Apple arbeitet an nicht-invasiver Methode zur Blutzuckermessung via Apple Watch

13. April 2017 Kategorie: Apple, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

An apple a day keeps the doctor away. Dieses alte Sprichwort könnte bald sehr viel wahrer werden. Wenn auch nur im übertragenen Sinn, denn laut CNBC arbeitet Apple an einer Möglichkeit, den Blutzuckerspiegel über Sensoren zu messen, ohne dabei direkten Kontakt mit Blut haben zu müssen. Damit möchte man vor allem das Leben von Diabetes-Patienten erleichtern, allgemein wird eine solche Messung ohne Blut als der heilige Gral in der Medizintechnik angesehen.

Eine solche nicht-invasive Lösung soll laut dem Bericht bereits von Steve Jobs eingeleitet worden sein und mittlerweile so weit fortgeschritten sein, dass es erste Tests in Krankenhäusern gibt und Apple sich über die regulatorischen Dinge Gedanken macht. Funktionieren soll der Sensor indes so, wie auch der Herzfrequenzsensor – mit Licht.

Es wäre für viele Diabetes-Patienten ein Durchbruch, wenn sie sich nicht mehr mehrmals am Tag in den Finger stechen müssen, um an den Blutzuckerwert zu kommen. Dass Apple im medizinischen Bereich Fortschritte erzielen möchte, ist ja nicht neu. Das wurde mit HealthKit und der Zusammenarbeit mit Medizinern bereits untermauert.

Apple ist aber nicht allein auf der Jagd nach nicht-invasiven Blutzucker-Mess-Methoden. Google arbeitet zum Beispiel an einer Kontaktlinse, die ebenfalls den Blutzucker des Trägers messen können will. Vielleicht gibt es an dieser Stelle ja tatsächlich bald einen Durchbruch und den Patienten wird das Leben erleichtert.

Ich bin zum Glück kein Diabetes-Patient, stelle es mir aber super nervig vor, wenn man das immer im Auge behalten muss. Seid Ihr von Diabetes betroffen? Wie sieht das dann aus, wäre eine kontinuierliche Messung, ohne Pieks und ohne selbst drauf achten zu müssen, nicht ein großer Zugewinn an Lebensqualität?


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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