Apple investiert groß in Saphirglas, kommen da unkaputtbare iPhones?

1. Dezember 2013 Kategorie: Apple, Hardware, Mobile, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Apple setzt bereits seit dem iPhone 5 auf Saphirglas. Damals noch in sehr kleinem Stil, nämlich nur als Abdeckung der Kamera-Linse. Im iPhone 5S kam dann noch der Homebutton mit Touch ID hinzu, der ebenfalls aus dem unempfindlichen Material besteht. Jetzt wurde bekannt, dass Apple 578 Millionen Dollar in GT Advanced Technology investiert hat, eine Firma, die die Entwicklung von Saphirglas für Touchscreen-Geräte beschleunigen soll.

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Saphirglas ist ca. 2,5 mal stabiler als das heute eingesetzte Gorilla Glass 3, kann praktisch nicht zerkratzt werden und bricht auch nicht so leicht. Durch die Investition will Apple vor allem die Kosten drücken und eine Massenproduktion ermöglichen. Ob dies allerdings schon im iPhone 6 der Fall sein wird? Die nächste Version des iPhone sollte im Herbst nächsten Jahres erscheinen und – falls Apple seinem gewohnten Zyklus folgt – wieder ein neues Design aufweisen.

Der Preis spielt aber anscheinend eine große Rolle. So soll laut GT Advanced Technology das Saphirglas viermal teurer sein, als chemisch gehärtetes Glas. Angemerkt wird aber auch, dass eine Massenproduktion die Kosten erheblich reduzieren würde und Saphirglas tatsächlich zum Standard in kommenden Smartphone-Generationen werden könnte.

Neben der hohen Kratz- und Bruchfestigkeit von Saphirglas, lässt sich dieses auch so beschichten, dass es so gut wie gar nicht mehr spiegelt, ein Punkt, der in Smartphones ebenfalls von hohem Interesse sein könnte. Ebenfalls interessant könnte allerdings auch der Einsatz eines solchen Glases in einer Smartwatch sein, zumal man so noch einmal einen größer dimensionierten Probelauf hätte.



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Quelle: IBT |
Über den Autor: Sascha Ostermaier

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