Android-Entwickler gibt Zahlen aus: 8 Verkäufe und über 2450 Raubkopien

19. Juli 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Immer wieder mal gibt es Statistiken, dass Android-Nutzer ungerne Geld für Apps ausgeben. Diese Aussage kann zumindest ein Entwickler bestätigen. Er gab heute in einem Tweet zu Protokoll, dass zum Zeitpunkt seines Tweets die App 8 mal heruntergeladen wurde, dafür aber über 2450 mal raubkopiert wurde. Diese Zahlen dürften für die Entwickler sicherlich sehr frustrierend sein. Zur Messung nutzte man Ingame-Analytics, welche wirklich den einzelnen Benutzer zählen soll.

Bildschirmfoto 2013-07-19 um 17.33.03

Auf die Frage, wie es denn bei iOS aussehen würde, entgegnete der Entwickler, dass man hier circa 20 Raubkopien auf 100 verkaufte Einheiten rechnen könnte. Ein Indiz, dass die Android-Benutzer tatsächlich einen Igel in der Tasche haben und lieber zu gecrackten App greifen? Ich behaupte, dass diese Aussage Blödsinn ist, sondern dass dieser Umstand dem Ökosystem geschuldet ist. Wäre Android in Sachen  Sideload-Apps so geschlossen wie iOS, dann wären die Zahlen ebenfalls geringer. Wäre iOS offener oder leichter zu jailbreaken, dann würden wir auch auf dieser Plattform einen Anstieg an raubkopierten Apps feststellen.

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57 Kommentare

Mike 19. Juli 2013 um 19:38 Uhr

Man sollte dazu sagen, dass Game ist derzeit Länder-limitiert, nur für Tablets und auch da für nur sehr wenige Modelle.

Auch im iOS Store hat sich’s nicht so gut verkauft, letzter Stand heute Mittag, laut Reddit, 154 Einheiten.

Schade natürlich, aber imho macht hier nur einer Werbung mit Aufmerksamkeit.

shad 19. Juli 2013 um 19:39 Uhr

Wohl auch eher bisher die Frage, ob man Google seine Kreditkartendaten zusätzlich zu allen Daten, die sie eh schon haben und sammeln in den Rachen werfen will. Ich hatte früher 2 Android Geräte und habe nicht eine App gekauft (allerdings auch keine raubkopiert). Das Meiste, inkl. einiger Spiele, die unter iOS Kohle kosten (z.B. Angry Birds) war ja eh kostenlos.

Unter iOS / Mac OS habe ich schon mehrere hundert Euro in Apps und Programmen gelassen. Da habe ich aber auch einfach weniger Bedenken meine Daten rauszurücken, da nicht alles kreuz und quer verknüpft wird. Also zumindest nicht meine Mails mit meinen Suchanfragen, meinem sozialen Netzwerk und meinen Zahlungsdaten.

ChackZz 19. Juli 2013 um 19:41 Uhr

Tja, Offenheit hat eben nicht nur Vorteile ;)

Andy 19. Juli 2013 um 19:47 Uhr

Ich hab die Schnauze voll. Erst sind die Apps Jahre im Market und wurden von mir gekauft und plötzlich ist der Anbieter verschwunden und bietet das Teil dann teilweise kostenlos auf seiner Homepage an ohne mich Kunden zu informieren wie ich an die Updates komme.

Selbst SimCity von EA erhielt nie ein Update und gibt es nicht mehr im Market. Es gibt viele Anbieter die haben zwar eine Support Adresse aber reagieren nicht. Da komme ich mir als Kunde verarscht vor!

Klar 2 Euro aber die Summe – für den 100ter hätte ich locker besseres machen können! Es gibt auch berühmte Entwickler die haben einfach keine Lust das Produkt zu pflegen und schaffen sich lieber eine neue Baustelle ins Haus.

Beim Rom Manager hab ich bis heute trotz InGame Kauf auf dem Table die Werbefreie Version. Geld weg und nach 3x hab ich keine Lust mehr den um Klärung anzuschreiben.

Welches App ist denn hier gemeint?

Jetzt haben wir ja endlich Bezahlmögichkeiten ohne Kreditkarte welche früher als Ausrede genutzt wird. Vielleicht wird es besser…

Hier sollte 1x im Leben die Seite vom Kunden gezeigt werden oder wer ärgert sich nicht über den tollen Support mancher Anbieter?

Stphn 19. Juli 2013 um 19:54 Uhr

Wer eine 5€ teure app einstellt die kaum zu finden ist und nur für wenige Geräte kompatibel ist, soll sich nach einem Tag nicht wundern.. Schon garnicht, wenn keine probe app vorhanden ist..
Um eine so teure app zu verkaufen, muss man erst mal die Leute Ködern..
Niemand gibt Geld aus für etwas das einem nicht gefällt und das man nicht mal eben zurück geben kann..

Außerdem was erwartet der Entwickler? Dass seine app innerhalb von 2 tagen tausende Käufer hat? Bei einem Preis von 5€? Niemals..

hoschi 19. Juli 2013 um 19:57 Uhr

ja ne is klar. von 2470 Leuten die sich für das Spiel interessieren, wissen 99,7% wo sie das Game kostenlos beziehen können und tun dies auch?
Das ist schon sehr absurd.
Erstens hätte nicht jeder Raubmordkopierer sich das Game gekauft und zweitens, und das sehe ich in diesem Fall als wohl als wichtigstes Merkmal: Das Game ist entweder total schlecht, hat irgendwelche Macken und/oder wurde miserabel beworben.
Was wäre wenn das Game nicht illegal downloadbar wäre. Wieviele Käufe hätte es dann? Wohl 12 statt 8.
Da will wohl einer Werbung in eigener Sache mache und hier fährt man auch noch voll drauf ab…

Leif 19. Juli 2013 um 20:00 Uhr

Wundert mich nicht wenn seine App mit den populärsten Geräten wie dem S4 und anderen nicht kompatibel ist, da er es nur auf Tablets beschränkt hat. Selbst dort sind einige Geräte klockiert. Da sind die Leute dann dazu angestachelt es sich auf anderem Wege zu besorgen und trotzdem zu probieren.

zaunfink 19. Juli 2013 um 20:06 Uhr

Ich organisiere mir Apps, die keine Testversion anbieten grundsätzlich erst einmal gecrackt. Sind sie gut, kommen sie auf die Wunschliste und werden nach und nach gekauft. Sind sie schlecht – Tja. Dann fliegen sie eben wieder runter und gut ist.

Es gibt Sachen, die kann man nicht innerhalb von 15 Minuten testen, liebe Entwickler.

Holli 19. Juli 2013 um 20:08 Uhr

Immerhin wissen wir jetzt, warum iOS Apps bevorzugt behandelt werden. Verständlich.

Juke 19. Juli 2013 um 20:43 Uhr

Erschreckend wie manche dies schön reden.
Aber es passt zum ganzen Betriebssystem samt Geräten.

Björn Schulz 19. Juli 2013 um 20:43 Uhr

Ich will es mal anders interpretieren:
Ich gehe davon aus, dass 8 von den 2462 das Spiel gut fanden und nach dem probieren gekauft haben. Also wäre die Anzahl der gekauften Einheiten 0, wenn es nicht die Möglichkeit der illegalen Kopie gäbe *lol*

Christian 19. Juli 2013 um 20:44 Uhr

Gelegenheit macht Diebe. Ist nicht so schwierig sich gecrackte apk´s zu laden.
Ausserdem gibt es auch viele Android geräte die ein Bruchteil von einem Ios Gerät kosten.

Novo 19. Juli 2013 um 20:47 Uhr

Also die Mücke und der Elefant ;-)

André 19. Juli 2013 um 21:35 Uhr

Die Sache bei solchen Zahlen ist einfach, dass sie auf den ersten Blick zwar eindeutig aussehen, aber eigentlich niemand sagen kann, wie sie sich entwickeln würden, gäbe es die gecrackten Apps nicht.
Denkbar wäre alles zwischen 2470 und 0 verkauften Apps.

Murdo 19. Juli 2013 um 21:39 Uhr

Verteidigen sollte man so ein Verhalten aber auch nicht. Selbst bei 5€ pro App ist ein Fehlkauf doch zu verkraften.

Ich bin bei xda unterwegs, flashe viel auf verschiedenen geraten, aber ich habe keine Ahnung, wo man gecrackte Apks herbekommt. Die paar Euro tun nicht weh und man muss sich weniger sorgen um Schadsoftware machen.

EA ist aber auch ein gutes Beispiel für schlechten Support, auf SIMCITY bin ich auch reingefallen. Es läuft nicht einmal auf meinen N7..

Besonders aufs Maul bin ich damals bei AntiTheft gefallen. Die App hat 10€ gekostet und kurz bevor es im kostenlosen Avast aufging, haben sie mir nochmal 5€ für eine Geräte-unabhängige-Lizenz abgezockt

Bulli 19. Juli 2013 um 21:45 Uhr

So bekommt man Aufmerksamkeit, der arme Progger, oh, wie tut er mir Leid.

Wenn seine APK nicht irgendwo bei boerse.bz oder Konsorten aufgetaucht wäre, hätte er statt 8 nur 2 Verkäufe, sowie null Feedback.

Auf den einschlägigen Seiten wird fleißig gesaugt, getestet, ok, viele nehmens auch kostenfrei mit, andere aber kommen darüber erst zur App und kaufen sie dann auch.

FlyingT 19. Juli 2013 um 21:49 Uhr

“Also ich teste ja immer Raubkopien und wenn ich es nach 3 Jahren noch nutze, dann vielleicht, kaufe ich eventuell mal das App. Aber für meine 99Cent will ich auch eine Lifetime Support Garantie haben”
Werbefinanziert, inapp käufe und lite versionen gehen natürlich gar nicht..

Aber Filme und Serien würdet ihr sofort kaufen wenn es sowas wie Hulu gäbe… ja ne is klar.

Euren Quatsch kann man sich echt nicht geben…

Soll doch jeder umsonst arbeiten, nur man selber natürlich nicht… könnt ich kotzen

namerp 19. Juli 2013 um 21:52 Uhr

Jetzt ist die Frage wie viele hätten sich das App gekauft ? 10 – 12 ?

Die Zahl ist doch absolut Müll. Wenn das “Reale” Käufer wären würde ich mir mal einen Kopf machen was ich beim Verkaufen falsch mache. Aber angesichts dessen das, wenn es hoch kommt, 10% der Benutzer überhaupt wissen wie es illegal zu beschaffen ist wird die Zahl wohl reine Fiktion sein :)

Wahrscheinlich hat es überhaupt nur soviel DL Zahlen weil es auf irgendeiner Warez Seite beworben wurde.

FlyingT 19. Juli 2013 um 22:05 Uhr

Ja es ist sehr wahrscheinlich das nur 10% der Benutzer bei google “gecrackte apps android” eingeben können, sind ja krass geheime Skills von nöten dafür. Aber hey mit “Android apps kostenlos” kriegt man ganz einfach nen Video Tutorial bei Youtube. Aber gut dafür muss man jetzt diese geheime Seite namens “Google.de” kennen oder sogar die Unterseite “Youtube.de”

Ja das können nur die wirklichen Hacker und Cracks der Szene…

Geheimtrick von einem 1337-083r- H4XX0r, wie mir, googelt ” -Spielname- apk” uhiuhiuhi, bitte verratet nicht das ihr diesen ultra geheimen Trick von mir habt.

Tom 19. Juli 2013 um 22:12 Uhr

Fünf Euro will der Schuft, und ich kann es mir nicht vorher ansehen, da hat er doch verdient, dass ich es klaue. Des weiteren muss sein Game wenn diese Zahlen stimmen natürlich katastrophal sein, was wiederum dafür spricht es einfach zu stehlen.Selbst schuld dass es nur auf meinem Gerät lauffähig ist, würde es auf allen Plattformen funktionieren hätte ich es ja gekauft aber so…

Aber wenn er lifetime Support bieten würde, auf allen Geräten lauffähig wäre, eine gratis Vorabversion anbietet nur noch 99c kostet und zu mir nach Hause kommt um mir einen zu blasen nachdem ich das Game gekauft habe dann…

Togijak 19. Juli 2013 um 22:18 Uhr

Ein schwieriges Thema, denn auch ich “hatte” Raubkopien auf dem Handy. Daran war allerdings niemand anderer als Google selbst schuld! Wieso? ganz einfach – damals hatte ich eine Vodafone SIM Card und konnte nur ganz wenige App’s über die Telefonrechnung kaufen und eine Kreditkarte hatte ich nicht. Seit ich eine Telekom SIM Card habe kaufe ich alles was ich haben will, weil gute werbefreie Software nur entstehen kann wenn sie bezahlt wird. In einem einzigen Fall (Carbon Backup) habe ich mich im Nachhinein geärgert, weil die App über viele Wochen nicht funktioniert hat und ich damals einfach zu schnell die “Pro” gekauft habe.

vespa 19. Juli 2013 um 22:39 Uhr

Kann es auch nicht verstehen das man eine App für ein paar Kröten als gecrackte Version nutzt. Ist doch ärmlich ein Phone für zig hundert € und dann bei einer App für den Preis einer Tasse Kaffee Stacheldraht im Portemonnaie. Bin schon über den super Support einer App für 2,33€ überrascht gewesen, da gönnt man doch den Programmer gern die kleine Aufwandsentschädigung. Das manche Apps nicht als Test- oder Liteversion angeboten wird ist schade, aber dann soll der Anbieter drauf sitzen bleiben, für mich kein Grund zur gecrackten App zu greifen.

Hansi Dorna 19. Juli 2013 um 22:44 Uhr

Ich weigere mich immer noch, meine Kreditkartennummer an die NSA … ähh … Google auszuliefern und habe deshalb die Apps, die ich wirklich gut fand über AndroidPit per Paypal gekauft.

Die erste Google Wertkarte, die mir über den Weg läuft, wird sofort gekauft – weil AndroidPit leider nicht alles führt und ich für bestimmte Apps dann doch Google Play bemühen muss.

Was das mit Raubkopien zu tun hat ? Google Play macht einem das Bezahlen von Applikationen wirklich nicht leicht. Wie sollen denn meine Smartphone – versorgten Kinder bitteschön Applikationen erwerben ?.

Kleine Anekdote am Rande : Ich habe inzwischen für mindestens 5 Leute mit meinem Paypal-Konto WhatsApp – Beiträge bezahlt. Dabei handelt es sich teilweise um Kollegen (Software-Entwickler !).

Der “normale” (deutsche) Smartphone Besitzer möchte weder seine Kreditkartennummer bei Google eintippen, noch verfügt er über einen Paypal Account. Hört sich komisch an, ist aber anscheinend so.

Takeo 19. Juli 2013 um 22:45 Uhr

Das Spiel heißt “Gentlemen!”, genau wie Psy’s neuer Song (Gangnam Style) – da werden einfach einige aus Jux diesen Namen gesehen und das Spiel auf irgendwelchen Tauschbörsen geladen haben. Ohne den Namen, glaube ich, wäre es gar nicht erst soweit gekommen.

Jürgen Kühner 19. Juli 2013 um 22:49 Uhr

Manche Kommentare sind wieder zum kotzen. Für wieviel und für welche Geräte er seine App anbietet spielt keine Rolle und ich glaube kaum das er sich über die geringe Anzahl Downloads aufregt, vielmehr das Verhältnis Kauf-Raubkopie. Bei popülären Telefonen wären die absoluten Zahlen dementsprechend höher, die Realtion wohl gleich. 5 Euro sind nicht mal eine Pizza.

puckthefly 19. Juli 2013 um 22:50 Uhr

Hm, echt unglaublich, viele APPs und Games kosten echt nicht die Welt, würde mal sagen 1-5 €. Und da wird noch (raub)kopiert?
Also da kauf ich mir die Sachen doch lieber…

FlyingT 19. Juli 2013 um 22:56 Uhr

@Hansi Dorna

Nur damit ich das richtig verstehe, das du deine Kontodaten Ebay ähm Paypal gibs ist für dich voll in Ordnung. Google deine Kreditkartendaten zu geben ist aber ein No-Go.

nen Account bei Wirecard zu machen ist zu kompliziert und ne Prepaid Kreditkarte von der Aral tankstelle zu teuer? Und ne Kalixa die man sogar mit UKash aufladen kann zu uncool?

Christian Kirmeier 19. Juli 2013 um 23:13 Uhr

My five cent: Ich habe es früher auch so gehalten, mir solange ich das Geld nicht hatte und es keine Testversionen gab, Raubkopien geholt, damit getestet und dann nach und nach nachlizensiert, bei mehreren Installationen erst eine, dann die anderen usw. Es ist halt manchmal schon eine Frage des Preises. Bei Apps würde ich das heute kaum anders sehen, denn auch hier macht es die Masse und so kommt schnell einiges zusammen. Das heißt nicht, dass man den Entwickler nicht honorieren will, es dauert halt ein wenig, bis man so weit ist. Und bei den heutigen Möglichkeiten können Entwickler sich was gutes tun: Sie können erst mal Lite-Versionen, InApp-Käufe usw. bereitstellen, da muss man durchaus sagen, selbst Schuld, wenn man die vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzt.

Und durchaus, manche scheitern an der Kreditkarte, wieder andere denken, dass die Mentalität Geiz ist geil und alles kostenlos zu haben, eben trotz zunehmend aufkommender Angebote im bezahlbaren Rahmen, weder jetzt noch in Zukunft wahrnehmen sondern als Ausrede missbrauchen, auch weiter sich ihr Zeug erschnorren zu können. Meist sind es jene, die dann über zu wenig Geld und zu viel Arbeit jammern, aber selbst sich alles ergaunern. Arme Welt!

Aber was dem AppStore auch mal gut täte, auch für die Statistik, die Massen an Schund zu entsorgen. Es gibt leider echt so viel Mist, für das man dann auch noch zur Kasse gebeten wird.

basti 19. Juli 2013 um 23:26 Uhr

Ich geb gerne meine 1 bis 5 € (und selten sogar mehr) für gute kreative Apps aus. Manchmal muss ich auch stocken bei einem 5€ Spiel aber letztlich gibt man doch locker mal Abends so viel aus für Bier/ Pizza/ Döner aus ohne da auch nur einen Gedanken dran zu verschwenden.

Die Geiz ist Geil Mentalität bei Android ist was den App Store kaputt macht und warum Apple immer noch vorne ist bei den Apps. (Ich gehöre auch zu den Leuten die Werbung in Apps absolut nicht ausstehen kann und die viel lieber einmal 90 Cent zahlt als immer 1/3 des Bildschirms voller Werbebanner zu haben). Das ist auch der Hauptgrund warum ich mein Iphone liebe, wenn die App Stores gleichwertig wären hätte ich auch absolut nichts dagegen mir ein Android Handy zu kaufen.

Das Argument mit den Kreditkarten Daten bei Google ist doch schwachsinn…. was sollen die denn damit machen? Die werden schon nur das abbuchen was man auch gekauft hat. Das jemand die Daten von Google klaut halte ich auch für unwahrscheinlich, da gibt es sicher einfachere Ziele. Und wenn die NSA deine Zahlungen/ Käufe verfolgen wollte würden die sich wohl eher an Visa/ Mastercard direkt wenden als an Google. Und wer seine Daten bei PayPal angibt und bei Google nicht…… naja, gehörte PayPal nicht sogar mal zu Google (kann auch falsch liegen)..

cyrezq 19. Juli 2013 um 23:36 Uhr

Ich sehe das etwas differenzierter.
Speziell durch den Kreditkartenzwang von Google, war es für VIELE nicht Möglich sich gute und tolle Apps legal zu kaufen. Da fällt der Griff zu illegalen Seiten nicht sonderlich schwer. Habe ich ebenfalls getan! Aber nun gibt es ja, zumindest bei uns in GER, Guthabenkarten und ich werde selbstverständlich alle illegalen Apps deinstallieren und legal erwerben.

Gute Apps unterstütze ich immer gerne. Zumindest sofern ich es durch zugelassene Zahlungsquellen kann. Denke dieser Zwang spielt da noch sehr viel in diese Statistik mit hinein. Das wird & dürfte sich in der nächsten Zeit erheblich verändern, da mit Deutschland ein nicht unerheblicher Teil an Einnahmen für Entwickler, durch die Guthabenkarten von Google, erschlossen wurde. ;)

FlyingT 19. Juli 2013 um 23:57 Uhr

@Christian Kirmeier

Diese Ausprobieren vor dem Kaufen funktioniert aber nur wenn es Apps sind die man ewig nutzt. Und dann wechselt man wahrscheinlich nur weil man sonst auf updates warten muss, neuinstallieren muss oder oder oder… die Nutzung also mit Aufwand verbunden ist.

Es gibt aber auch Apps die haben eine Ablaufzeit. Gerade bei Spielen die Singleplayer sind, hat man die durch hat man die durch. Die läd man sich nicht noch mal um den Entwickler was gutes zu tun. Der Entwickler steht dann einfach doof da. Und bei einer App für 90cent bin ich mir bewusst das das keine Investition für die nächsten 20 Jahre ist.

Wir reden hier schliesslich nicht über Apps die 50 oder mehr Euros kosten, sondern über apps im einstelligen Eurobereich. Also günstiger als nen Menü bei Mc Donalds,

Andreas 20. Juli 2013 um 01:42 Uhr

Völliger Blödsinn. Mir scheint da wollte ein Entwickler Aufmerksamkeit, damit Sie mehr Geld scheffeln für Ihren Mist.

Sean K. Woods 20. Juli 2013 um 02:14 Uhr

schade dass man aus den kommentarewn heraus nicht das feedback an den autor geben kann… was bringt es hier dem die meinung zu geigen wenn ihr ihn nicht kontaktiert via twitter?!? Er wird weiterhin bei seinem gedankenkonstrukt bleiben, oder?!?

Arne Wieding (@dubdng) 20. Juli 2013 um 07:31 Uhr

Ich habe erst seit ein paar Wochen mein erstes Android gerät und zahle im play store einfach über die Telefon rechnung. Sogar komfortabler als bei Apple IMO.

assiprinz 20. Juli 2013 um 08:12 Uhr

Hört ihr Euch eigentlich selbst zu? Einen Kauf per Kreditkarte als “nicht zugelassene Zahlungsquelle” zu bezeichnen ist schon arg. Darüberhinaus: Wenn ein Entwickler keine Demo anbietet, rechtfertigt das in keinster Weise eine Raubkopie. Ich klau ja auch kein Auto, weil mir das Autohaus keine Probefahrt anbietet. Leute, die meisten hier haben wirklich keinen Schimmer.

7r1c3 20. Juli 2013 um 09:00 Uhr

Ich will hier nicht die Raubkopien verteidigen, aber ich kann verstehen das die Zahlen so aussehen. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Hundert € für Software auszugeben nur um dann festzustellen das ich nicht das geboten bekomme was mir angeboten wurde. Ich “Raubkopiere – Teste” mittlerweile meist auch vorher und wenn die Software das mach was sie verspricht wird sie gekauft. Aber in den meisten Fällen bekommt man heutzutage doch nur noch Software im Alpha oder vielleicht Beta Status. Ich kaufe aber keine Software um Beta Tester zu sein.
Ich weiß man kann in den meisten Fällen nicht vorher alle Bugs beseitigen, aber man sollte sich als Entwickler wenigstens die Zeit nehmen und seine Software vor dem verkauf auf “Herz und Nieren” überprüfen.
Ich bin selber Software Entwickler zwar nicht für Android oder IO’s, aber ich würde mich teilweise schämen solche Software zu verkaufen.

Bleibt nur zu hoffen das sich die Qualität von Software verbessert und mir hieraus in der Zukunft kein Strick draus gedreht wird wenn ich auch mal mist baue XD

elknipso 20. Juli 2013 um 09:27 Uhr

Ich bin wirklich gespannt wie sich das ganze entwickelt, wenn sich die Guthaben Karten für Google Play erst einmal verbreitet haben.
Das fehlen solcher Guthabenkarten und die eingeschränkten Bezahlmöglichkeiten des Play Store halte ich nämlich für einen ausschlaggebenden Grund, für die im Vergleich zu iOS deutlich geringeren Verkäufe.

elknipso 20. Juli 2013 um 09:38 Uhr

@FlyingT
Und zu dem Thema Prepaid Kreditkarten, das Thema kommt ja immer wieder gerne mal auf.
Es ist aber ein schlichter Fakt, dass viele alleine schon durch das Wort “Kreditkarte” abgeschreckt sind. Ein weiterer simpler Fakt ist, dass der Aufwand eine Prepaid Kreditkarte zu erwerben, bzw. sich im Vorfeld erst einmal über mögliche Gebühren, Fallstricke usw. zu informieren um Größenordnungen höher ist als einfach während man an der Kasse steht einen Handgriff zu machen und eine Guthabenkarte wie sie z.B. schon lange von Apple angeboten, und nun mittlerweile auch seit kurzem von Google, mit aufs Band zu legen.

George 20. Juli 2013 um 09:38 Uhr

Dieses Spiel ist vermutlich ein Beweis für die Wirkung der Raubkopien. Ohne eine Testversion und für diesen Preis liefert das Spiel kaum Anreize zum Kauf. Ich behaupte einfach mal von diesen 8 Käufen gehen die meisten (wenn nicht sogar alle) auf Raubkopierer zurück, die das Spiel recht gut fanden. Ich will das Verhalten der Raubkopierer nicht rechtfertigen, es gäbe genug andere gute und legale Spiele zum kostenlosen Download. Es stellt sich aber die Frage: Hat der Entwickler durch Raubkopien x Einheiten mehr verkauft, oder hätten von den über 2000 Raubkopierern sonst mehr Leute das Spiel gekauft? In diesem Fall tippe ich auf Ersteres.

Fakt ist aber in jedem Fall, die Leute hätten genug kostenlose Spiele legal herunterladen können. Wer dieses Game raubkopiert, macht es wohl wegen Faulheit, Konsumgier und Geiz.

@elknipso: Ich denke, gerade viele jüngere User werden dank dieser Karten gar nicht erst mit Raubkopien anfangen. Wer sich aber an den kostenlosen Kram gewöhnt hat…tja…man findet immer ein Argument für die Raubkopien: Ich will keine Werbe(Spionage)netzwerke in Apps unterstützen! Die Entwickler bieten eh keinen Support! Die App ist nicht in meinem coolen alternativen Shop XYZ verfügbar! Die Karten gibt es an viel zu wenig Verkaufsstandorten. Und so weiter. “Gelegenheit macht Diebe” trifft es tatsächlich ziemlich gut.

elknipso 20. Juli 2013 um 09:49 Uhr

@George
Das denke ich auch, und die Kaufkraft von Kinder/Schüler sollte man nicht unterschätzen in dem Bereich. Diese bekommen dann auch mal eine Guthabenkarte geschenkt und können sich damit austoben. Eine Kreditkarte gibt so schnell niemand aus der Hand um seinen Kindern, Patenkind, Enkel, usw. mal den Kauf von ein paar Spielen zu ermöglichen.
Aber auch in der “älteren Generation” wird sich durch Guthabenkarten sicher viel ändern. Ich könnte Dir aus dem Stand 5 – 10 Personen nennen die noch keinen Cent Umsatz im Play Store gemacht haben und das wirklich gerne getan hätten. Wurde von diesen gefragt was sie denn machen müssen um App XY welche Ihnen gefallen hat kaufen zu können. Habe ihnen das dann erklärt und die Reaktion war immer gleich, sobald das Wort “Kreditkarte” gefallen ist war das Interesse komplett weg. Und das unabhängig davon ob diese Person schon eine Kreditkarte besessen hat oder noch nicht.

Juke 20. Juli 2013 um 10:08 Uhr

Ihr glaubt doch nicht selbst das die Guthabenkarten massiv etwas an dem Problem ändert welches Android hat. Sorry, wenn ich das jetzt so krass sage, bis auf einige Pro- Anwender die die angebliche “Freiheit” schätzen und Leuten die keine Ahnung haben und denen in einem Shop solch ein Gerät aufgeschwätzt worden ist – die wollen einfach nur telefonieren und mal ne Mail abrufen. Ist die Käuferschicht am unteren sozialen Ende.
Das zeigt sich leider auch hier, von einigen Lesern die Diebstahl verharmlosen.

Thorsten 20. Juli 2013 um 11:02 Uhr

Alle Vergleiche Gekauft/Geklaut, die innerhalb der ersten 2-3 Wochen gemacht werden, sind mMn unseriös. Das ist nur Neugier oder ohne Demo halt der “Testzeitraum”. Alle die danach noch nicht bezahlt haben und weiter die Apps nutzen, sollten aber bestraft werden.
Bei den Apps von ‘nem Kumpel ist es auch so: erst übersteigen die schwarz gezogenen die gekauften Apps um ein Vielfaches und danach hält sich das die Waage. Lässt sich leider nicht wirklich ändern. Aber da wir früher nicht anders gehandelt haben, wäre ein rigides Verfolgen heuchlerisch.
Würde ich meine ebooks verkaufen, würde ich auch nicht anders handeln. Erster Stein und so … ;)

basti 20. Juli 2013 um 12:02 Uhr

Ich denke auch nicht das die Guthabenkarten viel ändern. Damit ist zwar eine weitere “Ausrede” zum Diebstahl weggefallen, aber dann kommen eben neue Ausreden a la “Ich kaufe doch keine 15€ Karte um eine 90 Cent App zu kaufen *heul *heul” …

FlyingT 20. Juli 2013 um 13:08 Uhr

@elknipso

Ok Kreditkarte ist also blöd. Und Provider Billing? Für 5€ ne Vodafone Prepaidkarte kaufen mit 10€ guthaben, und damit bezahlen? Oder ist das auch wieder zu kompliziert?

elknipso 20. Juli 2013 um 13:28 Uhr

@FlyingT
Wie du sicherlich auch weiß, wird eine Bezahlung über den Provider bei weitem nicht von allen Anbietern unterstützt, daher auch kein vollwertiger Ersatz für jeden.

Nebenbei bemerkt verfüge ich persönlich über eine Kreditkarte, und habe diese auch ausgiebig im Play Store benutzt. Nur ich, bzw. dieses Kundenbild ist halt absolut nichts was man als Referenz nehmen könnte. Ich will Dir nur aufzeigen warum gerade Guthabenkarten so wichtig sind in dem Bereich.
Wenn ein Anbieter das Geld seiner Kunden haben will, dann muss er ihnen das Geld ausgeben so einfach wie nur irgendwie möglich machen. Und darunter zählen halt in Deutschland z. b. ganz sicher keine Kreditkarten.

FlyingT 20. Juli 2013 um 14:35 Uhr

@elknipso
Ja das ist richtig geht afaik nur im D-Netz. Aber mal ganz ehrlich, man wünscht sich die eierlegende Wollmilchsau und die gibt es nicht. Wähle ich ein System das keine Gutscheinkarten anbietet, kann die argumentation nicht lauten “ich klaue weil man keine Gutscheinkarten anbietet. Dann muss ich mir als erstes überlegen ob ich auf so ein System überhaupt lust habe. Wenn ich sage ja muss ich alternativen suchen und nutzen.
Die da wären:
- Kreidtkarte
- Provider Billing ( im zweifelsfall über ne 2. Sim die nur zum kaufen eingelegt wird)
- Prepaid Kreditkarte
- alternative Stores die mit Paypal funktionieren (z.b. androidpit)
- alternative Stores die mit Lastschrift funktionieren ( z.b. Amazon)
- alternative Programme die kostenlos sind
- alternative Programme die Werbefinanziert sind

Die Ausrede “gibt keine Gutscheinkarte, deshalb muss ich klauen” ist doch nur vorgeschoben. Ab morgen heisst es die Karten gibt es nur im Laden 5 Km entfernt, dann heisst es die Karten gibt es nicht bei Aldi, bis wir bei “die Karten kosten ja Geld” endlich den waren Grund gefunden haben.

So ist das eben, es wird was angeboten und entweder ich bin mit dem Angebot einverstanden oder eben nicht. Aber eventuell muss man dafür auch einfach ein paar Jahre auf dem Buckel haben bis man bemerkt das das Leben kein Wunschkonzert ist.

“Ich wollte ja nen 911er mit Dieselmotor, da Porsche mir den aber nicht anbietet klaue ich jetzt immer Benzin an der Tanke. Und das ist allein Porsches schuld, weil Diesel würd ich ja bezahlen.”

Kamepa 20. Juli 2013 um 14:48 Uhr

Ich komme aus der Schweiz und bin Kreditkartenverweigerer. Da bleiben mir keine Möglichkeiten, Bezahlapps im Play Store zu kaufen. Prepaid-Kreditkarten sind hier von den Konditionen her alles andere als attraktiv, Bezahlen via Telefonanbieter gibt es nicht und Google-Geschenkkarten kann man hier noch immer nicht erwerben. Gekrackte Apps kommen mir nicht ins Haus. Was bleibt: Kauf bei Android-Pit, wenn eine App dort angeboten wird. Wenn nicht geht ev. ein Kauf direkt vom Entwickler. Die letzte Möglichkeit ist aber nicht sehr komfortabel, v.a. beim Wechseln des Gerätes braucht man ev. einen neuen Key vom Entwickler. Fazit: Ich bezahle gern für gute Apps., aber das Geld geht nicht an den Play Store.
Uebrigens: Was mich immer wieder wundert: die besten Dinge wie gute Custom Roms und alternative Kernels werden von den Entwicklern gratis angeboten.

elknipso 20. Juli 2013 um 15:33 Uhr

@FlyingT
Du gehst vom falschen Ansatzpunkt an die Sache heran. Der normale Kunde kauft sich heute entweder ein iPhone oder ein Android Smartphone von Hersteller XY (aktuell meistens ein Samsung). Er überlegt sich dabei primär ob das Ding erstens das kann was er davon erwartet, und ob es dafür die Apps gibt die er haben möchte, bzw. die seine Freunde, Bekannte, etc. haben. Ist das erfüllt, und gefällt ihm das Gerät vielleicht sogar noch optisch oder haptisch besonders gut ist das Ding gekauft.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema wie man denn nun genau in dem betreffenden App Store eine App einkaufen kann folgt erst sehr viel später, nämlich dann wenn das Gerät bereits gekauft wurde.
Je geringer nun die Hürden an dem Punkt sind, wenn der Wunsch nach einer App aufkommt, diese ganz bequem im App Store kaufen zu können, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, das dies auch getan wird.

Bei dem Thema sollte man unterscheiden, es gibt zwei Gruppen, und zwar diejenigen die wirklich gerne kaufen würden aber nicht “können” weil unter anderem die Bezahlhürden zu hoch für sie sind, und die Gruppe die sowieso “aus Prinzip” immer alles kostenlos haben möchte. Die erste Gruppe (und das ist der bedeutend größte Anteil!) wird man z.B. mit den angesprochenen Guthabenkarten sehr gut erreichen können, und dazu bewegen Umsatz zu generieren. Die zweite Gruppe wirst Du nie erreichen, auch nicht mit Guthabenkarten, da diese nicht gewillt sind für Software zu zahlen. Diese Gruppe wird es immer geben, und dagegen wirst Du auch nichts tun können. Glücklicherweise überdenken allerdings wohl die meisten aus der letzten Gruppe ihr Verhalten mit zunehmenden Alter und zahlen dann auch irgendwann auch für Software.

FlyingT 20. Juli 2013 um 16:37 Uhr

@elknipso

wie kommst du darauf das die größere Gruppe die der zahlenden User ist? Wie von mir aufgezählt gibt es zig möglichkeiten Apps anständig zu bezahlen. Ich selber habe trotz vorhandener KK mir einfach ne Vodafone Prepaid im MeMa gekauft, meine Sim raus, neue rein, app gekauft, Sim wieder gewechselt… dauer keine 3 min. Der ganze Spass ist ja Account gebunden, daher gibt es da kein wirkliches problem.

Und der größere Teil der User ist, zumindest nach meiner Erfahrung und Meinung nach, die der “Alles umsonst haber”. Das sieht man auch sehr deutlich an dem immer größer werdenden Warezangebot und der starken kommerzialisierung der Scene. Es ist eben für jeden Dau zu schauen einen Link bei einem OCH anzuklicken. Früher als es noch aufwand war ( es ewig gedauert, teilweise musste man noch mit 3-5 Programmen arbeiten bis man das gewünschte ergebniss hat, die anzahl von Fakes, Trojaner und co war größer) sah das noch einwenig anders aus. Heutzutage ist davon aber nix mehr zu erkennen.

Und ja ich weiss es gibt Studien die besagen das Leecher mehr Geld ausgeben für Paidcontent. Dabei geht aber meiner Meinung nach meistens ( immer?) um Heavy User, also Geeks oder Cracks. Das ist aber ein ganz anderer Schuhe. Wer 2 TB oder mehr an Medien hat, hat eben eine starke affinität zu dem Thema, er ist bereit zu zahlen kann es aber nicht und macht nebenbei noch einen auf Jäger und Sammler. Diese User haben neben ihrer Serverfarm für die Daten, meistens noch nen Lagerraum für den Medien im Original.

Gerade bei den Minibeträgen über die wir hier reden passt das aber nicht so ganz.. Auf jedes verkaufte iPhone ( kostenpunkt so ca 500€?) kommen lächerliche 80 Dollar an software Content, bei android ist es noch weniger. Rechnen wir das mal auf 2 Jahre halte zeit um sind das keine 4 Dollar im Monat. Da brauchen wir nicht von “kann man sich nicht leisten” spreche. Das ist bei den User eben nur eine Ausrede

elknipso 20. Juli 2013 um 17:42 Uhr

@FlyingT
Meine Aussage dazu gründete auf subjektiven Beobachtungen die ich dazu in meinem Bekanntenkreis gemacht habe. Das ist natürlich nicht repräsentativ.

Nach meinen Beobachtungen war es dort so, dass der allergrößte Teil derer die früher sich Software kostenlos im Internet besorgt haben, diese mittlerweile ganz normal erwerben wenn sie etwas haben möchten. Allerdings war die Zeit in der wir Schüler waren auch lange bevor es so etwas wie “Apps” gab :)

Hansi Dorna 20. Juli 2013 um 19:47 Uhr

@FlyingT (Thema : keine Kreditkartendaten an Google, stattdessen Zahlung per Paypal via Android Pit)

Das ist schön für Dich, daß Du Dich mit Dingen wie Prepaid Kreditkarten, Kalixa und UKash auskennst. Ich möchte ja einfach nur Guthaben kaufen/aufladen – am liebsten per Überweisung. Aber dafür gibt’s ja jetzt endlich die Google Play Karten zum direkten Kaufen.

(Hat schon mal jemand überlegt, was Penny wohl dafür nimmt, die Karten neben die Kasse zu hängen ? Die Nebenkosten dieser Zahlungsweise sind doch wahrscheinlich katastrophal !)

Google bekommt keine Kreditkartennummer von mir und ich sehe gar nicht ein, mir nur für Google eine Prepaid Kreditkarte zu besorgen.

Paypal halte ich für praktisch, wenn auch nicht harmlos : Paypal kennt mein Girokonto, nicht meine Kreditkartennummer. Da kann ich Lastschriften widersprechen und mich an die Bankenaufsicht wenden, wenn es ernst wird. (Dass der Paypal “Support” problematisch ist, weiss ich sehr wohl)

FlyingT 21. Juli 2013 um 00:07 Uhr

@Hansi Dorna

Ich wusste das auch nicht aber da ich mal ein Smartphone der Firma google hatte, ist mir die Firma google bekannt. Da ich dazu auch noch smart bin habe ich einfach mal “Android ohne Kreditkarte” bei google eingegeben… das gibt ne ganze menge an Infos zu den Thema. Wir kaufen uns ein Gerät mit dem man immer Online ist, leben in einer Welt in der es ohne Internet nicht geht… aber mal 3 Wörter googeln ist dann schon wieder zuviel verlangt. Erschreckt mich immer wieder

Btw auch einer Kreditkartenabbuchung kann man ganz simple widersprechen, analog zum Girokonto. Und für die Bankenunternehmen die Kreditkarten rausgeben ist ebenfalls die Bankenaufsicht zuständig. Wenn Paypal hingegen einen das Konto sperrt steht man recht doof da.

napfekarl 22. Juli 2013 um 20:16 Uhr

Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und behaupten: Android verkauft sich deshalb so gut, WEIL es bessere Möglichkeiten bietet, Raubkopien zu laden.

Leider werden die meisten erst aus Schaden klug, z. B. nachdem sie sich die ersten schadhaften Trojaner eingefangen haben.

Simon 23. Juli 2013 um 23:04 Uhr

Also ich hab bei meinem Android noch keine gecrackten Apps installiert, ich zahle einfach über meine Mobilfunkrechnung und gut ist. Beim iPhone habe ich das noch anders gehandhabt, da man da sowieso nicht so frei war wie beim Android kam dann eben der Jailbreak und somit auch die gecrackten Apps. Nur bei Android sehe ich dazu keinen Grund.

icancompute 23. Juli 2013 um 23:56 Uhr

Bevor ich über meinen Provider Apps bezahlen konnte, hatte ich nur eine App als Raubkopie. Die Navigon App. Dann merkte ich, wie beschissen das mit Updates ist (und das das GPS-Modul meines I9000 ebenfalls total beschissen ist) und habe die App wieder deinstalliert. Würde sie heute kaufen, aber so lange ich noch mein I9000 habe, lasse ich es, weil es nicht lohnen würde, da ich dauernd das GPS-Signal verliere. Alle anderen Apps kaufe ich seither. Viele davon hab es zwischendurch im Angebot. Wieder andere kaufe ich definitiv nicht, solange ich damit nur die Werbung ausblenden würde – sofern ein Unternehmen mit ausreichenden Finanzmittel dahinter steht und ich ansonsten keinen Mehrwert bekomme. Titanium Backup, ROM Toolbox, DropSync etc sind alle gekauft. Spiele habe/nutze ich eh nicht. Am PC kaufe ich auch, oder nutze für den Privatgebrauch kostenlose Software.
Mein Cousin hingegen benutzt nur gecrackte Apps. Das erste, was ich ihn frage, wenn er mir eine neue App zeigt, ist, ob er die bezahlt hat. Sagt er nein, ist das Gespräch da für mich beendet. Wieso nutzt jemand W8 als Raubkopie, wenn man es monatelang für schlappe 30€ bekam? So was ist mir mittlerweile einfach zu kompliziert. Gekauft funktioniert wenigstens. Wenn nicht, kann ich mich wenigstens beim Entwickler beschweren.

icancompute 24. Juli 2013 um 00:02 Uhr

Übrigens ist die Navigon App ihr Geld wert. Würde ein Navigon Navi jeder Zeit einem TomTom vorziehen. Aber in Zeiten von Smartphones spare ich mir diese Ausgabe. Die App steht immer noch auf meinem Wunschzettel und wird auch definitiv noch gekauft, sobald ich das Geld dafür erübrigen kann.


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