Aktuelle Android-Geräte werden auch mit Android N keine „nahtlosen Updates“ erhalten

20. Mai 2016 Kategorie: Android, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_androidGestern berichteten wir bereits über die App Launcher Shortcuts, die ihren Weg nicht in Android N finden werden. Heute gibt es den nächsten Dämpfer, der alle Besitzer eines aktuellen Android-Gerätes betrifft. Android N wird die Möglichkeit haben, Updates im Hintergrund zu laden und zu installieren. Es muss dann lediglich noch ein Reboot erfolgen und der Nutzer hat das neue System. Ermöglicht wird diese Vorgehensweise durch zwei Systempartitionen. Und diese sind auch der Grund, warum wohl kein aktuelles Gerät diese Methode erhalten wird. Es würde nämlich eine Neupartitionierung des Speichers erfordern, was so einfach nicht möglich ist.

Heißt also, dass es die ersten Geräte mit den schnellen Updates erst mit der neuen Nexus-Generation geben wird. Und noch einmal ein Stück länger bis es auch abseits der Nexus-Geräte zum Einsatz kommen könnte. Ob dies nun so schlimm ist? Man könnte ja spotten, dass Android-Geräte eh nicht so oft Updates erhalten, dass sich das lohnen würde, aber das wäre gemein. Ich denke, dass die Funktion für kommende Geräte sicher sehr interessant ist, es aber auch kein Beinbruch ist, dass aktuelle Geräte sie nicht erhalten.

Einen weiteren Vorteil könnte die Update-Methode aber zusätzlich bringen. Geräte mit mehr Grundspeicher. Da zwei Systempartitionen vorhanden sein müssen, wächst natürlich auch der Speicherbedarf für das System. Geräte mit wenig Speicher können da schnell an ihre Grenzen geraten, auf der anderen Seite könnten die Hersteller solcher Geräte natürlich auch einfach auf die Updatemöglichkeit verzichten. Hoffen wir einfach einmal, dass es einen positiven Effekt auf die Speicherausstattungen hat, zeitgemäß sind Smartphones mit 8 GB oder 16 GB sowieso nicht mehr.

(Quelle: Android Police)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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