Angetippt und ausprobiert: Apple Magic Keyboard

28. März 2016 Kategorie: Apple, geschrieben von: caschy

apple magic keyboard„Was, so eine kleine Tastatur?“ Das ist so die Frage, die mir gestellt wird, wenn Menschen mein Arbeitszimmer betreten. Ich sitze meistens an meinem iMac, dabei die mitgelieferte Tastatur und die Maus. Ich kann mit beiden Eingabegeräten sehr gut arbeiten und habe mir deshalb keine Gedanken darüber gemacht. Läuft ja alles. Nun habe ich die Möglichkeit bekommen, die neuen (im Oktober 2015 vorgestellt) Geräte mal auszuprobieren. Klar, kann man ja mal machen. Rein technisch wusste ich was auf mich zukommt, denn die Tasten wurden flacher und kamen so dem MacBook nahe, welches ich in der Vergangenheit schon getestet und in Sachen Tastatur für gut befunden habe.

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Nach dem Auspacken habe ich die beiden Tastaturen erst einmal nebeneinander gestellt – das ist schon ein Unterschied. Während die alte Tastatur zum Schreiber hin gerichtet ist, so liegt das Magic Keyboard etwas planer auf. Interessant fand ich, dass ich gleich wieder schnell reingefunden hab, obwohl die Anschlagswege halt kürzer sind. Man tippt fast identisch, durch die kürzeren Tasten und die etwas präziseren und knackigen Anschläge habe zumindest ich das Gefühl, dass ich etwas schneller über die Tasten fliege.

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Ich bin kein Mensch, der auf Geschwindigkeit tippen muss, sodass ich diesen Punkt eigentlich ausser Acht lassen könnte. Soll dennoch erwähnt sein, ist ein anderes Gefühl auf dem neuen Magic Keyboard zu schreiben – aber ein gutes. Dass das Magic Keyboard flacher ist, kommt nicht von ungefähr, Apple verbaut hier – wie auch in der neuen Magic Mouse die Akkus fest, aufgeladen wird via Lightning-Kabel, welches im Lieferumfang befindlich ist (laut Apple hält der interne Akku bis zu einem Monat, da ich nun von morgens bis abends tippe, wird es bei mir anders aussehen). Gab besonders bei der Maus ordentlich Schelte im Netz, ist der Anschluss doch unten angebracht, was eine Nutzung während des Aufladens unmöglich macht. Das Gute: ist man echt mal leergelaufen, dann macht man halt eine Kaffeepause, das gibt Energie für neue Arbeitsstunden.

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Zurück zur neuen Tastatur. Durch die kürzeren Tasten hatte ich schon nach zwei Tagen der Arbeit das Gefühl, dass ich weniger Kraft aufwenden muss, um punktgenau zu tippen. Interessant ist die Beobachtung meines eigenen Empfindens: ich bin schon extrem wählerisch in Sachen Tastatur, Trackpads und Mäusen und dachte eigentlich nicht, dass ich da noch am Schreibtisch großartig Luft nach oben habe. Habe ich aber – zumindest nach der Gewöhnung. Denn nach der Nutzung ist ein Fallback auf die alte Tastatur schon schräg. Das Ganze fühlt sich dann schon einen Ticken anders an – nicht unbedingt schlechter, aber man muss sich halt wieder ein paar Stunden eintippen. Nun die entscheidende Frage, ob sich ein Upgrade lohnt, wenn man Maus und Tastatur aus der Vorgängergeneration hat.

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Meines Erachtens nicht, denn wer legt schon „mal eben“ diese Summe für neue Geräte auf den Tisch, wenn er doch funktionale Eingabegeräte hat? Ich tue mich schwer damit. Dennoch kann ich allen raten, sich Tastatur und Maus einmal anzuschauen, wenn eh ein Neukauf ansteht. Muss man halt auch mal alles ausprobieren, Tastatur und Maus können Liebe, aber auch Frust an der Technik bedeuten – mir ist die Schnittstelle zur Maschine eben extrem wichtig. Ich habe für meine Arbeit meine Eingabegeräte gefunden und man sollte sich nicht mit Dingen langfristig beschäftigen müssen, die nicht passen.

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Wer sagt, er brauche unbedingt größere oder höhere Tasten, gar einen zusätzlichen Bereich für die Zahlen, der muss woanders schauen. Design ist nichts, wenn ihr nicht damit gut arbeiten könnt. Und zur Maus sei gesagt: da spüre ich keinen wirklichen Unterschied zum Vorgänger – ausser, dass sie gefühlt noch einen Ticken leichter gleitet.


 

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Über den Autor: caschy

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