslieder und vorallem muss keinen schrecklichen Sound anhören und jedes mal auf „next Song“ drücken.

Bei Google Music kann man ebenfalls Thumb up / Thumb down jederzeit drücken und Google merkt sich das. Ausserdem kann man auch in Sonos einzelne Songs direkt in die Bibliothek oder in die Playliste von G-Music speichern.

hmmmmm, ich würde Apple Music gerne weiter ausprobieren, wenn der Algorithmus besser wäre und ich nicht bei jeden 3. Song auf next song drücken müsste :(Kann doch nicht sein das ich bei „Bonobo“ den Interpreten DJ CoolJ jedes wegdrücken muss. Es muss smarter werden!

Zwölvis 11. Februar 2016 um 13:06 Uhr

@Max Vorstadt: ich brauche Chromecast Audio um Musik abzuspielen. Wozu denn sonst? Irgendwie eine komische Frage von dir. Was nützt es mir, wenn Sonos Chromecast unterstützt? Ich will Sonos ja gar nicht haben. Multiroom hingegen schon (und da bin uch mit dem Chromecast Audio sehr zufrieden). Kannst du deine Frage vielleicht noch mal erläutern, so dass ich auch verstehe, was du meinst?
Übrigens nutze ich iOS nicht.

Warum tun sich einige so schwer damit, wenn man hilfreich sein möchte und Alternativen zu einem Produkt aufzeigt? Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass es vielen reicht, was Chromecast Audio kann, genauso, wie es viele Menschen geben wird, denen der Leistungsumfang nicht ausreicht.

Zwölvis 11. Februar 2016 um 13:13 Uhr

Kleiner Nachtrag: Es soll ja durchaus auch Menschen geben, die schon Stereoanlagen besitzen. Jene können mit dem Chromecast Audio ihre Anlage für 39€ Streaming- bzw. Multiroomfähig machen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Multiroomfähigkeit insgesamt (also uns Nerds hier ausgenommen) sehr bekannt ist. Google wirbt auf der Produktseite ja nicht mal damit.

icancompute 12. Februar 2016 um 00:11 Uhr

@Zwölvis
Habe wohl den letzten Absatz deines Kommentars überlesen bzw. nicht realisiert. Natürlich kann man sich auch mit Chrome Cast Audio und Aktivboxen behelfen. Das streite ich prinzipiell ja gar nicht ab.
Den Teil vor den Aktivboxen habe ich nur so verstanden, dass man eben wegen der von dir erwähnten Lautsprecher, auch einen Verstärker benötigt. Und das finde ich eben unhandlich. Das du das nicht gemeint hast, habe ich jetzt verstanden. Auch habe ich wohl nicht recht realisiert, dass du die Leistung und den Preis einer Play:5 für deine Lösungen zum Vergleich heran ziehst. Eine Play:5 haben wir nicht und brauchen wir auch nicht. Das hat dazu geführt, dass die von dir genannten Preise für mich wieder zu hoch erschienen.

Meine Frau und ich sind mit unseren Play:3 an einer Bridge (macht sich echt in einer großen Wohnung mit vielen WLANs vieler Studentenwohnungen positiv bemerkbar) seit einigen Jahren echt durchaus zufrieden. Akustisch sind die Sonos wohl das Beste, was wir zum Radio-/Musikhören zu Hause stehen haben. Unsere 5.1 Anlage am TV mal ausgenommen, da wir mit der keine Musik hören.
Ansonsten kann ich nur mit einer ca. 120,-€ teuren Logitech Squeezebox Radio vergleichen. Die ist für das Geld in jeder Hinsicht das Negativbeispiel im Vergleich zu Sonos. Allein schon, weil man den frickeligen Server aufsetzen, den mit in die Rechtevergabe des NAS einbinden und über eine total ineffiziente und unlogisch strukturierte App voller widersprüchlicher Funktionen steuern muss, die ab Android 5 nicht mal mehr lauffähig ist und auch offenbar nicht mehr weiter entwickelt wird. (Es soll da wohl die Möglichkeit geben, die Squeezebox und App auf UE-Software upzugraden, aber da scheinen die Erfahrungen einiger Nutzer auch nicht besser. Deshalb belasse ich es dabei: Running System. ;-)) Einzig, dass die Squeezebox mit Batterien betrieben und einen Klinke-Eingang hat, ist positiv anzumerken. Wäre also fürs Freibad geeignet, weil auch gar nicht die Gefahr besteht, aus Versehen mit zu lauter Musik andere Badegäste zu belästigen.

Mein Fazit:
Sonos ist ein echt rundes und gut klingendes Plug’n’Play System, was seinen (alten) Preis wert ist. Die neuen Preise sind natürlich nicht ohne, aber ich bin geneigt, auch den zu zahlen, wenn ich das System entsprechend zu erweitern gedenke. Eine preislich vergleichbare Eigenbau-Lösung macht für meine Bedürfnisse jedenfalls keinen Sinn.

PS:
Deine Lösung ist in meinen Augen am sinnvollsten, wenn man eben weit unter dem Preis einer Sonos bleiben möchte. Letztlich aber jedem das Seine.

MAX VORSTADT (@MAXVORSTADT23) 12. Februar 2016 um 12:40 Uhr

@Zwölfis: puuuuh, irgendwie hast du was falsch verstanden und es war keine Kritik sondern ganz einfach Neugier. Außerdem hast du am Dialog zu einem Artikel „apple music für SONOS verlässt beta“ teilgenommen, und hier gehts eigentlich um SONOS und ein bisschen um Apple 🙂

nichts für Ungut …

Zwölvis 12. Februar 2016 um 13:13 Uhr

@icancompute: Sehr cool, dass du noch mal so ausführlich geantwortet hast. Ich denke, so wie du es handhabst, ist es genau richtig. Du wägst ab, was die Vor- und Nachteile sind. Anders gesagt, du setzt dich mit der Materie auseinander und kaufst dann. So soll es ja auch sein! Meine geäußerte Überraschung rührte auch daher, dass ich deine Kommentare hier im Blog wirklich sehr schätze. Irgendwie hat es immer Hand und Fuß, was du schreibst.
Im Freundeskreis stelle ich oft fest, dass sich vor solchen Anschaffungen leider zu wenig gedanken gemacht wird und daraus entstehen häufig Fehlkäufe (ganz allgemein, nicht auf Sonos bezogen). Daher meine Motivation auch mal einen anderen Weg aufzuzeigen.

@Max Vorstadt: da hast du schon recht, deiner Kritik (Stichwort Apple/Sonos) kann ich mich leider nicht ganz entziehen. Apple ist ja nun bekanntlich kein Befürworter für Chromecast.

Es tut mir leid, ich habe das wirklich eher als Kritik und nicht als Neugier aufgefasst, deswegen auch dir ein Dankeschön für das Antworten.
Du schriebst ja auch etwas Kritik zu Apple Music. Ich habe es auch getestet und festgestellt, dass ich Spotify (nicht perfekt, aber) sehr viel besser finde. Hast du Spotify schon getestet? Ist ja vielleicht auch für dich eine Alternative…
Damit habe ich jetzt vielleicht ja doch den Bogen bekommen (Alternative zu Multiroom mit Apple Music und Sonos: Spotify und Chromecast Audio), um an dem Thema nicht ganz vorbei zu sein 🙂

icancompute 15. Februar 2016 um 21:33 Uhr

@Zwölvis
Danke für die Blumen! 🙂
Ja, ich wäge immer schon ab, für was ich Geld ausgebe. Bewusster kaufen hat meiner Erfahrung nach auch den Effekt, dass man mit dem Produkt später zufriedener ist.


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